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Endlich wird das mal gesehen

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Man kann - leider - nicht davon ausgehen, dass z.B. JugendamtmitarbeiterInnen immer nie pädophil sind.
Tabuthema, aber gut, dass du es anschneidest. Fakt ist nun mal, dass Pädophile und Täter, die Minderjährige aus der Verfügbarkeit heraus missbrauchen, explizit in Berufe drängen, die mit Minderjährigen zu tun haben, ebenso Vater, Mutter, Onkel etc. sind und somit komprimiert sich natürlich der Großteil des Missbrauchs auf den öffentlichen sozialen Sektor.

Dass das natürlich in der öffentlichen Propaganda auf die Elternhäuser geschoben wird, macht das Ganze für Betroffene nicht leichter.

Kann man auch hier wunderbar beobachten, wie zum Großteil über familiären Missbrauch eifrig diskutiert wird, den es natürlich gibt, während der in Regierungsverantwortung ignoriert wird.
 
Ja, das mit dem Personalmangel war ja auch Thema in der Doku, um die es hier eigentlich ging.
Das ist ja das schlimme: Kein Personal, weil eben an so wichtigen Stellen gespart wird. Gerade, wenn es um Kinder geht, sollte man nicht am falschen Ende sparen.
Wären die nicht so überlastet, könnten sie auch genauer hinschauen und ihren Job so machen, wie es sein soll.
Man kann den JA- Mitarbeitern auch keinen Vorwurf machen, dass sie so einen schweren Job unter solche schlechten Bedingungen nicht immer gut ausübern können.

Es ist richtig, dass Jugendamtsmitarbeiter fehlen, weil die Aufgaben wachsen.
Sie wachsen deshalb, weil tatsächlich eine Negativtendenz in den Familien stattfindet aber auch das Problembewusstsein wächst.
Es erfolgen immer mehr Meldungen, denen das Jugendamt verpflichtet ist, nachzugehen.

Durch den Anstieg der Fremderziehung werden mehr Fälle bekannt, die das Jugendamt zu bearbeiten hat.

Sorry, ich halte das deshalb weitgehend für eine populistische Aussage.
Vielleicht meinst du das gut, doch es stimmt so nicht.

Gerade, wenn es um Kinder geht, sollte man nicht am falschen Ende sparen.

Eine Stadt, mit 90.000 Einwohnern, gab im Jahre 2014 etwa 42,5 Millionen pro Jahr für die Kinder- Jugend- und Familienhilfe aus, was kleinere Kommunen in echte Existenznot bringt.
Übrigens, mit Abstand der höchste Ausgabenposten des gesamten Haushaltes!

Das ist aber nicht alles. Insgesamt werden damit zu 2013 gesehen, 3 Mill. im Jahr, mehr an Jugendhilfe aufgebracht, für verschiedene Aufgaben im Zusammenhang mit Kindern.

Und so geht das seit Jahren.
Da die Jugendhilfe eine so genannte Pflichtausgabe ist, die sich einzig nach Bedarf richtet, ist es gar nicht möglich, zu sparen!

Das Thema ist sehr komplex und Kommunen haben manchmal gar keine Wahl anders zu handeln, wie sie nun handeln müssen, also teure Lösungen der Privatisierung suchen... Das ist Wille des Wirtschaftssystems und der neoliberalen Politik. Aber auch politischer Wille und Machtanhäufung der kirchlichen und freien Träger.

Denn das Hauptproblem bei den Jugendämtern ist ein Personalproblem, weil die Fallzahlen drastisch erhöht wurden.
Wenn jedoch die Mittel so steigen, also für einen höheren Personalschlüssel kein Geld vorhanden ist, was dann?
Man geht ungerechtfertigt auf das Personal los und will törichter Weise noch ein Amt schaffen.
Geld scheint anscheinend in einigen Regionen auf Bäumen zu wachsen...

Angesichts von Steuerhebesätzen von 590% und Gewerbesteuersätze von 450%, die schließlich auch erst einmal erarbeitet werden müssen von den Bürgern, wären solche Bäume dringend überall zu pflanzen.
🙂
 
Hallo,

ich glaube nach wie vor, dass da etwas sehr schief läuft.

