Nee, ich finde nicht, dass sich das widerspricht.
Man kann auch verstehen, und trotzdem den Kontakt abbrechen.
Verstehen bedeutet ja nur, dass man nachvollziehen kann, warum die Eltern so gehandelt haben.
Da kann man dann aber trotzdem noch den Schluss draus ziehen, dass ein Kontaktabbruch besser für einen ist.
Und das dein Vater im Alter Gesellschaft hat, dafür bist du nicht verantwortlich. Du bist da auch nicht in der Pflicht für ihn da zu sein. Er ist ja auch nicht seiner Pflicht nachgekommen, dir ein guter Vater zu sein.
@kylar
Ich bin anderer Auffassung,
in meiner persönlichen Lebenssituation gab es auch Hilfen meines Vaters.
Das macht es doch so schwer.
Und zugleich auch einfach.
Jeder Mensch macht Fehler und keiner ist von uns allen der Richter über andere. Das steht uns im Grundverständnis über das Leben wie die meisten es von uns sehen wollen doch nicht zu?!
Was ich mitteilen möchte ist, das niemand hier den anderen verurteilen darf@all auch wenn zeitweilig die Emotionen überkochen wie ZB bei dir@shorn.
Das ist verständlich und da müssen wir uns alle in Nachsicht üben, auch Selbsterkenntnis was auch wie ich finde@all gelungen ist.beispiel Einsicht von manchen Usern auf Überschießende Kritik.
Zurück zu dem was ich mitteilen möchte: ich glaube Kontaktabbruch darf gar nicht gewertet werden wenn er reflektiert vollzogen wird und allevorausgegangenen Möglichkeiten zuvor ausgeschöpft wurden.
Dennoch denke ich ist Distsnzierung Kontaktabbruch immer vorzuziehen weil ich denke das dieses Leben einfach verdammt kurz sein kann.
Was mich und meine Motive im Lebrn betrifft ist zum einen meine von außen benannte Hochsensibilität die mich aber auch ganz schön ruppig und selbst überschießend handeln lassen kann (allerdings dann mit dem Anspruch immer unmittelbar im Anschluss an die Erkenntnis es wieder ins Reine zu bringen).
Und da wären wir auch schon beim Hauptpunkt : ich möchte meine Ideslvorstellungen Leben.
Mit vllt 18 Jahren bin ich in Bonn zu einer öffentlichen politischen Veranstaltung gegangen im damaligen ehemaligen Wasserwerk in Anwesenheit der damaligen Regierung. Es war eine Podiumsdiskussion und ich bin ganz engagiert weil emotional ergriffen über die Misstände der Welt auf die Bühne gestiefelt und habe gefragt "warum denn hier überhaupt diskutiert werden muss wenn die Lösungen doch offensichtlich seien über die Ungerechtigkeiten der Welt.
Das es unser alle Aufgabe sei diese Ungerechtigkeiten abzustellen und zu helfen niedere Machtmotive umzuwandeln und Elend zu beseitigen und damit sofort zu beginnen, jeder im Kleinen und im Kleinen wie im Großen."
Das mag vllt naiv gewesen sein aber ich habe Beifall bekommen weil ich vllt auch die jüngste war.
(Mir ist auch wichtig herauszustellen das das aus mir rausgesprudelt kam und ich damals auch Martin Luther King in der Schule durchgekommen hatte -ja, der man "i have a Dream" -und das ist es- wir alle hier haben unsere Träume und die sollten wir leben.zumindestens in Ansätzen- und ich meine die selbstlosen Träume. Ich Rede hier von Altruismus aber nicht in seiner extremen Form.)
-Absatz-
Ich schreibe das Erlebnis mit der Pidiumsdiskussion hier auch mit Wehmut weil ich für viele Menschen in den Nachfolgejahren das gefundene Fressen wurde weil ich mich aufgrund meiner weiteren Lebensgeschichte unwissend zum Fressen angeboten hatte weil ich dachte ich brauche keine Selbstschutzmechanismen ja jeder Mensch in meinem Umfeld zum Guten strebt so dachte ich weil ich Selbst so dachte. Und ich nicht verstehen konnte aus Unreife bzw Unerfahrenheit das ich in meiner eigenen Welt (noch) lebte.
