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Bedingungsloses Grundeinkommen

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Soviele Kinder und Menschen leben in Armut, so viele Menschen kämpfen auf den Straßen fürs Überleben, so viele Renter müssen jeden zur Tafel das wie was zu essen haben und dann werden 800 Mio. in so eine Elbphilharmonie gesteckt. Brauche es dieses Protzding wirklich? Ich finde das sehr dekadent.

In der Tat ließen sich noch viele Beispiele mit einem dekadenten Beigeschmack nennen. Wir marschieren bei vielen teuren Projekten munter voran und rühmen uns dessen dann auch noch. Geht's dann aber ans Eingemachte, werden plötzlich Sachzwänge bemüht.

Ich bin überzeugt, das bedingungslose Grundeinkommen wäre ohne große Not realisierbar, wenn der politische Wille dazu bestünde.
 
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Re: Bedingungsloses Grundeinkommen
In der Tat ließen sich noch viele Beispiele mit einem dekadenten Beigeschmack nennen. Wir marschieren bei vielen teuren Projekten munter voran und rühmen uns dessen dann auch noch. Geht's dann aber ans Eingemachte, werden plötzlich Sachzwänge bemüht.

Ich bin überzeugt, das bedingungslose Grundeinkommen wäre ohne große Not realisierbar, wenn der politische Wille dazu bestünde.

Da können wir alt und grau werden. Lieber will Mutti das Auto fahren verbieten 🙄 Wenn das passieren wird, gibt es noch mehr Arbeitslose und ich sehe es jetzt schpn kommen, fast jeder hält seinen Mund.
 
In der Tat ließen sich noch viele Beispiele mit einem dekadenten Beigeschmack nennen. Wir marschieren bei vielen teuren Projekten munter voran und rühmen uns dessen dann auch noch. Geht's dann aber ans Eingemachte, werden plötzlich Sachzwänge bemüht.

Ich bin überzeugt, das bedingungslose Grundeinkommen wäre ohne große Not realisierbar, wenn der politische Wille dazu bestünde.

Es hätte ja potentiell auch immense Vorteile, wenn von den vielen armen Menschen alle mehr Geld plötzlich hätten. Der Mittelstand würde sich erholen, da mehr und qualitativ hochwertigere Dinge gekauft werden könnten. An der Kaufkraft hängt halt auch der Motor eines gesunden Mittelstands und einer gesunden Binnen-Wirtschaft. Die Lebensmittelpreise müssten nicht künstlich nach unten gedrückt werden, es gäbe keinen Grund mehr, billigstes Fleisch oder dieses "Eiweiß-Press-Fleisch" zu kaufen - die Landwirte würden allesamt mehr Profite machen und könnten ökologischer produzieren.

Im Grunde wäre das der Beginn einer leichten Umverteilung der Vermögensverhältnisse, oder? Warum sind denn sehr wenige Menschen in Deutschland so verdammt und unsinnig reich? Weil die Löhne flächendeckend gedrückt werden, die Profite der Unternehmen nicht den vielen Menschen zu Gute kommt, sondern in die Taschen der Wenigen fließt. Ich denke, das wird ein Stück weit eingegrenzt werden ... und ich denke DAS ist der Hauptgrund, warum die FDPler und CDUler sone Panik bei dem Thema haben und warum sie es nicht wollen. Es ginge ihnen ans eigene Geld ... sie vergessen dabei, dass es völlig unsinnig ist pro Jahr, mehr als 250.000 Euro zu verdienen - das ist wohl die ermittelte Grenze, bei der die Lebenszufriedenheit über das Gehalt nicht mehr steigt (habe ich mal gelesen).

Geld zieht halt Geld an - d.h. da wo man am Meisten verdienen kann, wird auch das Meiste investiert. Wenn man sich die Gewinne der Unternehmen anschaut, die im Export-Geschäft sind und sich die Binnenwirtschaft bei uns anschaut, muss man zum Schluss kommen, dass hier bei uns unbedingt was getan werden muss. Da kommmt ja regelmäßig Kritik vom IWF, der ausdrücklich vor einem Beibehalt dieses Kurses der deutschen Wirtschaftspolitik warnt. Wenn das nämlich mal kippt, rutschen wir richtig stark in eine Krise, da unsere Binnenwirtschaft dies nicht so schnell kompensieren kann (das fänd der IWF sehr uncool, weil dort sehr viele Spekulationen und Investitionen den Bach runter gehen würden - die warnen quasi nur aus Eigennutz, die haben Angst davor). Ein BGE "könnte" hier der erste Schritt sein, um die Binnenstrukturen wieder zu stärken und zu fördern ... es gab da sogar mal Einen aus der FDP, der fand das genau aus diesem Grunde super ... dauerte nicht lange, da hatte man den abgesägt ... ein Indiz wie ich finde, dass dies nicht kompletter Unfug ist ^^
 
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Ein BGE würde nichts ändern, weil die Bezieher ihr Einkommen über höhere Preise selbst bezahlen müßten. Wer sonst?

