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Kind weiss nicht, dass ich der Papa bin.

Danke.

ich wünsche dir die Gabe, dich präzise ausdrücken zu können.

Und: Auch biologische Väter haben nicht das Recht, sich irgendetwas zu "erknuddeln".

Wenn Kinder bocken und blocken, ist das zu akzeptieren.

Das war`s von meiner Seite aus.

Hallo, lieber Gast,
Deinem Beitrag widerspreche ich. Es geht nicht um Recht "sich etwas zu erknuddeln."
Der emotional warmherzige Umgang mit einem Kind ist aus meiner Sicht generell gut.
Wenn Kinder bocken oder blocken, ist das zu respektieren, aber einer Akzeptanz im Sinne "das ist gut so" kann ich nicht zustimmen. Bocken und blocken sind abwehrende Verhaltensweisen. Als Vater frage ich mich: Warum?
Welche Gründe liegen für das Kind vor? Aus Abwehr, auch aus begründeter Abwehr, sollte Zuwendung werden.
Diese Zuwendung lässt sich nicht erzwingen und ein Zwang z.B. zum Knuddeln sollte auf keinen Fall versucht werden.
Jedoch denke ich als Vater darüber nach, wie ich meinem Großmaß an Zuwendung ein Großmaß an Offenheit des Kindes erreichen und Blockadegründe auflösen kann. Dazu ist in jedem Fall viel Liebe erforderlich, aber auch viel Zeit und nicht nachlassende Geduld.

LG, Nordrheiner
 
Hallo, lieber Gast,
Deinem Beitrag widerspreche ich. Es geht nicht um Recht "sich etwas zu erknuddeln."
Der emotional warmherzige Umgang mit einem Kind ist aus meiner Sicht generell gut.
Wenn Kinder bocken oder blocken, ist das zu respektieren, aber einer Akzeptanz im Sinne "das ist gut so" kann ich nicht zustimmen. Bocken und blocken sind abwehrende Verhaltensweisen. Als Vater frage ich mich: Warum?
Welche Gründe liegen für das Kind vor? Aus Abwehr, auch aus begründeter Abwehr, sollte Zuwendung werden.
Diese Zuwendung lässt sich nicht erzwingen und ein Zwang z.B. zum Knuddeln sollte auf keinen Fall versucht werden.
Jedoch denke ich als Vater darüber nach, wie ich meinem Großmaß an Zuwendung ein Großmaß an Offenheit des Kindes erreichen und Blockadegründe auflösen kann. Dazu ist in jedem Fall viel Liebe erforderlich, aber auch viel Zeit und nicht nachlassende Geduld.

LG, Nordrheiner

Hi Nordrheiner, ich versuchs dann noch einmal mit Hilfe deines Beitrags mich hier zu erklären, damit jetzt wirklich kein falscher Eindruck von mir entsteht.

Ja, ich finde auch, dass ein emotional warmherziger Umgang mit einem Kind, vorallem einem schutzbefohlenen Kind, generell gut ist und sogar sehr wichtig.

Ich habe auch nie ein Kind gezwungen mich zu knuddeln. Auf so eine Idee käm ich garnicht, schon allein aus persönlichen Erfahrungen.

Ich würde mich auch keinem Kind aufdrängen und es umknuddeln, obwohl es dicht gemacht hat. Aber ich würde doch mich immer wieder mal rantasten und es auch mal anlächeln und dabei auch ansprechen, vllt kurz kitzeln... dann wieder etwas Zeit verstreichen lassen, und es wieder versuchen. Damit meine ich aber jetzt wirklich ein Kind, was schon sehr introvertiert ist und tagelang sehr traurig und das Gegenteil von lebhaft ist. Da braucht man wirklich viel Geduld und Zeit, damit es sich öffnen kann. Und manchmal vllt sogar therapeutische Hilfestellung, wenn es garnicht mehr fröhlich sein kann oder andere Verhaltensauffälligkeiten zeigt.

Aber die Tochter vom TE ist ja jetzt nicht so ein Extremfall, kein vllt sogar traumatisiertes Kind, sondern ein Kind was vllt nicht immer ganz klar und direkt ausdrücken kann was es will, was ja nicht so einfach ist in dem Alter...
Aber es kam jetzt von den Erzählungen her jedenfalls nicht sehr verschreckt rüber. Darum gab ich ja den Tipp mit dem Knuddeln.

