Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Müssen Kinder alles verzeihen?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Ich finde es beachtlich, wie wir hier alle miteinander ringen bei dem Thema. Uns gegenseitig zuhören. Abwägen. Die Wahrheit und den Weg des anderen betrachten. Überlegen, paßt das auch für mich? In gegenseitiger Achtung.

Wie auch die TE mit sich ringt. Versucht den Weg zu finden zwischen "Was wurde mir angetan", "Wie kann ich mich selbst und mein erfahrenes Leid achten?", "Wie kann ich mich schützen?" und "was werde ich vielleicht zukünftig bedauern, wenn ich es jetzt nicht tue?", "Wie kann ich Frieden finden?"

Es ist ein schweres Thema. Vielleicht eines der schwersten im Leben.

Ich vergesse nicht. Ich sehe das Leid, das mir zugefügt wurde.

Ich relativiere nicht. Die Eltern hätten genau den Schritt gehen können, den ich heute gehe. Ihr eigenes erfahrenes Leid für sich verarbeiten. Nicht verdrängen. Nicht schönreden. Nicht als Entschuldigung dafür nehmen, daß sie den Schmerz weitergeben. Sie hätten sich verdammt nochmal auch auf den Weg machen können, sich anstrengen können und das in Ordnung bringen, in die eigene Kraft und Stabilität finden können, ihren Frieden mit ihren Familien machen können, ihre Zartheit und Sensibilität entdecken können, lernen können, daß ein Kind Sicherheit braucht und Liebe und wie man es schützt, bevor sie mich in die Welt gesetzt haben. Aber sie haben es nicht hinbekommen. Sie haben es nicht geschafft. Sie haben in dem Punkt versagt. Und sie haben sich ihrem eigenen Versagen nicht stellen können.

Ich benenne es ihnen gegenüber. Es ist mir wichtig, meine Wahrheit auszusprechen. Ich lasse mich da auch auf keine Diskussion ein, mit dem Ziel, mir diese Wahrheit abzusprechen oder sie zu relativieren. Was passiert ist, ist passiert.

Aber gleichzeitig bin ich Ihnen in Liebe und Vergebung zugewandt. Trotz allem. Ich weiß, sie hätten sich gewünscht gute Eltern zu sein. Sie wollten es gut machen. Sie haben es nicht geschafft. Es waren auch andere Zeiten. Sie waren so sehr an Gewalt gewöhnt. Und sie haben wirklich geglaubt, wenn Konsumgüter vorhanden sind, geht es uns gut. Und haben geglaubt, von all dem, was mir den sicheren Boden unter meiner Kindheit raubt, bekomme ich nichts mit. Und so wie sie für sich selbst beschlossen haben, weil sie keine andere Möglichkeit kannten, das Elend ihrer Kindheit zu verdrängen, so dachten sie auch ich erinnere mich nicht an altes Leid. Meine Eltern wissen beide, daß ich seit Jahren in psychotherapeutischer Behandlung bin. Sie können damit kaum umgehen.

Ich sehe die Gründe in ihrer Lebensgeschichte, die ihre Möglichkeiten so sehr eingeschränkt haben. Ich sehe, was in ihnen schon an guten Emotionen und Liebesfähigkeit getötet wurde, als sie selbst noch wehrlose Kinder waren. Ich weiß, sie wollten es besser machen als ihre Eltern. Sie haben es nicht geschafft.

Ich muß ihnen nicht verzeihen. Aber ich kann gar nicht anders. Es ist mein Weg. Ich hoffe, daß er mich in die Freiheit führt.
Hier ich TE
Danke an Euch alle. Bin sehr gerührt. Der letzte längere Beitrag von mir ist etwas durcheinander weil mein Vater anrief.
Morgen werde ich weiterschreiben.
 
Ich finde es beachtlich, wie wir hier alle miteinander ringen bei dem Thema. Uns gegenseitig zuhören. Abwägen. Die Wahrheit und den Weg des anderen betrachten. Überlegen, paßt das auch für mich? In gegenseitiger Achtung.

Wie auch die TE mit sich ringt. Versucht den Weg zu finden zwischen "Was wurde mir angetan", "Wie kann ich mich selbst und mein erfahrenes Leid achten?", "Wie kann ich mich schützen?" und "was werde ich vielleicht zukünftig bedauern, wenn ich es jetzt nicht tue?", "Wie kann ich Frieden finden?"

