Hallo Bandit,
Deine Beitragsteile (in Beitrag 526) in Blau, meine Antworten in Schwarz:
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Man kann den Erkenntnissen der Wissenschaft folgen, ohne seine Vielfältigkeit seines Mensch sein zu vergessen.
Solange man nicht zum Wissenschaftsgläubigen wird… ok
Ich nenne das auch seinen Natur gegebenen Fähigkeiten folgen.
Monistisches=materielles Weltbild sehr einfach gedacht und für mich nicht stimmig!
Dann erkläre Du doch mal, was nach deiner Meinung ein monistisches Weltbild ist.
Klar ist, dass in Mutationen und Selektionen keine Gefühle sind. Es ist ein Vorgang der uns aber zu dem werden hat lassen was wir sind.
Im Endeffekt haben sich daraus auch die Gefühle und all unsere Fähigkeiten entwickelt. Auch die lieben zu können!
Dazu benötige ich keinen intelligenten Designer.
Die Liebe ist doch in uns! Leider hat die Gesellschaftliche Entwicklung uns noch nicht auf den richtigen Weg kommen lassen.
Wenn Mutation und Selektion – gefühllos sind (=einverstanden), uns aber hat zu dem werden lassen, was wir sind, stellt sich mir die Frage: Kann eine gefühllose Mutter lieben, Liebe geben? (Du merkst, was hinter dieser Frage steckt?)
Und wenn uns die gesellschaftlíche Entwicklung noch nicht hat auf den richtigen Weg bringen lassen, dann stellen sich mir die Fragen: Was ist der richtige Weg? Wer bestimmt das? Auch die Frage ist für mich logisch: Haben Mutation und Selektion (mangels Gefühle) versagt, oder mutieren wir noch?
Das Selektionsproblem sehe ich auch, aber vermutlich ganz anders als Du.
Ich sehe da auch eine gewisse Mitschuld, natürlich nicht alleinige, bei den christlichen Religionen, denn sich auf eine größere Macht zu verlassen heisst für viele Menschen einfach Verantwortung abgeben und "Gott" wird es schon richten.
"Gott" richtet erst am Schluß in einer "anderen Welt".
Aber Du kritisierst nur pauschal und dazu noch unsachlich nur christliche Religionen. Wer sind denn die übrigen Mitschuldner?
Aber wir leben jetzt und einem Ziel hinterher zu laufen, das niemand wissen kann ob es das überhaupt gibt, empfinde ich als nicht wirklich zielführend. Woher willst Du das so genau wissen, dass das niemanden gibt….?
Außerdem wenn man, von einem liebenden Gott ausgeht, würde Er doch sicherlich Menschen die ein liebevolles Leben führen, nicht in die Hölle schicken. Dafür, dass Du nicht an Gott glaubst, stellst Du ganz schön Vermutungen über Ihn an. Warum?? Interessiert Dich, was Er von Dir hält, wenn es Ihn den gäbe?
Denn ein Leben das mit Liebe angefüllt ist entspricht doch vielen christlichen Werten!
Sicher ist Liebe ein sogar sehr hoher christlicher Wert. Aber Du beziehst Liebe nur auf Beziehungen unter bzw. zwischen Menschen. Aus christlicher Sicht ist das zu wenig. Das ist im engeren Sinn unchristlich. Wenn man weiße Farbe in Wasser schüttet, wird das Wasser milchig, aber noch keine Milch. Trotzdem ist es schön, dass Dir Liebe sehr wichtig ist. Dem stimme ich sogar zu.
Statt sich auf die Suche nach einem Schöpfer zu machen, könnte man doch bei sich bleiben und seine eigenen Fähigkeiten zur Liebe erkennen. Dabei können religöse Schriften genauso helfen wie manche philosophischen Texte!
Ja, könnte man.
Dabei wiederum ist mir persönlich das buddhistische Gedankengut wesentlich hilfreicher gewesen als das christliche.
Jedem das Seine.
Denn dort geht es nicht um einen Schöpfer, sondern um den Menschen der seine Fähigkeiten weiter entwickeln kann. Ich denke einen strafenden Gott, braucht die Menschheit nicht. Auch das können wir leider sehr gut selbst
Du glaubst anscheinend, dass der Mensch seine Fähigkeiten zum Guten entwickelt, dass die Menschen ein gutes Ziel erreichen wird. Tut mir leid, selbst wenn ich kein Christ wäre, könnte ich Deiner Meinung auf keinen Fall folgen.
Ich habe mich etwas amüsiert, weil Du den Begriff "Gott" nicht verwendet hast.
Warum nennst Du die Sache nicht beim Namen und versuchst "quasi hinten herum deine Meinung" zu verbreiten. Jeder der etwas tiefer blickt, kann sich doch deine Beweggründe vorstellen.
Hast sie doch auch schon zum Teil deutlich geschrieben.
Sorry, kommt mir so vor wie Bauernfängerei.
Also nichts gegen Bauern, da gibt es auch sehr intelligente Menschen in dieser Berufsgruppe!
Wenn doch für alle klar ist, was ich meine, muß ich nicht alles wortwörtlich wiederholen. Oder? Etwas allgemeiner zu schreiben, ist mir (evt aber nur) eine Hilfe, dem Vorwurf des Missionierens zu entgehen. Auch bitte nicht vergessen: Ein duales Weltbild gibt es in einigen Religionen, insofern ist schon mal eine allgemeine Umschreibung hilfreich, wenn ich diese in das duale Weltbild einbeziehen will.
Aber man soll sich nicht täuschen. Mir geht es um das Herausarbeiten von Ursache und Wirkung, ganz unreligiös. Wäre ich Jude oder Moslem, würde ich zum Thema Evolution nicht anders schreiben, nur eben von einer jüdischen oder moslemischen Basis aus. Ich bin aber nicht als Moslem auf das aktuelle und zukünftige Problem von Ursache und Wirkung gestoßen, sondern als Christ. Und daher spielt es doch wieder eine Rolle, wie ich zu meiner Meinung (über Evolution, Gesellschaftliche Entwicklung) gekommen bin bzw. was meine persönliche Ausgangsbasis ist.
Evt. ist dieser letzte Absatz etwas unverständlich. Ich hoffe, etwas daraus ist doch verständlich.
LG, Nordrheiner