K
kasiopaja
Gast
Denk doch bitte nur einmal über den Tellerrand hinaus ...
In wiefern denn?
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Denk doch bitte nur einmal über den Tellerrand hinaus ...
Hallo kasiopaja,
schau mal hier: Monogamie als einzige Option?. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Wozu scheint dann ein/-e Partner/-in gut zu sein?
Jaja, da sind wir wieder an dem Punkt: Die Ehe ist eine aufgezwungene Last für die armen Männer und nur Frauen haben was davon....
Dass Männer oft die Ehe wollen, um sich Exklusivrechte an der Frau zu sichern, davon ist nicht die Rede...gell🙄
Naja, gut solche Sprüche sollen nicht über die Frage des TE wegtäuschen:
Ich sehe es wie die anderen: Jeder soll, wie er will und merkt, dass es für ihn gut ist.
Polygamie stelle ich mir stressig vor: Ist schon schwer genug, zwei Leute unter einen Hut zu bringen....braucht man da noch mehrere😉
Ich sehe die Monogamie allerdings ganz anders begründet: Wenn wir uns anschuen, wie sich ein Kind entwickelt: Es braucht am Anfang nur wenige Bezugspersonen- zu viele Leute verwirren das Kind und lassen es unsicher werden. Damit meine ich nicht, dass Kindern viele Kontakte schaden, aber es braucht nunmal seinen sicheren "Hafen". Meist eben die Mutter und der Vater. Wir alle wissen doch, dass Kinder auch später ihre Eltern oft nur ungern teilen. Und mal ehrlich: Auch als Erwachsene ist das noch so: MEINE Mama und MEIN Papa- die wollen wir nicht teilen- auch nur ungern mit den Geschwistern. Wir wollen von Beginn an das Gefühl haben, für unsere Eltern einzigartig und nicht austauschbar zu sein.
Ich denke, solche Einzigartigkeitsgefühle sind tief in uns verankert. Im Endeffekt handeln Erwachsene da wie Kinder: Um uns sicher zu fühlen, brauchen wir das Gefühl Einzigartig für unseren Partner zu sein.
Sieht man ja auch daran, dass es für die meisten Leute leichter ist, fremd zu gehen, als das fremdgehen des Partners zu akzeptieren.
Ich glaube, das liegt einfach in unserer Natur: Wir wollen sicher sein, dass wir für unsere Hauptbezugspersonen nicht austauschbar sind- und das wäre man in der Polygamie aber leider schon.
Würde uns das nicht schon zu früh eingesessenen,extremen Egozentrikern machen?Und somit für jeden eine "Alles dreht sich um mich"-Weltanschauung erzeugen?Im Großen und Ganzen scheinen mir Beziehungen (auf partnerschaftlicher Ebene) ein sinnloses,"durchgedrücktes" Konstrukt zu sein,von dem man meint es nur haben zu wollen,weil es als erstrebenswert gilt bzw. gesellschaftlich hochlobend anerkannt wird (man kann sich heutzutage nicht mehr oder nur äußerst schwer als glücklicher,(z.B.)35-jähriger Single präsentieren)[SUP]1[/SUP].Ich bin der überzeugten Auffassung,dass ein heranwachsendes Kind von einem möglichst frühen Zeitpunkt an den Kontakt zu seiner Umwelt aufbauen sollte.
Mit Umwelt sei sowohl der menschliche Kontakt als auch die der unbeeinflussten Natur gemeint.Letzteres fällt leider bei Großstadtkindern komplett weg,die bei der "Industrialisierung/Mechanisierung des Menschen" von Geburt an mit eingeschlossen sind..
[SUP]
1[/SUP]Kleines Gedankenexperiment: Würdet ihr immer noch die Monogamie pflegen,mit einer einzigen Person,die auch diese Auffassung teilt,auch wenn alle Anderen um euch herum die Polygamie genießen?
PS:Auch an dieser Stelle ein Dankeschön an all diejenigen die geantwortet haben🙂.
Naja, das sind wir doch auch: Babys sind zu Beginn zu 100% egozentrisch. Erst nach und nach entwickeln wir unser Weltbild weiter.Würde uns das nicht schon zu früh eingesessenen,extremen Egozentrikern machen?
Natürlich spielt die Gesellschaft hier eine Rolle, aber wäe das Konzept so sinnlos, hätte es sich vermutlich nicht so konsequent gehalten und durchgesetzt.Im Großen und Ganzen scheinen mir Beziehungen (auf partnerschaftlicher Ebene) ein sinnloses,"durchgedrücktes" Konstrukt zu sein,von dem man meint es nur haben zu wollen,weil es als erstrebenswert gilt bzw. gesellschaftlich hochlobend anerkannt wird
Das lässt sich wohl nicht mit Sicherheit beantworten.Kleines Gedankenexperiment: Würdet ihr immer noch die Monogamie pflegen,mit einer einzigen Person,die auch diese Auffassung teilt,auch wenn alle Anderen um euch herum die Polygamie genießen?
Als ob niemand selber denken könnte.
Natürlich spielt die Gesellschaft hier eine Rolle, aber wäe das Konzept so sinnlos, hätte es sich vermutlich nicht so konsequent gehalten und durchgesetzt.
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