Es ist ein schweres Thema. Vielleicht eines der schwersten im Leben.

Ich vergesse nicht. Ich sehe das Leid, das mir zugefügt wurde.

Ich relativiere nicht. Die Eltern hätten genau den Schritt gehen können, den ich heute gehe. Ihr eigenes erfahrenes Leid für sich verarbeiten. Nicht verdrängen. Nicht schönreden. Nicht als Entschuldigung dafür nehmen, daß sie den Schmerz weitergeben. Sie hätten sich verdammt nochmal auch auf den Weg machen können, sich anstrengen können und das in Ordnung bringen, in die eigene Kraft und Stabilität finden können, ihren Frieden mit ihren Familien machen können, ihre Zartheit und Sensibilität entdecken können, lernen können, daß ein Kind Sicherheit braucht und Liebe und wie man es schützt, bevor sie mich in die Welt gesetzt haben. Aber sie haben es nicht hinbekommen. Sie haben es nicht geschafft. Sie haben in dem Punkt versagt. Und sie haben sich ihrem eigenen Versagen nicht stellen können.

Ich benenne es ihnen gegenüber. Es ist mir wichtig, meine Wahrheit auszusprechen. Ich lasse mich da auch auf keine Diskussion ein, mit dem Ziel, mir diese Wahrheit abzusprechen oder sie zu relativieren. Was passiert ist, ist passiert.

Aber gleichzeitig bin ich Ihnen in Liebe und Vergebung zugewandt. Trotz allem. Ich weiß, sie hätten sich gewünscht gute Eltern zu sein. Sie wollten es gut machen. Sie haben es nicht geschafft. Es waren auch andere Zeiten. Sie waren so sehr an Gewalt gewöhnt. Und sie haben wirklich geglaubt, wenn Konsumgüter vorhanden sind, geht es uns gut. Und haben geglaubt, von all dem, was mir den sicheren Boden unter meiner Kindheit raubt, bekomme ich nichts mit. Und so wie sie für sich selbst beschlossen haben, weil sie keine andere Möglichkeit kannten, das Elend ihrer Kindheit zu verdrängen, so dachten sie auch ich erinnere mich nicht an altes Leid. Meine Eltern wissen beide, daß ich seit Jahren in psychotherapeutischer Behandlung bin. Sie können damit kaum umgehen.

Ich sehe die Gründe in ihrer Lebensgeschichte, die ihre Möglichkeiten so sehr eingeschränkt haben. Ich sehe, was in ihnen schon an guten Emotionen und Liebesfähigkeit getötet wurde, als sie selbst noch wehrlose Kinder waren. Ich weiß, sie wollten es besser machen als ihre Eltern. Sie haben es nicht geschafft. Oder vielleicht haben sie es doch ein kleines bißchen geschafft, vielleicht haben sie es doch noch ein bißchen besser hinbekommen als ihre Eltern. Ich weiß es nicht. aber gut geht anders...

Ich muß ihnen nicht verzeihen. Aber ich kann gar nicht anders. Es ist mein Weg. Ich hoffe, daß er mich in die Freiheit führt.
Bird in the wire,

Du hast deinen Nick gewählt weil du schon frei bist und dir Hilfe gesucht hast zum Erkennen und beim Erkennen!
LG nochmal von TE
 
Zumindest beleidige ich keine Nutzer, nur weil mir ihre Meinung nicht passt. Dieser "Spruch" ist übrigens ein Ratschlag, der mir hier mehrfach gegeben wurde und den ich für sinnvoll halte. Hätte ich gewusst, dass ihr so reagiert hätte ich gar nicht versucht soetwas mit euch zu teilen.

Lieber Johnny_B,

es gehört für mich zum Respekt zunächst einen gesamten thread zu lesen, bevor man überhaupt antwortet.

Nicht jeder Ratschlag paßt in jeden thread. Es ist ein guter Ratschlag, sich nicht alles so zu Herzen zu nehmen, aber in diesem thread, in dem wirklich aufrichtig und schmerzhaft gerungen wird, kommt er - meinem Empfinden nach - einer Verharmlosung, ja sogar einer Verhöhnung gleich.

