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Gekündigt wegen surfen am Arbeitsplatz

Hallo nochmal und danke für die vielen Antworten.
In der Stellenbeschreibung war die Rede von Empfangstätigkeiten, Telefonzentrale und Büroarbeiten, die so anfallen.
Die Sache ist aber, es fällt nichts an. Der Empfang könnte den Großteil des Tages unbesetzt sein, da kaum Kunden kommen. Maximal 1-2 pro Tag. Bei Anrufen ist es dasselbe. Wenn am Tag 5 Leute anrufen, ist das schon viel.
Trotzdem muss ich jeden Tag hier bis 18 Uhr meine Zeit absitzen und bin dann meistens allein in der Firma, während schon die Putzfrauen um mich rumschwänzeln. Dabei ist hier so wenig los, dass man die Stelle locker auch nur halbtags hätte besetzen können.

In der Anfangszeit habe ich öfter meinen Chef angerufen und gefragt, ob es irgendwelche Tätigkeiten gebe, von denen ich evtl. nichts weiß, da ich einfach kaum was zu tun habe und er sagte immer nur er wisse auch nichts und ich solle einfach mal in den anderen Abteilungen fragen. Diese waren auch alle der Ansicht, dass dieser Empfangs- / Bürojob zum Sterben langweilig ist. Meine Vorgängerin ist wohl auch aus diesem Grund gegangen.

Irgendwann begann ich dann aus Langeweile die Fenster zu putzen, Blumen umzutopfen, irgendwelche mehr oder weniger sinnvollen Dinge, aber nach und nach gingen mir eben die Ideen und auch Möglichkeiten aus.
 
Klingt für mich ehrlich gesagt so, als hätten die einen Grund gesucht, dich loszuwerden. Habe sowas schon öfter gehört: Da wurden Leute eingestellt und dann wurde ihnen keine Arbeit gegeben und bei erster Gelegenheit ein Grund gesucht, die neuen Mitarbeiter wieder loszuwerden. Das kann offenbar verschiedenste Gründe haben (die mir zwar alle nicht einleuchten, aber irgendwas scheint wohl dran zu sein). Wenn die wirklich Interesse gehabt hätten, Dich zu behalten, hätten sie erstens für Dich auch genug Arbeit gehabt und zweitens hätten sie Dich vielleicht vorher darauf hingewiesen, dass Du nicht surfen darfst- also als ihnen das das erste mal aufgefallen ist.
 
Es brauch keine Überwachungssoftware. In Unternehmen stehen Server über die der Datenverkehr koordiniert und die einzelnen Computerarbeitsplätze verwaltet werden.

Trotzdem kann man dann dem Arbeitnehmer nicht solch detaillierte Vorwürfe machen.
Ich finde den Vorwurf auch etwas simpel dahergesagt. Wegen was genau wird sie denn nun gekündigt ?
Da müssen schon konkretere Dinge genannt werden. Wie lange und wie oft war sie privat im Netz unterwegs usw.
Mit diesem banalen Vorwurf macht es sich der Arbeitgeber sehr leicht. Und ich glaube auch dass dieser Fall rechtlich auch nicht so einfach abzuhandeln ist.
Ich an der Stelle der TE würde mir auf jedenfall eine Beratung bei einem Anwalt einholen bevor ich mich aufgrund eines haltlosen Vorwurfs aus dem Unternehmen werfen lasse.
 
Es sit dumm gelaufen. Aber andererseits: hättest du nicht auch gekündigt? was ahst du davon, wenn du nur untätig ehrumhockst? Jetzt musst du mit den Konsequenzen geschickt umgehen. Überlege dir, ob es notwendig ist, die Stelle im Lebenslauf aufzuführen, sonst kommen nurb blöde Fragen. Achte auf ein gutes Arbeitszeugnis. In der Probezeit giilt: bei Stellenabbau aus finanziellen Günden bsit du sofort raus und a wird irgendwas gesucht. Ich denke, die meisnten surfen mal privat im Internet. Eine Freundin von mir hat das intensiv über Facebook betrieben. Ich ahbe sie immer gewanrnt, aber es ist nichts rausgekommen. Alles Gute.
 
...Da müssen schon konkretere Dinge genannt werden. Wie lange und wie oft war sie privat im Netz unterwegs usw...

Nicht unbedingt, sie war in der Probezeit und in der Probezeit kann man auch ohne Angebe von Gründen die Kündigung bekommen.

Sollte die TE auf die Arbeit angesprochen werden und warum sie nicht mehr da arbeitet. Kann sie das auch angeben! Hatte ich auch schon bei zwei Stellen, bei der einen war ich eine Woche (angeblich zu wenig arbeit, ich denke ich war zu langsam), bei der anderen auch die volle Probezeit (selber Grund wie oben)!

Lg Samantha
 
Nicht unbedingt, sie war in der Probezeit und in der Probezeit kann man auch ohne Angebe von Gründen die Kündigung bekommen.

Sollte die TE auf die Arbeit angesprochen werden und warum sie nicht mehr da arbeitet. Kann sie das auch angeben! Hatte ich auch schon bei zwei Stellen, bei der einen war ich eine Woche (angeblich zu wenig arbeit, ich denke ich war zu langsam), bei der anderen auch die volle Probezeit (selber Grund wie oben)!

Lg Samantha
ja genau Samantha, gilt ja für beide Seiten.Arbeitgeber und Arbeitnehmer können in der Probezeit ohne Angabe von Gründen das Vertragsverhältnis lösen.
 
in der Probezeit darf der Arbeitgeber einen doch so oder so ohne Angabe von Gründen kündigen.

