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Vegane Ernährung: Gesunder Trend oder Mangelernährung?

wenn die carnivoren Tiere uns irgendwo entdecken, würden die auch nicht sagen "ach, man tötet keine Menschen - deshalb fresse ich jetzt mal lieber den Busch da drüben!" 😀
 
wenn die carnivoren Tiere uns irgendwo entdecken, würden die auch nicht sagen "ach, man tötet keine Menschen - deshalb fresse ich jetzt mal lieber den Busch da drüben!" 😀

Schon richtig.

Wenn wir vom Gebiss des Menschen ausgehen und mit dem Gebiss eines Raubtiers vergleichen (oder hier im Großformat), dann ist er nur bedingt ein Karnivore. Und wenn wir seine Darmlänge vergleichen, dann deutet das auch nicht darauf hin, dass er ein Karnivore ist. Insofern ist es schon stimmig, wenn wir vom Menschen als Allesesser sprechen, der alles essen kann. Kann er ja auch.

Den gravierenden Unterschied zwischen beispielsweise einem Alligator und dem Menschen würde ich jedoch daran festmachen, dass der Mensch ein Bewusstsein entwickelt hat, welches ihm erlaubt zu wählen, welche Form der Nahrung er zu sich nimmt.

Fundiert und interessant vielleicht der nachfolgende Artikel:

Die "natürliche" Enährung des Menschen
 
Fleisch ist aber für den Menschen nicht schädlich.

Darüber kann man lange und köstlich diskutieren.

Jeder wissenschaftlich halbwegs fundierte Bericht sagt aus, dass die katrastophalsten Krankheiten der "zivilisierten Gesellschaft" auf Fleisch- bzw. Tierkonsum basieren.

Ganz unwissenschaftlich ausgedrückt könnte es sein, dass der Tod und das Leid, welches man verursacht hat, einen schneller einholt, als man überhaupt denken oder essen kann. Späte Rache oder ausgleichende Gerechtigkeit? Vielleicht.

Es liegt einfach etwas Unmoralisches und Bestialisches darin, Tiere zu töten, wenn man auch eine andere Wahl hat.
 
Den gravierenden Unterschied zwischen beispielsweise einem Alligator und dem Menschen würde ich jedoch daran festmachen, dass der Mensch ein Bewusstsein entwickelt hat, welches ihm erlaubt zu wählen, welche Form der Nahrung er zu sich nimmt.

Nach der Ansicht über Bewusstsein dürften Menschen garnichts negatives mehr machen - keine Kriege, keine Vorurteile, keine Gewalt...

Ein wesentlicher Aspekt in meinem Leben besteht darin meinen Bedürfnissen nachzugehen. Ich schildere das ganz bewußt subjektiv, da ich großen Respekt vor Vegetariern und Veganern habe. Bedürfnisse sind für jeden Menschen anders, Sport, soziale Interaktion, Kinder, Spiele..... oder etwas genußvolles Essen (was Fleisch beinhalten kann).

Welche Art der Ernährung besser ist, weiß ich nicht und darüber kann wie hier erwähnt auch viel diskutiert werden. Es geht eben auch um moralische Werte wie z.B. das Wohl der Tiere.

Tatsache ist aber, dass wir in unserer Wohlstandsgesellschaft sehr viel Fleisch essen. Das wird durch Massenprodution, Massentierhaltung, Antibiotika im Fleisch usw. erkauft. Sogar mich als Fleischesser regt es manchmal auf, wie fleischlastig Ernährung ist. Fastfood aller McDonalds, Pommesbude und co beinhaltet zu 90% Menüs mir Fleisch. Alleine die Begrifflichkeit "Beilage" für Lebensmittel wie Kartoffeln und Gemüse finde ich unpassend, nach dem Motto: Es geht nur ums Fleisch.

Vegan Leben möchte ich nicht. Ich gebe offen zu, dass ich dafür zu faul bin mich zu informieren, auf Dinge zu verzichten oder glaube, dass dies meiner Gesundheit wesentlich förderlich ist. Ich glaube auch nicht, dass vegane Ernährung ist als Trend "richtig" durchsetzt, wenngleich der Fleischkonsum vielleicht sinken mag und die Anzahl der Vegetarier/Veganer weiter steigen mag.
 
Andreas900

Den gravierenden Unterschied zwischen beispielsweise einem Alligator und dem Menschen würde ich jedoch daran festmachen, dass der Mensch ein Bewusstsein entwickelt hat, welches ihm erlaubt zu wählen, welche Form der Nahrung er zu sich nimmt.

Nach der Ansicht über Bewusstsein dürften Menschen garnichts negatives mehr machen - keine Kriege, keine Vorurteile, keine Gewalt...

Da gehst du meines Erachtens einen Schritt zu schnell bzw. zu weit. Dass ein Mensch einen gewissen Grad an Bewusstsein erlangt hat, heißt erstmal nur, dass er eine Wahl hat. Wofür ein Mensch sich dann aber entscheidet, ist eine ganz andere Frage.

Nur weil ein Mensch einen gewissen Grad von Freiheit erlangt hat, heißt das noch lange nicht, dass er diese Freiheit auch sinnvoll nutzt. Es gab schon Könige und Kaiser, die an ihrer Freiheit gescheitert sind.

Ein wesentlicher Aspekt in meinem Leben besteht darin meinen Bedürfnissen nachzugehen. Ich schildere das ganz bewußt subjektiv, da ich großen Respekt vor Vegetariern und Veganern habe. Bedürfnisse sind für jeden Menschen anders, Sport, soziale Interaktion, Kinder, Spiele..... oder etwas genußvolles Essen (was Fleisch beinhalten kann).

