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Der Sinn des Lebens

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und nicht in Jerusalem, in Mekka oder auf der Pilgerfahrt .

Sehr schönes Motto der Aleviten, Tsunami. Wenn jeder den Gottesfunken hat, sollte man Gott nicht (nur) an gewissen Stätten oder in heiligen Büchern suchen.

Und selbst in der Bibel ist ja vom Fälschergriffel der Abschreiber die Rede - schliesslich ist sie vom Aramäischen ins Hebräische, Griechische, Lateinische und letztlich durch Luther ins Deutsche übersetzt worden.

Ein krasser Fehler, der aber offensichtlich niemand auffällt und nicht korrigiert wird, findet sich ja im Vaterunser, wo es heisst:
"und führe mich nicht in Versuchung.... "
Wer ist denn laut Bibel der Versucher ? Gott wohl kaum, wird da zum "Teufel" gebetet ? Müsste es nicht heissen: "und führe mich in der Versuchung... ?

Peter
 
Vielleicht, Nordrheiner, sollte man nicht so bibelfixiert sein wie du, und Gott als etwas grösseres ansehen. Allah akbar - Gott ist gross. Grösser als die Bibel, und grösser als wir uns vorstellen können. Deshalb halte ich auch den Satz - ohne Jesus verloren zu gehen, für Blashemie. Bedenken wir mal, was Ewigkeit bedeutet. Ewig - wirklich ewig verloren - würde kein irdischer Vater einem seiner Kinder antun - und es wird ausgerechnet Gott unterstellt, der ja die Liebe ist ?

Ja, und nu komm mir mit deiner Antwort nicht wieder mit Bibelsprüchen, sondern denk mal über Gottes mögliche Grösse nach, der auch Ausserirdische erschaffen haben könnte. Ich vermute aber, du wirst es nicht, leider.

Bei einem Nein hilfst du gerne weiter - zu deiner Denkweise. Lass es lieber und hör auf mit missionieren.

Peter

Ich möchte Deine Anweisungen nicht, Peter. Du wetterst gegen die Bibel und gegen jeden, der sie ernst nimmt. Welche Qualifikationen berechtigen Dich dazu? Natürlich darfst Du – wie hier jeder – seine Meinung äussern. Aber das Erteilen von Anweisungen übersteigt Deine Kompetenzen.

Übrigens, Blasphemie schreibt sich mit einem „p“ in der Mitte.
Das Wort bezeichnet das Verhöhnen oder Verfluchen bestimmter Glaubensinhalte einer Religion.
Da dies nicht auf die von Dir zitierte biblische Aussage zutrifft, ist der Begriff eh fehl am Platze. Gut ist es sicherlich, wenn Du Dir weitere Kompetenzen erwerben möchtest. Aber noch hast Du sie offensichtlich nicht. Das ist nicht schlimm, man muss es nur berücksichtigen, wenn Du Deine „fachmännische“ Meinung kund tust.
In jedem Fall sei so gut – erteile mir keine Anweisungen oder Ratschläge. OK?
 
Vaterunser, wo es heisst:
"und führe mich nicht in Versuchung.... "
Wer ist denn laut Bibel der Versucher ? Gott wohl kaum, wird da zum "Teufel" gebetet ? Müsste es nicht heissen: "und führe mich in der Versuchung... ?

Das ist ein sehr guter bzw. valider Punkt.

Da sind sind wir sehr nahe bei der Theodizee-Frage, die kaum ein Gott bzw. Mensch beantworten kann.

---

Muss allerdings dazu ergänzen, dass ich dazu eine Antwort habe, welche einer der Antworten in der Wikipedia sehr ähnlich ist.

---

Nordrheiner, was ist deine Antwort auf die Theodizee-Frage?
 
Zuletzt bearbeitet:
Diese Frage kann man nicht beantworten, wenn man annimmt, dass es einen Gott gibt, der die Menschen genauso wichtig nimmt wie sie sich selbst.
 
Kool Savas sagte mal "Der Sinn des Lebens ist es deinem Leben einen Sinn zu geben".

Auch wenn ich ihn sonst nicht besonders toll finde, finde ich dieses Zitat (woher auch immer ?!) echt toll.