Gruß

Bird
 
Lieber Johnny,

es gehört für mich zum Respekt zunächst einen gesamten thread zu lesen, bevor man überhaupt antwortet.

Nicht jeder Ratschlag paßt in jeden thread. Es ist ein guter Ratschlag, sich nicht alles so zu Herzen zu nehmen, aber in diesem thread, in dem wirklich aufrichtig und schmerzhaft gerungen wird, kommt er einer Verharmlosung, ja sogar einer Verhöhnung gleich.

Gruß

Bird

So ist es und nicht anders.
 
Nee, ich finde nicht, dass sich das widerspricht.
Man kann auch verstehen, und trotzdem den Kontakt abbrechen.
Verstehen bedeutet ja nur, dass man nachvollziehen kann, warum die Eltern so gehandelt haben.
Da kann man dann aber trotzdem noch den Schluss draus ziehen, dass ein Kontaktabbruch besser für einen ist.

Und das dein Vater im Alter Gesellschaft hat, dafür bist du nicht verantwortlich. Du bist da auch nicht in der Pflicht für ihn da zu sein. Er ist ja auch nicht seiner Pflicht nachgekommen, dir ein guter Vater zu sein.
Ich denke auch, dass es manchmal sogar ganz hilfreich ist Distanz zu schaffen, damit man sich gegenseitig nicht noch mehr aufreibt und es sich nicht noch mehr aufschaukelt.

Aus der Distanz sieht man manches anders.

Und selbst wenn man in die Zwickmühle kommt, dann mal für die Eltern sorgen zu müssen, so kann man das im Rahmen seiner Möglichkeiten tun.

Das heißt man kann sich soviel Hilfe von Außerhalb holen, wie man braucht und sich leisten kann und dafür die Verwaltungsarbeiten z. b. die Beantragung der Pflegestufe usw. übernehmen.

Man muss dann nicht 24 Std. bei den Eltern sitzen, sondern man ist für alle Notfälle da und sorgt für sie , indem man die Bedingungen schafft , bei denen es ihnen gut geht. jedenfalls so gut wie möglich.
 
Bird in the wire,

Du hast deinen Nick gewählt weil du schon frei bist und dir Hilfe gesucht hast zum Erkennen und beim Erkennen!
LG nochmal von TE

Guten Morgen!
@bird in the wire :
Bitte um Entschuldigung, hier TE-

in der emotionalen Erschöpfung gestern habe ich Dich liebe
"Bird ON the wire"
falsch geschrieben.?
 
Nee, ich finde nicht, dass sich das widerspricht.
Man kann auch verstehen, und trotzdem den Kontakt abbrechen.
Verstehen bedeutet ja nur, dass man nachvollziehen kann, warum die Eltern so gehandelt haben.
Da kann man dann aber trotzdem noch den Schluss draus ziehen, dass ein Kontaktabbruch besser für einen ist.

Und das dein Vater im Alter Gesellschaft hat, dafür bist du nicht verantwortlich. Du bist da auch nicht in der Pflicht für ihn da zu sein. Er ist ja auch nicht seiner Pflicht nachgekommen, dir ein guter Vater zu sein.
@kylar

Ich bin anderer Auffassung,
in meiner persönlichen Lebenssituation gab es auch Hilfen meines Vaters.
Das macht es doch so schwer.
Und zugleich auch einfach.
Jeder Mensch macht Fehler und keiner ist von uns allen der Richter über andere. Das steht uns im Grundverständnis über das Leben wie die meisten es von uns sehen wollen doch nicht zu?!

Was ich mitteilen möchte ist, das niemand hier den anderen verurteilen darf@all auch wenn zeitweilig die Emotionen überkochen wie ZB bei dir@shorn.
Das ist verständlich und da müssen wir uns alle in Nachsicht üben, auch Selbsterkenntnis was auch wie ich finde@all gelungen ist.beispiel Einsicht von manchen Usern auf Überschießende Kritik.

Zurück zu dem was ich mitteilen möchte: ich glaube Kontaktabbruch darf gar nicht gewertet werden wenn er reflektiert vollzogen wird und allevorausgegangenen Möglichkeiten zuvor ausgeschöpft wurden.
Dennoch denke ich ist Distsnzierung Kontaktabbruch immer vorzuziehen weil ich denke das dieses Leben einfach verdammt kurz sein kann.

