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Müssen Kinder alles verzeihen?

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Es gibt einfach Dinge die tut man nicht wenn man anständig ist.

Auch nicht wenn der andere es fertig gebracht hat so zu sein.

Man muss sich nicht auf die niedrigste Stufe mit dem anderen stellen.
Hier ich die TE. Sehr richtig,
Aber gibt es nicht auch Fälle wo Auge um Auge eben doch angesagt ist?
 
@ Nordrheiner :

Es ist nicht Hass, was ich empfinde.
Wut vielleicht, Unverständnis, keine Ahnung.
Ja, es geht mir schlecht, ich komme seit her zehn Jahren nicht davon los,
Und nein-
Ich WILL nicht verzeihen, weil da nichts zu verzeihen ist.
Und ich werde es auch nie tun!

Und ich bin auch nicht so edel, dass ich einfach drüber weggehen und diesen Menschen in meiner Nähe haben wollte.
Ganz zu schweigen von pflegen.

Er hat mein Leben ruiniert, und nicht nur meins.
Soll ich dafür dankbar sein?

Ich bin an sich ein ausgesprochen friedlicher, "lieber" Kerl.
Aber irgendwo hört es doch auf.

"Denn sie wissen nicht, was sie tun..."
ER wusste ganz genau, was er tat.Er war Arzt.

Hallo?!?
:mad:
Hier TE,

Bitte rege dich nicht auf. Du darfst hassen wenn es dir hilft und keinem anderen schadet und dir nicht schadet. Ich sage immer Wut tut gut wenn man sie zulässt und vllt im Sport auslässt.
 
nOCHMAL:

wIE kommt man aus seiner Opferrolle raus?

In dem man sich distanziert und sich eine gewisse LMAA-Haltung aneignet und dazu noch daraus lernt, wie man es nicht machen soll.

Die schlimmste Strafe für so ein Elternteil ist es , wenn seine böse Saat nicht aufgeht, sondern man es selbst besser macht und es gleichzeitig nicht mehr beachtet.

Es an sich abgleiten lässt.
 
In dem man sich distanziert und sich eine gewisse LMAA-Haltung aneignet und dazu noch daraus lernt, wie man es nicht machen soll.

Die schlimmste Strafe für so ein Elternteil ist es , wenn seine böse Saat nicht aufgeht, sondern man es selbst besser macht und es gleichzeitig nicht mehr beachtet.

Es an sich abgleiten lässt.

Das ist richtig. Das ist aber ein Lernprozeß, es dauert und ist nicht so einfach.
 
Es gibt sicher schöneres. Juhu schreie ich nicht. Und mit dieser Krankheit bzw. der Betreuung geht es niemandem gut bzw. darüber freut sich keiner. Auch die nicht deren Verhältnis zum Kranken mal gut war.

Dazu muss man schon selber in sich ruhen, damit man das vertragen kann.

Aber so ist es im Leben. Es gibt Sachen die müssen eben getan werden und dann tut man sie.

Es geht mir nicht schlecht und wir gönnen und auch Auszeiten z. b. in Form von Urlauben und schönen Erlebnissen. Sonst schnappt man über.

Aber alles schlechte hat auch sein gutes , man bekommt viel Hilfe von unerwarteter Seite auch von den Ämtern und Krankenkassen und sieht, dass es so viele Menschen gibt, die einen nicht kennen und trotzdem ihr Möglichstes tun zu helfen.

Und freut sich dass man so viele Freunde im direkten Umkreis hat, die man treffen kann , wenn man sich schon nur im Radius von 20 Minuten Fahrzeit aufhalten kann, falls irgendeine Katastrophe passiert. Und die passiert immer wieder. So sicher wie das Amen in der Kirche.

Das ist das schöne daran.

Am meisten frustriert mich halt , dass die anderen Angehörigen sich total vom Acker gemacht haben und nur zum Rumstänkern kommen und meckern , was man hätte besser machen können. Falls sie mal kommen.
Bitte nimm Dir das nicht zu Herzen. Das sind böse Menschen die euch insgeheim für eure Größe beneiden und missgünstig sind.
Undank ist der Welten Lohn
 
Ich denke auch nicht, dass man alles verzeihen kann und muss.

...."und grade zum Trotz das Leben leben, das derjenige einem versauen wollte."

Auch das kann eine Triebfeder für ein schöneres , besseres Leben sein.

Das beeindruckt mich. Ja ich versuche mich in Trotz zu üben?

TE
 
So, ich mach das jetzt mal, vielleicht hilft es jemandem und wenn es nur einer ist, das wäre für mich genug.

Es gibt ein wunderbares Heft von Kerstin Hack im Down to Erarth Verlag: „Vergeben lernen – Die Kunst, innerlich frei zu leben“

Da steht wunderbar drin, was Vergeben ist und was es eben gerade nicht ist. Also, ich halte mich nah an den Text von dort.

Vergeben ist nicht Verzeihen

Verzeihen ist für die Dinge des Alltags, für unbeabsichtigte Dinge, für die man sich entschuldigt, die uns nicht in der Tiefe unserer Seele treffen. Hier steht „ Es ist quasi das Pflaster für kleine Wunden. Vergebung ist wie eine Operation. Eine Maßnahme, die wir dann anwenden können, wenn uns etwas tief verletzt und getroffen hat.

Vergeben ist NICHT Versöhnen
(allerdings KANN Vergebung den Weg zur Versöhnung frei machen, muss aber nicht. Es kann auch den Weg zur Trennung (inneren Trennung) IN FRIEDEN öffnen)

Vergeben ist NICHT Vergessen

Man redet sich nichts schön,“ Vergeben bedeutet viel mehr, das Geschehene bewältigt zu haben und trotz der Erinnerung Frieden gefunden zu haben.“

Vergeben ist NICHT klein beigeben

Dazu steht hier ganz viel richtig Tolles…

Vergeben ist NICHT Gerecht
Vergebung ist ein Geschenk (erfordert also keine Entschuldigung – meine Worte dazu)

Vergebung IST Verzicht
Vergebung IST Trauer

Also, nur mal so viel dazu, in diesem Heft, das mir selbst sehr viel geholfen hat und das ich von meiner Therapeutin bekam, damit ich für mich selbst verstehen konnte, was es ist (da ging es allerdings nicht um meine Mutter)

Ich fand jetzt einfach mal nur wichtig, ein paar Stichpunkte zu Klärung was Vergebung ist, zu bringen. (ich möchte das später wieder raus nehmen)
 
nachtragen. DAS ist doch ein schönes wort. man trägt den eltern dinge nach. das kostet kraft, energie. die hat man nicht fürs eigene leben.

Ich habe so viel Energie, da kann ich auch ein paar Dinge nachtragen. Das heisst nicht , dass nicht noch genügend Energie übrig wäre für das normale Leben.

es gibt nur dinge. die soll und darf man nicht vergessen. die wollen gesehen werden. und darum haben sie immer noch eine berechtigung im hier und jetzt. und wenn man das akzeptiert für sich. dann ist es eigentlich keine selbstverletzung mehr. dann verliert man nichts. dann übernimmt man sozusagen eine notwendige wenn auch sehr anstrengende aufgabe.

kann man das so sehen?

Ich weiß nicht. Nachtragen heisst für mich eigentlich einfach, dass man es nicht vergißt und auch nicht vergessen will.

Das hat nichts mit ewigem Hass zu tun oder Rache oder sonstwas . Ich habe es mir gemerkt und ziehe meine Schlüsse daraus . Das ist alles.
 
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