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Starke Probleme mit 15 Jährigen Sohn.

  • Starter*in Starter*in Gast Vater
  • Datum Start Datum Start
14 Jahre ist echt früh, ich war von 15 Jahre (auch noch zu früh in meinen Augen) ausgegangen.

Monarose, es handelt sich um einvernehmlichen Sex ohne ein Abhängigkeitsverhältnis innerhalb einer Beziehung, auch wenn einer der beiden damals 14, heute 15 Jahre alt ist. Auch wenn das gesetzeswidrig ist, glaube ich nicht, dass eine Anzeige da ergibig wäre, es vermutlich nicht einmal zu einem Urteil kommen würde. Das einzige was wohl passieren würde wäre, dass die Vater-Sohn-Beziehung noch schwerer gestört wäre.
Man kann den beiden einfach nur Verständnis für ihre Situation vermitteln und mit den Fakten so umgehen, wie sie sind. Sie haben sich verliebt, und zumindest für den Jüngeren ist die Situation neu und fremd und vermutlich auch angstbesetzt. Aufgabe des Vaters ist hier, ihm die Angst vor seinen Gefühlen zu nehmen und ihm vermitteln, dass er genau so richtig ist, wie er ist. Für ihn da zu sein und ihm zu helfen, wenn er die Hilfe möchte.
Lieben Gruß
Silan

Nachtrag: Hab grad gelesen, mit 14 ist einvernehmlicher Geschlechtsverkehr nicht strafbar, auch wenn der Partner älter als 18 ist. Demnach würde einer Anzeige gar nicht stattgegeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn die Eltern einverstanden sind, ist es tatsächlich nicht strafbar.

Ich wäre nicht einverstanden und würde jeden volljährigen Menschen, der sich an mein 14jähriges Kind ranschleimt, anzeigen oder ....anderes.

Auf jeden Fall wäre dann Ende.
 
Hallo,

ich habe damals Deinen Thread mit Interesse gelesen. Ich bin selber auch schwul und habe ebenfalls mit 14 meine ersten sexuellen Erfahrungen gemacht.

Mir ging es dabei furchtbar dreckig. Zum Einem, weil ich Schuldgefühle hatte wegen meines Schwulseins, zum Anderen, weil ich wirklich merkte, dass es zu früh war. Bei mir geschah es auch mit älteren Männern. Ich kann mich daran erinnern, dass ich kurzfristig eine Waschsucht hatte (Ekel) und als meine Mutter es raußbekam, dachte ich, die Welt geht unter und habe Selbstmordgedanken gehabt. Sie reagierte ähnlich wie DU, aber war dann später auch locker (und das kann ich heute nicht mehr nachvollziehen). Es ist emotional ein unheimlicher Unterschied, ob zwei 14 Jährige miteinander sexuelle Erfahrungen sammeln , oder ein Älterer dabei beteiligt ist. Ich bin dadurch richtig abgesackt.

Wo ist eigentlich die Mutter? Steckt da vielleicht ein ganz großer Problemteil drinne? Tod, Scheidung, alleine lassen sind heftige Erfahrungen für Kinder, die mehr Schaden anrichten, als so mancher denkt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für den Link des alten Beitrages . Ich habe ihn selber nicht mehr gefunden und habe ihn mir soeben selber noch einmal durchgelesen. Ist ja doch schon sehr viele Monate her.
Rückblickend frage ich mich schon, ob ich damals richtig reagiert habe oder zumindest etwas zu heftig reagiert habe. Ich frage mich ,ob diese Heftigkeit dazu beigetragen hat, dass mein Sohn heute immer noch einen Groll auf mich hat und mir nicht ganz vertraut. Ob es heutzutage ganz anders aussehen würde, wenn ich ruhiger auf die Sache reagiert hätte.
Ich kann rückblickend nicht mal selber beantworten ,inwieweit bei meiner Reaktion eine Rolle gespielt hat, dass es sich um einen älteren Jungen gehandelt hat und nicht um ein älteres Mädchen. Sicher hat das Geschlecht eine Rolle gespielt, aber eher aus dem Grund das man einen älteren Jungen als "gefährlicher" einstuft, als ein älteres Mädchen. Da vermutet man eher bestimmte Beweggründe, vor denen man sein Kind schützen will. Ich habe auch lange Zeit meinem Sohn diese Bedenken erklärt und ja, ich habe mir schon gewünscht, dass diese "Beziehung" ein möglichst schnelles Ende findet. Einfach weil ich diese Beziehung nicht als Beziehung , sondern als Ausnutzen meines Sohnes empfunden habe. Aber mein Sohn und sein Freund haben mich da eines Besseren belehrt. Immerhin hält ihre Bindung nun schon seit 8 Monaten.

An das Gefühl: Danke für deine Antwort. Es ist sehr interessant die Sicht eines jungen Mannes zu hören, dem es so ähnlich ging wie meinem Sohn. Auch wenn ich inzwischen die Verbindung zwischen meinem Sohn und seinem Freund akzeptiere, bin ich nach wie vor der Meinung, dass es für meinen Sohn einfach zu früh war.
Ich bin auch überzeugt, dass diese zu frühe Erfahrung ein Grund für seinen momentanen Gefühlszustand ist. Ob da noch andere Gründe reinspielen, mag sein.
Die Therapeutin mit der ich gesprochen habe, meint ein Grund könne auch der Tod seiner Mutter sein. Sie ist der Ansicht durch die Pubertät kann es geschehen, dass noch nicht ganz verarbeitete Trauma aus der Kindheit wieder hochkommen. Mein Sohn möchte aber gar nicht über dieses Thema sprechen.
 