Genau deswegen muss eine Regulierung her, die besonders die hohen Kosten - wie Miete - in die Schranken verweist. Wenn das nicht passiert - hast Du absolut Recht(!) - würden ALLE dies ausnutzen und das Geld abgeschöpfen, bis nix davon übrig ist, so dass wir anstatt eines Grundeinkommens nur eine riesige Inflation einführen würden.

Paar Sachen werden teurer werden und zwar genau die, die aktuell subventioniert werden. Ich denke da an Lebensmittel vor Allem. Der ganze Rest sollte sich aber nicht unnatürlich ändern.

DAS ist halt die Krux an der Geschichte - absolut valides Argument in unserem Wirtschaftssystem, das gegen ein BGE spricht!

Mit den Prinzipien von Angebot und Nachfrage kann man an der Stelle nicht kommen, da wirtschaftpolitisch die Löhne in Deutschland künstlich niedrig gehalten werden und seit vielen Jahren so stagieren. An den Mieten macht sich das am Meisten bemerkbar - Knapper Wohnraum=knappes Angebot=starke Nachfrage=Preise schießen durch die Decke ... München, Hamburg, Berlin - kaum ein Normalverdienender kann sich das mehr leisten, ohne Einbußen der Kaufkraft zu verzeichnen. DAS ist Resultat der politischen Einflußnahme bei den Löhnen ... die Mähr um den Fachkräftemangel ist nur EINE politische Maßnahme dabei.

Der Wert einer Fachkraft unterliegt genauso den theoretischen Prinzipien von "Angebot und Nachfrage". Wenn wir diesbezüglich keinen freien Markt haben - und das haben wir nicht - dann muss unweigerlich bei einem Grundeinkommen bei den Preisen reguliert werden, weil der Markt dies ansonsten völlig auffressen würde ... das ist die Konsequenz einer "problembehafteten" Wirtschaftspolitik, die nicht den Menschen im Land dient (was sie im Grunde sollte), sondern den Unternehmen!

Genau das macht es ja so schwierig bei dem BGE - man müsste die politischen Verfehlungen der letzten Jahrzehnte geradebiegen - dies erfordert einen völligen Abriss und Neuaufbau der Lohnstrukturen und der Preisstrukturen ... kein Wunder, dass die Politiker darauf keinen Bock haben, dann müssten sie ja mal ausnahmsweise für ihr Geld tatsächlich arbeiten und ihrer Pflicht nachkommen, UNS zu dienen anstatt den Unternehemen ... ist im Grunde schon traurig, oder?

Edit:
Danke @rose an der Stelle für den Link zur Rentenproblematik. Ich war damals zu der Demo in Berlin - erstaunlich wenige Teilnehmer.
Das Rentenniveau wird gesenkt, die Renten werden besteuert (DAS muss man sich mal reinziehen) ... und es wird der Begriff "Vorsorgelücke" in den Medien platziert. Passierte eine wirksame Senkung der Rentenbeiträge? Passierte IRGENDWAS bei den Lohnnebenkosten, die uns Bürger das finanzieren lassen ... für unseren Lebensabend? NEIN!

Einziger Sinn ist, das übrige Geld der Bürger dem Finanzmarkt in den Rachen zu werfen, wir sanieren diesen Saftladen dadurch ... wo kämen wir denn hin, wenn sich eigener Wohnraum locker finanzieren liesse oder man bissl was spart? Im Osten ist das extrem - ich bin ja Akademiker/Ingenieur im Osten, ich KANN mir Riestern oder andere Privatvorsorge nicht leisten. Nunja, könnte ich schon, doch dann hätte ich eine Kaufkraft von einem Vollzeit-Frührentner oder einem unterbezahlten Friseur. Das geht einfach nicht. Ich glaube diese Problematik ist den Leuten im Westen nicht bewußt! Wir hier im Osten verdienen sogar als hochqualifizierte akademische Fachkraft so wenig, dass wir uns diesen "Luxus" einer privaten Altersvorsorge einfach mal nicht leisten können ... ich könnte mir dann noch halbwegs gute Lebensmittel leisten und 2 neue Kleidungsstücke im Monat ... vielleicht noch einmal in 6 Monaten einen Mietwagen ... 2 mal im Monat bissl feiern ... dann wäre Ende im Gelände.

