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Müssen Kinder alles verzeihen?

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Biete den meckernden Angehörigen einfach an, die ganze Chose selber zu übernehmen, wenn ihnen was nicht paßt, @kasiopaja. Dann halten die wahrscheinlich ziemlich schnell das Maul.

@Nordrheiner, zwar schön geschrieben aber für Leute, die nicht an irgendwelche Götter oder Jenseits-Gerechtigkeiten glauben wenig hilfreich. Wer im Diesseits für Gerechtigkeit sorgt, muß ans Jenseits keine Gedanken mehr verschwenden.
 
Ein Polizist stellt sich auch nicht auf eine Stufe mit einem Mörder, wenn er ihn einkassiert, obwohl er genau weiß, daß der Mörder lebenslänglich hinter Gitter bleiben wird oder - in manchen Ländern - sogar hingerichtet werden wird. Sollte die zu erwartende Strafe für Verbrecher vielleicht Polizisten daran hindern, sie einzukassieren?

Es ist imho ein deutlicher Unterschied, ob man etwas aus purer Bosheit und ohne jede Notwendigkeit tut - die Täter - oder ob man sich zumindest ein bißchen Wiedergutmachung oder Befriedigung mit eigener Hand holt, wenn es keine andere tun will oder kann - das ehemalige Opfer.
Es gibt vermutlich gute Gründe, warum etliche frühere Opfer in dieser Diskussion ganz weit Abstand von ihren Peinigern halten, nicht weil sie Angst haben, wieder in ihre frühere Opferrolle zurückzufallen - dieses Risiko ist immer gegeben - sondern daß sie bei erneuten Problemen jetzt auf ganz andere Weise reagieren könnten, da sie eben keine hilf- und wehrlosen kleinen Kinder mehr sind. Da könnte mal eben im Zorn der Watschenbaum in die andere Richtung als früher umfallen. Wer dieses Risiko nicht eingehen will, der meidet besser jeden Kontakt.

Ich weiß schon, dass es richtig ist, was ich tue.

Tun kann ich ihr eh nichts mehr, nicht mal mehr anmeckern.

Sie versteht eh nicht mehr was ich sage und weiß nicht mehr wer wir sind.

Sie ist alt und krank und kapiert eh nichts mehr.

Aber sie mit dem Wissen in ein Heim geben, dass es ihr dort garantiert gesundheitlich schnell schlecht gehen wird, will ich auch nicht.

Das ist sowas wie unterlassene Hilfeleistung. Und das kann ich nicht mit mir und meinem Gewissen vereinbaren.
 
Biete den meckernden Angehörigen einfach an, die ganze Chose selber zu übernehmen, wenn ihnen was nicht paßt, @kasiopaja. Dann halten die wahrscheinlich ziemlich schnell das Maul.
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Habe ich schon getan und gesagt , sie könnten ja auch mal was tun zur Abwechslung.

Die Antwort war "Das ist nicht unsere Aufgabe . Wir sind nicht zuständig und wir machen es eh nicht."

Und nun? Was sagt man da? Am besten nichts. Wenn man sich nicht noch mehr aufregen will.
 
Am meisten frustriert mich halt , dass die anderen Angehörigen sich total vom Acker gemacht haben und nur zum Rumstänkern kommen und meckern , was man hätte besser machen können. Falls sie mal kommen.

Meine Reaktion wäre laut und unmissverständlich zu sagen:

a) mich darf jeder kritisieren, der mir auch praktisch hilft, es besser zu machen.
b) wenn Du nicht praktisch helfen willst, dann einfach mal die Klappe halten.
 
Meine Reaktion wäre laut und unmissverständlich zu sagen:

a) mich darf jeder kritisieren, der mir auch praktisch hilft, es besser zu machen.
b) wenn Du nicht praktisch helfen willst, dann einfach mal die Klappe halten.

Juckt die eh nicht darum sage ich einfach gar nichts mehr und gehe denen aus dem Weg, dann muss ich mich auch nicht ärgern.
 
Sorry. Jetzt bin ich doch ein bisschen ins Meckern und Jammern gekommen.

Es ging ja ursprünglich um was anderes.

Also weiter mit dem ursprünglichen Thema.

Danke für den Zuspruch und die Anerkennung der Schwierigkeiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke auch nicht, dass man alles verzeihen kann und muss.

Aber man kann es hinter sich lassen, akzeptieren als geschehen und grade zum Trotz das Leben leben, das derjenige einem versauen wollte.

Auch das kann eine Triebfeder für ein schöneres , besseres Leben sein.
 
Wer sich nicht gegen seinen Willen zu einer Verzeihung drängen läßt, ist zu allen Zeiten frei, jemanden der sich als A*loch und schlimmeres erwiesen hat, jederzeit als A*loch und schlimmeres zu bezeichnen, auch wenn derjenige längst im Grab verwest ist. Wahrheit muß Wahrheit bleiben, und von wegen "über Tote nur Gutes", weil man früher Angst vor rachsüchtigen Totengeistern hatte. Bowie hätte vermutlich nichts gegen so einen Geisterbesuch, weil er dann wenigstens dem mal ordentlich den A* aufreißen könnte, wenn es sich bei der lebendigen Version nie ergeben hat, oder?
 
Das stimmt.

Ich habe neulich mit einer Freundin gesprochen die mir wörtlich gesagt hat:

"Das verzeihe ich der nie. Noch nicht mal auf dem Sterbebett."

Und Recht hat sie.

Jeder hat auch ein Recht auf seinen Zorn.

Man muss ja sein Leben dadurch nicht dominieren oder versauen lassen.

Aber man muss auch nicht alles verzeihen (können).
 
Man sollte sich das Geschehene nicht so zu Herzen nehmen
Es gibt Dinge, die zu Herzen gehen und die darf man sich auch zu Herzen nehmen.

Man darf sich nur nicht das Leben dadurch dominieren und versauen lassen.

Man sollte es als Lehrstück nehmen, wie man es nicht und auf keinen Fall machen will.

Auch nicht mit demjenigen der es einem angetan hat, falls er noch lebt.

Auf solch eine niedrige Stufe sollte man sich niemals begeben. Schon um des eigenen Lebens willen nicht.

Man kann auch triumphieren indem man es einfach besser macht und auch mit demjenigen besser umgeht, als er es verdient hat.

Denn dann hat er es nicht geschafft seine böse Saat zu sähen.
 
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