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Normalo, Vegetarier, oder Veganer usw?

Auf mich trifft zu .....

  • Normalo

    Teilnahmen: 48 59,3%
  • Vegetarier

    Teilnahmen: 14 17,3%
  • Veganer

    Teilnahmen: 16 19,8%
  • Rohköstler

    Teilnahmen: 1 1,2%
  • Fructarier

    Teilnahmen: 0 0,0%
  • strenger Fructarier - ich esse nur, was von selbst vom Baum gefallen ist

    Teilnahmen: 2 2,5%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    81
Wilde Völker können bei uns nicht überleben. Also nur ganz wenige- im Wald oder so. Es gibt ja sowieso schon ein immenses Bienensterben- wegen dieser Krankheit, die grassiert. Wilde Bienen werden davor nicht geschützt. Der Imker schützt seine Bienen- wenn er merkt, dass ein Volk etwas hat, kann er eingreifen und es in vielen Fällen retten.
Auch wenn es diese Krankheit nicht gäbe, wären die Völker meist nicht lebensfähig: Sie finden ja bei uns keinen Unterschlupf: Die meisten Gärten sind steril und ähneln mehr Gräbern, als bunten Wiesen: Da wird gedüngt, geschnitten usw: da gibt es keinen Unterschlupf und ich glaube, die meisten Menschen würden sich auch nicht besonders freuen, wenn ein wildes Bienenvolk bei ihnen hausen würde.
Bein uns hatte sich schon öfter mal ein entkommenes Volk in einem Baum niedergelassen: Das ist schon nicht so der Hit, denn diese Völker sind sehr unruhig und in Panik und deswegen stechen sie auch. Da waren wir schon froh, dass der Imker kam und sein Volk wieder vom Baum gepflückt hat😀- Zuhause gings denen sicher besser.

Das mit den Gärten stimmt. Ich muss ja nur zu den Nachbarn rüber schauen. Dafür wuchert es ordentlich auf meiner Terrasse.
 
Imker/Menschen mit entsprechendem Wissen und Können (die es nicht des Geldes wegen tun) - die Bienen halten, u.a. ohne ihnen etwas zu nehmen, was ihnen gehört. Einfach, weil sie sich bewusst sind, dass sie wichtig für unser aller Leben sind. Was die Bienen leisten - was sie uns allen ermöglichen, ist Lohn genug.

Ich könnte jetzt ganz provokant sagen: Das kannst Du ja gerne machen!
Jedoch sollte man bedenken, dass die Bienenhaltung auf finanziert sein will und nicht jeder stellt seinen Dienst einfach so der Gemeinschaft zur Verfügung, ohne das geringste dafür zu bekommen. Ich fände es schon etwas seltsam, von einem Menschen zu erwarten, dass er Zeit, Geld und Wissen in den Dienst der Gesellschaft investiert, aber nichts zurückbekommt
Das- so finde ich- wäre dann wiederum Aufgabe extremer Veganer. Die könnten das ja gerne so machen- da würde niemand was sagen.

Außerdem: Du schreibst: "den Bienen etwas wegnehmen, was ihnen gehört" Bienen kennen den Eigentumsbegriff nicht- sie fühlen sich nicht beraubt. Denen ist das ziemlich schnurz, ob sie den Honig haben oder etwas anderes. Noch dazu ist ihr eigener Honig manchmal sogar gefährlich für sie: Bestimmten Honig dürfen sie zB nicht über den Winter essen, weil sie dann eingehen würden: an ihrem eigenen Honig. Der Imker weiß das und gibt ihnen Nahrung, die sie gut vertragen und die auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.
Ein Hund isst normalerweise auch kein Dosenfutter- aber Menschen, die sich mit Hunden auskennen haben Dosenfutter entworfen, das auf die Bedürfnisse des Tieres abgestimmt ist- schlecht?
 
Wenn meine Mama jetzt dann ihr erstes eigenes Bienenvolk hat, kann ich euch sicher alles noch viel genauer berichten🙂. Ich bin schon sehr gespannt, wie das wird. Es ist schon ein extrem spannendes Thema. Bienen sind so faszinierende Tiere.
...außerdem freue ich mich auf den Anblick meiner Mutter im Imkeranzug😛😀 Hihihi!
 