Geld wäre genug da - nur nicht für die Lebensqualität der Einwohner dieses Landes!
DAS ist schon krass - schon allein deswegen fänd ich ein BGE interessant
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube, durch die Digitalisierung wird sich die Arbeitswelt viel mehr verändern, als wir es uns heute überhaupt schon vorstellen können. Das wird auch nicht nur Geringqualifizierte betreffen, sondern auch Menschen, die sich heute eventuell für unverzichtbar halten mögen.
Die künstliche Intelligenz Watson befindet sich derzeit im Jurastudium 😛 und wenn "er" seine prognostizierte Studienzeit von 10-20 Jahren abgeschlossen hat, werden Rechtsanwälte und andere Juristen wohl nicht mehr benötigt werden. Schon heute können Programme zumindest die juristischen Recherchen autonom übernehmen.

https://motherboard.vice.com/de/art...uenstliche-intelligenz-als-anwalt-eingestellt

Die hunderte Millionen, die die Banken für ihre repräsentativen "Glaspaläste" ausgegeben haben, werden rausgeschmissenes Geld gewesen sein. Immer weniger Menschen suchen überhaupt noch physisch eine Bank auf und es wird fleißig weiter daran gearbeitet, digitale Bankplattformen zu entwerfen oder schon bestehende weiterzuentwickeln.

http://www.handelsblatt.com/my/fina...ml?ticket=ST-1137191-sXxDNEmfRFjcgmYIODts-ap4

Auch in der Medizin wird es Umbrüche geben. Watson wird heute schon z.B. in der Krebsdiagnostik eingesetzt, Roboter übernehmen viele Operationen, usw.

Ein, wie ich finde, interessanter Artikel darüber, warum die zukünftige Veränderung der Arbeitswelt anders sein wird als alle vorherigen.

https://www.watson.ch/Wissen/Gesell...0-Berufe-gibt-es-in-10-Jahren-wohl-nicht-mehr

Anders als bei der Industriellen Revolution, von der hauptsächlich die ärmere Bevölkerung auf dem Land betroffen war, wird die Digitale Revolution, Menschen unterschiedlichster Qualifikationen treffen, Unqualifizierte wie "Höchstqualifizierte". Unter diesen Umständen wird es für Gegner des BGE in Politik und Wirtschaft schwer werden, das BGE als "linke Spinnerei" abzutun, von dessen Einführung nur eine kleine Gruppe profitieren würde.
Es wird schon seinen Grund haben, warum von Chefs großer DAXkonzerne wie Siemens und der Telekom, über die "Techgurus" von Silicon Valley bis hin zu linken Politikern und Gruppen das BGE als notwendiger Baustein einer zukünftigen Arbeitswelt gesehen wird.

In Zukunft wird die Notwendigkeit von Flexbilität und Umschulungen noch viel größer werden, als es heute schon der Fall ist. Das wird den Menschen noch mehr Sicherheit für ihre Lebensplanung nehmen.
Das BGE könnte ein Mittel sein, ein Stück dieser verlorengegangenen Sicherheit zurückzugewinnen.
 
Zuletzt bearbeitet:
In der Tat ließen sich noch viele Beispiele mit einem dekadenten Beigeschmack nennen. Wir marschieren bei vielen teuren Projekten munter voran und rühmen uns dessen dann auch noch. Geht's dann aber ans Eingemachte, werden plötzlich Sachzwänge bemüht.

Ich bin überzeugt, das bedingungslose Grundeinkommen wäre ohne große Not realisierbar, wenn der politische Wille dazu bestünde.

Ich finde, dass die Aussage "das bedingungslose Grundeinkommen wäre ohne große Not realisierbar, wenn der politische Wille dazu bestünde" vollkommen die Tragweite eines BGE verkennt.

Nicht dass ich dir widersprechen möchte, machbar wäre es irgendwie, aber deutschlandweit etwas umsetzen, das bisher nur im kleinsten Kreise in der Schweiz mal über kurze Zeit getestet wurde?

Selbst wenn man zum Ergebnis käme, dass 1.000 € pro Bürger stemmbar wären, die langfristigen finanziellen Auswirkungen sind unabsehbar - positiv wie negativ.

Harzt 4 (auch wenn wir alle kein Fan davon sind) hat viel Geld in die Haushaltskasse gespült, genau wie die Niedrigzinspolitik Deutschland entlastet. Ein BGE wäre eine 180 Grad Kehrtwende, während gleichzeitig andere Staaten auf der Welt (z.B. Frankreich) eher Richtung Hartz 4 marschieren.

Manchmal kommt mir das vor wie ein volltrunkender Kapitän, der immer zu spät auf Eisberge reagiert und dann das Schiff viel zu weit rumreißt.
Was hohe Arbeitslosigkeit, Wirtschaftsprobleme? Wir brauchen Hartz 4! Weg mit Kündigungsschutz, Arbeitslosenhilfe und Löhne runter!
Was soziale Probleme? Wir brauchen ein BGE für jedermann! Vorsorge für jeden, egal woher, ob er arbeiten will oder nicht.

