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Freundschaftsschublade - Was finden Frauen nur so toll an männlichen Freunden?!

Jammerschade für die männer die mit frauen -ausser sex - nichts anzufangen wissen.
Was haben die eigentlich für ein frauenbild?^^
Mache ich doch täglich: alles außer Sex mit ner unfassbaren Frau anstellen. 😉 Und macht höllischen Spaß. 🙂

Aber in Kenntnis davon, dass der TE in seine Kumpeline verliebt ist, Bettgeschichten zu erzählen, ist ein anderes Kaliber, finde ich schon sehr unfair, gedanken- und rücksichtslos.
 
Hab Seiten übersprungen, weil ich mehr zum Anfangspost schreiben wollte, weil mich etwas doch sehr irritiert hat.

Und zwar, dass du schreibst "für die Kiste bin ich nicht gut genug?"

Ist sie dir zwangsläufig nicht gut genug, wenn sie nicht mit dir schlafen möchte? Mit dir keine Partnerschaft eingehen will?

Stell dir das mal vor, sie würde einwilligen, wie würdest du dich danach fühlen? Vermutlich erstmal super, aber dann wird sie langsam unglücklich. Du sagst ja selbst, sie ist noch in ihrer "Experimentierphase". Du scheinst ein Mann mit monogamer Bindung zu sein. Darauf hat sie einfach zwangsläufig erstmal keinen Bock. Würde sie das mit dir eingehen, würde sie einen Teil von sich aufgeben müssen. Würdest du das wirklich von jemandem verlangen wollen? Einen Teil von sich selbst zu vergessen? Vorallem:

Auf was wartest du? Dass das nur eine "Phase" von ihr ist. Was macht dich da so sicher? Nimm das doch einfach mal wie es IST, und nicht wie es sein KÖNNTE. Welcher Traumvorstellung jagst du da eigentlich hinterher, wenn du ihr noch nachschmachtest? Was macht dich so sicher, dass sich alles um 180 Grad drehen wird?

Na klar, sie mag dich, du hörst ihr zu. Aber das ist wohl auch ihr Irrtum. Denn das tust du nicht. Du hörst nur dich selbst darin. Wenn sie sagt "Letztens habe ich jemanden kennen gelernt" hörst du "Jemanden, nicht mich". Wenn sie sagt "Ich fand ihn super toll." hörst du nur "Jemanden, nur mich findest du nicht super toll." Du bist hier genauso wenig "Opfer", wie sie. Ihr wird es bestimmt auch unangenehm sein, dass sie weiß, dass du etwas für sie empfindest. Die meisten Frauen erinnern sich an sowas immer sehr gut, und es schwirrt immer irgendwo im Hinterkopf rum. Vielleicht möchte sie dir mit solchen "Gesprächen" auch einen Anreiz geben auch einmal weiterzukommen. Ihr nicht hinterherhecheln, weil sie schon lange weg ist. Du stehst immernoch am selben Punkt, vielleicht will sie dich da rauslocken.

Im Grunde bist du ihr da genauso wenig ein guter Freund. Also vielleicht solltest du ihr ein guter Freund sein und ihr die Wahrheit sagen. Auch wenn es scheiße ist. Trefft euch in ihrer Stadt, sprich darüber, und dann fahr nach Hause.
 
Rafael, Du schreibst:

"Burbacher, die Begriffe "Kampf" und "sich schützen müssen", "überleben". Das klingt so, als hättest du dir ein Feindbild geschaffen. Man kann doch immer nur individuell einen Menschen bewerten, aber eine ganze Gruppe zum Feindbild erklären? Klingt nach sehr vielen Verletzungen. Als fühltest du dich unterlegen? Aber das ist doch nicht nötig!"