Wenn es vllt gerade ein NEIN bekommen hat, und dadurch dann bockt, dann kann man es schon wieder auftauen und mal locker anstubsen und vllt leicht kitzeln usw... normalerweise lacht es dann iwann mit. 🙂



Kurz was Persönliches:
Hätte mich jemand damals aufmerksamer beobachtet und ich hätte einen regelmäßigeren Umgang mit meiner Mutter (Geschäftsreisen) gehabt... dann wäre ihr vllt aufgefallen, dass ich von meinem Stiefvater über Jahre sexuell missbraucht wurde.
Und als ich dann mit 11 Jahren zu meiner eigenen Sicherheit in eine Pflegefamilie kam, da lernte ich, worauf man achten kann. Denn dort wurde später ein Kind geboren, was jetzt 8 Jahre alt ist. Ich habe dieses Kind also von Geburt an erleben dürfen. Kenne Trotzphasen. Ich kam mit ihm sehr gut zurecht, wenn ich es versuchte durch Lockerheit und Spaß anzuknuddeln und fröhlich zu sein. So konnte sich das Kind immer gut öffnen und lernte sich mitzuteilen, und ich lernte sogar auch noch was, was ich selbst als Kind verpasst hatte.

Ich vermute jetzt einfach mal, ich weiß wovon ich rede.... und ich weiß, dass man als Kind wirklich nicht immer zeigen kann was man will, oder was einem Angst macht. Aber ich lerne natürlich sicher noch weiterhin so einiges über Kinder und eben Menschen allgemein.
Genauso weiß ich, dass ich mich auch nicht immer gut ausdrücken kann. Ich übe. 🙂


Argh, noch was ganz schnell für den TE:
Denk jetzt nicht, dass du deine Tochter fragen musst, ob sie evtl. Übergriffigkeiten erlebte... sowas geht nach hinten los. Man darf einem Kind solche Sätze nicht in den Mund legen, weil die damit vllt ganz anders umgehen als Erwachsene. Therapeuten, die sich um vllt traumatisierte oder missbrauchte Kinder kümmern, die stellen auch keine direkten Fragen. Sondern die haben ihre Möglichkeiten es anders zu erfahren... damit die Kinder sich von sich aus öffnen können.

Sorry, dass ich jetzt soweit vom eigentlichen Problem weggekommen bin.
Es hatte sich im Laufe der Beiträge etwas dahin entwickelt... also jetzt weiter mit deinen Fragen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man argumentierte mit sie hat schon ein Papa ( damit war der neue Lebensgefährte meiner Ex den es heute nicht mehr gibt gemeint )

Da war der Neue aber nur für kurze Zeit "Papa",
der nächste "Papa" kommt.
Eine Odyssee beginnt.
Dem Kind werden immer wieder neue "Papas" präsentiert,
im Glauben, diese könnten den echten Vater ersetzen.

Du kannst diese Spielchen der Mutter eigentlich ganz entspannt beobachten,
das Kind wird eines Tages alles erfahren und zu dir kommen.
Der Schuß geht dann nach hinten los.

Mach bloß nicht den Fehler irgendwas zu erzwingen.
 
Lieber TE, ich möchte nochmal unterstreichen, was hier viele geschrieben haben. Die Reaktionen Deiner Tochter, also dass sie sagt, du solltest weggehen, sind bei so kleinen Kindern ganz anders zu betrachten, als bei Erwachsenen. Sie sind absolut aus dem Moment geboren und genau deshalb darfst Du auf keinen Fall "nachtragend" sein, oder glauben, dass sie damit ihre allgemeine Haltung Dir gegenüber ausdrückt.
Kinder können ihre Impulse nicht kontrollieren (sonst würden sie nicht heulen, als ginge die Welt unter, wenn sie mal keinen Schokoriegel bekommen🙂). Sie können auch noch nicht erkennen, wie ihre Äußerungen auf andere wirken.

Also wenn Du eine Beziehung zu ihr aufbaust, dann musst Du sozusagen immer wieder für ein positives Klima sorgen und ihr zeigen, dass es für sie schön ist, mit Dir zusammen zu sein und nicht meinen, sie hätte sich jetzt eine schlechte Meinung geblidet.