Glauben kann man grundsätzlich alles. Auch daran, dass andere immer schlechter sind, als die Gedanken, die man selbst hat.

Natürlich wäre es toll, wenn alle Jugendamtmitarbeiter gleich gut wären.
Sind sie aber (leider) nicht. Was durchaus menschlich ist.

So wäre es doch auch eine Hilfe, wenn auch die Entscheidungen/Handlungen von Jugendamtmitarbeitern überprüft werden würden.

Werden sie doch auch! Nur ihr ignoriert das, weil es nicht in die Verschwörungstheorie passt.

Auch eine Hilfe für die JugendamtmitarbeiterInnen.

Man kann - leider - nicht davon ausgehen, dass z.B. JugendamtmitarbeiterInnen immer nie pädophil sind.

Was aber ziemlich unwahrscheinlich klingt, weil sie ja nicht mit den Kindern alleine sind und es dazu keine Gelegenheiten gäbe.
Wie kommst du also auf solch übertriebene Thesen?

Man könnte ja präventiv das Jugendamt abschaffen, damit Kinder keinen Schutz mehr haben, wie das weitgehend vor 1922 war, wo sich in Deutschland Kinder prostituierten (mussten). 🙄
Weißt du, das klingt für mich heftig überzogen, um nicht ein anderes Wort oder einen Begriff zu gebrauchen.

Wer schützt die Kinder (und evtl. dann auch eben die Eltern) vor diesen Menschen?

In einer logischen Argumentation sollte man immer Fakten nennen, hast du Beweise oder nachweisbare Fakten, wo Jugendamtsmitarbeiter diesbezüglich übergriffig wurden?
Zudem ist der Begriff pädophil nicht gleichzusetzen mit tatsächlichem erfolgtem Missbrauch.

Wer überprüft das?

Das System!

Wer bestimmt mit welcher Ausbildung und mit welchem Recht, dass die Mitarbeiter des Jugendamts immer! recht haben? Egal, welche Person das ist.

Das kommt ja nicht vor, weil es disziplinäre und rechtliche Kontrolle gibt.

Ich finde das beängstigend, so wie das ist.

Ja gut, gegen unbegründete Ängste hilft nur Aufklärung, doch diese setzt voraus, dass man zu sich selbst einen Abstand wahren kann und Beweise auch als solche annehmen will und kann.

Ist auch absolut nicht zielführend, dass so viele Eltern kein Vertrauen mehr ins Jugendamt haben.

Richtig!
Und warum setzt man alles dran, dass dies erreicht werden soll?


Sollte nicht das Gegenteil besser sein? Eltern, die sich trauen, was beim Jugendamt zu fragen?
Ohne Angst, das Kind zu verlieren, wenn sie nicht 'Alles' 'richtig' wissen.

LG
Fragende

Hast du dafür Beispiele, dass jeder, der das Jugendamt etwas fragt, das Kind verliert?
Ich meine, das entspricht doch nicht einer Lebenswirklichkeit...
 
Eine Stadt, mit 90.000 Einwohnern, gab im Jahre 2014 etwa 42,5 Millionen pro Jahr für die Kinder- Jugend- und Familienhilfe aus, was kleinere Kommunen in echte Existenznot bringt.

Ja, aber das ist doch genau das, worüber wir hier diskutieren: Es wird unglaublich viel Geld in die Hand genommen- aber leider kommt das bei den Kindern nicht an. Das war das Thema der Diskussion und das Thema der Dokumentation, um die es hier ging. Unglaublich viel Geld fließt da irgendwo hin und keiner weiß genau wohin- jedenfalls landet es NICHT bei den Kindern. Würde man das Geld vernünftig verwenden, käme man vermutlich auch mit weniger Geld aus und könnte den Kindern besser helfen.
In der Doku wurden Beispiele gebracht, wo nur ein zehntel des Geldbetrages, den "der Staat" für die Unterbringung der Kinder locker machte auch wirklich an die Pflegefamilien bzw Heime ging. Wo landete der Rest: Bei den freien Trägern, die jede Auskunft über die Verwendung des Geldes verweigern.
Ich glaube, wir diskutieren hier aneinander vorbei bzw Du hast nicht verstanden, WAS genau uns hier sauer aufstößt.
 