Nein, ich meine damit nicht alle Frauen. Es gab und gibt in der Tat Frauen, mit denen ich klarkomme, und wenn mich meine Wahrnehmung nicht täuscht, sie auch mit mir.
Dennoch stelle ich in vielen Bereichen eine nicht nur schleichende, sondern offene Feminisierung fest. Das gilt selbst da, wo nach offizieller Bekundung immer noch unterstellt wird, dass wir Männer doch die Hosen anhätten.
Sehe ich mich etwa in kirchlichen Strukturen um, dann gibt es etwa in katholischen Kirche immer noch die Männer, die offiziell und nach außen das Sagen haben. Spätestens aber auf der zweiten Ebene treten Frau auf die Bühne und schnell erkennst Du die wirklichen Macht-Strukturen.
In meiner evangelischen Kirche haben viele Männer schon lange die Köpfe gesenkt und sich der Diktatur der Frauen ergeben.
Auf der individuellen Ebene, da wo es dann sehr persönlich wird, ja da kann ich meine Verletzungen nicht leugnen. Es hat mir nicht geholfen, dass ich mich nicht an einem Männerbild meiner Väter-und Großväter-Generation orientiert habe. Es hat mir nichts genutzt, dass ich über etliche Jahre Kindern nicht nur Vater, sondern auch Mutter-Ersatz war.
Schon lange weiß ich, dass mir das von Frauen nicht angerechnet wurde, sondern ihnen ein Zeichen dafür war, dass ich es mit mir machen ließ.
Ich schrieb hier über meinen Ausstieg aus der Migranten-Arbeit. Auch da waren die von mir beklagten Strukturen bereits auf den zweiten Blick mühelos zu erkennen. Formell hatte ein Mann das Sagen, aber wirklich nur formell.
Frauen, wohin man sah. Und das spürte man👎 auch.
Da ist es nicht zuletzt auch eine Frage der eigenen Seelenhygiene, ob man👎 sich in diesem Spiel aufreibt oder besser geht, sich dem Spiel einfach versagt.

Burbacher
 
Rafael,

Du schreibst:

" In diesem Faden war ich überrascht von deinen Worten, weil ich, immer wenn ich dich las folgendes dachte. Burbacher ist ein kluger, souveräner, weit gereister, empathischer Mensch. Offen für die verschiedensten Wege und auch mutig, trotz, oder wegen allem. Und mir war klar, dass du natürlich durch all dies auch Erfolg hast bei Frauen generell."

Mh, ich fühle mich durchaus geehrt, das zu lesen. Aber ich möchte mich nicht der Hochstapelei schuldig machen. So weit gereist etwa bin ich nicht, da ich kein Flugzeug besteigen kann. In Europa habe ich mich schon etwas umgesehen. Mein Erfolg bei Frauen allerdings ist deutlich begrenzt.

Als Zuhörer, Ratgeber, Klagemauer bin ich durchaus beliebt bei ihnen. Und so habe ich diese Rolle auch lange und allzu gerne wahrgenommen, habe ihnen schlicht das gegeben, was sie an mir schätzten. Der Mann in mir allerdings kam dabei ständig zu kurz. Da fühlte und fühle ich mich zurückgewiesen.

Wenn dir Frauen ihre misslungenen Bettgeschichten präsentieren als seist Du ein Neutrum, sich aber sofort vehement melden, wenn Du ihnen deine auch vorhandenen Bedürfnisse beichtest, dann ist das demütigend. Wenn Du dann noch Einblick in das Leben dieser Frauen hast und also weißt, welchen Typ Mann sie wählen, dann entsteht irgendwann zwangsläufig der Eindruck, dass Du missbraucht wirst.

Davor musste ich mich schützen und schütze ich mich weiterhin.

Burbacher
 
...mit weit gereist meinte ich gar nicht so das geographische, sondern, durchs Leben, Höhen und Tiefen.
Es tut mir leid, dass du auf solche Frauen getroffen bist. "Neutrum". So ein Begriff ist nur für Gegenstände geeignet, für kein Lebewesen. Danke für all die Einblicke! Hab einen guten Tag.
Ich frage mich gerade, warum Beziehungen aller Art oft so kompliziert verlaufen. Vielleicht sind es Erwartungshaltungen. Vielleicht ist aber auch alles gar nicht komoliziert. Ein Tisch ist ein Tisch ist ein Tisch...🙂

Hallo Rafael,

lieben Dank für deine Antwort, auf die ich dir nicht antworten konnte, machte doch meine Internet-Verbindung wieder unerwartet Stress.

Du schreibst:

"Ich frage mich gerade, warum Beziehungen aller Art oft so kompliziert verlaufen. Vielleicht sind es Erwartungshaltungen. Vielleicht ist aber auch alles gar nicht kompliziert. Ein Tisch ist ein Tisch ist ein Tisch...🙂"

In der Tat, und ich habe mich das auch sehr lange gefragt, auch und gerade, wenn ich etwa die Ehe meiner Eltern im Nachhinein betrachtete, wie auch die vielen Ehen in meiner Verwandtschaft, von denen etliche auch deutlich über die Goldene Hochzeit Bestand hatten und die durch den Tod eines Partners, einer Partnerin beendet wurden.

