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Wohnung ordentlich und sauber halten neben Studium

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malou, mach mal bitte einen Thread auf. Ich würde dir gerne ein paar Dinge dazu sagen wie du das in den Griff bekommst.

Was du hast könnte Teil einer psychischen Erkrankung, bzw. Depression, sein. Und das lässt sich bessern, dauert nur eine Weile. Aber machs mal.

Hatte genau das selbe Problem und konnte es mit Ach und Krach und viel Biegen und Brechen lösen. Ist im nachhinein echt nicht so dramatisch alles.
Der Gedanke mit der Depression kam mir auch schon. In meinen depressiven Phasen schmeiße ich auch alles neben mich. Im Moment ist's besser und mir geht mein eigenes Chaos ziemlich auf die Nerven! Einen Großteil des Problems löst man schon, indem man einen Mülleimer/-sack neben seine üblichen Aufenthaltsorte stellt. Ich hab jetzt einen kleinen Eimer neben dem Bett und einen Müllsack neben meinem Sessel im Wohnzimmer. Da fliegt alles rein, was sonst rumfliegen würde.
Das Problem mit dem Müll wegbringen hatte ich auch. Zum Glück habe ich einen Abstellraum, in dem ich erstmal Müllsäcke bunkern konnte. Ich weiß, ist nicht die feine englische Art: Aber irgendwann hab ich nachts die ganzen Säcke ins Auto geschmissen und außerhalb der Stadt ausgesetzt. Jetzt ist ein neuer "Nullpunkt" geschaffen und ich muss "nur noch" drauf achten, dass es nicht wieder überhand nimmt.
 
Oh Mann! Jetzt muss ich mich schon selber löschen! Mein Beitrag war OT
 
Zuletzt bearbeitet:
Um mal "auf einen Stand" zu kommen, kann man sich bei verschiedenen Reinigungsfirmen 1-2 Leute bestellen, die einmal die Wohnung komplett durchreinigen, mit allem drum und dran. So verzweifelt frau/man nicht an der Aufgabe. Danach läßt sich diese Ordnung leichter aufrecht erhalten.


Eine "normale" Putzfrau (Reinigungskraft) wäre hier sicherlich überfordert da hat Cloudy nicht ganz Unrecht, ich denke das ist eher ein Fall für Firmen die sich auf derartiges spezialisiert haben.
Diese sind in der Regel so einiges gewohnt auch was Gerüche und deren Auslöser anbelangt, eine normale Reinigungskraft sehe ich hier überfordert, weil unzumutbar.
 
Warum sind Reinigungskräfte keine Menschen?


Ich habe jahrelang als Reinigungskraft gearbeitet, bei Überschwemmungen die Böden gereinigt und den Müll rausgeschafft, bei Haushaltsauflösungen geholfen. Was ist an solchen Jobs auszusetzen? Die haben professionelles Gerät und entsprechende Mittel und sind damit schneller fertig. Ich verstehe das nicht _cloudy_.


Ich verstehe deine überraschte Antwort nicht.

Nein, für mich ist eine Reinigungskraft nicht "gut genug" um jeden widerlichen Dreck wegzuputzen.

Da gibt es doch so extra Reiniger, mir fällt der Name nicht ein, es gibt auch eine lustige Serie von einem, die Leute, die auch Leichen wegkratzen.

Aber nur weil jemand Reinigungskraft ist, muss er NICHT für 10 Euro die Stunde jeden Drecksjob machen.

Bitte verdrehe nicht, was ich schrieb. Ich schrieb "keine Menschen mit einer Ekelgrenze".
 
Cloudy, du missverstehst das vollkommen.

Gemeint war keine "Haushaltskraft" sondern Putzfirmen die sich extra auf sowas spezialisieren.
https://www.mrcleaner.de/messie-wohnung.html
sowas z.B.

Ja danke, sowas habe ich gemeint.😉

Aber ob die auch die vielen Tierchen entfernen oder ob da ein Kammerjäger kommen muss, wo dann natürlich auch der Vermieter davon erfährt, die evtl. das Gesundheitsamt verständigen..

Ich würde mich selber aufraffen lieber, schon aus Angst was passiert wenn der Vermieter das mitbekommt.
 
Es gibt in der Tat spezielle Firmen für sowas. Und dann denke ich, wenn man vorher klar und fair bei einer Reinigungsfirma anspricht, wie der wirkliche Stand der Dinge ist, dann wissen die auch bescheid. Und können ggf. mehr Geld verlangen - aber das wäre es mir wert in so einer Situation und ich finde es auch wichtig, dass in so einem Fall gute Reinigungskräfte mehr Geld bekommen.

Ich denke, gerade die Spezialisten haben dann schon echt viel zu Gesicht bekommen. Tut ja schon die normale Reinigungskraft. In so eine Wohnung geht man auch ehrlich gesagt nur mit Mundschutz und Schutzkleidung rein.

Aber auch die normalen Reinigungskräfte machen viel mit. Ich kannte mal eine Hardcore Feier-WG, die nach riesigen Partywochenenden mit massig Leuten einfach eine Reinigungskraft haben kommen lassen. Und das muss auch der Horror sein, wenn man bedenkt, dass das ein Hardcore Party-Wochenende war, mit viel Alkohol und vielen Leuten ...

Ich finde es gut, dass man mal, wenn die Sauberkeit und Ordnung in der Wohnung gelitten hat, jemanden kommen lässt. Wenn es einem peinlich ist, kann man ja für die Zeit raus gehen, einen Kaffee trinken oder Einkäufe erledigen.

