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Der Sinn des Lebens

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Ich habe HIER tatsächlich noch keinen gefunden, der seine gesamte Moral aus der Bibel bezieht. Das wäre auch schlimm, denn derjenige müßte ja einen, der am Sonntag Brennholz im Wald sammelt, an den nächsten Baum knüpfen.
( auch das findet sich im alten Buch natürlich )

"Ein Beweis für die Nichtexistenz Gottes" - es ist einfach zum brüllen.🙂 Es kann keinen Beweis für etwas geben, was es nicht gibt. Beweisen müssen diejenigen, die seltsame Dinge behaupten. Das ist überall auf der Welt so.
Wenn es Gott gäbe, weil man das Gegenteil nicht beweisen kann - dann gibt es auch Teekannen im Weltraum un d der Schöpfer heißt Dagobert Duck.
Aber - genau das wollen "Gläubige" dann natürlich nicht wahrhaben.

Es ist gut, das wir unsere Moral nicht aus der Bibel beziehen.
 
Nein, das war schon angebracht, weil Herr Elefant andere früher auch so nett gesiezt hat. 😉

Mein Beitrag sollte auch nur eine kurze Randbemerkung sein, wirklich "nützen" tut es erfahrungsgemäß sowieso nichts.

Einen unsichtbaren Freund würde ich dann für plausibel halten, wenn nachgewiesen wird was beispielsweise auf einen Akt des Designs hindeutet - Gott per Definition als Schöpfer - gut unterrichtete Quellen (echte Menschen, keine Links) haben mir jedoch versichert dass dies jedoch bisher nicht mal ansatzweise der Fall ist.

Dann muss (kann?) man sich doch auch mal überlegen, in welcher Rolle / Funktion so ein persönlicher Gott überhaupt existieren soll, als Designer? Völlig versagt. Als moralische Instanz? Woher will man wissen was so ein "Ding" will bzw. wollen könnte? Glaube und Religion sind völlig interpretationsoffen und jeder sieht bzw. "nimmt wahr", was er wahrnehmen will bzw. ihm plausibel erscheint. Das macht ja vor der eigenen religiösen Gruppe nicht einmal halt, in der der eine einen liebenden und der andere einen strafenden Gott "empfindet"... 🙄

Und manche hoffen vielleicht, weil ihnen diese Welt nicht genügt bzw. zu kurz gekommen sind.

Je nach Bedarf wird so ein Gott dann entweder aufgeblasen (Gott ist ohnehin zu groß um ihn verstehen zu können) oder reduziert (Deismus, Gott steckte den Finger in die Ursuppe und machte sich aus dem Staub), das ist sogar mir inzwischen zu blöd um doch noch drüber lachen zu können.

Ich halte es da wie Xenophanes:
„Wenn Kühe, Pferde oder Löwen Hände hätten und damit malen und Werke wie die Menschen schaffen könnten, dann würden die Pferde pferde-, die Kühe kuhähnliche Götterbilder malen und solche Gestalten schaffen, wie sie selber haben.“

Sorry für´s OT in deinem Thread, Tsunami, bin auch schon wieder weg. 😉
 
Das hast Du ausnahmsweise mal recht, Spoony.
Jahwe, Jesus, Allah, Wotan, Zeus, Baal ( und die tausend anderen ) sind Vermutungen. Oder auch einfach Wunschgedanken.😀😀
 
Hmm.. faire Betrachtungsweise.

Natürlich kann jeder Mensch gerade denken, fühlen oder sehen, dass es orange, heiß oder Gott ist. Es berechtigt ihn jedoch nicht dazu, dass ich es auch so sehen muss.
 
Ich habe HIER tatsächlich noch keinen gefunden, der seine gesamte Moral aus der Bibel bezieht.

Die Kirche sollte auch keine eigene Moral entwerfen. Es gibt im Grunde ja auch nur eine Moral. Allerdings findet man unterschiedliche Vorstellungen davon, wie die eine Moral aussehen sollte.

"Ein Beweis für die Nichtexistenz Gottes" - es ist einfach zum brüllen.🙂 Es kann keinen Beweis für etwas geben, was es nicht gibt.

Ziemlich überheblich. Dir ist schon bewußt, dass das nicht logisch ist. Du behauptest zu wissen, dass es Gott nicht gibt. Kannst es aber nicht beweisen. Also weißt Du es nicht sicher.
 