Ja, aber das ist doch genau das, worüber wir hier diskutieren: Es wird unglaublich viel Geld in die Hand genommen- aber leider kommt das bei den Kindern nicht an. Das war das Thema der Diskussion und das Thema der Dokumentation, um die es hier ging. Unglaublich viel Geld fließt da irgendwo hin und keiner weiß genau wohin- jedenfalls landet es NICHT bei den Kindern. Würde man das Geld vernünftig verwenden, käme man vermutlich auch mit weniger Geld aus und könnte den Kindern besser helfen.
In der Doku wurden Beispiele gebracht, wo nur ein zehntel des Geldbetrages, den "der Staat" für die Unterbringung der Kinder locker machte auch wirklich an die Pflegefamilien bzw Heime ging. Wo landete der Rest: Bei den freien Trägern, die jede Auskunft über die Verwendung des Geldes verweigern.
Ich glaube, wir diskutieren hier aneinander vorbei bzw Du hast nicht verstanden, WAS genau uns hier sauer aufstößt.

Nicht böse sein...
Es liegt an euren laienhaften Vorstellungen, was etwas tatsächlich kostet.
Das Beispiel mit 6000€ pro Platz erscheint euch hoch? Das ist es aber nicht.
Ein Heimplatz kostet mal locker im Haushaltsansatz einer Kommune 300€ pro Tag.

Es sind Vorgaben einzuhalten, die Einrichtungen müssen gebaut und unterhalten werden, rund um die Uhr mit Personal besetzt werden. Usw.

Es ist eben die Art zu rechnen, die falsch ist. Viele können auch nicht verstehen, dass ein Auto am Tag locker 20€ und mehr kostet... Und pro Km 1€ und mehr!

-----------------------------------
Und was hier geäußert wird mit, der Familienhilfe so intensiv... Wer hätte denn dazu die Macht Erwachsenen etwas aufzuzwingen, Weisungen zu geben, rund um die Uhr in der Familie mitzuleben?
Es setzt zudem voraus, sich an Weisungen zu halten, was ja eben nicht geschieht!

Denn normalerweise gehörten ja die Erwachsenen sozialisiert, in Entzug, in Gewaltkurse und in Heime.

Wer würde einem Alkoholiker den Alkohol oder die Drogen abgewöhnen, wer sollte in der Lage sein, Aggressionen, die sich dann gegen diese Leute richten würden, auszuhalten, ohne sich selbst schlagen oder schlimmeres zu lassen, wobei ja die Räumlichkeit gar nicht vorhanden ist.
Oder soll die Betreuerin mit ins Ehebett... 🙄

Leute, ich kann nur sagen, das ist naiv und realitätsfremd...

Kritisiert ist immer leicht, doch verbessert fast nie.

 
Nicht böse sein...
Es liegt an euren laienhaften Vorstellungen, was etwas tatsächlich kostet.
Das Beispiel mit 6000€ pro Platz erscheint euch hoch? Das ist es aber nicht.
Ein Heimplatz kostet mal locker im Haushaltsansatz einer Kommune 300€ pro Tag.

Es sind Vorgaben einzuhalten, die Einrichtungen müssen gebaut und unterhalten werden, rund um die Uhr mit Personal besetzt werden. Usw.

Ja, das glaub ich schon, dass es so teuer ist, WENN man es gut macht. Aber der Witz ist ja: Es kommt da nicht an, wo es gebraucht wird! Die Vorgaben, von denen Du redest werden ja eben grad NICHT eingehalten. (wenn es so wäre, wäre es ja gut)
Wenn das Geld schön an die Heime und Pflegefamilien fließen würde wäre es ja OK. Aber in dieser Doku (hast Du sie angeschaut?) war eben die rede davon, dass die Heime nicht gescheit arbeiten können, WEIL sie von dem Geld eben nix sehen. Da werden Kinder in irgendwelchen runtergekommen und personell unterbesetzen Heimen untergebracht und bekommen nicht die angekündigte Betreuungg, weil einfach kein Geld da ist.
Das Geld verschwindet also irgendwo zwischen der Kommune, die es bewilligt und ausgibt und der Stelle, an die es soll.
Leider wird das eben nicht genau geprüft (im Normalfall sollte man meinen, dass sowas auffällt)
Wenn also "Der Staat" soundso viel für ein Kind vorsieht damit es zB. Psychologisch betreut wird, diese Betreuung aber nicht stattfindet, dann fragt man sich doch, wo das Geld bleibt.
Klar, man kann sagen, dass das Einzelfälle sind, aber mal ehrlich: Sowas wäre doch so leicht zu vermeiden, dass es einfach nicht passieren darf. Also das JA renkt sich jetzt auch keinen Arm aus, wenn es hin und wieder mal schaut, ob in den Einrichtungen, die es für psychologische Betreuung bezahlt auch ein Psychologe angestellt ist, oder?

