Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Wohnung ordentlich und sauber halten neben Studium

  • Starter*in Starter*in Gast
  • Datum Start Datum Start
Also ich beschäftige mich mit diesem Thema ja schon länger und ich habe die Erfarhng gemacht: So wie es in der Wohnung ausschaut, so schaut es auch im Bewohner drinnen aus.
Das hat sich bisher IMMER bewahrheitet: ZB habe ich viele Künstler in meinem Umfeld: Die haben meist liebevoll, aber chaotisch eingerichtete Wohnungen. Dann gibt es Leute, die eher verspielt sind: Das siehst Du auch an der Wohnung. Bei Leuten, die eher kalt und distanziert ist, spiegelt sich das auch in der Wohnung wieder.
Und eben auch: Wenn man gerade selber überfordert oder innerlich im Chaos ist, ist es auch die Wohnung. Man sieht einfach die seelische Verfassung der Bewohners. Umgekehrt: Wenn man selber in sich Chaos fühlt und die Wohnung entsprechend aussieht, so kann man, wenn man gründlich aufräumt und alles wieder schön macht, das innere Chaos abmildern. Oder man kann, wenn man irgendwie einen Neuanfang will, das innerliche dadurch unterstützen, dass man sich neu einrichtet. Viele machen das ja instinktiv, dass sie dann was umräumen, oder so.
Die Wohnung ist schon sowas, die ein Spiegel der Seele.
Und wenn es einem sehr schlecht geht, kann es extrem wohltuend sein, wenn man einfach man so richtig Ordnung macht.
Ich hatte auch mal eine schwere depressive Phase: Ich habe dann meine Wohnung komplett neu renoviert: Gestrichen und so. Das war sehr anstrengend und ich bin abends ins Bett gefallen. Aber es hat so gut getan: Die Körperliche Arbeit und wenn man dann sieht, was man alles geschafft hat: Das hat mir unheimlich Auftrieb gegeben.
 
Also ich beschäftige mich mit diesem Thema ja schon länger und ich habe die Erfarhng gemacht: So wie es in der Wohnung ausschaut, so schaut es auch im Bewohner drinnen aus.
Das hat sich bisher IMMER bewahrheitet

Das kann ich so unterschreiben. Ich finde, wenn man genau hinsieht, kann man alleine über die Wohnung viel von einem Menschen erfahren. (Auch wenn man einen Blick ins Bücherregal wirft, btw. 😀)

Ich ziehe ja leider irgendwie wohnungstechnisch Leute an, die irgendwo heftigere Probleme haben. Meine jetzige Mitbewohnerin hat es auch nicht so mit Ordnung und Sauberkeit. Auch, was allgemeine Hygiene angeht. Wenn ich da nicht ständig Druck gemacht hätte und hinterher gewesen wäre, würde die Wohnung hier nicht so aussehen, wie sie jetzt aussieht. Ich denke, bis zu einem gewissen Grad und Ausmaß von Problemen kann eine WG, die das gut im Griff hat, sehr hilfreich sein. Ich denke, dass das auch einer der Gründe ist, warum meine jetzige Mitbewohnerin nicht in eine eigene kleine Wohnung gezogen ist.

Wir haben jetzt einen konsequenten, strikten Putzplan. Und selbst den hält sie nicht immer ein und auch nur, wenn ich wieder Druck mache. Und wenn ich den nicht neu mache und aufhänge und draufschreibe, was gemacht werden muss, dann macht sie nichts.

Aber es ist schon echt grenzwertig. Für mich noch mehr, weil ich mir knallhart als absolute Auflage stelle, dass ein Mindestmaß an Ordnung und Sauberkeit erfüllt sein MUSS, egal wie schlecht es mir geht oder wie viel ich um die Ohren habe. Das ist mir einfach wichtig, damit man sich in der Wohnung wohl fühlt. Und ich finde es zwar oft nervig, aber wichtig, dass man immer mal wieder, wenn man aus dem Haus geht, den Müll mitnimmt und entsorgt. Oder zumindest das gröbste nach dem Essen abspült, damit nichts festtrocknet.

Und in Zeiten von guten Reinigern und Badsprays ist es ehrlich gesagt schnell gemacht, da ein wenig zu putzen. Und wenn man das mindestens einmal die Woche macht, ist es auch nicht so viel Arbeit oder so schlimm, wie wenn das nur alle paar Monate passieren würde.
 
Meine Güte, wie hier wieder so Thread aus dem Ruder läuft 😀

Also lieber Gast, ich kann dir ja mal erzählen wie ich meinen Haushalt so schmeiße, bin auch Student und arbeite 16 Stunden in der Woche nebenbei.

