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Hilfe beim Opferentschädigungsgesetz (OEG)

Jetzt erzählst du nur wieder von dem Wunder, wenn das OEG bewilligt wird... dass es ellenlang dauert, ständig neue Begutachtungen gefordert werden, ständig sich neu mit den Taten beschäftigt werden muss, dass man sich damit auseinandersetzen muss, dass einem niemand glaubt, etc. - das alles vernachlässigst du als sei jeder so stark wie Herkules. Ich halte deinen Text für sehr fragwürdig... du trägst nicht die Last, wenn derjenige, dem du Mut gemacht hast, OEG zu beantragen, im Lauf des Verfahrens dekompensiert... dann sagst du, du hättest es nur gut gemeint...:-(

Echt, vorsichtiger mit der Psyche von Menschen... man sollte ihnen zumindest sehr, sehr verdeutlichen, auf was sie sich beim OEG einlassen (müssen)...

Meli
 
Meli, aufklären ist klar ein MUSS denke ich und ich tue das auch, wenn ich Jemanden hier habe, der/die
überlegt OEG zu beantragen. Ich möchte aber auch niemanden abschrecken, denn die Verantwortung Meli
hat jeder von uns selber. Man kann jederzeit aussteigen, wenn man nicht mehr kann.
Als ich ein Gutachten mir unterziehen musste wegen einer Anzeige damit man mir vor Gericht glaubt
war es auch nicht meine Entscheidung dies zu tun. Dem Gericht ist es egal wie gut oder schlecht es einem
geht....ich musste diese Sache abbrechen weil ich zusammenbrach.....ich habe heute noch Probleme
damit, dass ich es nicht durchgehalten habe. Aber das interessiert kein Gericht!
Verstehst was ich meine?
Als ich OEG stellte sagte mir keiner tue das nicht etc....
Man wächst da rein und dann begann der Kampf.....und jeder den ich traf meinte hör auf oder es bringt
doch nix oder der nette Herr vom VDK: seien sie froh dass sie 20 oder waren es 30 gds haben......mehr bekommen sie eh nicht....super dachte ich mir genau diese Leute braucht man! 🙄
Und ja man durchlebt alles wieder teils täglich aber das tue ich jetzt auch obwohl ich derzeit nicht kämpfe weil ich mir grade eine Auszeit gönne...bis ich dann für einen höheren GDS kämpfe...
Ich bin froh, dass ich gekämpft habe. Aber ich bin dafür, dass man entweder das OEG abschafft oder anders das ganze läuft....denn Opferfreundlich ist das ganze nicht wirklich!
 
Hallo
Was mich beschäftigt
OER Antrag gestellt abgelehnt
Wiederspruch-zurück auch abgelehnt

Dann Klage eingereicht
wann hört man dann überhaubt mal was ?
Funkstille
Nie hatte jemand irgend ein Gutachte verlangt oder Einsicht in Krankenakten.
Funkstille so als ob man selbst Tod wäre,aber mein Körper lebt nur die Seele nicht.
 
Hallo, ich kämpfe auch gerade. Bisher habe ich einen GdS von 30 und bin damit gerade in Widerspruch. Es ist ein harter Kampf, aber ich denke, dass es wichtig ist, das ein Opfer sein Recht einfordert. Bisher fühle ich mich, als würde ich um Almosen bitten. Dabei möchte ich nur, was mir zusteht. Ich bin durch Gewalttaten arbeitsunfähig und nun möchte ich so weiterleben, wie ich es vor dem Zusammenbruch hatte. Doch jetzt lebe ich von einer kleinen EU-Rente. die noch nicht einmal meine Mietkosten deckt. Es ist nicht richtig, dass die Opfer sooo lange für ihr Recht kämpfen müssen, ungeachtet, in welch lebensunwürdigen Situationen sie bis zur Entscheidung leben müssen. Und dann ist noch fraglich, ob man je sein Recht bekommt. Aber ich werde weiter kämpfen, weil ich nicht anders kann. So wie es jetzt ist, kann es auf keinen Fall bleiben.
 
Einen 30ziger Wert ist ja leider sehr gering, wie hoch ist denn dein Einzel GdS ?
Mich würde auch mal interessieren, wie sich so was zusammenrechnet.

Ich bin auch am kämpfen, das ist mir wichtig.
 
Noch einmal.

Die 30 % sind dein Gesamt GdS, der GdS setzt sich doch aus dem Einzel GdB zusammen.
Wieviel hast du denn auf deiner Psyche bekommen ? Ich schätze 50 oder ?

Rein Interessehalber .. . . . . .

Bemessung/ Richtlinie

Für die Bemessung des GdB ist vor allem die tatsächliche Leistungseinschränkung durch die Erkrankung bzw. Behinderung maßgeblich. Bei der Beurteilung ist vom klinischen Bild und von den Funktionseinschränkungen im Alltag auszugehen. Die GdB von mehreren Erkrankungen werden dabei nicht zusammengerechnet. Maßgebend sind die Auswirkungen der einzelnen Funktionsbeeinträchtigungen in ihrer Gesamtheit unter Berücksichtigung ihrer wechselseitigen Beziehungen zueinander.
 

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