Also nenn mich ruhig naiv, aber ich finde, dass da etwas nicht stimmt. Das kann doch nicht der Sinn der Sache sein.

Ich weiß ehrlich nicht, was Du mit deinen Posts sagen willst. Ist denn Deiner Meinung nach alles so super, wie es läuft? Oder sind wir alle nur zu dumm das zu merken?
 
Nun ich habe immer mehr das Gefühl wir sprechen über verschiedene Filme. 🙂
Ich empfand ihn tendenziös und gestellt...

So ist die Erwartung zu arbeiten für einen 17- jährigen für mich normal und genau das senkt den Preis.
Zudem eine Berufsschulpflicht wird bewusst ausgesetzt, wenn es dafür in dem Jugendlichen selbst begründete Rechtfertigungen gibt.

Man kann jetzt streiten, ob die Unterbringung in Polen gerechtfertigt war, das kann man aber nicht grundsätzlich verwerflich sehen.
Auch das hat besondere Gründe! Die ich nachvollziehen kann.

Doch um das alles genau zu bewerten, muss man die Fälle ganz kennen.
Denn ich kann mir entgegen den Wertungen des Filmemachers durchaus Gründe vorstellen, wo das der Sicherheit des Mädchens dient. Doch diese Infos sind erst einmal geheim.


Ja, das glaub ich schon, dass es so teuer ist, WENN man es gut macht. Aber der Witz ist ja: Es kommt da nicht an, wo es gebraucht wird! Die Vorgaben, von denen Du redest werden ja eben grad NICHT eingehalten. (wenn es so wäre, wäre es ja gut)

Das hat mit gut oder nicht gut, nichts zu tun, es sind einfach Sachzwänge aus Betriebs- und Personalkosten, zudem Investitionskosten.

Wenn das Geld schön an die Heime und Pflegefamilien fließen würde wäre es ja OK. Aber in dieser Doku (hast Du sie angeschaut?) war eben die rede davon, dass die Heime nicht gescheit arbeiten können, WEIL sie von dem Geld eben nix sehen.

Nein, das habe ich nicht gesehen... in welchem Zusammenhang?
Es wurde lediglich im Film vom Kommentator behauptet und vom Heimbetreiber bestritten.
Ist ja auch logisch, weil die Summe mehrere Kostenfaktoren enthält, die nicht an das Heim gehen können, denn dann würde es noch teurer.
Der Betreuungssatz setzt sich aus vielen Einzelkosten zusammen.
So kann eine Unterbringung an sich auch nur 1.900 € kosten, wenn das z.B. ein Bauernhof ist, wo familiärer Anschluss herrscht und mitgearbeitet wird und ansonsten keine Zusatzbehandlungen zu bezahlen sind.
Weiß man nicht, wie teuer Therapien sind?

Da werden Kinder in irgendwelchen runtergekommen und personell unterbesetzen Heimen untergebracht und bekommen nicht die angekündigte Betreuungg, weil einfach kein Geld da ist.

Was stellst du dir unter Betreuung vor?
Mehr als in einer normalen Familie?


Das Geld verschwindet also irgendwo zwischen der Kommune, die es bewilligt und ausgibt und der Stelle, an die es soll.

