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Zukunft in Europa

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VIelleicht weil ich älter bin und die Kleinstaaterei noch live miterlebt habe. Geld im anderen Land umtauschen und dafür richtig draufzahlen, peinliche Grenzkontrollen. Für jeden kleinen Mist bei der Post Zollinhaltserklärungen ausfüllen. Arbeit oder Selbstständigkeit jenseits der Grenze nicht möglich oder nur nach langen Papierkriegen. Oder gar ein Haus im europäischen Ausland kaufen wollen.......
Ich gebe Dir recht: Man hätte das alles langsam machen müssen. Damit auch der rückständigste Deutsche Zeit genung zum überlegen hat. Ich lebe in Europa und kriege so gut wie jeden Tag mit das es Millionen diesseits und jenseits der Grenzen ( Saarland/Luxembourg/Lorraine/Elsass/Baden-Württemberg/ gibt, die längst keinen Gedanken mehr an solchen Zeug verschwenden. Man fährt einfach rüber, zur Arbeit, zum einkaufen und wird dadurch etwas weltoffener.

Aber genau das ist mit einer Wirtschaftsunion auch möglich, eine Währungsunion braucht es dazu nicht. Wechselkurse und Gebühren (zugegeben, Gebühren sind ein Frechheit) wären notwendig, aber die X-fache Verzollung kann umgangen werden - durch wirtschaftliche Zusammenarbeit.
 
Nein, die Länder würden wieder Zölle einführen. Einfach weil Deutschland zu stark ist. Es ist was dran am Merkel-Satz: Stirbt der Euro, stirbt Europa. Warum passt Dir der Euro nicht? Du bist doch Österreicher? Euro Motorrad-und Auto-Industrie wäre nicht plattgemacht worden, wenn ihr den Euro damals gehabt hättet.
 
Nein, die Länder würden wieder Zölle einführen. Einfach weil Deutschland zu stark ist. Es ist was dran am Merkel-Satz: Stirbt der Euro, stirbt Europa. Warum passt Dir der Euro nicht? Du bist doch Österreicher? Euro Motorrad-und Auto-Industrie wäre nicht plattgemacht worden, wenn ihr den Euro damals gehabt hättet.

Damals? Wir haben weiterhin: BMW (Steyr), General Motors/Saab, Magna und weltweit eine Top-Marke: MAN. Stirbt der Euro, stirbt Europa halte ich für etwas weit hergeholt. Es wäre eine Übergangsfrist notwendig, sodass der Übergang dieses Mal langsamer als beim Euro, wie du bereits geschrieben hattest, von statten geht.
 
Frau Merkels Satz "Stirbt der Euro stirbt Europa" halte ich für banale Angstmacherei nichts weiter, genauso wie die Darstellung dass das Gras aufhört zu wachsen oder gar der Untergang des Universums bevor steht, wenn Griechenland aus dem Euro austreten würde.

Ein Paar Monate später wurde selbst in diesen Reihen über ein Austritt Griechenlands nachgedacht. Oh Ha was wäre denn dann aus dem Universum geworden?

Für mich ist das alles nur Gerede welches dazu dient den Bürger bei Laune zu halten, mehr nicht.
Und wie man sieht funktioniert es ja.
 
Zuletzt bearbeitet:
Freilich, die Österreicher sind die Handlanger ( Lohnarbeiter ) der deutschen Autoindustrie. Ich glaube einzigste eigene Entwicklung ist der Pinzgauer. Da werden auf jeden Fall noch drei im Jahr zusammengeschraubt.
Es will doch niemand aus dem Euro raus. Und ich habe auch noch nie hier einen einzigen plausiblen Grund dafür gelesen. Gerade die Griechen hätten doch ( wenn amn seltsamen Stimmen hier glauben möchte ) Grund dazu - warum tun sie es nicht? Warum wollen jede Menge anderer Länder rein?
Die Erklärung liegt im Gefühlsbereich. Die gute alte DM und sowas. Es ist schon klar, wer sein Leben in der Abgeschiedenheit ( oder gar hinter einer Mauer ) gelebt hat, der wird zum Eigenbrötler. Und redet sich natürlich ein, daß er ja von Europa keinen Vorteil habe. Das stimmt aber nicht. Denn oft arbeiten die Nachbarn für die deutsche Industrie, die ins Ausland verkauft und damit Arbeitsplätze sichert oder bekommen hat. Und der Euro macht Vergleiche möglich: Ich kaufe beiderseits der Grenzen ein und sehe diesselben Produkte in den Läden zu gleichen, aber auch oft unterschiedlichen Preisen. Europa steht erst am Anfang! Und es wäre gut, wenn man nicht allzuviel dummes Zeug von den Deutschen übernimmt. ( die Franzosen verstehen des Satz ) Beispiel TÜV: Ich war letzte Woche hier - nennt sich Technic Control - mit dem einen Auto zur Untersuchung. Dauerte 15 Minuten mit modernsten Geräten und hat für den Benziner 58 Euro abzgl. 10% Rabatt, gekostet, da ich mit zwei Autos komme. Durchfallen oder Wiedervorführung gibt es nicht. Alles entspannt, angstlos, Rost an unwichtigen Teilen interssiert niemand. Dazu Kaffee umsonst, Sofa und Internet-TV. Es wäre gut, wenn vieles aus anderen Ländern übernommen würde. Aber das dauert halt.
 