Ich denke schon, dass nach wie vor für viele Menschen Religion, Glaube und Gott den Sinn des Lebens darstellen. Ich mache mir jedoch Gedanken über die "Selbstherrlichkeit"/Missionierung. Nach wie vor sind das Christentum und der Islam das Paradebeispiel für missionierende Religionen und eine Menge Unheil, welches daraus entstanden ist.

Auch sehe ich ganz allgemein das Problem des "Zugangs". Meines Erachtens ist ein Mensch, der niemals in Kontakt mit der Bibel oder dem Koran gekommen ist, keinesfalls einer, der ein schlechter oder sinnloser wäre.

Ich denke sogar, dass man ohne Bibel und Koran ein besserer Mensch sein kann. Genauso wie man mit Bibel und Koran ein schlechter Mensch sein kann.

---

Die indirekte und implizierte Frage:

Kann man auch ohne Gott einen Sinn im Leben finden/erkennen?

---

Noch anders gefragt:

Ist Gott der einzige Weg?

Der Missionsgedanke entspringt der Bibel. Wie es bei Moslems ist, kann ich nicht sagen. Wenn die Polizei den Verdacht hat, dass im Kino eine Bombe hochgehen wird, räumt sie das Kino. So lautet die übliche Mission in solchen Fällen. Da die Bibel nur zwei Möglichkeiten in der Zukunft sieht 1) mit Jesus Christus ewig leben 2) ohne ihn verloren gehen , ist es verständlich, dass ein liebender Gott, der nicht möchte, dass jemand verloren geht, die Menschen informiert und einlädt. Das gewaltsame Missionieren, wie leider in der Vergangenheit geschehen, ist ganz sicher nicht biblischen Ursprungs.
Das Problem des allgemeinen Zugangs ist lt. Bibel keines, weil auch die Menschen, die z.B. vor Jesus Christus lebten bzw. starben, im Totenreich seine Stimme hören bzw. nach ihren Taten beurteilt werden.
Was jedoch ein guter oder sogar ein besserer Mensch ist, entscheiden weder Du noch ich. Das wird der entscheiden, der über alle Menschen urteilen kann und wird. Ich wäre skeptisch wenn ein Schüler sagt: Ohne Schulbücher und Lehrer bin ich ein besserer Schüler als mit… Es ist – in diesem Beispiel – immer noch der Lehrer, der darüber befinden wird. Richtig ist, Tsunami, dass jemand, der die Bibel ernst nehmen will, nicht schon „automatisch“ und in jedem Fall ein ethisch-moralisch besserer Mensch ist. Lt. Bibel heisst es sinngemäß: „Wer von Euch sagt, er sei ohne Sünde, betrügt sich selbst.“ Christen, die sich falsch verhalten haben, können Gott um Vergebung bitten. Aber was ist die Alternative für diejenigen, die „ohne Gott“ leben und sich schuldig machen? Entschulden sie sich selbst? Das wäre so, als ob Du einen Kredit bei der Bank aufnimmst und wenn Du die Raten nicht mehr zahlen kannst, dann schreibst Du Dir selbst einen Brief, in dem Du Dir die restlichen Raten erlässt.

Sicher kann man auch ohne Gott einen Sinn für das eigene Leben finden. Es stellt sich nur die Frage, ob es sinnvoll ist, sich selbst einen Sinn zu suchen, wenn es doch einen Gott gibt, der Sinn im Leben des Einzelnen gibt?

Solange es eine Schule und Lehrer gibt, macht es Sinn, in die Schule zu gehen. Arbeitgeber fragen nicht nach der Selbstbeurteilung des Schülers, sondern nach dem Zeugnis, der Beurteilung der Lehrer. Anders läuft es nicht. Wenn für Dich Gott nicht existiert, dann bleibt Dir nichts anderes übrig, als Deinem Leben einen Sinn nach Deinem Geschmack zu suchen.
Um Deine Frage klar zu beantworten: Ja, Gott ist der einzige Weg. Genauer: Jesus Christus ist der einzige Weg. Wer ihn annimmt, wird leben. So nachzulesen im Neuen Testament. Jeder der das liest, ist frei zu entscheiden, ganz ohne jeglichen Zwang, ob er diesen Zeilen nachgehen will, sich für Gott bzw. für Jesus Christus interessiert, oder nicht.
Ein „nein“ respektiere ich. Bei einem „ja“ helfe ich gerne weiter.