Dann würde erstens die politische Kontrolle versagen. Zudem die vorgeschriebene Rechnungsprüfung, die durch das Rechnungsprüfungsamt streng gemacht wird.
Rufe mal in deiner Gemeinde oder Stadt den Kämmerer an, welche Prüfungen er fürchtet... Übrigens jährlich.
Oder rufe deinen Ratsvertreter an und werfe ihm doch vor, dass dieses Geld verschwendet wird....
Dann gehst du zum Jugendamt deiner Stadt und lässt dir eine Leistungsausschreibung eines Heimplatzes zeigen.
Solltest du dann Beweise haben, dass dies nicht eingehalten wird, kannst du Anzeige erstatten.

Das ist ja manchmal sehr einfach, weil es ja auch staatliche Heime gibt.

Es lässt sich auf den Cent nachvollziehen wo das Geld bleibt.

Leider wird das eben nicht genau geprüft (im Normalfall sollte man meinen, dass sowas auffällt)
Wenn also "Der Staat" soundso viel für ein Kind vorsieht damit es zB. Psychologisch betreut wird, diese Betreuung aber nicht stattfindet, dann fragt man sich doch, wo das Geld bleibt.

Nein, das läuft so nicht.
Es gibt Pauschalsätze an private Heime, allenfalls Sondervereinbarungen.
Wenn neben der erzieherischen und pädagogischen Betreuung eine psychologische Betreuung notwendig ist, dann muss diese auch gesondert abgerechnet werden.
Zumal das in das Versicherungsrecht (Krankenkasse) und das Sozialgesetzbuch §40 SGB VII (Krankenhilfe) eingreift.
Zudem kann eine Kommune diese Kinder, sofern sie nicht versichert sind, freiwillig versichern.

Das Problem liegt darin, dass es immer mehr private Heime gibt, weil die Politik privatisieren will.
So sind private Heime erst einmal billiger, weil die Investitionskosten gespart werden.
Doch es werden auch Verträge geschlossen, die langfristig eben sehr teuer sind. Ich sage mal blind... dreifach so teuer.
Zudem wird das Personal schlechter bezahlt.
Leute... wo ward ihr denn, wo ich gegen Lohndumping unbezahlte Praktika usw. hier im HF gewettert habe...
Wo Biddi mir immer noch nicht sagen will, was die Geschäftsführer an Kohle bekommen...🙂

Es ist doch folglich klar, dass ich dann keine teuren Psychologen als Betreuer einstellen kann.
Zudem ist der Begriff nicht zertifiziert!

So ist also die Folge der Argumente im Film so nicht richtig.
Wenn sich ein Privatheim bezeichnet und darstellt, so ist das wie bei Aldi, Lidl und so weiter... Glaubt irgendwer ernsthaft einer Reklame?

So hätte ich die Frage... wo stand das bindet als Voraussetzung... es war immer von "soll" die Rede, nicht von "muss" oder Bedingung.

Also muss doch, wenn eine besondere Therapie gemacht werden soll, auch diese Therapie durch einen Arzt angeordnet werden.
Das verlangt schon das SGB... Und dann kann es sein, dass dies nicht die öffentliche Hand trägt, sondern die Krankenkasse.

Klar, man kann sagen, dass das Einzelfälle sind, aber mal ehrlich: Sowas wäre doch so leicht zu vermeiden, dass es einfach nicht passieren darf. Also das JA renkt sich jetzt auch keinen Arm aus, wenn es hin und wieder mal schaut, ob in den Einrichtungen, die es für psychologische Betreuung bezahlt auch ein Psychologe angestellt ist, oder?

Damit hat aber die Sachbearbeiter des Jugendamtes nichts zu tun.
Dann sind wir entweder auf der Leitungsebene der Verwaltung oder Politik.
Das kann man generell nicht sagen, weil das örtlich sehr unterschiedlich ist, wer Verträge schließen darf. Bürgermeister, Amtsleiter, Kämmerer usw.

Nein, du hast Recht, ich bin auch nicht für Privatisierung und pauschale Bezahlung, denn dadurch braucht der Private ja auch keine Rechenschaft abzulegen.
So sage ich mal süffisant... fragen kann das Jugendamt... doch ob sie Auskunft erhält, oder überhaupt ernsthaft ein Interventionsrecht diesbezüglich hat, ist die zweite Frage.

Ja, jetzt könnte man meinen, wie das denn
Na dann frage ich doch mal?
Tja, da sind Abhängigkeiten, langfristige Verträge einzuhalten und ganz einfach könnte plötzlich kein Platz mehr sein, wenn das Jugendamt einen Notfall einweisen will...
Daher ging der Film auch etwas am Problem vorbei.

