L
Leopardin
Gast
Es ist auch nicht viel anders, wenn man als Frau so ist.Es ist mir ein Phänomen.. Ich z.B schätze selbst meinen Charakter sehr. Ich bin gern für Andere da und ja, es ist auch eigene Schuld, wenn man sich ausnutzen lässt.
Es fällt dennoch auf, dass die Gutmenschen unter den Männern meist nur als Klagemauer und Zuhörer gesehen werden.
Setzen Frauen Freundschaft etwa höher als z.B eine Beziehung?
Der Satz "Wäre er mal etwas mehr wie du" ist schon ein Stich ins Herz.
Würde ich nun distanzierter, desinteressierter, kälter an die Sache rangehen, wirkt man plötzlich reizvoll und interessant. Ich fühle mich teilweise "bestraft" dafür, ein gutes Herz zu haben. So oft wurde ich dafür abgewiesen und als Freund gesehen, anstatt als potenzieller Partner. Oder man wird, wie du schreibst, auf Distanz gehalten. Zweiteres wäre die humanere Methode. Bricht man den Kontakt ab, wollte man nur das eine.. Hält man ihn, wird man zum seelischen Mülleimer.
Auffällig oft höre und lese ich dieses Muster von Männern. Ist es da eine Überraschung, dass man sich selbst irgendwann abwertet und Freundschaften zu Frauen, wie in meinem Fall als "demütigent" und entmutigend empfindet?
Muss man👎 sich erst zum Schlechten wenden?