Was mich und meine Motive im Lebrn betrifft ist zum einen meine von außen benannte Hochsensibilität die mich aber auch ganz schön ruppig und selbst überschießend handeln lassen kann (allerdings dann mit dem Anspruch immer unmittelbar im Anschluss an die Erkenntnis es wieder ins Reine zu bringen).

Und da wären wir auch schon beim Hauptpunkt : ich möchte meine Ideslvorstellungen Leben.
Mit vllt 18 Jahren bin ich in Bonn zu einer öffentlichen politischen Veranstaltung gegangen im damaligen ehemaligen Wasserwerk in Anwesenheit der damaligen Regierung. Es war eine Podiumsdiskussion und ich bin ganz engagiert weil emotional ergriffen über die Misstände der Welt auf die Bühne gestiefelt und habe gefragt "warum denn hier überhaupt diskutiert werden muss wenn die Lösungen doch offensichtlich seien über die Ungerechtigkeiten der Welt.
Das es unser alle Aufgabe sei diese Ungerechtigkeiten abzustellen und zu helfen niedere Machtmotive umzuwandeln und Elend zu beseitigen und damit sofort zu beginnen, jeder im Kleinen und im Kleinen wie im Großen."
Das mag vllt naiv gewesen sein aber ich habe Beifall bekommen weil ich vllt auch die jüngste war.

(Mir ist auch wichtig herauszustellen das das aus mir rausgesprudelt kam und ich damals auch Martin Luther King in der Schule durchgekommen hatte -ja, der man "i have a Dream" -und das ist es- wir alle hier haben unsere Träume und die sollten wir leben.zumindestens in Ansätzen- und ich meine die selbstlosen Träume. Ich Rede hier von Altruismus aber nicht in seiner extremen Form.)
-Absatz-

Ich schreibe das Erlebnis mit der Pidiumsdiskussion hier auch mit Wehmut weil ich für viele Menschen in den Nachfolgejahren das gefundene Fressen wurde weil ich mich aufgrund meiner weiteren Lebensgeschichte unwissend zum Fressen angeboten hatte weil ich dachte ich brauche keine Selbstschutzmechanismen ja jeder Mensch in meinem Umfeld zum Guten strebt so dachte ich weil ich Selbst so dachte. Und ich nicht verstehen konnte aus Unreife bzw Unerfahrenheit das ich in meiner eigenen Welt (noch) lebte.
Mir hat im Laufe der Jahre dann jemand gesagt "dass die Guten immer am Boden bleiben, oft gar nicht an die Spitze kommen Bsp Politik " und unsere Geschichte lehrt uns das. Machtmissbrauch ist das eigentliche Thema und Verantwortung und dann kommen wir wieder zwangsläufig zu den großen Fragen über Habgier,Neid, Eifersucht .
Ein User hier hat ein Zitat über die Unnötigkeit der "Religion"gewählt - ich finde das gefährlich weil hier muss geklärt werden "was genau mit Religion" gemeint ist also das jeweilige Verständnis über Religion und darüber gibt es dann zum Glück allgemeine Definitionsmodelle wie im guten alten Duden.
Ich denke wir alle brauchen Halt und wir haben ein Anrecht ihn von unseren Eltern bis zu einem gewissen Alter zu erhalten. Hier gibt es unterschiedliche Gründe die in den Herkunftsfamilien liegen warum wir diesen Halt nicht immer bekommen haben.
Ich (TE) bin dankbar euch allen hier die ihr so fleißig mitgeschrieben habt und mir geholfen habt zu sortieren.
Jede-r ist auf einem -seinem Weg und alleine soll dabei niemand sein. Deshalb nochmal ein großes herzliches Dankeschön. Ja es heißt wir sind die Summe alle unserer Erfahrungen. Deshalb wünsche ich uns gute Erfahrungen, ein lösen aus selbstzerstörerischen Prozessen die man aber erst mal erkennen muss.
Ich selbst möchte die Spirale abwärts verlassen. Zum Beispiel habe ich Drogen immer abgelehnt auch Alkohol ist ein Teufelszeug.
Die wahren Gefühle sind die stärksten Drogen und ich wünsche uns gute Gefühle und dieser Thread hier hat geholfen und wird auch helfen - da stimme ich bei- wenn er denn auch sorgfältig gelesen wird. Nicht verbissen und Fehler suchend sondern nachsichtig milde verständnisvoll liebevoll und gütig.