Kool Savas sollte sich schämen solche ausgelutschten Phrasen einfach so von sich zu geben. [hate]Aber der ist und war sowieso nie ein guter Rapper / Texter.[/hate]

Das Zitat ist eine abgewandelte Form eines Zitats von Michel de Montaigne, munkelt man jedenfalls.

Was den Sinn angeht: Ich halte mich noch immer an meine Dreieckstheorie. 🙂
 
Das Zitat beschreibt es aber richtig.
Unser Leben ist so sinnvoll, so ausgefüllt und großartig, wie wir selbst es gestalten. Und wir können es wirklich großartig gestalten.
Die Annahme, jemand anderes müßte unserem Leben Sinn und Bedeutung geben, ist kindisch. Es ist die infantile Haltung dessen, der mit dem Fuß umknickt und sofort jemanden sucht, den er verklagen kann. Jemand ánderes muß für mein Wohlergehen verantwortlich sein, und wenn ich mir wehtue ist ein anderer daran schuld. Steht die gleiche infantile Haltung in Wirklichkeit nicht auch hinter dem "Bedürfnis" nach Gott?

( aus "Der Gotteswahn" )
 
Das Zitat beschreibt es aber richtig.
Unser Leben ist so sinnvoll, so ausgefüllt und großartig, wie wir selbst es gestalten. Und wir können es wirklich großartig gestalten.
Die Annahme, jemand anderes müßte unserem Leben Sinn und Bedeutung geben, ist kindisch. Es ist die infantile Haltung dessen, der mit dem Fuß umknickt und sofort jemanden sucht, den er verklagen kann. Jemand ánderes muß für mein Wohlergehen verantwortlich sein, und wenn ich mir wehtue ist ein anderer daran schuld. Steht die gleiche infantile Haltung in Wirklichkeit nicht auch hinter dem "Bedürfnis" nach Gott?

( aus "Der Gotteswahn" )

Das kann man so oder auch anders sehen. Es kommt zB auf das Gottesbild an. Ich fühle mich zB durchaus so, dass ich nicht das Gefühl habe, dass ich mir alles im Leben erlauben kann. Ich bin meinen Mitmenschen gegenüber moralisch verpflichtet und vielleicht auch einer höheren Macht. Ich kann über die Existenz dieser Macht nichts sicheres sagen, aber ich habe das Gefühl, dass ich mich auch einer solchen Macht gegenüber verantworten muss.

Verantwortung!!! Das ist ja eigentlich das Gegenteil von Infantilität. Damit meine ich nicht, dass ich mich blind einem fremden Gehorsam unterwerfe. Nein, ich handle autonom und selbstbestimmt, indem ich mich an mein Gewissen und meine Vernunft halte. Das kann nebenbei gesagt nur ein Erwachsener, also ein reifer Mensch. Ich fühle mich verpflichtet. Pflicht aus Gründen der Vernunft. Das kennzeichnet doch eigentlich einen erwachsenen Menschen.

Sicher gibt es auch im Rahmen der empirischen Religion Formen eines unreifen Gehorsams. Wer sich blindlings auf Regeln der Bibel verläßt ohne Nachzudenken, der verfehlt wohl das Wichtigste. Man muss sich eben aus seinem Inneren erschaffen und handeln und sich nicht an externen Dingen wie Regeln festhalten.

Sollte es einen Gott geben, will er den selbstbestimmten Menschen, der sich aus freien Stücken für das Gute um des Guten willen entscheidet. Er will keine Marionette, die aus Angst und mit Unlust Regeln befolgt. Das wäre - Verzeihung - Arschkriecherei. Und die käme bei Gott nicht gut an.
 
Werde dich weitestgehend ignorieren, Nordrheiner. Sei denn, du kommst wieder mit sowas wie " dem muss fast in allen Punkten widersprochen werden" statt " ich bin da ganz andrer Meinung".

Meine angebliche Inkompetenz an einem Tippfehler festzumachen, wo ich nicht quergelesen und den selbst korrigiert hab, hat was für sich.

Aber genug OT.

Für mich ist der Sinn des Lebens der Weg von Allwissenheit zu Allerfahrenheit. Mehr hatte ich früher schon geschrieben, und damit ist dieses Thema für mich auch durch.

Peter
 
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