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Starke Probleme mit 15 Jährigen Sohn.

  • Starter*in Starter*in Gast Vater
  • Datum Start Datum Start
Lieber anderer Gast:
Hatte Dein Sohn überhaupt schon mal eine Freundin um entscheiden zu können ob er wirklich schwul ist oder waren seine sexuellen Erfahrungen nur mit dem Freund?
Ich gehe mal davon aus, dass du heterosexuel bist? Bist du dir da sicher? Hattest du schon einmal einen gleichgeschlechtlichen Sexualpartner um das wirklich beurteilen zu können?
 
Lieber anderer Gast:Ich gehe mal davon aus, dass du heterosexuel bist? Bist du dir da sicher? Hattest du schon einmal einen gleichgeschlechtlichen Sexualpartner um das wirklich beurteilen zu können?

Mit 14 Jahren wusste ich noch nicht mal ob ich Männlein oder Weiblein bin und genauso sehe ich es bei dem Sohn vom TE. Ich weiß auch nicht ob es richtig ist, sich mit 14 Jahren so ausprobieren zu müssen. Und trotzdem habe ich als Elternteil eine Verantwortung gegenüber meinem Kind. Verständnis, Freiheiten und Toleranz okay, aber alles in Maßen.

Und liebe Silan, wäre alles so normal und tutti, dann würde sich der Sohn nicht selbstverletzen und sich so von seinem Vater zurückziehen.

Und mal ganz ehrlich, der Junge hat seine Mutter verloren, Vater ist beruflich bedingt 10 Std. außer Haus, Umzug und im Grunde genommen ganz auf sich alleine gestellt. Tja da hat er wohl die Bezugsperson in dem Nachbarsjungen gefunden, der ein paar Jahre älter ist als der Sohn und mit Sicherheit auch andere Interessen hat 😉
 
Mit 14 Jahren wusste ich noch nicht mal ob ich Männlein oder Weiblein bin und genauso sehe ich es bei dem Sohn vom TE.
Mag sein, dass du mit 14 das nicht wusstest. Ich z.b. war mit 6 Jahren schon in meine Lehrerin verliebt, ohne das mir irgendeine Sexualität klar war, als ich dann mit ca 10 oder 11 Jahren verstanden habe, dass ich "anders bin" hat mich das natürlich verunsichert. Hinzu kam, dass ich streng katholisch erzogen wurde. Mir wurde schnell klar gemacht, dass das was ich fühle krank ist und so heiratete ich tatsächlich irgendwann einen Mann, weil ich dachte, irgendwann geht diese Krankheit vorbei. Natürlich war diese Ehe eine Farce und für alle beteiligten nur quälerei. Erst mit 30 habe ich mich von dieser kranken Vorstellung befreien können.
Und liebe Silan, wäre alles so normal und tutti, dann würde sich der Sohn nicht selbstverletzen und sich so von seinem Vater zurückziehen.
Das ich nicht denke, dass bei dem Jungen alles Tutti ist, kannst du meinem ersten Post auf diesen Tread entnehmen. Nur dass ich das Leid des Jungen nicht einfach an seiner "falschen" Sexualität festmache.
Lieben Gruß
Silan
 
Lieber anderer Gast: Vorsicht! Putin hat letzte Woche auch appelliert, liebe Schwule, lasst unsere Kinder in Ruhe.
Wobei er wohl Pädophilie und Homosexualität mal so ganz nebenbei verwechselt hat. Ganz schwerer, böser Fehler!!!!! Dann könnte er auch sagen: Männer, laßt unsere kleinen Mädchen in Ruhe!

Manipulation von Sexualität, Ansteckungsgefahr? So etwas ist absurd. Aber ich glaube, Du meinst es gar nicht so, oder?🙂

Der Vergleich hinkt ja wohl son bißle hinterher oder 😉? Ich sage absolut nichts gegen schwul oder lesbisch oder was es sonst noch so gibt. Hier geht es aber um einen sehr jungen Menschen, der vom Leben noch gar keine Ahnung hat und sich auch nicht sicher sein kann, wenn er noch gar keine Erfahrungen mit einem Mädel gesammelt hat. Mit 14 Jahren sollten eigentlich noch andere Dinge im Vordergrund stehen als das Thema schwul und so oder?
 