Aber eine hergerichtete und saubere Wohnung als Ausgangspunkt weiterhin sauber zu halten ist nicht so schlimm, wie das Hindernis, diesen heftigen Zustand erstmal selbst beseitigen und dann in den Griff bekommen zu müssen.
 
Der Gedanke mit der Depression kam mir auch schon. In meinen depressiven Phasen schmeiße ich auch alles neben mich. Im Moment ist's besser und mir geht mein eigenes Chaos ziemlich auf die Nerven! Einen Großteil des Problems löst man schon, indem man einen Mülleimer/-sack neben seine üblichen Aufenthaltsorte stellt. Ich hab jetzt einen kleinen Eimer neben dem Bett und einen Müllsack neben meinem Sessel im Wohnzimmer. Da fliegt alles rein, was sonst rumfliegen würde.
Das Problem mit dem Müll wegbringen hatte ich auch. Zum Glück habe ich einen Abstellraum, in dem ich erstmal Müllsäcke bunkern konnte. Ich weiß, ist nicht die feine englische Art: Aber irgendwann hab ich nachts die ganzen Säcke ins Auto geschmissen und außerhalb der Stadt ausgesetzt. Jetzt ist ein neuer "Nullpunkt" geschaffen und ich muss "nur noch" drauf achten, dass es nicht wieder überhand nimmt.

So war es bei mir auch. Bei mir war es aber statt der Abstellkammer das Wohnzimmer. Tür auf, Beutel rein, Tür zu. Klappe zu, Affe tot. Aber was wirklich hilft ist sich das noch einmal echt bewusst zu machen, während man schon dabei ist, was man da eigentlich getan hat. Und das finde ich ist mit das schwerste. Hab nicht selten während dem "aufräumen" Rotz und Wasser geheult bzw. bin richtig wütend geworden. Also nicht unbedingt auf mich selbst, sondern wie ich das eigentlich ertragen habe.

Wenn man so lebt, isoliert man sich nicht nur von der Außenwelt sondern auch vor sich selbst. Und da sollte man dann auch mit daran arbeiten. Man versucht halt seine Wohnsituation auszublenden, aber mit blendet man auch vieles andere aus. Gerüche, der eigene Zustand, den Kopf. (Ich hab währenddessen irgendwann schon Psychosen entwickelt.)

Der Prozess hört nicht mit dem Aufräumen auf. Das geht auch danach noch weiter. Aber darf man halt nicht locker lassen und auch das Selbstwertgefühl wieder finden, bzw. sich selbst.

Edit: Ich hatte mich halt auch gefragt ob ich so eine "Putzfirma" anheuer. Aber hab mich dann dagegen entschieden, da ich es als notwendig empfand das wirklich mitzukriegen was ich da mit mir und meinem "Lebensraum" angestellt hab. Wie ich sagte kommen solche Sachen oft aus einer Depression heraus zustande. Für mich war es der richtige Weg, da ich halt nicht nur wegen meiner Situation geheult hab, sondern auch für mich. Irgendwie war das dann ziemlich befreiend. Das Problem ist halt, dass auch wenn die Wohnung sauber ist, das psychische Problem immer noch da ist. Die Gefahr ist also, vorallem im ersten Jahr, hoch wieder reinzurutschen. Man muss also beides tun. Sowohl psychisch als auch lebensraumbetreffend.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist keine Schande, wegen Depressionen oder anderweitigen psychischen Problemen den Haushalt nicht mehr im Griff zu haben. Man kann aber was machen. Und das finde ich auch als aufbauenden Gedanken ganz wichtig, wenn es einem entsprechend schlecht geht.

Ich denke, wenn die eigene Wohnung auch sauber und ordentlich ist, dann fühlt man sich automatisch wohler darin. Und schafft sich damit einen sichereren und schöneren Schutzraum und Rückzugsort.

Ich weiß das aus eigener Erfahrung. Meine vorherige Mitbewohnerin hatte massive Probleme. Einerseits hat sie einen Putzzwang gehabt in einem Ausmaß, dass das wirklich so war, dass sie sich hätte Hilfe suchen müssen, andererseits hat sie Lebensmittel in Massen gehortet und versteckt. Dann ist alles zusammengebrochen und sie hat alles verdreckt und nichts mehr gemacht. Es war übel. Als sie hier ausgezogen ist, war ich währendessen bei meinen Eltern. Als ich dann nach einiger Zeit zurückkam, um die Wohnung wieder herzurichten, habe ich damals erstmal einen Heulkrampf bekommen, so überfordert war ich.

Resultat: Vier Müllsäcke mit abgelaufenen oder vergammelten Essen (ja, die riesigen Müllsäcke!) entsorgt. Stundenlang geputzt. Ich erspare euch Details. Alleine das Klo hätte mich fast zum Kotzen gebracht.

Ich weiß noch, wie ich erstmal total fertig und heulend in einer Ecke saß und mir dachte "Das schaffst du nicht. DAS ist alles so ekelhaft".

Es war eine sehr schlimme Zeit für mich, da auch mein Vater zu diesem Zeitpunkt im Krankenhaus war und ich eine fast komplett leere Wohnung neu einrichten und machen musste.

Da habe ich echt überlegt, eine Reinigungsfirma kommen zu lassen, die mir das abnimmt. Rückblickend betrachtet hätte ich das echt tun sollen.
 

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