Da bin ich inzwischen davon überzeugt, dass wir die Ehe heutzutage mit Erwartungen überfrachten. Und der zweite Umstand ist sicher auch damit verbunden, dass wir in der Regel deutlich älter werden, und das die längere (gemeinsame) Zeit auch ausgefüllt werden muss.

Gruß

Burbacher
 
Rafael,

Du schreibst:

" In diesem Faden war ich überrascht von deinen Worten, weil ich, immer wenn ich dich las folgendes dachte. Burbacher ist ein kluger, souveräner, weit gereister, empathischer Mensch. Offen für die verschiedensten Wege und auch mutig, trotz, oder wegen allem. Und mir war klar, dass du natürlich durch all dies auch Erfolg hast bei Frauen generell."

Mh, ich fühle mich durchaus geehrt, das zu lesen. Aber ich möchte mich nicht der Hochstapelei schuldig machen. So weit gereist etwa bin ich nicht, da ich kein Flugzeug besteigen kann. In Europa habe ich mich schon etwas umgesehen. Mein Erfolg bei Frauen allerdings ist deutlich begrenzt.

Als Zuhörer, Ratgeber, Klagemauer bin ich durchaus beliebt bei ihnen. Und so habe ich diese Rolle auch lange und allzu gerne wahrgenommen, habe ihnen schlicht das gegeben, was sie an mir schätzten. Der Mann in mir allerdings kam dabei ständig zu kurz. Da fühlte und fühle ich mich zurückgewiesen.

Wenn dir Frauen ihre misslungenen Bettgeschichten präsentieren als seist Du ein Neutrum, sich aber sofort vehement melden, wenn Du ihnen deine auch vorhandenen Bedürfnisse beichtest, dann ist das demütigend. Wenn Du dann noch Einblick in das Leben dieser Frauen hast und also weißt, welchen Typ Mann sie wählen, dann entsteht irgendwann zwangsläufig der Eindruck, dass Du missbraucht wirst.

Davor musste ich mich schützen und schütze ich mich weiterhin.

Burbacher

Burbacher,

ich schätze dich insgesamt sehr, aber ich muss dir da mal was zu schreiben.

Du hast selbst auch deinen Anteil, wenn das so läuft, wie von dir beschrieben. 😉 Es gilt nicht alles immer nur auf die Frauen abzuwälzen.

Weißt du, wenn ich mich selbst her halte, immer Klagemauer zu sein und keine Grenzen ziehen kann, dann bin ich auf Dauer eine Klagemauer.

Ich z.B. finde Männer gut, die Frauen zuhören können, mit denen man Probleme wälzen kann oder was auch immer - aber die sollten sich gleichzeitig auch abgrenzen können. 🙂

Wenn ich aber merken würde, dass jemand an mir Interesse hat, würde ich das natürlich schon herunter schrauben, da überhaupt irgendwas von Verflossenen zu erzählen. Möglicherweise ist das aber manchen Frauen auch gar nicht klar, die so was machen.



LG
Panthi
 
Burbacher,

ich schätze dich insgesamt sehr, aber ich muss dir da mal was zu schreiben.

Du hast selbst auch deinen Anteil, wenn das so läuft, wie von dir beschrieben. 😉 Es gilt nicht alles immer nur auf die Frauen abzuwälzen.

Weißt du, wenn ich mich selbst her halte, immer Klagemauer zu sein und keine Grenzen ziehen kann, dann bin ich auf Dauer eine Klagemauer.

Ich z.B. finde Männer gut, die Frauen zuhören können, mit denen man Probleme wälzen kann oder was auch immer - aber die sollten sich gleichzeitig auch abgrenzen können. 🙂

Wenn ich aber merken würde, dass jemand an mir Interesse hat, würde ich das natürlich schon herunter schrauben, da überhaupt irgendwas von Verflossenen zu erzählen. Möglicherweise ist das aber manchen Frauen auch gar nicht klar, die so was machen.



LG
Panthi


Es ist mir ein Phänomen.. Ich z.B schätze selbst meinen Charakter sehr. Ich bin gern für Andere da und ja, es ist auch eigene Schuld, wenn man sich ausnutzen lässt.
Es fällt dennoch auf, dass die Gutmenschen unter den Männern meist nur als Klagemauer und Zuhörer gesehen werden.