Was das private Surfen im Internet angeht, ich finde es ein Unding, wenn man auf Arbeit ist und dann privat im Netz herum surft. Diese Arbeitseinstellung mag ich überhaupt nicht. Wenn der Job soviel Freizeit während der Arbeitszeit hergibt, dass man munter in der Gegend herum surfen kann, dann scheint da ein Mißverhältnis zwischen tatsächlichem Arbeitsaufwand und der Stundenzahl des Jobs zu bestehen.:mad:

Ich meine, in den allermeisten anderen Berufen kann man schliesslich auch nicht privat surfen oder stundenlang mit seinem Handy herumspielen, weil immer mehr als genug zu tun ist. Scheint somit eher ein "Bürojob-Phänomen" zu sein....

Clever war das ganze zumindest nicht. Macht keinen guten Eindruck. Besser ist, man sucht sich Beschäftigung, wenn keine da ist, oftmals ist es ja auch so, dass man als Neuling Arbeit übersieht, die jedoch gemacht werden könnte (und wenn es eben nur aufräumen oder putzen ist). Klar ist es schwierig, wenn man in einem Job arbeitet, in dem man völlig unterfordert ist und der Arbeitgeber anscheinend selber nicht weiß, wofür er diese Stelle überhaupt geschaffen hat.

Jedoch sollte man sich auch darüber klar sein, dass einen die Arbeitgeber auch gerne mal auf die Probe stellen und sehr genau beobachten, wie man sich als Arbeitnehmer so verhält, wenn nichts offensichtliches zu tun ist.

Der Arbeitgeber hat letztendlich ein Interesse daran, dass seine Mitarbeiter selbstständig denken und arbeiten und sich wenn nichts konkretes zu tun ist, Arbeit suchen. Wenn sie dann sehen, dass jemand statt dessen im Internet surft oder privat telefoniert, dann kann er davon ausgehen, dass dieser Arbeitnehmer das ständig macht, sobald man ihm den Rücken kehrt.......

Wenn man sich zu Tode langweilt, sollte man mit dem Chef reden, und ggf die Konsequenzen ziehen. Den Job selbst sollte man jedoch immer gewissenhaft machen, und privates zu Hause erledigen.

Thema Erreichbarkeit und Notfall. Es gibt nicht nur echte Notfälle (Unfall etc) sondern auch dringende Angelegenheiten, die man ungerne übers Firmentelefon regeln möchte. In unserer Firma hatten wir Mütter mit Kindern, die auch immer erreichbar sein mussten, zb wenn die Tagesmutter spontan ausfiel oder der Kindergarten/Schule anrief, weil das Kind krank war usw- dann wurde das ganze mal kurz übers Telefon geregelt, damit jemand das Kind abholen oder für die erkrankte/verhinderte Tagesmutter einspringen konnte. Das kam ab und zu mal vor, und das Telefonat dauerte nur ein paar Minuten. Auch per sms wurde das ein oder andere mal kurzfristig eine Kinderbetreuung organisiert, wenn es nötig war. Das haben wir gerne akzeptiert, da die Leistung der Mitarbeiterin entsprechend gut war und sie immer zuverlässig waren, diese auch von sich aus oftmals länger blieben oder früher kamen, anstatt nach der Stechuhr Feierabend zu machen.

Alternativ hätten diese Mütter sonst gar nicht arbeiten gehen können und oftmals werden Mütter mit Kindern eh nicht so gerne eingestellt. Deshalb sind da schon Kompromisse notwendig.

Und auch ich habe natürlich Mitarbeiter erlebt, die- kaum das man sie alleine ließ- zig private sms verschickt haben, anstatt sich Arbeit zu suchen, die massenweise vorhanden war. Aber diese Mitarbeiter haben die Arbeit gewissenhaft übersehen und nur das getan, was man ihnen exakt aufgetragen hatte, mehr nicht.
 
Was das private Surfen im Internet angeht, ich finde es ein Unding, wenn man auf Arbeit ist und dann privat im Netz herum surft. Diese Arbeitseinstellung mag ich überhaupt nicht.

Ich finde es ein Unding, jemanden Vollzeit einzustellen um dann herumsitzen zu lassen. Wirkt ja fast wie ein Experiment: "Wie lange dauert es bis der Arbeitnehmer nicht mehr faul herum sitzt sondern durchdreht, oder sich irgendeine Beschäftigung sucht die dann ja nichts mit dem Betriebsablauf zu tun haben kann, wenn alle betrieblichen Arbeiten, sowie Nebenarbeiten verrichtet wurden!?"


Fehlt nur noch die versteckte Kamera!

Tja, so vergrault man sich evtl. gute Leute die eben nicht bloß dumm die Wand anschauen und Trübsal blasen, sondern sich eine sinnvollere Beschäftigung zwangsläufig suchen müssen und dann in letzter Instanz im Internet surfen um die Zeit tot zu schlagen.

Eigener kleiner Laptop mitbringen, das Geld für den USB Fritz würde ich gerne ausgeben wenn ich dafür täglich sämtliche private Arbeiten verrichten könnte und im Internet surfen.
So hätte man es dort aushalten können und es wäre nicht aufgefallen wenn man eh so gut wie Mutterseelenallein ist.
 
Besser ist, man sucht sich Beschäftigung, wenn keine da ist, oftmals ist es ja auch so, dass man als Neuling Arbeit übersieht, die jedoch gemacht werden könnte (und wenn es eben nur aufräumen oder putzen ist).
Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Mit so einer schludrigen Arbeitsweise hätte ich dich hochkant rausgeschmissen. Sich aufmerksam die Beiträge durchzulesen ist ja nun nicht zuviel verlangt.
 

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