Meine Motive waren immer Ideale auch Visionen. Darüber habe ich vllt auch meine Eltern überfordert.
Ich finde es auch ganz wichtig(!) NICHT zu konkurrieren damit wer das größere Leid hat bzw. hatte.
Dabei stellt sich dann aber zwangsläufig die Frage warum erfährt der eine tatsächlich objektiv größeres Leid und hier meine ich Achtung
TRIGGERGEFAHR
Sex.missbrauch, Prügel , jedwede Form von Gewalt.
Triggergefahr ENDE
Und dieses Reinszenieren..
Mein Hausarzt sagte einmal "wenn es bei Ihnen zu eng wird zu nah dann klappt es nicht"
Das stimmt nicht mehr immer aber es überfordert mich überanstrengt mich. Und meine Eltern waren auch überfordert leider auch auf meine Kosten.

Mein wunderbarer erster Freund- ihm habe ich viel Heilung zu verdanken-
Sagte einmal die Beziehung meiner Eltern fußte auf dem Feindbild meiner leiblichen Mutter.

Daher auch meine innere Zerrissenheit. Meine Ambivalenz. Meine heutige Genugtuung das meine Verstorbene leibliche Mutter eben nicht nur die böse Hexe war und ich als kleines Mädchen völlig Hilflos war emotional absolut überfordert wegen der guten Gefühle beiden Müttern gegenüber und einem Vater der seine Gtünde hatte und auch das Recht! Eine glückliche Bezirhung zu führen.
Jahre die es brauchte zu verdrängen um zu überleben verstehen zu lernen und zu können verzeihen und dann
Zu heilen durch verzeihen. Sich selbst verzeihen die Zeit die "verloren" scheint" den Druck auszuhalten nun mit 40 keine abgeschlossene Ausbildung /Studium zu haben.auf Kinder bewusst verantwortungsvoll verzichtet zu haben trotz Kinderwunsch. Was das betrifft vllt zu streng mit sich zu sein. Immer noch den Fsmilienwunsch im Herzen tragend . Nicht erkennend wer es ehrlich mit einem meint.
Immer noch Gefahr laufend ein gefundenes Fressen zu sein.

Und- was sagt ihr zu meinen Gedanken? Ich wünsche Euch einen erfüllten guten Tag und sage bis bald
 
Ich werd immer wissen, was meine Eltern mir angetan haben, vor allem die Frau, da ist verzeihen gar keine Option. Wenn meine Eltern an mich denken, dann sollen sie jedenfalls wissen, dass ich sie hasse und ihnen niemals verzeihen werde, und sie mir besser den Gefallen getan hätten, mich niemals in die Welt zu setzen.
Statt an mich zu denken und sich dabei ins Fäustchen zu lachen "haha, wir haben dem Typen 24 Jahre lang das Leben zur Hölle gemacht, und der Idiot verzeiht uns das auch noch"

Glaubst du wirklich, dass Eltern ihre Kinder im vollen Bewusstsein misshandeln, vernachlässigen usw? Sie lachen ganz sicher nicht ins Fäustchen, sondern nehmen es als Normalität wahr, dass die Kinder sich um sie kümmern. Dabei verdrängen sie das, was sie den Kindern angetan haben.

Ich will sie bestimmt nicht in Schutz nehmen und finde auch, Kinder müssen ihnen nicht verzeihen. Aber deine Sichtweise zeigt, dass du dich mit deiner Vergangenheit und den "Motiven" der Gewaltbereitschaft nicht auseinandergesetzt hast. Somit bist du auf dem besten Weg, selbst genau so zu werden wie deine Eltern. Das erklärt übrigens auch deine Frauenfeindlichkeit, die du natürlich leugnest.

Gewalt erzeugt Gewalt. Gewaltbereite Eltern sind selbst mit Gewalt aufgewachsen. Mit Gewalt ist sowohl psychisch- emotionale wie körperliche Gewalt gemeint.
Statt deine Energie auf Hass und Zorn zu verschwenden, solltest du dich um deine verletzten Persönlichkeitsanteile- inneres Kind, Täterintrojekte usw.- kümmern!
 
Manche tun das sicherlich.

Manche tun es unbewusst, manche aber auch sehr bewusst.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben