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Cannabis und Eltern

In Österreich ist es nur so komisch, weil der Konsum ja erlaubt ist, nur der Besitz ist verboten. Aber um es konsumieren zu können muss man es besitzen xD ... ein komische Grauzone. Das ist auch der Grund, warum man bei vielen Jugendlichen, die noch keine Straftat hinter sich haben, nicht so streng agiert und mal ein Auge zudrückt ...

Das habe ich nicht gewusst. Ein Freund von mir ist vor kurzem nach Wien gezogen und der meinte 3 Gramm bei sich zu haben sei dort legal? In Belgien beispielsweise darf man 5 Gramm bei sich haben. Und man darf sogar 2 Pflanzen zuhause besitzen! Das nenn ich mal Fortschrittlichkeit!
 
Deine Art zu schreiben und wie die Botschaft rüber kommt, erinnert mich sehr an einen Menschen im leben dem ich sehr vertrauen und schätze. wenn ich es nicht besser wüsste würd eich fast sagen, dass die selbe Person dahinter steckt ^^

Du hast vollkommen recht. Ich habe ein gutes Verhältnis zu meinen Eltern. Bei jedem Problem konnte ich zu ihnen kommen. Klar das hab ich zwar nie gemacht^^ Freunde waren da besser 😛 ... nur bei ganz besonderen Problemen wo eben nur Mama und Papa helfen können.


Haha, naja vielleicht kennen wir uns ja von woanders her, wer weiss 😀
So wie du das beschreibst, erinnert es mich total an mein eigenes Verhältnis zu meiner Mutter, deshalb konnte ich mich da wahrscheinlich einfach gut einfühlen 🙂

Ich wünsch dir viel Glück bei dem Gespräch!
 
Ein Freund von mir ist vor kurzem nach Wien gezogen und der meinte 3 Gramm bei sich zu haben sei dort legal?
Nein leider ^^ ... bis zu 20 Gramm gilt noch als geringe Menge. Darüber wird kein Auge mehr zu gedrückt. Auch darunter ist es klarerweise strafbar!! ... Nur eben das Problem mit Konsum und Besitz herrscht in Österreich worauf viele bledieren und dann hoft unzurechnungsfähig xD
naja mehr oder minder scheiße

so gern ich über dieses Thema diskutiere, es geht hier um mein Problem mit meinen Eltern. Also würd ich gern dort weitermachen 😉
 
AW: Es ist ein echt Schweinerei, daß hier verwöhnte junge Leute ...

... sich darüber austauschen, wie sie trotz Verbotes und elterlicher Sorge weiter das Gesetz mit illegalen Drogen übertreten könnten!

Das sind also die Problem unserer Luxus- und Spaßgesellschaft! Mein greift sich an den Kopf und wünscht diesen Leuten, nur mal eine Woche ernste Sorgen zu haben, wie z.B. die Jugendlichen in Syrien!


Ich verbiete mir diese Unterstellung! ... Mir ist sehr wohl bewusst dass größeres und wichtigeres gibt als Jugendliche und Gras! Ich hab selbst mir diversen Unterstützungsaktionen zutun gehabt! Hab ein freiwilligen Jahr in Afrika (Malawi) gemacht! Ich interessiere mich für unsere Politik und möchte meinem Staat weiterhin dienen - der Grund warum ich Jus studiere. Ich bezeichne das nicht als Krise, aber so blöd es klingen mag: Bloß weil sehr viele Menschen auf dieser Welt leiden (müssen) heißt das nicht, dass ich mir kein Laster erlauben darf!
Bloß weil andere leiden heißt das nicht das ich mich auf die selbe Stufe stellen muss. Ich helfe und finde es traurig was die Menschheit aus Sicht gemacht hat aber deshalb kann ich trotzdem Gras rauchen. Ich bin 20 und hab in einem Jahr meine Magisterprüfung! Ich hab Matura mir 16 geschafft und mein Leben immer um das gekämpft was ich wollte.

Du, der mich nicht kennt, willst dir so ein Kommentar erlauben und alle in einen Topf werfen? Danm lass mich dich mal in eine Schublade stecken!

Entschuldige solch eine forsche Schreibweise! Ich finde es echt toll dass du so direkt bist. Das ist tausendmal besser als um den heißen Brei zu reden. Aber überleg dir wer hier mit dir schreibt. Ich bin kein dicker fetter junge der nur am kiffen ist, keinen plan vom leben hat und dessen Eltern ihn jtz anstressen. xD
Ich denke, dass ich mich durchaus als gebildet bezeichnen kann! 😉

sry aber ich möchte wissen wie ich, mein Problem, mit meinen Eltern so regeln kann, dass es ohne größeren Diskussionen und möglichen Schreinereien ein Ende findet mit dem alle zurecht kommen. Die Option aufzuhören stellen wir mal gaaaaanz hinten an. Die wird dann genommen, wenn es ein Schrecken ohne Ende wird.

Also ich hoffe wir können hier eine Lösung finden (dafür wär ich euch sehr dankbar) und keine Diskussion über die Jugend von Heute halten ^^
 
Ein kiffender Jurastudent! Das ist ja mal originell!🙂

Meine Kinder könnten kiffen wenn sie erwachsen sind, so viel wie sie wollten. Allerdings nicht in meinem Haus und sie müssten auf jegliche Unterstützung von mir verzichten.
Das Problem löst Du also, in dem Du Ihnen jeglichen Kummer ersparst und vollständig die Verantwortung für Dein Leben übernimmst. Das heißt auch nicht rumjammerst, wenn es strafrechtliche Konsequenzen gibt und Deine Karriere im Eimer ist.

Und wenn Rainer darauf hinweist, dass Menschen, die sich hier ereifern augenscheinlich Luxusprobleme haben, dann trifft das zu. Gelangweilte Wohlstandsgören.

Wenn Sevi bei der Nennung von Wahrheit anfängt zu kiffen ist das halt so. Wahrheit tut manchmal weh und gewisse Menschen greifen dann zu Drogen.

Nö, habe nichts gegen Canabis. Habe mich gerade ausführlich mit den medizinischen Wirkungsweisen beschäftigt und bin unbedingt dafür, dass man es bei Krebs etc. auf Rezept bekommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Deine Mutter hat vollkommen recht, ...


... denn Du brichst das Gesetz und machst Dich strafbar und Deine Eltern mit,
wenn sie Dich decken!

Falsch-der Konsum von Betäubungsmitteln ist nicht strafbar, und als Elternteil besteht ein Zeugnisverweigerungsrecht, man ist vom Gesetz her nicht gezwungen enge Familienangehörige zu verpetzen, es ist also faktisch erlaubt ihn zu decken.

Auch wenn Du glaubst, dein Rauschgiftkonsum im Griff zu haben,
so gibt es doch immer wieder mal Ausnahmsituationen im Leben,
wo man dann sehr schnell tiefer reinrutschen kann!

Die meisten Probleme im Leben haben Kiffer erst durch die Prohibition bekommen, ansonsten ist dieses Argument einfach nichtssagend und oberflächlich.

Außerdem förderst Du die Dealer und den Konsum im Allgemeinen,
denn Du bist ein schlechtes Vorbild für Deine Umgebung!

Nein, die Dealer werden vom Staat gefördert, denn er könnte dem Schwarzmarkt durch kontrollierte Legalisierung den Riegel vorschieben und die Steuergelder für Prävention und andere Sinnvolle Maßnahmen einsetzen. Kiffer werden durch die Prohibition erst zum schlechten Vorbild gemacht und solange er nicht vor Kindern konsumiert , sehe ich auch keine Probleme mit
irgendeiner Vorbildfunktion.

Dein Hinweis auf Nikotin und Alkohol verfängt nicht, weil unter diesen Süchten schon viele Familien schrecklich leiden und wir nicht noch eine zusätzliche, leicht erhältliche Giftdroge brauchen!

Hiermit hast du dich eindeutig für eine ernsthafte Diskussion disqualifiziert. Cannabis ist keine Giftdroge, da sie nicht toxisch ist, sondern bewirkt dass sich Synapsen an andere rezeptoren im Gehirn anschließen. Ein reversibler Vorgang. Die Anspielung auf die familien hinkt ebenfalls, da wir hier nicht von Substanzmittelmissbrauch und Sucht reden, sondern von einem verantwortungsvollen Gebrauch von Genussmitteln.

Wenn Du aus Bequemlichkeit Deine Eltern anlügen willst,
dann handelst Du höchst schäbig und wirst Dich auf die Dauer selbst verachten,
denn das haben Deine Eltern, die Dich so gut erzogen haben und alles für Dich tun,
wirklich nicht verdient!

Bist du Gott, Jesus, Buddah, Allah oder sonst irgendeine fehlerlose Instanz um darüber zu richten? Der Junge hat sein Leben im Griff, seine Eltern können stolz auf ihn sein. Er säuft sich zumindest nicht das Hirn weg wie andere in seinem Alter...

Also weg mit den Drogen, denn es gibt genügend legale Möglichkeiten sich zu entspannen und locker und glücklich zu sein im reichen und gut organisierten Österreich!

Ja die gibt es wirklich, es gibt aber ebenfalls soetwas wie ein Recht auf Selbstbestimmung, einer der Grundpfeiler unserer freien Gesellschaft, hierzu gehört auch das Recht auf Rausch.

"Drogen mögen andere nehmen - aber Du glückliches Österreich heirate!"

An dem Spruch hängt doch sicherlich noch ein Hakenkreuz!
Wird Zeit dass ihr grauen Köpfe in Europa abdankt und sich eure weltfremden Ansichten verabschieden.

So tut mir Leid, aber dieses intellektuelle Gemetzel musste sein!
 
AW: Tut mir leid, daß Du so abgerutscht bist!

Wir brauchen wirklich keine weitere legale Drogen, denn mit den vorhandenen haben wir schon genug Sorgen und ehern sollte man alles versuchen, um diese einzuschränken!

Da gebe ich dir prinzipiell recht, nur hat die Geschichte und Realität ja gezeigt, dass Verbote nicht funktionieren und niemandem etwas bringen, ausser verbohrten ewiggestrigen die sich dadurch moralisch erhoben fühlen. Die illegalen Drogen sind ja schon längst in der Gesellschaft angekommen, es ist ja nicht so als würden diese durch eine Legalisierung ''ganz plötzlich'' hier auftauchen! Wir leben schon lange mit ihnen in unserer Gesellschaft, nur leider steht die Prohibition vielen Lösungen im Weg.

Es hat seinen guten Grund, warum Haschisch, als typische Einstiegsdroge verboten ist und wer die Gesetzte übertritt, stellt sich außerhalb der Gesellschaft, unterstützt die Dealer, fördert die Suchtabhängigkeit und ist vor allem ein schlechtes Vorbild für seine Mitmenschen!

Haschisch, ist wie Cannabis keinesfalls als Einstiegsdroge eingestuft, denn dieser Vorwurf war und ist wissenschaftlich nicht haltbar. Diese Behauptung ist nur ein weiteres deiner Ammenmärchen. Die wenigsten Kiffer nehmen jemals harte Drogen. Typische Einstiegsdrogen sind nachweislich Tabak und Alkohol.
Und nein lieber Rainer, stell dir vor, selbst gesetzübertretende Menschen bleiben Teil dieser Gesellschaft, sie werden höchstens bestraft und resozialisiert, aber keineswegs von sich aus, oder irgendwem ''ausserhalb der Gesellschaft'' gestellt. Das Mittelalter ist vorbei-wache mal auf!
Und nochmal, auch wenn du informationsresistent zu schein seinst, DER STAAT mit seiner Prohibition fördert den Schwarzmarkt. Zudem Cannabis mit recht günstigem Equipment auch in unseren Gefilden anbaubar wäre und man somit gar keine Dealer für den Eigenkonsum benötigen würde.
Dein ''Schlechtes Vorbild''-Argument ist weiterhin einfach nur nichtssagend und oberflächlich, die wenigsten Kiffer kiffen vor anderen Nichtkonsumenten oder Kindern...ganz im Gegensatz zu Tabakrauchern und Alkoholkonsumenten. Diese ganze Vorbildsdebatte ist doch sowieso von hinten bis vorne eine einzige Heuchelei und ist nichts anderes als mit dem moralischen Zeigefinger auf andere zu zeigen ohne wirklich eine Ahnung vom Thema zu haben. Sogesehen ist alles an unserer ausbeuterischen Konsumgesellschaft nicht vorbildwürdig. Das kristisiertst du jedoch nicht öffentlich.
 
Hallo TE,
eine schwierige Situation, die wohl die meisten Kiffer kennen, sobald ihren Eltern der Konsum bekannt ist.
Mein Rat an Dich:
- Bitte Deine Eltern, sich zu informieren über Cannabis. Das kann im Netz sein oder bei einem Vertrauten, wie ihrem Arzt. Das ist wichtig, um Vorurteile loszuwerden und Sicherheit in der Argumentation zu geben. Diese Information sollte nicht von Dir kommen, sie sollen sich unabhängige und objektive Infos holen. Material dazu gibts im Netz zuhauf.
- Nimm ihre Sorgen ernst und versuche, Verständnis für sie zu entwickeln. Mache ihnen aber auch klar, dass Du erwachsen bist und Deine eigenen Entscheidungen triffst.
- Bitte sie, aufmerksam zu sein, was Veränderungen deinerseits betrifft. Sie sollen ruhig genau beobachten, ob sich das Kiffen bei Dir in irgendeiner Form negativ auswirkt. Sprich offen über Deinen Konsum, keine Beschönigungen - d.h. sag ihnen ruhig wieviel und wie häufig Du konsumierst. Und: sprich über die Gründe, weshalb Du kiffst. Bitte sie darum, Dir mitzuteilen, falls sie auffällige Veränderungen an Dir bemerken. Sechs Augen sehen mehr als zwei.
- Wenn Deine Mutter laut, aggressiv oder sonstwie unkommunikativ wird, bitte darum, das Gespräch zu verschieben, da auf dieser Basis keine offene und vertrauensvolle Kommunikation stattfinden kann.

Die beste Möglichkeit, ihnen den Wind aus den Segeln zu nehmen, ist den Absturz zu vermeiden. Wenn sie dauerhaft bemerken, dass das Gras keinen negativen Einfluss auf Dein Leben hat, fallen alle Argumente bis auf die Illegalität weg.
Ein größeres Problem ist das Auto. Ich gehe davon aus, dass Du bekifft grundsätzlich nicht fährst. Das ändert aber leider nichts an den Tests, die Cannabis eben auch nachweisen, wenn Du schon lange wieder nüchtern bist. Dieses Risiko trägt jeder Kiffer, dessen solltest Du Dir bewusst sein.
 

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