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Normalo, Vegetarier, oder Veganer usw?

Auf mich trifft zu .....

  • Normalo

    Teilnahmen: 48 59,3%
  • Vegetarier

    Teilnahmen: 14 17,3%
  • Veganer

    Teilnahmen: 16 19,8%
  • Rohköstler

    Teilnahmen: 1 1,2%
  • Fructarier

    Teilnahmen: 0 0,0%
  • strenger Fructarier - ich esse nur, was von selbst vom Baum gefallen ist

    Teilnahmen: 2 2,5%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    81
So wie in Madagaskar, wo es die entsprechenden Insekten nicht gibt und man die Vanille mühevoll von Hand bestäubt ?
 
Ich kenne einige Imker und KEINER von denen tötet Bienen, stutzt ihnen die Flügel oder sonst was. (übrigens: Einige Maßnahmen, die die Bienen daran hindern sollen abzuhauen sind absolut sinnvoll: Ein Bienenvolk, das ausbüxt kann komplett eingehen- es sei denn, der Imker fängt es wieder ein. Es gibt zB spezielle Kästen, die so gebaut sind, dass die Königin nicht raus kann- damit wird auch das Volk geschützt, denn wenn die Königin ausfliegt fliegt das Volk natürlich mit und kann dann oftmals nicht überleben)
Dass das ganze in der Industrie anders läuft, will ich nicht bestreiten: Industriell gefertigte Nahrungsmittel sind generell immer problematisch- egal um was es geht. Und wenn Tiere mit im Spiel sind ist es erstrecht problemtisch. Aber was ich sagen will: Man kann eben keinesfalls sagen, dass Tierhaltung und Produkte vom Tier generell und ausschließlich verwerflich sind, bzw unter verwerflichen Umständen gewonnen werden.
Keiner muss industriell erzeugten Honig kaufen- im Gegensatz zu Fleisch (wo ja IMMER ein Tier terben muss) gibt es beim Honig aber definitiv Alternativen, die moralisch absolut sauber sind.

Das bedeutet nicht, dass es nicht unglaublich viele Dinge in der Tierhaltung gibt, die extremst verwerflich sind. Das ist ja unbestritten.
Aber gleich alles generell über einen Kamm zu scheeren und zu verteufeln ist einfach falsch.
Sonst müsste man eben auch sowas wie nen Blindenhund ablehnen, oder nen Drogenhund- die werden ja im Grunde auch benützt und deutlich weniger artgerecht gehalten, als Bienen.

Beantwortet mir mal folgende Frage: Was wäre die Alternative zur Bienenhaltung durch Imker?

wilde Völker eben. Aber was du schreibst klingt auch logisch. Ich glaube ich bin einfach mit zu vielen Veganer zusammen....
 
Keine Bienen! Oder nur wilde Völker, die Bestäubung der der Nutzplanzen ........
Und was ist mit den "nicht-nütz-Pflanzen" wer bestäubt die dann? Die Pfadfinder?
Wäre ne Alternative, aber ich denke, man kann sich einig sein, dass es keine WIRKLICHE Alternative ist: Man stelle sich allein schon unsere Gärten und Wiesen ohne Blumen vor. Der Artenrückgang, der dann beginnen würde, wäre immens.
Ich denke, man kann da auch mal ehrlich sein: Eine Alternative (die nicht mit viel Schaden verbunden wäre) gibt es nicht.
 
Cremig wird der Honig eigentlich erst, wenn er anfängt zu verzuckern.

Davor ist er eher flüssig, aber unterscheidet sich farblich. Je nach dem welche Sorte es ist.
 
Imker (die es nicht des Geldes wegen tun) - die Bienen halten, u.a. ohne ihnen etwas zu nehmen,mwas ihnen gehört. Einfach, weil sie sich bewusst sind, dass sie wichtig für unser aller Leben sind. Das ist an sich Lohn genug.

Das tun doch die Hobby-Imker. Wer sonst?

Aber verkaufen müssen sie auch was , damit sie ihre Bienenvölker unterhalten können. Das ist nicht billig.

Einen riesigen Gewinn macht ein Hobby-Imker sicher nicht, wenn man dann noch die ganze Arbeit dazu rechnet - gar keinen.

Aber darum sind es ja Hobby-Imker, die das aus Freude an der Imkerei machen.
 
wilde Völker eben. Aber was du schreibst klingt auch logisch. Ich glaube ich bin einfach mit zu vielen Veganer zusammen....

Wilde Völker können bei uns nicht überleben. Also nur ganz wenige- im Wald oder so. Es gibt ja sowieso schon ein immenses Bienensterben- wegen dieser Krankheit, die grassiert. Wilde Bienen werden davor nicht geschützt. Der Imker schützt seine Bienen- wenn er merkt, dass ein Volk etwas hat, kann er eingreifen und es in vielen Fällen retten.
Auch wenn es diese Krankheit nicht gäbe, wären die Völker meist nicht lebensfähig: Sie finden ja bei uns keinen Unterschlupf: Die meisten Gärten sind steril und ähneln mehr Gräbern, als bunten Wiesen: Da wird gedüngt, geschnitten usw: da gibt es keinen Unterschlupf und ich glaube, die meisten Menschen würden sich auch nicht besonders freuen, wenn ein wildes Bienenvolk bei ihnen hausen würde.
Bein uns hatte sich schon öfter mal ein entkommenes Volk in einem Baum niedergelassen: Das ist schon nicht so der Hit, denn diese Völker sind sehr unruhig und in Panik und deswegen stechen sie auch. Da waren wir schon froh, dass der Imker kam und sein Volk wieder vom Baum gepflückt hat😀- Zuhause gings denen sicher besser.
 

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