Setzen Frauen Freundschaft etwa höher als z.B eine Beziehung?

Der Satz "Wäre er mal etwas mehr wie du" ist schon ein Stich ins Herz.
Würde ich nun distanzierter, desinteressierter, kälter an die Sache rangehen, wirkt man plötzlich reizvoll und interessant. Ich fühle mich teilweise "bestraft" dafür, ein gutes Herz zu haben. So oft wurde ich dafür abgewiesen und als Freund gesehen, anstatt als potenzieller Partner. Oder man wird, wie du schreibst, auf Distanz gehalten. Zweiteres wäre die humanere Methode. Bricht man den Kontakt ab, wollte man nur das eine.. Hält man ihn, wird man zum seelischen Mülleimer.
Auffällig oft höre und lese ich dieses Muster von Männern. Ist es da eine Überraschung, dass man sich selbst irgendwann abwertet und Freundschaften zu Frauen, wie in meinem Fall als "demütigent" und entmutigend empfindet?
Muss man👎 sich erst zum Schlechten wenden?
 
Pepita,

Du schreibst: "Wenn man allerdings nicht dazu in der Lage ist, seine Wünsche und Absichten frühzeitig und klar zu formulieren, sondern darauf hofft, über das Hintertürchen des verständnisvollen Ohres doch noch eine abzukriegen, dann wird das nichts."

Ich habe es wiederholt so erlebt, wobei das Verrückteste, was da geschah, darin bestand, dass einige Male solche Frauen auf mich angesetzt waren. Während ich zunächst annahm, sie wüssten von meiner Angetrauten, wie sie mich kurzhielt, um das als Anlass zu nehmen, mich zu ködern, waren es am Ende nur schlicht abgesprochene Versuche, wie weit ich zu gehen bereit war.
Diese Geschichten fühlten sich im Nachhinein so besch... an, dass ich mich hin und wieder gefragt habe, warum ich nicht ein paar Scheine in die Hand genommen habe, um mir bei einer professionellen Dame zu holen, wonach mich verlangte.

Burbacher
 
...auf mich angesetzt..
...kurzhielt...
...ködern...
...wonach mich verlangte...

Da weiss ich echt nicht ob ich mileid haben oder drüber lachen soll, wie sehr du selbst dich als opfer siehst...zum opfer machst...
Jaja...die miesen fiesen gemeinen frauen...
Und dann hast du dich getrennt...oder doch sie sich von dir?...und trotzdem bekommst du nicht "wonach dir verlangt"... obwohl du doch " frei" wärst...
Komisch...
 
...auf mich angesetzt..
...kurzhielt...
...ködern...
...wonach mich verlangte...

Da weiss ich echt nicht ob ich mileid haben oder drüber lachen soll, wie sehr du selbst dich als opfer siehst...zum opfer machst...
Jaja...die miesen fiesen gemeinen frauen...
Und dann hast du dich getrennt...oder doch sie sich von dir?...und trotzdem bekommst du nicht "wonach dir verlangt"... obwohl du doch " frei" wärst...
Komisch...

Das hat sich seit etlichen Jahren geändert. Ich spiele da nicht mehr mit, wobei ich auch wiederholt klar gemacht habe, dass ich die Rolle des standhaften männlichen Freundes nicht mehr einnehme und sie sich bei denen ausheulen sollen, mit denen sie auch die anderen Freuden teilen.

Dadurch bekomme ich zwar nicht das, wonach mir ist, aber ich muss nicht mehr realisieren, am Ende nur einem Spiel erlegen zu sein. Was die Trennung angeht, war die Geschichte komplizierter. Schon früh gab es Anzeichen, dass sie im Grunde die Beziehung nicht oder so nicht wollte und im Grunde waren wir längst im Status einer Versorgungsgemeinschaft.

Dabei fehlt mir bis heute das Motiv dafür, dass eine Frau und Mutter vier Kids von einem Mann bekommt, mit dem sie eigentlich nicht leben will und das über fast 25 Jahre verteilt, worin ich wiederum ein Zeichen sah, dass ich einen wichtigen Platz in ihrem Leben habe.

Wenigstens gegen Ende brachte ich selbst die Geschichte auf den Punkt und beschleunigte wenigstens das Aus.

Burbacher
 
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