Erstmal danke für deine Hilfe Gänseblümchen
😉
Hallo TE,
eine schwierige Situation, die wohl die meisten Kiffer kennen, sobald ihren Eltern der Konsum bekannt ist.
Mein Rat an Dich:
- Bitte Deine Eltern, sich zu informieren über Cannabis. Das kann im Netz sein oder bei einem Vertrauten, wie ihrem Arzt. Das ist wichtig, um Vorurteile loszuwerden und Sicherheit in der Argumentation zu geben. Diese Information sollte nicht von Dir kommen, sie sollen sich unabhängige und objektive Infos holen. Material dazu gibts im Netz zuhauf.
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Das hab ich meinen Eltern gleich alles aller erstes gesagt. Ich will erst wieder mit ihnen diskutieren wenn sie sich ausreichend Informiert haben. Nur leider hat meine Mom etwas missverstanden. Sie hat nur strafrechtliches und negatives aus dem Netz gesucht ... als ich ihr positives zeigen wollt hat sie mich kurzerhand wieder als junkie abgestempelt.
- Nimm ihre Sorgen ernst und versuche, Verständnis für sie zu entwickeln. Mache ihnen aber auch klar, dass Du erwachsen bist und Deine eigenen Entscheidungen triffst.
Das tue ich. Ich kann meine Eltern sogar sehr gut verstehen, weil von unseren ehemaligen Machbaren ist der sohn an einer Überdosis Cristal Meth gestorben. Meine Mutter hat diese Story ständig im Hinterkopf. Das ganz zeigt ja nur wie wichtig ich ihnen bin und wie sehr sie mich schützen wollen. Nur meine Mutter kann nicht glauben, dass ein kontrollierter und verantwortungsbewusster Graskonsum möglich ist.
- Bitte sie, aufmerksam zu sein, was Veränderungen deinerseits betrifft. Sie sollen ruhig genau beobachten, ob sich das Kiffen bei Dir in irgendeiner Form negativ auswirkt. Sprich offen über Deinen Konsum, keine Beschönigungen - d.h. sag ihnen ruhig wieviel und wie häufig Du konsumierst. Und: sprich über die Gründe, weshalb Du kiffst. Bitte sie darum, Dir mitzuteilen, falls sie auffällige Veränderungen an Dir bemerken. Sechs Augen sehen mehr als zwei.
Danke für den Tipp! Wir haben gestern abend nochmals kurz gesprochen (nachdem die dicke Luft mal weg war). Das habe ich ihnen dann sofort angeboten. Mein Vater findet das super ... meine Mutter auch. Nur sieht sie schnell mal Sachen die gar nicht da sind, weil sie so fixiert auf das Problem ist.
Die beste Möglichkeit, ihnen den Wind aus den Segeln zu nehmen, ist den Absturz zu vermeiden. Wenn sie dauerhaft bemerken, dass das Gras keinen negativen Einfluss auf Dein Leben hat, fallen alle Argumente bis auf die Illegalität weg.
Das hab ich mir auch schon gedacht. Nach ner gewissen zeit (wenn das ganze "normal geworden ist) fällt meinen Eltern gar nicht mehr auf, dass ich kiffe und sie sehen auch wieder, dass das ganze mich nicht wirklich verändert hat und ich trotzdem erfolgreich im leben sein kann.
Ein größeres Problem ist das Auto. Ich gehe davon aus, dass Du bekifft grundsätzlich nicht fährst. Das ändert aber leider nichts an den Tests, die Cannabis eben auch nachweisen, wenn Du schon lange wieder nüchtern bist. Dieses Risiko trägt jeder Kiffer, dessen solltest Du Dir bewusst sein.
Ich versuche immer unnötiges herum fahren zu vermeiden. Aber da ich schon 2 Jahre regelmäßig konsumieren und teilweise auch täglich bin ich im prinzip dauerbekifft^^ ... entweder ich konsumieren nur noch monatlich 1-2 mal und fahre danach 2 Tage kein auto oder ich gehe das Risiko ein. Das ist immer ein Spiel mit dem Feuer. Meine Eltern haben auch Angst, dass ich (bekifft) neun Unfall baue. Da springt dann die Versicherung ab und ich bleibe nicht nur auf einen Sach-/Personenschaden sitzen sondern habe auch wegen dem kiffen Probleme. Das ist mir alles bewusst und halte ich mei immer vor Augen
Meine Mom ist die beste Mutter die ich haben könnte. Ich bin stolz sie zu haben ... sie schreit normal nie und wird nie laut. deshalb versteht ich sie hier bei diesem Thema umso besser.
Ich werde es so handhaben, dass ich noch ein paar Tage warte und sie erneut darauf ansprechen. Meine Standpunkt vorlegen und Verständnis für sie zeige. Dann werde ich versuche eine Lösung zu finden die passt.
Danke für eure Hilfe.
Zu dir Reiner. Man merkt sehr gut, dass du für anderes nicht offen bist. Vorbildfunktion?! Gluabst du etwa, dass ich vor anderen kiffe?! Ich kiff nur in der Gegenwart von anderen Freunden die selbst kiffe. Nicht mal vor denen die es wissen aber nlselbst nicht mache kiffe ich. Ich halte mich immer diskret und renne nicht propagierend durch die Gegend!
Versuch mal etwas tollernaz zu zeigen und Stempel mich (und andere) nicht sofort als assi und junkie ab. Es werden jährlich 1000 von Menschen wegen Alkohol getötet. Väter/Mütter und andere Menschen rauchen ind er Gegenwart von Kindern ... und das soll richtig oder besser sein? Ich kennen keinen angressiven und verantwortungslosen Kiffer.
Auf andere Drogen hab ich keine lust und verspüre keinen drang mein leben zu zerstören. Wiso sgat jeder das sei eine Einstiegsdroge? Das ist doch garnicht der Fall.