Also nenn mich ruhig naiv, aber ich finde, dass da etwas nicht stimmt. Das kann doch nicht der Sinn der Sache sein.

Nein, nenne ich so nicht pauschal, doch das sind komplizierte Vorgänge, die man nicht, wie im Film beschrieben, so einfach sagen kann. So waren auch Begrifflichkeiten nicht richtig.
Und ein Film muss nicht der Wahrheit entsprechen, weil es eine Meinungsäußerung ist und die gewählten Formulierungen beliebig und nicht konkret waren.
Ob etwas juristisch angreifbar ist, entscheidet schon ein Fragezeichen.

Ich weiß ehrlich nicht, was Du mit deinen Posts sagen willst. Ist denn Deiner Meinung nach alles so super, wie es läuft? Oder sind wir alle nur zu dumm das zu merken?

Eigentlich ging es mir darum tatsächliche Abläufe und Regeln darzustellen und frage daher zurück... Ist denn deiner Meinung nach alles schlecht? 🙂
Schließlich wird doch umgesetzt, was der Wähler will.

Da empfehle ich einfach mal meine anderen Beiträge zu lesen.
Mich stört das blindwütige pauschalisieren, draufkloppen auf Leute, die ihre Arbeit machen und am Ende einer Kausalkette ansetzen.
Denn die Mängel fangen bei denen an, die Kinder in die Welt setzen und nicht da, wo repariert werden muss.

Ich erlebe im Zusammenhang von Erziehung kaum, dass Menschen die Größe haben, sich selbst infrage zu stellen, ihre Fehler, ihr Versagen, ihre Süchte und Egoismen, eigene psychischen Probleme...

Glaubst du wirklich, dass bei hier immer geschriebenen Ultimativen, mit "alles ist schlecht, das Jugendamt ist schlecht, die Frauen sind schlecht", überall ist Missbrauch und Pädophilie, usw. eine neutrale, geschweige eine reale Betrachtung vorhanden ist?


Wenn man nur wollen muss, wenn alles so einfach ist, wie du unterschwellig schreibst, wenn alles ohne Sachzwänge ist, warum bist du nicht Millionärin?
Oder warum reklamierst du deine Steuergelder nicht... Welchen Politiker vor Ort hast du bisher dazu konfrontiert? 😉

Wo Menschen zusammen leben ist niemals alles gut aber auch niemals alles schlecht.
Diese Einsicht erwarte ich und daher auch meine Beiträge.
Denn diese Falschmeldungen und seitenlangen Statements aus anderen Foren, gehen mir gelinde gesagt auf den Keks.

Wobei deutlich wird, warum das kam und kommen musste, was sie beklagen.
Kritisieren kann jeder nur Einsicht zeigen in Folgen eigener Handlungen und Schuld, eben nicht immer, weil der Egoismus und Machtanspruch stellvertretend an Kinder, zu stark ist.
 
Da empfehle ich einfach mal meine anderen Beiträge zu lesen.
Mich stört das blindwütige pauschalisieren, draufkloppen auf Leute, die ihre Arbeit machen und am Ende einer Kausalkette ansetzen.
Denn die Mängel fangen bei denen an, die Kinder in die Welt setzen und nicht da, wo repariert werden muss.

Ich erlebe im Zusammenhang von Erziehung kaum, dass Menschen die Größe haben, sich selbst infrage zu stellen, ihre Fehler, ihr Versagen, ihre Süchte und Egoismen, eigene psychischen Probleme...

Glaubst du wirklich, dass bei hier immer geschriebenen Ultimativen, mit "alles ist schlecht, das Jugendamt ist schlecht, die Frauen sind schlecht", überall ist Missbrauch und Pädophilie, usw. eine neutrale, geschweige eine reale Betrachtung vorhanden ist?