 
Da die Bibel nur zwei Möglichkeiten in derZukunft sieht 1) mit Jesus Christus ewig leben 2) ohne ihn verloren gehen

Vielleicht, Nordrheiner, sollte man nicht so bibelfixiert sein wie du, und Gott als etwas grösseres ansehen. Allah akbar - Gott ist gross. Grösser als die Bibel, und grösser als wir uns vorstellen können. Deshalb halte ich auch den Satz - ohne Jesus verloren zu gehen, für Blashemie. Bedenken wir mal, was Ewigkeit bedeutet. Ewig - wirklich ewig verloren - würde kein irdischer Vater einem seiner Kinder antun - und es wird ausgerechnet Gott unterstellt, der ja die Liebe ist ?

Ja, und nu komm mir mit deiner Antwort nicht wieder mit Bibelsprüchen, sondern denk mal über Gottes mögliche Grösse nach, der auch Ausserirdische erschaffen haben könnte. Ich vermute aber, du wirst es nicht, leider.

Bei einem Nein hilfst du gerne weiter - zu deiner Denkweise. Lass es lieber und hör auf mit missionieren.

Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat Elefant:

Ziemlich überheblich. Dir ist schon bewußt, dass das nicht logisch ist. Du behauptest zu wissen, dass es Gott nicht gibt. Kannst es aber nicht beweisen. Also weißt Du es nicht sicher.
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Dir hilft auch nur LESEN.
Ich habe geschrieben, man kann nicht beweisen, daß es etwas nicht gibt!
Das hat mit Göttern gar nichts zu tun.
Einfach mal über die Teekanne nachdenken.....
 
Kool Savas sagte mal "Der Sinn des Lebens ist es deinem Leben einen Sinn zu geben".

Auch wenn ich ihn sonst nicht besonders toll finde, finde ich dieses Zitat (woher auch immer ?!) echt toll.
 
Ich finde es erstaunlich, aber gleichfalls auch nachvollziehbar, dass beim Thema Sinn des Lebens Gott bzw. der Gottgläubige sehr dominant ist. Wenn nämlich Gott - in welcher Form auch immer - tatsächlich existiert, das sog. Alpha und Omega ist, dann kann es eigentlich keinen Sinn außerhalb Gottes geben.

Mit dem Vorhergehenden stimme ich keinesfalls darin zu, dass es einen Gott gibt, und dennoch darin, dass ein Gott (welcher Kultur auch immer) und die menschliche Gemeinschaft um ihn herum einem Menschen Sinn und Halt im Leben geben kann. Im Übrigen denke ich, dass der wahre Glauben (bspw. der christliche Glauben) nur für den "Außenstehenden" ein Glaube ist. Für den wahrhaft Gläubigen ist es eine Realität. Und ich muss sagen, dass ich von Gott, Religion und Gläubigen sehr beeindruckt bin - im Positiven wie im Negativen.

Stephen Colbert sagte mal auf einer Pressekonferenz des weißen Hauses, welche George W. Bush wohl nicht so besonders lustig fand, dass es unzählige Wege und Religionen gibt, um an den Erlöser Jesus Christus zu glauben. Das war Satireanteil seiner Rede und nun meines Beitrags.

Satire Beiseite. Da ich meine Arbeitnehmerrechte in Anspruch nehme und somit auch fleißiger Bildungsurlauber bin, hatte ich mich auch intensiv mit den Weltreligionen und vielen kleineren hier in Berlin befasst. Also nicht nur Theorie, sondern auch sehr viel Praxis. Wir waren also bei den Katholiken, den Evangelen, den Juden, den Moslems, den Hindus, den Buddhisten und vielen anderen. Wir durften mitessen, meditieren und viel über die Werte und Ausübung der jeweiligen Religion erfahren, und nur in einem einzigen Fall wurde es radikal bzw. missionierend, so dass der Großteil unserer Gruppe sofort "die Kirche" verließ.

Besonders angenehm waren mir die Hindus und die Buddhisten, unter den kleineren bzw. jüngeren Religionen die Aleviten, deren Leitspruch wie folgt ist:

Schätzt keinen Menschen und kein Volk gering!

Glücklich, wer die Gedankenfinsternis erhellt.

Seien wir eins, seien wir groß, seien wir tatkräftig!

Rost glüht nicht von selbst, sondern durch das Feuer.

Der Verstand sitzt im Kopf, nicht in der Krone.

Was immer du suchst, sollst du bei dir suchen

und nicht in Jerusalem, in Mekka oder auf der Pilgerfahrt .


Du sollst bescheiden sein und nie ein Herz brechen.
 
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