VIelleicht weil ich älter bin und die Kleinstaaterei noch live miterlebt habe. Geld im anderen Land umtauschen und dafür richtig draufzahlen, peinliche Grenzkontrollen. Für jeden kleinen Mist bei der Post Zollinhaltserklärungen ausfüllen. Arbeit oder Selbstständigkeit jenseits der Grenze nicht möglich oder nur nach langen Papierkriegen. Oder gar ein Haus im europäischen Ausland kaufen wollen.......
Ich gebe Dir recht: Man hätte das alles langsam machen müssen. Damit auch der rückständigste Deutsche Zeit genung zum überlegen hat. Ich lebe in Europa und kriege so gut wie jeden Tag mit das es Millionen diesseits und jenseits der Grenzen ( Saarland/Luxembourg/Lorraine/Elsass/Baden-Württemberg/ gibt, die längst keinen Gedanken mehr an solchen Zeug verschwenden. Man fährt einfach rüber, zur Arbeit, zum einkaufen und wird dadurch etwas weltoffener.
Aber genau das ist mit einer Wirtschaftsunion auch möglich, eine Währungsunion braucht es dazu nicht. Wechselkurse und Gebühren (zugegeben, Gebühren sind ein Frechheit) wären notwendig, aber die X-fache Verzollung kann umgangen werden - durch wirtschaftliche Zusammenarbeit.