Hast Du schon mal einen meiner Beiträge gelesen? Ich denke, Du wirst in keinem Beitrag Pauschalaussagen finden.
Auch hier nicht, denn ich hab mehrmals geschrieben: Es gibt JA Mitarbeiter, die es gut machen (wollen) aber das was schief läuft MUSS angeprangert werden. Da kann man nicht einfach sagen: Jo, ok im Großen und ganzen passt alles und wenn man einer durch die Maschen fällt- auch nicht so schlimm.
Das ist eine Weltsicht, die ich ablehne.
Wenn etwas schlecht ist, sollte es gut werden und wenn etwas gut ist, kann man auch mal gucken, ob es nicht noch besser geht.
Ist denn deiner Meinung nach alles schlecht? 🙂
Schließlich wird doch umgesetzt, was der Wähler will.
Nein meiner Meinung nach ist NICHT alles schlecht: Wenn Du meine Beiträge gelesen hättest, wüsstest Du das. Aber wir diskutieren hier über die Mißstände- das ist hier das Thema also rede ich auch DARÜBER. Ich bin dagegen sowas aus übertriebener Neutralität nicht anzusprechen.
Wird tatsächlich immer das umgesetzt, was der Wähler will? Bist Du da sicher?
Ist doch nicht Dein Ernst, oder? Weil sich ja Politiker generell immer an Wahlversprechen halten...


Ehrlich gesagt macht es mich sauer, wie Du meine Aussagen um- und verdrehst. Da hab ich keinen Bock auf so eine Diskussion, weil so einfach nicht vernünftig diskutiert werden kann. (Ist wohl auch der Grund, warum sich sonst keiner hier im Thread mehr aufhält)
Hat ja doch keinen Sinn.
Fühlst Du Dich besser, wenn ich sage: Ja, als das JA macht seine Arbeit immer hervorragend. Gut, dass wir so kompetente Ämter haben, die so transparent arbeiten, dass da auch nie was schief geht.
Ist schon ne super Sache das alles. Und wenn so ne Doku meint da irgendwelche Gerüchte streuen zu wollen, indem sie die aller ungünstigsten Fälle rausgreift, dann geht mir das am Allerwertesten vorbei.
Besser so? Ja, dann bin ich ja froh!
 
Ehrlich gesagt macht es mich sauer, wie Du meine Aussagen um- und verdrehst. Da hab ich keinen Bock auf so eine Diskussion, weil so einfach nicht vernünftig diskutiert werden kann. (Ist wohl auch der Grund, warum sich sonst keiner hier im Thread mehr aufhält)
Wenn man sich von ein bissel Politikgeschwafel, demagogischer Natur, im Sinne der Partei, abschrecken ließe...😉

Ne, habe keine Zeit und ich bin nach wie vor angewidert, dass man hier nicht im Stande zu sein scheint, die Marktforcierung in den Mittelpunkt zu stellen, soll heißen die Verbrechen an Minderjährigen, die in einem ordentlichen Rechtsstaat auch als Verbrechen verfolgt würden...

Ist ja nur logisch, dass angesichts der Gelder jeder alles unternimmt, um Familien zu zerstören, und keiner kriegt den Hals voll, und alle sind unschuldlg, weil Kinderhandel nur für Privatpersonen strafbar ist...🙄
 
Zuletzt bearbeitet:

(2) Wer unbefugt
1.die Adoption einer Person unter achtzehn Jahren vermittelt oder
2.eine Vermittlungstätigkeit ausübt, die zum Ziel hat, daß ein Dritter eine Person unter achtzehn Jahren auf Dauer bei sich aufnimmt,
und dabei gegen Entgelt oder in der Absicht handelt, sich oder einen Dritten zu bereichern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Ebenso wird bestraft, wer als Vermittler der Adoption einer Person unter achtzehn Jahren einer Person für die Erteilung der erforderlichen Zustimmung zur Adoption ein Entgelt gewährt. Bewirkt der Täter in den Fällen des Satzes 1, daß die vermittelte Person in das Inland oder in das Ausland verbracht wird, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe.
(3) Der Versuch ist strafbar.
(4) Auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren ist zu erkennen, wenn der Täter
1.aus Gewinnsucht, gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung eines Kinderhandels verbunden hat, oder
2.das Kind oder die vermittelte Person durch die Tat in die Gefahr einer erheblichen Schädigung der körperlichen oder seelischen Entwicklung bringt.

§ 236 StGB Kinderhandel - dejure.org
 
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