Mag sein, dass du mit 14 das nicht wusstest. Ich z.b. war mit 6 Jahren schon in meine Lehrerin verliebt, ohne das mir irgendeine Sexualität klar war, als ich dann mit ca 10 oder 11 Jahren verstanden habe, dass ich "anders bin" hat mich das natürlich verunsichert. Hinzu kam, dass ich streng katholisch erzogen wurde. Mir wurde schnell klar gemacht, dass das was ich fühle krank ist und so heiratete ich tatsächlich irgendwann einen Mann, weil ich dachte, irgendwann geht diese Krankheit vorbei. Natürlich war diese Ehe eine Farce und für alle beteiligten nur quälerei. Erst mit 30 habe ich mich von dieser kranken Vorstellung befreien können.
Das ich nicht denke, dass bei dem Jungen alles Tutti ist, kannst du meinem ersten Post auf diesen Tread entnehmen. Nur dass ich das Leid des Jungen nicht einfach an seiner "falschen" Sexualität festmache.
Lieben Gruß
Silan

Ich mache hier auch nichts an seiner "falschen" Sexualität fest. Ich finde allgemein das er mit seinen Erfahrungen Sexualität völlig überfordert sein wird. Egal ob falsch oder richtig. Für mich ist die ganze Laschheit vom Vater nicht normal. Und das er seinem Sohn damit nichts gutes tut, sieht man doch ganz deutlich.

Für mich gehört der Sohn aus der ganzen Umgebung raus um zu sich selber zu finden.
 
Nachtrag: ich habe auch das Gefühl, das Du den Tod Deiner Frau selber noch nicht so wirklich verarbeitet hast und deswegen so blockiert bist, klare Grenzen zu setzen. Dein Sohn hat diesbzgl. wahrscheinlich noch nicht mal mit dem verarbeiten begonnen, weil er nicht drüber reden tut. Er verdrängt es und das wird ihn innerlich erdrücken und er hat in dem Freund Ersatz gefunden und verwechselt da glaube ich irgend etwas.


Ich will hier sicher nicht die Moralkeule schwingen aber Ich sehe es nicht als normal an, wenn 14-jährige schon wie wild durch die Gegend poppen. Der Körper ist ja noch nicht mal vollständig ausgereift und der Geist erst recht nicht. Leider wird es unseren Kidis aber oft vermittelt, das es normal sei.

Früher hatte mein Sohn kein Problem darüber mit mir zu reden. Ich bin auch immer davon ausgegangen er hat die Sache gut verarbeitet. Ich habe ihm damals viel erklärt und viel getröstet. Am Anfang hat er viel geweint und hatte Alpträume, dass wurde mit der Zeit besser, bis er ganz darüber hinweg wirkte.

Die Ausdrucksweise "wild durch die Gegend ......." möchte ich bitte nicht in Bezug auf meinen Sohn hören. So etwas tut mein Sohn sicher nicht.
 
Wo sind denn die Schnittwunden? Ich denke die Beiden haben Se miteinander, da ist man doch nackt und der Freund Deines Sohnes ist doch nicht sehbehindert oder?

Wann hat Dein Sohn denn damit angefangen sich zu ritzen? Wo ist denn Vertrauen zwischen euch, wenn Du das Gefühl hast, das Dein Sohn sehr darauf achtet, das Du seinem Freund nicht allzu oft über den Weg läuft. Da würden bei mir ja schon alle Alarmglocken klingeln.

Sorry aber ich kann Dich als Vater nicht verstehen. Du unterstützt das ja alles von hinten bis vorne. Im Grunde genommen hast Du resigniert und dieser Weg bringt genauso wenig, wenn nicht sogar noch weniger.

Wie bereits geschrieben, machst Du es Deinem Sohn mit Deinem Verhalten ziemlich einfach. Und wenn Du es jetzt die nächsten 2 Wochen einfach so laufen lassen willst, dann tust Du nichts anderes wie bislang.

Ich würde Dir auch anraten Deinen Sohn übergangsweise andersweitig unterzubringen, denn er braucht definitiv Hilfe, die Du ihm nicht geben kannst bzw. auch nicht willst.

Die Schnittwunden hat er gut vor mir versteckt. Ich habe nur durch Zufall davon erfahren. Und selber da hat er es bestritten. Er scheint sich also dafür zu schämen, daher denke ich er hat seinem Freund auch nichts davon erzählt.
Ich weiß nicht wie lange er sich schon schneidet. Es muss etwa 2 oder 3 Monate sein.