Mir hat im Laufe der Jahre dann jemand gesagt "dass die Guten immer am Boden bleiben, oft gar nicht an die Spitze kommen Bsp Politik " und unsere Geschichte lehrt uns das. Machtmissbrauch ist das eigentliche Thema und Verantwortung und dann kommen wir wieder zwangsläufig zu den großen Fragen über Habgier,Neid, Eifersucht .
Ein User hier hat ein Zitat über die Unnötigkeit der "Religion"gewählt - ich finde das gefährlich weil hier muss geklärt werden "was genau mit Religion" gemeint ist also das jeweilige Verständnis über Religion und darüber gibt es dann zum Glück allgemeine Definitionsmodelle wie im guten alten Duden.
Ich denke wir alle brauchen Halt und wir haben ein Anrecht ihn von unseren Eltern bis zu einem gewissen Alter zu erhalten. Hier gibt es unterschiedliche Gründe die in den Herkunftsfamilien liegen warum wir diesen Halt nicht immer bekommen haben.
Ich (TE) bin dankbar euch allen hier die ihr so fleißig mitgeschrieben habt und mir geholfen habt zu sortieren.
Jede-r ist auf einem -seinem Weg und alleine soll dabei niemand sein. Deshalb nochmal ein großes herzliches Dankeschön. Ja es heißt wir sind die Summe alle unserer Erfahrungen. Deshalb wünsche ich uns gute Erfahrungen, ein lösen aus selbstzerstörerischen Prozessen die man aber erst mal erkennen muss.
Ich selbst möchte die Spirale abwärts verlassen. Zum Beispiel habe ich Drogen immer abgelehnt auch Alkohol ist ein Teufelszeug.
Die wahren Gefühle sind die stärksten Drogen und ich wünsche uns gute Gefühle und dieser Thread hier hat geholfen und wird auch helfen - da stimme ich bei- wenn er denn auch sorgfältig gelesen wird. Nicht verbissen und Fehler suchend sondern nachsichtig milde verständnisvoll liebevoll und gütig.
Meine Motive waren immer Ideale auch Visionen. Darüber habe ich vllt auch meine Eltern überfordert.
Ich finde es auch ganz wichtig(!) NICHT zu konkurrieren damit wer das größere Leid hat bzw. hatte.
Dabei stellt sich dann aber zwangsläufig die Frage warum erfährt der eine tatsächlich objektiv größeres Leid und hier meine ich Achtung
TRIGGERGEFAHR
Sex.missbrauch, Prügel , jedwede Form von Gewalt.
Triggergefahr ENDE
Und dieses Reinszenieren..
Mein Hausarzt sagte einmal "wenn es bei Ihnen zu eng wird zu nah dann klappt es nicht"
Das stimmt nicht mehr immer aber es überfordert mich überanstrengt mich. Und meine Eltern waren auch überfordert leider auch auf meine Kosten.
Mein wunderbarer erster Freund- ihm habe ich viel Heilung zu verdanken-
Sagte einmal die Beziehung meiner Eltern fußte auf dem Feindbild meiner leiblichen Mutter.
Daher auch meine innere Zerrissenheit. Meine Ambivalenz. Meine heutige Genugtuung das meine Verstorbene leibliche Mutter eben nicht nur die böse Hexe war und ich als kleines Mädchen völlig Hilflos war emotional absolut überfordert wegen der guten Gefühle beiden Müttern gegenüber und einem Vater der seine Gtünde hatte und auch das Recht! Eine glückliche Bezirhung zu führen.
Jahre die es brauchte zu verdrängen um zu überleben verstehen zu lernen und zu können verzeihen und dann
Zu heilen durch verzeihen. Sich selbst verzeihen die Zeit die "verloren" scheint" den Druck auszuhalten nun mit 40 keine abgeschlossene Ausbildung /Studium zu haben.auf Kinder bewusst verantwortungsvoll verzichtet zu haben trotz Kinderwunsch. Was das betrifft vllt zu streng mit sich zu sein. Immer noch den Fsmilienwunsch im Herzen tragend . Nicht erkennend wer es ehrlich mit einem meint.
Immer noch Gefahr laufend ein gefundenes Fressen zu sein.
Und- was sagt ihr zu meinen Gedanken? Ich wünsche Euch einen erfüllten guten Tag und sage bis bald