Klar. Sehe ich genauso.

Welche Art der Ernährung besser ist, weiß ich nicht und darüber kann wie hier erwähnt auch viel diskutiert werden. Es geht eben auch um moralische Werte wie z.B. das Wohl der Tiere.

Das ist wirklich schwierig. Moralisch gesehen ist das Ganze wahrscheinlich gar nicht mal so schwierig. Aber dann sind da noch der Geschmack und das Ernährungsphysiologische. Dabei erinnere ich mich an eine junge Frau, die ich beim Essen in einem vietnamesischen Restaurant traf. Sie meinte, dass sie Veganerin sei, aber bei der Geburt ihres Kindes damit aufgehört habe, weil sie bei der Ernährung ihres Kindes nichts falsch machen wollte.

Tatsache ist aber, dass wir in unserer Wohlstandsgesellschaft sehr viel Fleisch essen. Das wird durch Massenprodution, Massentierhaltung, Antibiotika im Fleisch usw. erkauft. Sogar mich als Fleischesser regt es manchmal auf, wie fleischlastig Ernährung ist. Fastfood aller McDonalds, Pommesbude und co beinhaltet zu 90% Menüs mir Fleisch. Alleine die Begrifflichkeit "Beilage" für Lebensmittel wie Kartoffeln und Gemüse finde ich unpassend, nach dem Motto: Es geht nur ums Fleisch.

Wenn man überlegt, dass der weltweite Konsum an Fleisch kontinuierlich steigt, dann kann das verheerende Folgen haben. Im Grunde bedeutet es einen massenhaften Mord und Suizid zugleich.

Fleisch beinhaltet chemische Verbindungen, die wie Drogen wirken. Das dürfte Einiges erklären.

Vegan Leben möchte ich nicht. Ich gebe offen zu, dass ich dafür zu faul bin mich zu informieren, auf Dinge zu verzichten oder glaube, dass dies meiner Gesundheit wesentlich förderlich ist. Ich glaube auch nicht, dass vegane Ernährung ist als Trend "richtig" durchsetzt, wenngleich der Fleischkonsum vielleicht sinken mag und die Anzahl der Vegetarier/Veganer weiter steigen mag.

Ich finde deine Sicht als gut reflektiert und gut vorgetragen. Alles andere bleibt abzuwarten.
 
Ich habe dazu noch keine endgültige Meinung. Ich glaube aber, dass wir im großen und ganzen, viel zu viel Fleisch, Wurst und auch tierisches Eiweiß zu uns nehmen.
Die Seite wie sehr Tiere leiden müssen nur für unseren Genuss, das alleine ist schon Grund genug sich vegan zu ernähren, jetzt aber auch mal zum Thema Gesundheit, und zu meinen persönlichen (allerdings noch sehr kurzen) Erfahrungen.

Ich bin vor einigen Wochen beim googeln "zufällig auf eine sehr interessante Seite gestoßen.

Meine Gelenke waren alle so entzündet, und nicht nur die Gelenke, dass ich nicht mehr laufen konnte. Das hat mir wirklich Angst gemacht. Ich sah mich schon in absehbarer Zeit als Pflegefall😱 jedenfalls bin ich da auf eine Seite gestoßen wo es heißt, das Arthrose durchaus heilbar ist.
Von ärztlicher Seite hört man ja immer,dass man höchstens ein bisschen was tun kann das es sich nicht verschlechtert, oder das die Gelenke wieder etwas beweglicher werden.....
Hier habe ich jedenfalls gelesen,- habe mir inzwischen auch das Buch dazu bestellt, dass der abgenutzte Knorpel sich sogar wieder erneuern kann.Auch bei vielen anderen entzündlichen Erkrankungen wie z.b Rheuma, hat es Menschen geholfen die Ernährung um zu stellen.
Ich sage es kurz mit meinen Worten. Es geht darum,das der Körper oft völlig übersäuert ist. Meist durch ungesunde Ernährung, oft zu viel Fleisch und zu viel tierischem Eiweiß.Das hängt natürlich auch mit der Veranlagung zusammen ob man dann krank wird, oder nicht.
Es kann auch durchaus sein,das schon kleine Mengen an Wurst, Käse, Milch....zu Entzündungen im Körper führen. Durch das zu viel an Eiweiß, wird das Eiweiß im Bindegewebe gelagert der Körper übersäuert, und es vergiftet quasi den ganzen Stoffwechsel.
Ich habs jetzt sicher nicht ganz korrekt ausgedrückt,aber so in etwa. Jedenfalls haben mittlerweile sehr viele Personen ihre Ernährung zeitweise oder dauerhaft so umgestellt das sie kein tierisches Eiweiß mehr zu sich nehmen, und wirklich viele Menschen schreiben,das sich dadurch ihr Gesundheitszustand radikal verbessert hat.

Ich habe damit dann auch direkt angefangen, und ich konnte es selber kaum glauben, ich konnt schon nach 1-2 Tagen wieder viel besser laufen! Und nach noch ein paar Tagen war dieser Schmerz den ich morgens beim aufstehen immer hatte...-mußte mich erst mal einlaufen, viel viel besser.
In den letzten Tagen habe ich wieder tierisches Eiweiß gegessen, außer Fleisch.....aus einem bestimmten Grund,- nur vorübergehend, und es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Die alten Gelenkschmerzen sind wieder da. Soviel nur mal zu meiner persönlichen Erfahrung.

Hier mal den link, falls es jemanden interessiert. Die Erfahrungsberichte sind sehr interessant.


http://www.arthroseselbsthilfe.de/

Liebe Grüsse
Lena
 
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