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Brexit - und dann?

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Achso, falsch verstanden. Ich dachte, es ginge um das Thema, dass viele Briten den Brexit nutzen wollen, um die Zuwanderer aus Osteuropa wieder aus dem Land zu drängen.

Zuwanderer sind das meines Wissens meistens nicht, sondern nur Arbeitnehmer, die Jobs übernehmen, für die sich keine Briten finden lassen, aber Wohnort und Staatsbürgerschaft bleiben in Polen oder sonstwo, weil das Leben in England nicht grad billig ist, da sind sie nach Heimkehr in Osteuropa mit dem verdienten Geld meist günstiger dran.
Sollte man also mit dem Flüchtlingsthema nicht in einen Topf werfen.
Wenn sie diese Billigarbeiter absäbeln, wird es der britischen Wirtschaft wohl auch nicht besser gehen.
 
Viele Briten haben außerdem das Gefühl, dass sich die EU zu sehr in ihre Angelegenheiten einmischt, dass Politiker der EU über Gesetzt in GB bestimmen. Viele Menschen wollen nicht, dass EU-Politiker mehr Macht haben als die eigenen Politiker.


Was ich dabei nicht verstehe ist, dass sich ja die EU-Regierung aus Mitgliedern der Mitgliedsstaaten zusammensetzt, und über viele Jahre auch die britischen Politiker der EU deutlich ihre Handschrift mitgegeben haben. Es ist nicht so, dass die Mitgliedstaaten von einer externen Macht regiert werden, sondern die beteiligten Länder gestalten die Politik gemeinsam. Ich habe auch mal gelesen, dass vieles von dem, was die Briten heute an der EU stört ursprünglich sogar von britischen Politikern eingeführt bzw. gefordert wurde (müsste mich aber dazu genauer informieren, um das verifizieren zu können).
 
Sollte man also mit dem Flüchtlingsthema nicht in einen Topf werfen.
Das wollte ich damit sagen....

Dennoch scheint es in einigen Landesteilen in UK zunehmende Abneigungen gegen diese Arbeitsmigranten zu geben, was aber doch letztlich bedeuten würde, dass nach deren Rückwanderung andere Menschen die Arbeit machen müssen.
 
Was ich dabei nicht verstehe ist, dass sich ja die EU-Regierung aus Mitgliedern der Mitgliedsstaaten zusammensetzt, und über viele Jahre auch die britischen Politiker der EU deutlich ihre Handschrift mitgegeben haben. Es ist nicht so, dass die Mitgliedstaaten von einer externen Macht regiert werden, sondern die beteiligten Länder gestalten die Politik gemeinsam. Ich habe auch mal gelesen, dass vieles von dem, was die Briten heute an der EU stört ursprünglich sogar von britischen Politikern eingeführt bzw. gefordert wurde (müsste mich aber dazu genauer informieren, um das verifizieren zu können).

Wer sagt denn das jeder Politiker in Brüssel dann auch die Meinung seines Volkes vertritt?!

Des weiteren hat ja 1 Stimme grundsätzlich nicht unbedingt Gewicht, wenn es um letztendliche EU Entscheidungen geht. Das wäre nur dann so, wenn alle EU Länder das gleiche möchten. Bevor ich jetzt wieder jemandem seine Illusionen raube, verzichte ich auf weitere Erkärungen. 😀
 
Wer sagt denn das jeder Politiker in Brüssel dann auch die Meinung seines Volkes vertritt?!
Und wer sagt, dass jeder Politiker in London die Meinung seines Volkes in UK vertritt? So viel Unterschied sehe ich da ehrlich gesagt nicht. Abgesehen davon gibt es nicht "ein Volk" mit einer Einheitsmeinung, sodass letztlich ja immer Kompromisse gefunden werden müssen.

An welche Illusionen denkst du da so, die du mir nicht rauben möchtest? 😀🙄🙂
 
GB war außerdem schon immer ein sehr mächtiges Land. Bis heute sind viele Briten sehr stolz darauf, dass ihr Land mächtig und unabhängig ist, dh. GB entscheidet alleine was es macht.

Definiere "mächtig". England hat zwar eine große militärische Macht, aber solange man keine Kriege anzetteln und andere Länder erobern darf, ist die nur ein reiner Geldfresser.

Macht in Friedenszeiten wird über wirtschaftlichen Einfluß definiert, und da sieht es in England mau aus. Die internen Infrastrukturen sind durch leichtsinnige Privatisierung nachhaltig geschädigt worden (Bahn, Gas-Wasserversorgung etc.), zahlreiche Unternehmen verlegen wegen dem Brexit ihre Zentralen in EU-Länder, weil sich von dort aus günstiger die Geschäfte machen lassen, und der Finanzbereich ist schon fleißig am Abwandern. Was dann an Werthaltigem noch übrigbleibt, wird von den Chinesen aufgekauft. Die Billigsklaven aus Osteuropa will man auch schassen, aber ich glaube kaum, daß man als Ersatz noch billigere Sklaven aus Indien oder Afrika importieren kann, diese Zeiten sind lange vorbei. 🙄
 
Die internen Infrastrukturen sind durch leichtsinnige Privatisierung nachhaltig geschädigt worden
Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass die Infrastruktur im UK zum Teil etwas altersschwach bzw. veraltet ist. Die Züge fahren beispielsweise vergleichsweise langsam und schütteln die Fahrgäste ordentlich durch. Und das zu Preisen, die sogar im Vergleich zur teuren DB hoch sind.
 
Das müßte man gegenrechnen gegen die Vorteile, die sie dadurch genossen haben. Und die sie jetzt gerne beibehalten täten, aber wer kein Mitglied sein will, kriegt auch keine Clubvorteile mehr.
 
GB war einer der größten Nettozahler für die EU. Daher kann die wirtschaftliche ja Lage nicht ganz so marode sein, oder?

Ja, im Vergleich dazu musst du dann mal die EU Pleitestaaten und Handaufhalter betrachten, wenn Daoga über die Briten schon aussagt, deren Wirtschaft sei marode. 😀

Das zeigt dann auch mal wieder, wo sich die EU im Gesamtbild befindet.
 
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