Es ist schon klar, wer sein Leben in der Abgeschiedenheit ( oder gar hinter einer Mauer ) gelebt hat, der wird zum
Eigenbrötler.

Das ist jetzt nicht dein Ernst oder.😱 Die Menschen hinter der Mauer haben so ihre Erfahrungen gemacht. Sie haben einen ganz großen Vorteil sie kennen beide Systeme und das nennt man im allgemeinen Lebenserfahrung.
 
Es wäre nicht so schlimm gewesen, wenn die Griechen - nachdem man alle beteiligten Banken gerettet hat - ausgetreten wären. Das ist anzunehmen. Aber: Das ganze Geld wäre weggewesen, Deutschland hätte die Kasse zum erstenmal aufmachen müssen und - wenn amn Sinn mal was glauben mag - die Steuern erhöhen müssen. So hat man sich sicherlich Zeit erkauft, verbunden mit der Hoffnung, daß die Griechen möglicherweise eine andere Regierung wählen und tatsächlcih Wirtschaftswachstum schaffen.
 
Richtig, irgendwann wird auch die DDR in Europa ankommen. Von mir aus - da bin ich so eigen wie ihr - hätte man den Landstrich auch damals Polen zuschlagen können. Und so haben einige Westbürger gedacht! Man war im Westen nicht daraufeingestellt, so schnell dieses Geschenk zu bekommen. Und áuch da sage ich: Man hätte die Eingemeindung langsamer und überlegter machen müssen.
 
Das hat alles nichts mit den Fehlern die bei der Vereinigung gemacht wurden zu tun. Dieses Mamutprojekt umzusetzen geht nun Mal nicht ohne Blessuren ab.

Das es einige Westbürger damals gefreut hätte wenn dieser Teil Deutschlands Polen zugeschlagen wurden wäre kann ich mir Vorstellen, allerdings ist es im Hinblick darauf das der Krieg nicht allein von Ost und Mitteldeutschland angefangen wurde und somit auch nicht alleine verloren wurde auch zu begrüßen das dies nicht geschehen ist.😉

Btw. übrigens gehöre ich zu der Fraktion, welche für die Beibehaltung des Soli ist und das es an der Zeit ist, das dieser jetzt den umgekehrten Weg geht, stell dir das mal vor.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Vergleich mit Griechenland ist statthaft: Gerade die DDR-Bürger die es miterlebt haben, müssten die Griechen gut verstehen. Die DDR war damals überschuldet, hat weit über ihre Verhältnisse gelebt, so arg, daß sich selbst er große Bruder zurückgezogen hat. Und sie ist daran faktsich bankrott gegangen. Das haben die Freudebetrunktenen nicht bemerkt, als die Mauer fiel - aber den Eingweihten war schon klar, daß es sehr viel Geld kosten würde, dieses Land auf westlichen Standard zu bringen. Wahrscheinlcih sehr viel teuerer als Griechenland kostet. Und auch für die DDR gab es Rettungsschirme. Man erinnert sich an die Kredite, die Strauß vor dem Bankrott schon vermittelt hat. Von den Aufträgen der deutschen Industrie, die die DDR in Lohnarbeit herstellen durfte, ganz zu schweigen.
Ja, man hat danach so ziemlich alles plattgemacht, weil die Produkte nirgends auf dem Weltmarkt konkurrenzfähig waren. Aber: Das Unternehmen scheint ja mit den Jahrzehnten zu glücken und man kann nur hoffen, daß es auch die Griechen so machen.
 
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