Leider stellen viele Eltern Erwartungen an ihr Kind, die aus Kindersicht völlig unsinnig sind.
Ich habe einmal einen Sketch gesehen, der das ziemlich gut trifft:
Ein Vater kam nachhause und die Mutter sagte: "Schau mal, unser Bubi hat im Kindergarten schiffchen für uns gebastelt: Eins für Dich und eins für mich"
Das Schiffchen für Mutter war groß und das für den Vater war kleiner. Letztendlich entspann sich dann ein Streit, weil der Vater sich reinsteigerte, dass sein Sohn ihn nicht zu schätzen wisse. Der ganze Sketch ging dann damit zuende, dass der Vater sagte: "Ich werde das jetzt aber tapfer ignorieren und nichts sagen, denn schließlich bin ich ja erwachsen: Wenn der Junge groß ist, wird er sich schon dafür schämen, was er seinem alten Vater für ein kleines Schiffchen gebastelt hat"
😀
Ich denke, das passt hier ganz gut dazu😉
 
Da war der Neue aber nur für kurze Zeit "Papa",
der nächste "Papa" kommt.
Eine Odyssee beginnt.
Dem Kind werden immer wieder neue "Papas" präsentiert,
im Glauben, diese könnten den echten Vater ersetzen.

Du kannst diese Spielchen der Mutter eigentlich ganz entspannt beobachten,
das Kind wird eines Tages alles erfahren und zu dir kommen.
Der Schuß geht dann nach hinten los.

Mach bloß nicht den Fehler irgendwas zu erzwingen.

Wenn seine Ex in dem Tempo weiter macht wird deine These ganz sicher traurige Wahrheit werden. Schrecklich sowas. Wann begreift man eigentlich das man für das Kind, besser mal alleine bleiben sollte?
 
@ P C

Alleine bleiben muss eine geschiedene Frau nicht, wenn sie einen neuen, für sie geeigneten Mann findet.

Aber sie muss das Kind nicht belügen und ihm einen falschen Papa aufzwingen.
Die Lüge wird sowieso irgendwann auffliegen, wenn das Kind älter wird.
Früher oder später erfährt das Kind wer sein wirklicher Vater ist.
 
Wenn seine Ex in dem Tempo weiter macht wird deine These ganz sicher traurige Wahrheit werden. Schrecklich sowas. Wann begreift man eigentlich das man für das Kind, besser mal alleine bleiben sollte?

Ich finde ständig wechselnde Partner auch nicht ideal für ein Kind, würde aber die Hoffnung und Sehnsucht einer Frau nach einer endlich funktionierenden Partnerschaft nicht abwerten. Männer tun sich da natürlich leichter, können X neue Freundinnen haben, sie leben frei und ohne kleines Kind um sich.
 
Alleine bleiben muss eine geschiedene Frau nicht, wenn sie einen neuen, für sie geeigneten Mann findet.

Ich halte nichts davon, einem Kind bis es 18 ist wohlmöglich drei verschiedene Ersatzväter zu präsentieren. Denn was geeignet ist kannst du nicht vorhersagen.

Ich kenne eine Frau die mit 3 kindern alleinerziehend war. Sie sagte das sie niemals auf die Idee gekommen wäre, sich einen neuen Partner zu suchen bis die Kinder aus dem Haus sind. Weder fand sie es angenehm einem neuen Mann drei fremde Kinder zu präsentieren, noch fand sie es für die Kinder angenehm einen anderen Mann vorzufinden, da sie bereits einen Vater besitzen.

Ich kann dies nur unterstreichen.
 
Nein, also ich finde es schon wichtig, dass sie Frau wieder eine stabilde Partnerschaft aufbaut. Natürlich muss sie da sehr sorgfältig aussuchen und ständigen Wechseln vermeiden. Aber ganz aus Prinzip Single bleiben wäre nicht gut und fair wäre es auch nicht: Männer können sich nach der Trennung was neues aufbauen und die Frau guckt in die Röhre. Grad wenn man alleinerziehend ist, sehnt man sich doch noch einem Ansprechpartner und jemandem, für den man mal nicht nur funktionieren muss.
Meine Mutter hat nach meinem Vater nie mehr einen Mann kennengelernt. Als Kind war ich da zwar irgendwie froh drüber, aber im nachhineien bin ich sehr traurig: Während mein Vater einen Neuanfang starten konnte, wird sie den Rest ihres Lebens allein bleiben. Irgendwann verlernt man das Beziehungführen. Ich finde es traurig, wenn eine junge Frau aus Verantwortung und auch aus Enttäuschung mit 26 geschieden wird und danach nie wieder einen Mann kennenlernt- so wie es eben bei meiner Mutter war. Es wäre besser gewesen, sie hätte nochmal gleich eine gute Beziehung versucht, als auszugeben.
 

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