Oft bin ich erst gegen 17 Uhr Zuhause, da habe ich dann natürlich keine Lust viel zu machen. 🙄 Also entspann ich erst mal ein wenig, danach wird gekocht und gleichzeitig aufgeräumt. Heißt z.B. das wenn ich mir Nudeln mit Tomatensoße mache, dass Brettchen und das Messer direkt abspüle/Arbeitsplatte säubern während das Essen kocht. Dann esse ich etwas und spül noch schnell die Töpfe. So sammelt sich schon mal kein Geschirr bei mir an.

Das Bad putzen, also wischen, Dusche/Spülbecken/Toilette putzen mach ich am Wochenende immer, das reicht für mich. Saugen tu ich 1-2 in der Woche, je nachdem wie ich es gerade schaffe. Die Küche wische ich auch am Wochenende.

Nur bei der Wäsche bin ich etwas faul. 😀 Die mach ich zwar auch 1-2 in der Woche aber da kann es dann auch mal sein, dass sie da noch 2-3 Tage hängt bevor ich mich überwinden kann den Mist wieder ordentlich wegzuräumen.

Mh, was ist denn noch so wichtig. Also Staub wischen tu ich so nach Gefühl, wenn ich sehe das ich mal wieder Staub wischen könnte mach ich das einfach sofort mit einem nassen Lappen. Bettwäsche wechsel ich auch so zwischen 1-2 Wochen. Im Sommer natürlich öfter, da ich so durchgeschwitzte Bettwäsche nicht so lecker finde. 😀

Bis jetzt bin ich damit sehr gut gefahren und habe auch noch nie von wem gehört, dass es bei mir nicht sauber wäre. 🙄
 
Grüner Kater meinte:
Ich weiß, ist nicht die feine englische Art: Aber irgendwann hab ich nachts die ganzen Säcke ins Auto geschmissen und außerhalb der Stadt ausgesetzt.
😱 Ein Nunki (Nacht-und-Nebel-Kipper).

Liebe Männer,
Liebe Kinder,
bitte nicht nachmachen! Das ist nämlich strafbar und kann sehr teuer werden. 🙁
 
Bei mir hilft mir ja meine Mutter.
Aber ehrlich gesagt ist es schwierig mit ihr.

Sie zeigt mir nicht wie ich etwas machen soll
und macht einfach alles.
Sie ist so eine Person, die "nervös" wird, wenn es
unordentlich ist und es dann einfach macht und es nicht ab kann, wenn ihr Jemand "dazwischenfunkt".

Wir haben abgemacht, dass sie mir hilft.
Aber oft hat sie keine Zeit.
Oder sie räumt alles auf, obwohl sie gar nicht alles machen sollte, sondern mir helfen.
Und dann wirft sie mir vor, dass ich nur rumstehen und nichts machen würde und stellt sich wieder als die Mutter hin, die sich aufopfert und alles macht und mich als die, die sich bedienen lässt. Dabei gibt sie mir aber auch kaum eine Chance dazu es selbst zu schaffen.

Sie ist auch schon öfters, als ich weg war, eigenständig in meine Wohnung gegangen und hat alles aufgeräumt.
Das sollte dann eine "liebe Überraschung" sein, aber mich hatte es geschockt, dass sie einfach eigenmächtig in meine Wohnung gegangen ist und bei meinen privaten Sachen war. Ich meinte auch so in Richtung: No offense, aber sogar meine Sextoys waren eingeräumt. Das ist doch ein bisschen merkwürdig.
Und es hatte mich erschlagen, weil die Wohnung halt so anders aussah etc
Aber da war meine Mutter wieder beleidigt und stellte mich als undankbar hin.
Es ist halt schwer alles.
Sie verspricht einem Dinge beizubringen, aber hat nie Zeit und dann macht sie einfach alles und lässt einen so aussehen als wäre man faul.
Meine Mutter hat auch psychische Probleme.
Sie hat oft so Panikattacken und wird schnell nervös.
Vor allem aber sagt sie zu allem und Jedem "Ja" und verspricht und verspricht und übernimmt sich und schafft es nicht Jedem Gerecht zu werden und denkt dabei nicht an sich und schiebt dann die Schuld auf die Leute, die sich auf sie verlassen haben.
 