Solche Extremwenden haben stets bestes Potenzial Schiffe zum Kentern zu bringen, vor allem weil sie für Bürger die Welt nicht mehr planbar machen. Hartz 4 hat viel angespartes Vermögen bei Kleinbürgern vernichtet und die sinkenden Renten haben auch viele kalt erwischt.
Mit dem BGE ginge man den extremen Gegenweg. Optimistisch betrachtet diesmal zum Vorteil der sozialschwachen Menschen, aber die Lebsnplanung von irgendjemanden wird auch diese Wende sicher zerstören. Und was noch schlimmer ist: Bleibt es dann beim BGE?

Wie schrecklich wäre es wenn in 10 Jahre nach Einführung des BGE Deutschland in die nächste Wirtschaftskrise rutscht, 15 Mio Arbeitslose hat oder sogar pleite geht? Geht dann der Kapitän wieder ans Ruder und reißt rum? vernichtet alle Lebensplanungen, die auf dem BGE aufbauen?

Das BGE KANN für mich nur ein langfristiges Ideal sein, das wir vielleicht erreichen, am besten zusammen mit der EU, aber auf keinen Fall einfach, schnell oder leichtsinnig, weil es "leicht wäre wenn es es nur wollte".
 
Zitat ABVJoGo:

Paar Sachen werden teurer werden und zwar genau die, die aktuell subventioniert werden. Ich denke da an Lebensmittel vor Allem. Der ganze Rest sollte sich aber nicht unnatürlich ändern.
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PC hat die Kosten eines BGE für 1000 Euro pro Nase ja vorgerechnet. Man würde dazu den dreifachen Bundeshaushalt benötigen.
Den kriegt man aber nur über höhere Steuern. Und das heißt nunmal das schlichtweg alles teuerer werden würde.
PS: Auch höhere Löhne werden ausschließlich über höhere Preise bezahlt! Denn Löhne ( auch Rentenbeiträge, Krankenkassenbeiträge ) sind Kosten und fließen in die Kalkulation ein.
Wenn dann anschließend in der BRD ein Auto statt 20 000.- Euro plötzlich 30 000.- kostet, würden die Leute das Teil einfach aus dem Ausland holen. Und natürlich würden Firmen massenweise abwandern, denn die hohen Steuern würden es unmöglich machen, ihre Produkte im Ausland zu verkaufen.
Die unterschiedlichen Sozialkosten in den Ländern der EU sind übrigens seit einiger Zeit ein Thema. Man will sie angleichen.
 
Genau deswegen muss eine Regulierung her, die besonders die hohen Kosten - wie Miete - in die Schranken verweist. Wenn das nicht passiert - hast Du absolut Recht(!) - würden ALLE dies ausnutzen und das Geld abgeschöpfen, bis nix davon übrig ist, so dass wir anstatt eines Grundeinkommens nur eine riesige Inflation einführen würden.

Wie soll den das gehen? Wie kann man denn die Mieten in die Schranken weisen?

Wenn man heute neu baut oder auch umbaut, dann kostet das viel, viel mehr als früher. Auch wegen der höheren Umweltvorschriften. Das Bauland wird teurer, die Bauleistungen und Baustoffe auch. Das will man ja teilweise mit der Miete wenigstens wieder drin haben.

Und vermietet man zu billig streicht einem das Finanzamt anteilig die Instandhaltungskosten für die Wohnung, weil unterstellt wird, dass man mit der Wohnung ja tatsächlich gar keinen Gewinn erzielen will.
 
Ein BGE wäre meiner Meinung nach nur möglich und finanzierbar, wenn diverse Steuern deutlich erhöht würden.

Und ich halte es für ausgeschlossen, dass am Ende alle mehr haben. Die Steuerlast müssten sozialverträglich vor allem mittlere und höhere Einkommensschichten tragen.

Rein praktisch stelle ich mir das so vor, dass in der EU Steuern extrem unterschiedlich sein müssten.
MwSt Frankreich 20%, Deutschland 40%
Spitzensteuersatz Frankreich 40%, Deutschland 60%
....

Ich glaube, dass dies gar nicht möglich wäre. Wenn Unternehmen in Deutschland 20% mehr Steuern zahlen müssten, dann will doch keiner hier eine Firma haben.

Wobei die großen Firmen wie z.B. Amazon und VW Unternehmensgewinne oft gar nicht versteuern. Das BGE würde also nicht von den Verursachern der Dumpinglöhne und Zeitarbeit bestenfalls teilweise bezahlt. Die Träger der Reform wären die, die bereits heute den größte Steuerlast tragen.

Aber ich glaube niemand von uns ist überhaupt in der Lage ein BGE durch zu rechnen und die Auswirkungen abzuschätzen. Es gibt weltweit meines Wissens nicht einmal ein einziges Konzept zum BGE. Wir unterhalten uns über ungelegte Eier, dessen Form wir nicht mal kennen.
 
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