Resigniert habe ich sicher nicht. Das werde ich auch meinem Sohn zu liebe nie tun. Aber ein Heim, wo er von mir getrennt ist, kommt für mich nicht in Frage. Andere Vorschläge, bei denen mein Sohn bei mir bleiben kann, höre ich mir gerne an.
 
Ich hab mir nun alles durchgelesen.
Hast du vor dem Umzug schon vermutet, dein Sohn könnte homosexuell sein?

Mit 14 testet man seine Sexualität noch aus.
Würde im Nachbarhaus ein Mädchen wohnen, hätte dein Sohn vielleicht am weiblichen Geschlecht Interesse gefunden, so aber war es ein Junge.

Für deinen Sohn ist viel zusammengekommen: Tod der Mutter, Umzug und die Trennung von seinem besten Freund. So war er leichte Beute.
Hat er außer dem Jungen keine sozialen Kontakte?
Dein Sohn muß mit seiner eigenen Situation todunglücklich sein.
Wenn er alles ablehnt, dann entscheide du für ihn und melde ihn beim Therapeuten an.
Ein Versuch wäre es wert.

Nein, ich habe vorher nicht vermutet, dass er homosexuell sein könnte. Rückblickend könnte man es als Indiz sehen, dass er früher oft gesagt hat, er mag keine Mädchen , aber ich glaube das sagen viele Jungen vor der Pubertät.
Als ich das mit dem Nachbarsjungen herausgefunden habe, hat mich das ziemlich vor den Kopf gestoßen, weil ich davon ausgegangen bin, dass er sich überhaupt noch nicht für sexuelle Dinge interessiert.

Außer dem Jungen hat er wenig Kontakte. Mit Gleichaltrigen gar keine. In seiner alten Schule war es schon so , dass er von Gleichaltrigen eher ausgeschlossen wurde. In seiner neuen Klasse hat er leider auch keinen Anschluss gefunden. Sein bester Freund ist auch schon 17 Jahre. Den kennt er von seiner alten Schule. Mit ihm hat er auch noch regelmäßig Kontakt.


Ich habe jetzt beschlossen mich eine Woche gar nicht einzumischen und wenn ich danach keine Besserung sehe, werde ich verstärkt überlegen doch einen weiteren Psychologen einzuschalten.
 
Früher hatte mein Sohn kein Problem darüber mit mir zu reden. Ich bin auch immer davon ausgegangen er hat die Sache gut verarbeitet. Ich habe ihm damals viel erklärt und viel getröstet. Am Anfang hat er viel geweint und hatte Alpträume, dass wurde mit der Zeit besser, bis er ganz darüber hinweg wirkte.

Die Ausdrucksweise "wild durch die Gegend ......." möchte ich bitte nicht in Bezug auf meinen Sohn hören. So etwas tut mein Sohn sicher nicht.

na dann dürfte das ja nicht mehr so das Problem für Deinen Sohn sein, wenn Du meinst er hätte die Sache gut verarbeitet. Was kommt dann noch in Frage weshalb er sich selbstverletzt?

Ich finde Du siehst die ganze Angelegenheit mit dem Nachbarsjungen zu blauäugig und sorry irgendwie redest Du Dir auch alles schön. Aber es ist Dein Sohn und Du musst am Ende ja mit den Konsequenzen klar kommen, bzw. Dein Sohn.

Mich macht alles nur so stutzig, weil Dein Sohn sich von Dir zurückzieht und Du kaum noch an ihn herankommst obwohl Du für seine Situation ja wirklich sehr viel Verständnis und Toleranz aufbringst. Das passt irgendwie nicht zusammen. So wie Du Dich als Vater schilderst, müsste es eigentlich das Gegenteil sein. Dein Sohn würde Dir gegenüber offener und vertrauter sein. Das sehe ich bei euch leider nicht.

Alles Gute
 
Meiner Erfahrung nach kommt es viel auf die Eltern an, ob das Kind den Freund/die Freundin gern mit den Eltern an einen Tisch setzt oder ob sie sich lieber im Zimmer verschanzen.
Mein Ex-Freund und ich waren auch immer alleine in meinem Zimmer, weil es einfach zwischen ihm und meiner Mutter nicht gepasst hat und das zu erzwingen wäre auch falsch gewesen. Vielleicht möchte dein Sohn es auch nicht, weil er es nicht gut findest, dass du den anderen Jungen (vielleicht, ich weiß es ja nicht!) schon wie einen Erwachsenen behandelst und er sich als "das Kind" fühlt, wenn ihr zu dritt seid.
Könnte das sein?
 

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