Wenn es einem schwer fällt, Routine zu entwickeln, kann man auch für sich selbst einen Putzplan machen. Und wenn man in einer WG lebt, ist es eigentlich meistens unabdingbar einen zu machen. 🙄

Es gibt online kostenlos ganz viele Checklisten und Vorlagen. Die kann man sich abspeichern und ausdrucken.

Hier z. B. gibt es verschiedene: Putzplan Vorlage (für Singles, Paare, Familie & WG)

Ich arbeite sowieso sehr viel mit To Do-Listen. Erfahrungsgemäß ist es leichter, wenn man nicht alles gebündelt an einem Tag macht, sondern das über die Woche verteilt: Versuchen, direkt abzuspülen und Arbeitsflächen auch nach dem Kochen sauber zu machen. Bad dann z. B. komplett am Ende der Woche reinigen. Staubwischen und Staubsaugen einen Tag davor oder einen Tag später. Regelmäßig fest vornehmen, Böden zu wischen. Vielleicht Anfang der Woche. Oder direkt nach dem Badputzen am Ende der Woche in Angriff nehmen, oder am Staubsaug- und Staubwischtag einbauen.

Gerade in einer WG ist es auch wichtig, die "Wäschetage" des anderen zu kennen: Bei mir ist das immer Ende der Woche. Meine frühere Mitbewohnerin hat hingegen immer Anfang der Woche gewaschen, damit sie ihre Ruhe am Wochenende hat. Meine jetzige Mitbewohnerin wäscht ihre Wäsche überhaupt nicht, ich habe also komplett freie Bahn.

Man kann sich auch einen Plan an den Putzschrank hängen. Was z. B. leergeht und nachgekauft werden muss. Wenn man einen etwas stressigen Alltag hat oder mit mehr Leuten zusammenwohnt.

Immer, bevor ich einkaufen gehe, mache ich eine Bestandsaufnahme vom Kühlschrank: Was ist abgelaufen, was muss ich dringend einkaufen, was geht leer etc.

Müll gerade im Sommer lieber zu früh, als zu spät rausbringen. Für den Biomüll also lieber kleine Mülleimer hernehmen, die man öfters entsorgen muss.
 
Malou, das ist nun echt ein Thema für einen eigenen Thread.
Nur so viel: Deine Mutter überschreitet massiv Grenzen. Das hat meine auch gemacht solange ich bei ihr gewohnt habe. Ich hab es gehasst, wenn ich nach Hause kam und in meinem Zimmer alles anders war. Ich hab meiner Mutter gesagt, dass sie nie meine eigene Wohnung betreten wird, wenn sie nicht damit aufhört. Und ich bin standhaft geblieben. Seit ich ausgezogen bin, hab ich sie nie in meine Bude rein gelassen.

Findefuchs, ich bewundere jeden, der in einer WG leben kann. Ich hasse das wie die Pest! Allein schon, wenn ich nicht mal morgens alleine und in Ruhe Kaffee kochen kann. Menschen! Überall Menschen! Da hat man's morgens eilig und das Bad ist belegt. ARGS! Und je nach Dicke der Wände hat man trotz eigenem Zimmer null Privatsphäre. Fürchterlich!!! In allen meinen WGs hab ich es nach kürzester Zeit vermieden zu Hause zu sein. Lieber hab ich nach der Arbeit stundenlang im Auto gesessen, Radio gehört und mit Freunden geschrieben. Oder ich bin extra um 4 Uhr nachts aufgestanden und paar Stunden spazieren gegangen, damit ich den Mitbewohnern aus dem Weg gehen kann...
Ich kann das einfach nicht 😀
 
Findefuchs, ich bewundere jeden, der in einer WG leben kann. Ich hasse das wie die Pest! Allein schon, wenn ich nicht mal morgens alleine und in Ruhe Kaffee kochen kann. Menschen! Überall Menschen! Da hat man's morgens eilig und das Bad ist belegt. ARGS! Und je nach Dicke der Wände hat man trotz eigenem Zimmer null Privatsphäre. Fürchterlich!!! In allen meinen WGs hab ich es nach kürzester Zeit vermieden zu Hause zu sein. Lieber hab ich nach der Arbeit stundenlang im Auto gesessen, Radio gehört und mit Freunden geschrieben. Oder ich bin extra um 4 Uhr nachts aufgestanden und paar Stunden spazieren gegangen, damit ich den Mitbewohnern aus dem Weg gehen kann...
Ich kann das einfach nicht 😀

Naja, ich bin leider finanziell auf eine WG angewiesen. Ich kenne auch durch Freunde WGs, wo es nett ist und funktioniert. Aber ich persönlich habe auch langsam die Schnauze voll. Nicht wegen dem WG-Grundgedanken, sondern weil ich eigentlich bisher nur Pech hatte mit meinen Mitbewohnerinnen.

