Nordrheiner
Sehr aktives Mitglied
Lieber Burbacher,
in jedem Punkt liegst Du richtig. Auch wegen der von Dir aufgezeigten religiösen Mißbrauchsfälle bin ich gegen Religionen eingestellt. Und trotzdem sind wir noch nicht am Erkenntnisziel dessen, was ich mitteilen möchte.
Das liegt offensichtlich an mir, denk ich mal. Es ist auch wirklich nicht so leicht, dass ich mich verständlich mache und es nachvollziehbar wird..
Den Islam ist in seiner ideologisch-religiösen Aussage einmalig. Um ihn so zu verstehen, wie ich ihn heute verstehe, ist z.B. das Verständnis von Gruppendynamik hilfreich. Gruppendynamik alleine reicht bei weitem nicht aus. Die kulturelle Prägung ist auch für sich ein starker Faktor, der unbedingt Beachtung finden sollte. Wir finden in keiner Religion und auch in keiner Ideologie so starke in einandergreifende Faktoren, wie im Islam. Das macht den Islam sehr interessant - und ebenso gefährlich.
Ich versuche es mal mit einer Kurzbeschreibung:
1. Die religiöse Auffassung des Islam besteht in Glauben an Allah, Befolgung von Regeln (bis hin zur Nahrungsaufnahme) sowie Erstellung eines Menschenbildes in 2 (oder sogar 3) Klassen.
Die Regeln sollten gesondert beachtet werden. Diese sind dermaßen eng, dass ich unwillkürlich an Drill bzw. an Gehirnwäsche denke. Du darfst noch nicht einmal beten wann oder wie oder wie oft Du willst. 5 mal am Tag erfolgt das Selbstkontrollsystem.
2. Die religiöse Auffassung prägt die Kultur.
Dabei geht es längst nicht darum, dass alle den gleichen Glauben haben. Es geht auch darum, dass durch die Regeln (Punkt 1) ein System der gegenseitigen Kontrolle sowie der Angleichung erfolgt.
3. Durch politisches Machtsystem wird dafür gesorgt, dass auf allen Ebenen auch die Kontrolle sowie die Angleichung durchgesetzt werden kann.
4. Durch die Religion wird dafür gesorgt, dass sich dieses System zeitlos erhält, egal wie oft die politische oder die religiöse Führung ausgewechselt wird.
Du kannst diesen 5-Punkte-Plan nur durchbrechen, wenn Du Dich a) nicht mehr in der gleichen Kultur bewegst und b) Abstand zu etlichen koranischen Aussagen aufbaust. Und wo bzw. bei wem sind diese beiden Punkte gegeben?
LG, Nordrheiner
in jedem Punkt liegst Du richtig. Auch wegen der von Dir aufgezeigten religiösen Mißbrauchsfälle bin ich gegen Religionen eingestellt. Und trotzdem sind wir noch nicht am Erkenntnisziel dessen, was ich mitteilen möchte.
Das liegt offensichtlich an mir, denk ich mal. Es ist auch wirklich nicht so leicht, dass ich mich verständlich mache und es nachvollziehbar wird..
Den Islam ist in seiner ideologisch-religiösen Aussage einmalig. Um ihn so zu verstehen, wie ich ihn heute verstehe, ist z.B. das Verständnis von Gruppendynamik hilfreich. Gruppendynamik alleine reicht bei weitem nicht aus. Die kulturelle Prägung ist auch für sich ein starker Faktor, der unbedingt Beachtung finden sollte. Wir finden in keiner Religion und auch in keiner Ideologie so starke in einandergreifende Faktoren, wie im Islam. Das macht den Islam sehr interessant - und ebenso gefährlich.
Ich versuche es mal mit einer Kurzbeschreibung:
1. Die religiöse Auffassung des Islam besteht in Glauben an Allah, Befolgung von Regeln (bis hin zur Nahrungsaufnahme) sowie Erstellung eines Menschenbildes in 2 (oder sogar 3) Klassen.
Die Regeln sollten gesondert beachtet werden. Diese sind dermaßen eng, dass ich unwillkürlich an Drill bzw. an Gehirnwäsche denke. Du darfst noch nicht einmal beten wann oder wie oder wie oft Du willst. 5 mal am Tag erfolgt das Selbstkontrollsystem.
2. Die religiöse Auffassung prägt die Kultur.
Dabei geht es längst nicht darum, dass alle den gleichen Glauben haben. Es geht auch darum, dass durch die Regeln (Punkt 1) ein System der gegenseitigen Kontrolle sowie der Angleichung erfolgt.
3. Durch politisches Machtsystem wird dafür gesorgt, dass auf allen Ebenen auch die Kontrolle sowie die Angleichung durchgesetzt werden kann.
4. Durch die Religion wird dafür gesorgt, dass sich dieses System zeitlos erhält, egal wie oft die politische oder die religiöse Führung ausgewechselt wird.
Du kannst diesen 5-Punkte-Plan nur durchbrechen, wenn Du Dich a) nicht mehr in der gleichen Kultur bewegst und b) Abstand zu etlichen koranischen Aussagen aufbaust. Und wo bzw. bei wem sind diese beiden Punkte gegeben?
LG, Nordrheiner