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Der Sinn des Lebens

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hallo a_f,

ein echt guter Beitrag. Gottesglaube = Suggestion? Prima Frage. Ehrlich.
Skeptische und kritische Psyche verstärken Beobachtungsgabe und Auffassung? Ja, sehe ich auch so.

Auch bin ich völlig mir Dir, wenn Du Respekt für den Atheisten forderst, der als Sinnziel z.B. das Wissen sieht.
Auch gut finde ich Deine Frage: „Wenn die Vernunft des Atheisten darin liegt die Sinnlosigkeit zu Erkennen, dann kann man doch genauso gut machen was man will, oder?“
Und die Geschichte zeigt, dass etliche wenn nicht viele Menschen auch so leben.
Jedoch muss man auch sagen, dass viele Atheisten bewusst nicht so leben und ethisch-moralisch vorbildlich denken und handeln.

Jedoch gerade viele Christen sind scharfe Beobachter. Z.B. ich bin skeptisch, wenn ein Gläubiger seinen Glauben hauptsächlich an Gefühlen festmacht oder etwas nachbetet, ohne verstanden zu haben. Das Gleiche gilt übrigens auch analog für Atheisten.

Jedoch muss ich sagen, dass ich im Forum immer wieder über Atheisten „stolpere“ die den Respekt gegenüber Christen vermissen lassen, den Du zu Recht für Atheisten einforderst. Das erschwert die sachliche Diskussion. Bei manchen atheistischen Beiträgen sinkt der Wert dadurch, dass der Schreiber erkennen lässt, dass er nur etwas schlecht machen will, was er nicht versteht. Und dafür erhält er noch Applaus! Schade. Ich hoffe und denke, dass man dies umgekehrt nicht zu meinen Beiträgen sagen kann.

Ich freue mich über sachliche Kommunikation und bin für Fragen offen.
Nordrheiner

 
Der Dalai Lama sagt:

"Wer an die Wiedergeburt glaubt, empfindet den Tod wie einen Kleidungswechsel."

Und weiter vorne sinngemäß:

Es wäre gut, wenn alle Menschen gutmütig und sensibel sind.

Damit erweist sich, dass die Religionen eine Antwort auf sehr menschliche Fragen der menschlichen Existenz sind. Wie schon dargestellt, auf die Frage: Warum muss ich sterben? und auf die Frage: Warum sind die Menschen so, warum sind die Verhältnisse so? Wie könnte es besser sein?

Ähnlich wie in anderen Religionen werden die Fragen mit Glauben beantwortet. Das ist eine Lösung, zu glauben, aber es beantwortet die Fragen der menschlichen Existenz nicht befriedigend.

Denn Glauben ist nicht Wissen.

Hallo Kobaltblau,
Dein guter Beitrag endet mit einer logisch klingenden Feststellung, die Richtigkeit suggeriert. Richtig ist, dass „glauben“ im christlichen Bereich viel mehr ist als nur die Annahme von Gott, den man nicht beweisen kann. Auch in anderen Religionen oder spirituellen Gruppen gibt es Erfahrungen mit einer „anderen Welt“, die sich nicht auf Suggestion oder Blödsinn oder Betrug zurückführen lassen. Sind sie deshalb unwirklich oder doch nur eingebildet, nur weil diese Erfahrungen nicht zum transportablen allgemein zugänglichen Wissen zählen?

Der Satz „Glaube ist nicht Wissen“ ist für viele eine Schutzbegründung, um sich nicht näher mit dem Thema zu befassen. Das Weitersuchen und Weiterdenken hört mit diesem Satz für Viele auf. Schade, wie ich finde.



Ich halte, wie Du, die Fragen nach der menschlichen Existenz für wichtig. Und Fragen dazu, die nicht den Hintergrund des Lächerlichmachens haben, beantworte ich aus meiner Sicht und mit meinem unvollständigen Wissen gerne.

LG, Nordrheiner

 
Hallo Nordrheiner.

Ich finds gut, dass wenigstens du dich noch mit diesen Forumsatheisten abgibst.

Irgendwann wirds hier jedem zu blöd.