Konsens wäre für mich, wenn er den Bienen ein Heim bieten würde, ihnen ihren Honig lässt und als Dank anerkennt, welchen Beitrag sie eh für uns leisten.

Ein bischen viel Alturismus, findest Du nicht auch?
Aber auch Dir kann geholfen werden: Kauf einfach Biohonig und die Sache ist geritzt:

Ein starkes Bienenvolk produziert in einem Sommer (entsprechend ausreichende Trachtquellen vorausgesetzt) etwa 140 kg Honig. Davon verbraucht es etwa 80 kg für den »laufenden Betrieb«, also zum Heizen der Behausung, Aufzucht des Nachwuchses, für Wachsproduktion, als »Flugbenzin«. Bleiben also etwa 60 kg als Wintervorrat, von denen aber nur etwa 25 kg gebraucht werden – der Rest ist wirklich überflüssig und wird nicht benötigt. Es können also ca. 35 kg geerntet werden, ohne den Bienen etwas anzutun. Allerdings ernten die meisten konventionellen (und die industriellen sowieso) den gesamten Wintervorrat und geben als Winterfutter eine Zuckerlösung. Bio-Imker überwintern ihre Völker dagegen auf eigenem Honig (höchstens ein Teil wird durch Futter ersetzt).
Was Veganer schon immer über Honig zu wissen glaubten

Also was jetzt noch gegen den Verzehr von Honig dieser Art sprechen könnte, fällt mir nicht ein! Und 35 Kilo ist ne Menge Honig- wenn man bedenkt, dass ein Imker ja nicht nur ein Volk hat
 
Ich hab ja so meine persönlichen Differenzen mit Bienen (wurde als Kind ganz, ganz böse gestochen und hatte danach keine besonders feierliche Zeit), bekomme immer schon etwas Schnappatmung, wenn ich eine Biene nur schon von Weiten auf mich zusteuern sehe. Kaputt machen kann ich die dann aber auch nicht. Sitze dann hier bei offener Balkontür, wenn eine drin ist und warte bis die raus fliegt. 😀
Ich könnte niemals Bienen halten. 😀
 
Ich bin... Flexitarier, heißt das so? Ich esse schon Fleisch, aber nicht wirklich oft, vielleicht einmal wöchentlich wenn's hochkommt. Und dann auch nur, wenn jemand anderes (Eltern) für mich kocht, ansonsten ersetze ich alles durch Tofu. Würde gerne gänzlich vegetarisch leben, aber da spielt mein momentanes Umfeld leider noch nicht mit. Wird sich aber wahrscheinlich so ergeben, wenn ich ausgezogen bin und für mich alleine sorgen muss.
 
Es gibt viel, was ich machen könnte - und ich mache, was mir möglich ist. Hobby-Imkerei gehört eher nicht dazu ^^ Wäre ich bereits Hobby-Imkerin (dazu gehört ein geeignetes Umfeld, das ich nicht zu bieten habe), dann wäre mir Konsens wichtig.

Sie haben (je nach Haltung) Angst, wenn man sie mit Rauch "beruhigt", um an ihren Honig zu kommen.

Wenn Du das mit dem Honig und dem Rauch und alledem genau wissen willst und es so wichtig ist könntest Du Dich ja auch mal einen Tag ernsthaft damit beschäftigen und einem Hobby-Imker zusehen und dem die entsprechenden Fragen stellen, die Dich interessieren. Dann weißt Du es aus erster Hand.
 
Ich persönlich hätte Bedenken, dass ohne die Kultivierung der Bienenvölker durch die Imker nicht mehr genug Bienen existieren würden, um die gewaltige Bestäubungsleistung zu vollbringen, die für die Produktion vieler pflanzlicher Produkte essentiell nötig sind.

Generell denke ich, dass es wahrscheinlich fast unmöglich sein dürfte, Nahrungsmittel ohne jegliche "Ausnutzung" von Tieren zu produzieren.
 

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