Lieber Gast Vater.

Du kommst bei deinem Sohn augenscheinlich nicht weiter.

Wäre ein betreutes Wohnen möglich um ein anderes Umfeld zu schaffen?
 
Die Psychologin mit der ich gesprochen habe, meint ich solle aufpassen , dass ich von meinem Sohn nicht emotional erpresst werde. Aber das ist für mich nicht so leicht. Er ist alles was ich habe und wenn ich sehe es geht ihm schlecht (und es geht ihm wirklich schlecht, einiges von ihm ist vielleicht gespielt, aber das nicht), dann versuche ich einfach alles zu tun, dass es ihm wieder besser geht.

Die Psychologin scheint nicht so ganz unrecht zu haben.

Du kannst deinem Sohn keinen Freibrief ausstellen, nur um ihn zu zeigen, dass du seine Homosexualität akzeptierst. Jedes Verbot scheint er als Nichtakzeptanz von dir zu sehen und überschreitet seine Grenzen. Selbst, wenn er homosexuell ist, hat er dadurch keinen Sonderstatus. Vielleicht solltest du tatsächlich mehr Grenzen setzen, auch was den Umgang mit seinem Freund betrifft und einfach abwarten, ob er von selbst aus sich rauskommt.
 
Hallo,🙂

der junge Mann (44 Jahre alt) 😉 glaubt, dass Du ihn da falsch verstanden hast. 😉

Ich hätte mir gewünscht, dass meine Mutter nach meinen ersten "freiwilligen" sexuellen Kontakten zu älteren Männern nicht so locker reagiert hätte. Aus heutiger Sicht hätte ich mir definitiv gewünscht, dass das Ganze hinterfragt worden wäre.

Es tat mir nicht gut, sondern belastete mich in meiner weiteren Entwicklung. Wobei ich sagen muss, dass Gesellschaft und Normen bezüglich der Reife von Jugendlichen in den 80ern durch falsch verstandene Toleranz (wir kennen den Vorwurf an die Grünen) noch eine ganz andere Geschichte waren.

Die Frage nach der Mutter hat den Hintergrund, dass ich anhand meines Neffens, der seinen Vater sehr früh verloren hat, mitbekommen habe, wie sehr ihn das traumatisiert hat. Er hat keinerlei Kontrolle über seine Gefühle.
Ich denke, es lohnt sich zumindestens, das Verhalten Deines Sohnes nicht nur als Ergebnis Deines Handelns zu sehen. Nachbohren bezüglich der Mutter solltest Du da aber tatsächlich nicht!!! Nur als Erwachsener hast Du die Chance, Defizite zu erkennen und eventuell helfend einzuwirken.
LG
 
Zuletzt bearbeitet:
Wäre ein betreutes Wohnen möglich um ein anderes Umfeld zu schaffen?

Ich glaube betreutes Wohnen würde die Sache noch schlimmer machen. Ich habe meinen Sohn schon gerne in meiner Nähe um ihm zu zeigen, dass ich für ihn da bin. Ich möchte nicht, dass er sich abgeschoben fühlt.

Was das Grenzen setzen angeht, das versuche ich schon. Aber ich habe das Gefühl , wenn ich ihm mehr Freiheiten lasse , dann ist das Verhältnis zwischen uns viel besser als wenn ich ihm alles verbiete. Außerdem ist das Grenzen setzen sehr schwer. Ich kann ihm verbieten Sex mit seinem Freund zu haben, aber wie soll man das kontrollieren? Ich kann ihm verbieten , seinen Freund zu besuchen, aber das ist schwer, wenn der Freund gleich nebenan wohnt. Am Anfang habe ich ihn immer wieder rübergeholt, wenn er zu seinem Freund geschlichen ist, aber nach dem x-ten Mal hat man keine Lust mehr auf das Spielchen. In seinem Zimmer einsperren will ich ihn auch nicht. Das kommt für mich nicht infrage.

An das Gefühl: Das mit dem Alter war wirklich ein Missverständnis. Ich bin davon ausgegangen, dass du etwas älter als mein Sohn bist, aber du bist ja sogar älter als ich.
Ich habe die Beweggründe des älteren Jungen zunächst natürlich auch hinterfragt und habe sowohl mit ihm, als auch mit meinem Sohn deutliche Worte gesprochen, aber nachdem ich die ganze Sache über 8 Monate lang beobachten konnte, bin ich doch schon etwas beruhigter. Mit mir will mein Sohn nicht sprechen. Ein wenig ist man da froh, dass er dann jedenfalls seinen Freund zum Reden hat. Im Großen ist das ein vernünftiger junger Mann.
 
Ich fände es gut, wenn er eine Therapie machen würde, um den Verlust seiner Mutter aufzuarbeiten.

Vielleicht muss er dann auch nicht mehr in die scheinbar tröstliche Sexwelt flüchten.

Er ist ja kreuzunglücklich bei der ganzen Geschichte.
 
Ich bin ein von Natur aus skeptischer Mensch und unterstelle erwachsenen Männern, die sich an 14jährige Teens ranwanzen mal kackedreist, dass es ihnen um Frischfleisch geht und nicht um die Liebesgeschichte des Jahrhunderts.

Ist so.
 

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