Zum Glück kenne ich im RL so viele Atheisten, sonst würde ich glatt auf den Gedanken kommen, was das für komische Leute sind, diese Atheisten, die die Meinung und Einstellung von Menschen, die anders leben als sie selber, auf Teufel komm raus🙂p😀) nicht stehen lassen können.


(aber die Forumsatheisten hier sind halt etwas ähh spezielles:-, Wiederkäuer vor allem😀)

:blume:
 
gibt keinen.
wir wurden auf die erde gesetzt, und nun müssen wir halt schauen, was wir daraus machen. der eine länger, der andere kürzer.
 
Der Satz „Glaube ist nicht Wissen“ ist für viele eine Schutzbegründung, um sich nicht näher mit dem Thema zu befassen. Das Weitersuchen und Weiterdenken hört mit diesem Satz für Viele auf. Schade, wie ich finde.

Das klingt eher nach einer "Schutzbegründung" und ist einfach nicht richtig.
Man kann in alle Richtungen weiterdenken, fantasieren und philosophieren und das sollte man auch tun. Das sind aber trotzdem immer nur Spekulationen.
Plötzlich anzufangen an irgendwelche Spekulationen zu glauben ohne Möglichkeit sie zu überprüfen oder zu beweisen ist aber etwas ganz anderes und meiner Meinung nach einfach nicht so unproblematisch und super dufte wie es hier gerne dargestellt wird.

Zudem, keine Ideologie, die einen allmächtigen, allwissenden und unfehlbaren geistigen Führer beinhaltet, hat je das wirklich freie Denken ohne Schranken und klar abgesteckte Grenzen gefördert.

Aber nur interessehalber, was genau ist an dem Satz "Glaube ist nicht Wissen" denn faktisch falsch?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Nordrheiner.

Ich finds gut, dass wenigstens du dich noch mit diesen Forumsatheisten abgibst.

Irgendwann wirds hier jedem zu blöd.
[...]
Ach weißt Du, irgendwann wird es auch jeden Atheisten zu blöde. Und nu? Ist das der Sinn des Lebens? Abstand halten.

Aber wie Du schon sagst, zeigt sich im RL ein ganz anderes Bild. Warum also übertragen wir es nicht einfach hier her? Weil man sonst nix zu meckern hätte? 😀
 
Ach was. Wenn ich sowas zu den Gläubigen sagen würde, dann werde ich platt gemacht. Ja ja, Du. Ist so.
Der Sinn des Lebens besteht jedenfalls nicht aus langeweile oder grabenkämpfen. Oder doch? 😱


Naja, bei manchen bekommt man schon den Eindruck, dass sie sich garnicht oft genug wiederholen können.

Ob das ihr Sinn des Lebens ist hoff ich jetzt mal nicht.😉
 
Aber nur interessehalber, was genau ist an dem Satz "Glaube ist nicht Wissen" denn faktisch falsch?

Es kommt darauf an, in welchem Zusammenhang Du den Begriff „Glaube“ verwendest.
Wenn Du z.B. zu Deinem Kollegen sagst, dass Du in der Werkstatt technische Prüfungen durchführen willst und Dein Kollege sieht Dich nur in die Werkstatt gehen, dann glaubt er, dass Du technische Prüfungen durchführen willst – aber das ist kein Wissen. Vielleicht drehst Du Dir nur einen Joint.

Bei „Glaube“ im christlichen Sinne umfasst dieser Begriff sich „auf jemanden einlassen, vertrauen, Erfahrungen machen“. Das ist wie mit einem Kinofilm. Du stehst vor dem Kino und schaust Dir die ausgewählten Bilder an. Diese sind für Dich Anregung in den Film zu gehen (oder nicht). Du machst in dem Film Deine persönlichen Erfahrungen. Du findest z.B. den Film spannend. Wenn Du nach Ende des Films wieder rauskommst, kannst Du von Deinen Eindrücke berichten, die Du aber niemandem beweisen kannst. Für Dich ist das Erlebte Wissen – Aussenstehende, die sich mit den Bildern im Schaukasten begnügten, können es Dir nur glauben, aber wissen tun sie nichts….
 
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