Guten Morgen,
keiner ist ja frei von Fehlern. Ich auch nicht. Ich bin jemand, der als Kind nie gelernt hat, vernünftig Grenzen zu stecken. Menschen, die mich kennenlernen, erfahren mich als "grenzenlos", "mit dem kann man grenzenlos machen", den kann ich mir formen wie ich es brauche.
Seit letztem Jahr bin ich bei einem Psychologen und habe das Thema Schritt für Schritt angegangen, habe den Job gewechselt, den Wohnort.
Und trotzdem sehe ich bei mir immer wieder eine Rückfallquote, gerade beim Kennenlernen neuer Partnerinnen. Wie meine ich das:
Mir fällt es schwer, die Grenzen zu stecken und zugleich gesunde, notwendige und gute Kompromisse einzugehen.
Leider gerate ich auch immer wieder an falsche Frauen, die von superlieb bis extrem böse eine sagenhafte Verwandlung hinlegen. Bei der letzten Frau hätte ich sicher viele Punkte spüren müssen, habe mich aber blenden lassen, weil mir ihre fürsorgliche Art gefiel und ich das zu dieser Zeit so genau brauchte, außerdem sah sie einfach gut aus - und war für mich sehr anziehend. Wenn ich sie heute sehe, sehe ich eine hässliche Person, die stark mitgenommen aussieht, als ob ich damals keine Brille an hatte.
Gerne würde ich heute schneller "mit Brille" die hässliche Seite früher erkennen.
Bei mir war das damals so, dass ich zwar Grenzen steckte, mir das aber als egoistisch, narzisstisch und ich-bezogen ausgelegt wurde. Da war ein Beispiel. Ich mag keine Fernreisen im Urlaub, ich mag in Europa bleiben. Sie wollte nach Mexiko, ich bot Portugal als Alternative an, das wurde mir als egoistisch ausgelegt. Ich war lange am Überlegen, ob ich die Grenzen meiner Machbarkeit gesteckt lasse oder nicht.
Wurde das Ziel nicht erreicht, wurde mit Trotzigkeit, Bockigkeit, schlechter Laune, verschränkt mit den Armen auf dem Sofa den Samstag sitzend verbracht und ich musste ankriechen. Kroch ich nicht an, wurde ich ausgeladen, die Beziehung war dann irgendwann am Ende. Klar.
Gerne würde ich mal wissen, wo die Grenzen des Egoismus und der eigenen Prinzipien verschwimmen.
Heute denke ich, es passte einfach nicht, als Narzisstisch oder toxisch würde ich die Frau nicht zwangsläufig bezeichnen, sondern einfach, die Interessen konnten nicht durchgedrückt werden und man war beleidigt, aber ich brauche dazu keine Begriffe wie Toxik und Co
keiner ist ja frei von Fehlern. Ich auch nicht. Ich bin jemand, der als Kind nie gelernt hat, vernünftig Grenzen zu stecken. Menschen, die mich kennenlernen, erfahren mich als "grenzenlos", "mit dem kann man grenzenlos machen", den kann ich mir formen wie ich es brauche.
Seit letztem Jahr bin ich bei einem Psychologen und habe das Thema Schritt für Schritt angegangen, habe den Job gewechselt, den Wohnort.
Und trotzdem sehe ich bei mir immer wieder eine Rückfallquote, gerade beim Kennenlernen neuer Partnerinnen. Wie meine ich das:
Mir fällt es schwer, die Grenzen zu stecken und zugleich gesunde, notwendige und gute Kompromisse einzugehen.
Leider gerate ich auch immer wieder an falsche Frauen, die von superlieb bis extrem böse eine sagenhafte Verwandlung hinlegen. Bei der letzten Frau hätte ich sicher viele Punkte spüren müssen, habe mich aber blenden lassen, weil mir ihre fürsorgliche Art gefiel und ich das zu dieser Zeit so genau brauchte, außerdem sah sie einfach gut aus - und war für mich sehr anziehend. Wenn ich sie heute sehe, sehe ich eine hässliche Person, die stark mitgenommen aussieht, als ob ich damals keine Brille an hatte.
Gerne würde ich heute schneller "mit Brille" die hässliche Seite früher erkennen.
Bei mir war das damals so, dass ich zwar Grenzen steckte, mir das aber als egoistisch, narzisstisch und ich-bezogen ausgelegt wurde. Da war ein Beispiel. Ich mag keine Fernreisen im Urlaub, ich mag in Europa bleiben. Sie wollte nach Mexiko, ich bot Portugal als Alternative an, das wurde mir als egoistisch ausgelegt. Ich war lange am Überlegen, ob ich die Grenzen meiner Machbarkeit gesteckt lasse oder nicht.
Wurde das Ziel nicht erreicht, wurde mit Trotzigkeit, Bockigkeit, schlechter Laune, verschränkt mit den Armen auf dem Sofa den Samstag sitzend verbracht und ich musste ankriechen. Kroch ich nicht an, wurde ich ausgeladen, die Beziehung war dann irgendwann am Ende. Klar.
Gerne würde ich mal wissen, wo die Grenzen des Egoismus und der eigenen Prinzipien verschwimmen.
Heute denke ich, es passte einfach nicht, als Narzisstisch oder toxisch würde ich die Frau nicht zwangsläufig bezeichnen, sondern einfach, die Interessen konnten nicht durchgedrückt werden und man war beleidigt, aber ich brauche dazu keine Begriffe wie Toxik und Co