Die jetzige hier hat auch schon wieder ziemliche Probleme und hat mich ziemlich belogen und sich ganz anders präsentiert, bis sie das WG-Zimmer hier hatte. Sie ist 25, aber man muss ihr alles mit Nachdruck vorkauen und selbst dann wird es oft nur halb gemacht. Mit Hygiene, Sauberkeit und Absprachen hat sie es nicht so. Wenn ich nicht so finanziell auf das Geld angewiesen wäre, hätte ich sie schon längst rausgeschmissen. Da sie nur in ihrem Zimmer sitzt und viel nach Hause zu ihren Eltern oder zu ihrer Schwester fährt, ist es für mich einigermaßen ertragbar. Zumal ich weiß, dass sie nur hier fürs Masterstudium lebt, bis sie fertig ist.

Das schlimme ist, ich habe jetzt auch für vieles weniger Lust oder denke mir "Nö". Weil sie nichts macht, es auch nicht nach mehreren Diskussionen tut und ich nicht ihre Putzfrau bin oder möchte, dass sie hier indirekt ständig mitprofitiert, dass ich eben ordentlicher und sauberer bin als sie. Also sitze ich das oft aus, so hart das für mich ist. Ich halte halt mein Zimmer sehr ordentlich und sauber. Weil es meins ist.

Bei ihr ist es halt oft echt grenzwertig: sie hatte mal eine lange Phase, da hat sie wochen- und monatelang vergammeltes Essen im Kühlschrank gelassen. Und obwohl sie gesehen hat, dass das verschimmelt ist, hat sie es nicht weggeräumt. Ich habe dann öfters gesagt, dass ich keinen Bock auf so einen Scheiß hab und dann ist es jetzt langsam besser geworden. Was aber auch daran liegt, dass sie sich jetzt nur noch vom Lieferservice ernährt und Fertigsuppen und Tiefkühlkost.

In ein paar Wochen ist meine Mitbewohnerin gottseidank für ca. 8 Wochen weg im Urlaub und bei ihren Eltern. Da werde ich die Bude grundreinigen und alles sauber und ordentlich machen.

Ich weiß, ich höre mich vermutlich gerade an wie eine penible Zicke 😀, aber eigentlich sehe ich das recht locker: Solange man sich einigermaßen an Absprachen hält, habe ich auch keine Probleme damit, wenn man mal den Putzplan tauscht oder etwas ein paar Tage später macht. Ich drücke auch oft ein Auge zu, gerade was nachkaufen angeht von Sachen, die meine Mitbewohnerin auch mitbenutzt, aber nie nachkauft, egal wie oft man sie darum bittet. Nur beim Klopapier bleibe ich hart: ich habe hier eine Notfallrolle in meinem Zimmer, falls sie wieder zu faul war, welches nachzukaufen, obwohl sie schon längst dran wäre. Selbst das macht sie auf den allerletzten Drücker, wenn alles schon leer ist. 🙄
 
@ malou

Wenn ich ehrlich bin tust du mir nicht sonderlich leid und auch eine Depression ist keine Ausrede für deinen Saustall.
In allen bisher von dir eröffneten Threads hast du Ratschläge bekommen on mas, aber nein die werte Dame hat immer eine Ausrede, Einwand um ja nichts machen zu müssen, stattdessen nutzt du lieber Menschen aus, laut eigener Aussage.

Eine Behandlung lehnst du strikt ab weil du willst ja unbedingt berühmt werden, auf Kosten anderer ohne eigenes Zutun, wäre ja auch noch schöner wenn du selber mal etwas tun müsstest ohne einen Vorteil zu erhaschen.
Klar mit einer Depression fällt vieles schwerer und manches ist unmöglich, bei dir aber sehe ich den Grund tieferliegend.
Du hast studiert und arbeitest auf drei Stellen die zusammen etwa 500€/mtl einbringen, bekommst die Miete und was weiß ich alles von Mutti bezahlt und jammerst ohne Unterlass.

Ich weiß ich bin dir nicht sonderlich sympatisch und ich weiß auch warum, weil ich sage was ich denke und nur selten daneben liege.
Zudem hast du diesen Thread für eigene Missstände geschreddert statt selber einen auf zu machen, dein Einwand du hättest Angst ist an den Haaren herbei gezogen weil eh jeder anhand deines Nicks sieht wer du bist.
Leider lassen sich viele von dir blenden, ich nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben