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Prostituierte statt Ehesex

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Hallo,
Was ich allerdings fast ebenso wenig verstehen kann, ist der "plötzliche" Frust...... was du schilderst, war Sex schon IMMER für deine Frau ein absolut "notwendiges Übel".... 1 x monatlich, und dann noch mit Kondom und mit den ganzen Einschränkungen ???! Nee, du, ich bin eine Frau und hätte mich da schon irgendwann dankend abgewandt. DAS geht nicht --- ist einfach für mich nicht mehr Basis als gar kein Sex - ehrlich gestanden, dann lieber gar nicht, als diese schrecklichen Gönnernummern -- weil "es eben mal sein muss." Das ist einfach total furchtbar, wenn es wirklich so ablief, wie du schilderst und ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, dass der Zustand erst jetzt sooo frustrierend bis unaushaltbar wurde und nicht viiiel eher schon. Sex als Pflichtübung -- so selten als möglich, und dann noch so steril wie nur irgendwie?? Nein, Danke! Da wäre ich mir als Mann schon wie ein Freier bei der eigenen Ehefrau vorgekommen, an deiner Stelle - ganz ehrlich. Ob ich Geld rüberschiebe, damit ganz normale Bedürfnisse gestillt werden oder aufgrund der partnerschaftlichen "Verpflichtung" etwas bekomme, was nichts anderes als Basis hat als diese Verpflichtung, macht für mich nicht so den Unterschied.
Ohne Lust, ohne physische UND psychische Bereitschaft und Nähe wird Sex absolut zur miesen Pflicht degradiert, was in einer guten Beziehung so nichts zu suchen hat!
Nein, 30 Jahre sooo zu leben , ist eben auch dein eigener Fehler gewesen, dein Versäumnis, deine normalen Bedürfnisse so zu unterdrücken und eine Scheinfassade zu erhalten. Wie Tommy schon schrieb - begann so schon eure Beziehung - auch schon vor dem Gang zum Standesamt ? Also wieso hast du das da denn eigentlich weniger frustrierend und unerfüllender erlebt? Ich möchte es verstehen, ich kann es gerade nicht.

Du hast auch sicher Recht, ich mach mir da selber viele Gedanken darüber. Aber wie viele hier schon sagten, ist Sex eben nicht alles. Und man hofft eben dann, dass es doch besser wird, nach der Eheschließung, nach der gröbsten Kindererziehungszeit, nach dem Auszug der Kinder... Die Hoffnung stirbt zuletzt. Dass das im Nachhinein gesehen ein großer Fehler war, kann man leicht sagen. Vielleicht war ich auch viel zu naiv. Dass das Problem jetzt immer drängender wird - dafür hab ich auch keine wirkliche Erklärung. Wahrscheinlich fehlen einfach die Ablenkungen (Kinder aus dem Haus, nicht mehr so viel Streß im Beruf ...), um darüber nicht nachdenken zu müssen. Sicher habe ich auch Fehler gemacht. Aber man wird eben auch älter und gewinnt an Erfahrung, die man so vorher nicht hatte...
 
Ein solches Bekenntnis würde ich ihr aber abverlangen, dass ihr Sex nichts bedeutet und sie absolut kein Verlangen danach hat etc.
Es liegt ja sowieso auf der Hand.
Die Alternative heißt sexloses Leben oder Trennung?
Das muss ja selbst ihr einleuchten, dass das unmenschlich ist!

Wenns eh auf der Hand liegt, hat es dann einen Sinn, ein solches Bekenntnis abzuverlangen? Ihre Lust würde dadurch ja auch nicht größer.
Unmenschlich hin oder her - siehst du eine andere Alternative?
 
Jein, es gibt genügend Menschen, die kaum Sex haben, sonst würde es diese Problem zwischen Mann und Frau nicht geben. Ihr vor zu werfen das Sie das nicht erzählt hat vor der Eheschließung finde ich ein wenig befremdent. Hast du sie kennengelernt nachdem sie auf deine Anzeige reagiert hat worin stand "Mann sucht Frau, F*cken ein muss"

Natürlich nicht 😉
Und wie gesagt, man hofft halt immer, dass es (in diesem Fall z.B.) nach der Eheschließung besser wird...

Hattet ihr vor die Ehe dann überhaupt kein Sex? Also du wußtest doch wo du dich drauf einlassen würdest. Zu hoffen das es irgendwan besser wird is sehr naiv.
Und warum lässt du dich das 30 Jahre gefallen, hat sie jetzt nicht das gewohnheitsrecht, dir so wenig Sex zu geben?

Doch, wir hatten Sex vor der Ehe, aber auch nur sehr sporadisch und, wenn ichs mir im Nachhinein überlege, nur auf Drängen von mir. Von ihr ist auf diesem Gebiet nie etwas ausgegangen.
Die einzigen 5-6x Sex, die von ihr ausgingen, waren die paar mal miteinander schlafen zur Zeugung unserer Kinder

Ich proviziere hier bewußt ein wenig damit du vielleicht mal die andere Seite sehen kannst.

Ja, find ich in Ordnung. Ich kann mich auch teilweise in meine Frau hineinfühlen. Das ändert aber leider auch nichts an meinem großen Frust.

hat sie nicht, also dann müsstest duz doch nachgehackt haben oder?
Sex zu verweigeren ist KEIN Form von hintergehen.
Solange du das wirklich denkst, bist du die Überzeugung das Sie es verkehrt macht und du vielleicht auch was, aber der Hauptanteil liegt bei ihr.
Mit diese Denke wird die Lösung nicht gefunden.

Im wortwörtlichen Sinn vielleicht kein HINTERGEHEN, aber unfair und demütigend dem Partner gegenüber ist es genauso.

Und noch was ich kann verstehen das du fremdgehst, ich kann verstehen das du leidest und eigentlich viel lieber einvernehmliche Sex mit deine Frau hast. Was ich nicht verstehen kann ist das du deine Frau die Schuld gibst, dich nicht trennen willst und das Gespräch aus dem weg gehst.

Also wäre dein Vorschlag, sich zu trennen?
 
Gut von Anbeginn einer Beziehung sooo eine eingeschränkte Sexualität leben zu "müssen", nee, das kann ich nicht wirklich nachvollziehen.
Nun du widersprichst dir zum Teil selber--- zum einen schreibst du, das Sex DAS Bindemittel in einer Beziehung ist ( was es bei euch aus meiner Betrachtungsweise dann aber nie gab...) zum anderen schreibst du jetzt "Sex ist nicht alles." Ja, was denn nun?
Nein, Sex ist de facto nicht alles, wer hat das hier je behauptet ?? Dennoch ist man ohne eben nicht Mann und Frau, sondern Brüderchen und Schwesterchen. Eine sexuelle Beziehung gehört nunmal unweigerlich dazu.
 
Wenns eh auf der Hand liegt, hat es dann einen Sinn, ein solches Bekenntnis abzuverlangen? Ihre Lust würde dadurch ja auch nicht größer.
Unmenschlich hin oder her - siehst du eine andere Alternative?

Auch wenn das jetzt hart klingt.
Aber auf die Idee, dass dein Befinden und damit du ihr eigentlich egal bist, bist du noch nicht gekommen. Von Liebe gar nicht zu reden.
Dass sie vielleicht nur darauf wartet dass du Fremdgehst, um sich dann zu trennen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenns eh auf der Hand liegt, hat es dann einen Sinn, ein solches Bekenntnis abzuverlangen? Ihre Lust würde dadurch ja auch nicht größer.
Unmenschlich hin oder her - siehst du eine andere Alternative?



Ja, aber was ist dann dein Anliegen?? Wenn alles auf der Hand liegt, du nicht mit ihr reden willst, aber Trennung nicht in Frage kommt -- ja, dann musst du halt weiter den Frust ertragen und zu Prostituierten gehen. Oder siehst DU da eine andere Alternative??
 
Gut von Anbeginn einer Beziehung sooo eine eingeschränkte Sexualität leben zu "müssen", nee, das kann ich nicht wirklich nachvollziehen.
Nun du widersprichst dir zum Teil selber--- zum einen schreibst du, das Sex DAS Bindemittel in einer Beziehung ist ( was es bei euch aus meiner Betrachtungsweise dann aber nie gab...) zum anderen schreibst du jetzt "Sex ist nicht alles." Ja, was denn nun?
Nein, Sex ist de facto nicht alles, wer hat das hier je behauptet ?? Dennoch ist man ohne eben nicht Mann und Frau, sondern Brüderchen und Schwesterchen. Eine sexuelle Beziehung gehört nunmal unweigerlich dazu.

Hab ich zwar schon ein paar Mal geschrieben, aber gerne nochmal:

Sex ist nicht alles: Eine Beziehung nur auf Sex aufzubauen, wäre für mich auch undenkbar. da gibt es viele Dinge, die zusammenpassen müssen. Doch der sex ist letztlich das Bindemittel, ohne das sich Mann und Frau gar nicht zusammentun würden. Und ohne Sex brechen eben dann viele (die meisten?) Beziehungen wieder auseinander, auch wenn es sonst viele Gemeinsamkeiten gibt. Ohne Sex geraten nämlich dann die Paare (hauptsächlich die Männer) in genau den Konflikt, in dem ich auch gerade bin, dass ich nämlich meine Frau doch sehr gerne mag, aber meine sexuellen Bedürfnisse eben nicht befriedigt werden, also quasi ein Zusammenleben unter guten Freunden...
 
Auch wenn das jetzt hart klingt.
Aber auf die Idee, dass dein Befinden und damit du ihr eigentlich egal ist, bist du noch nicht gekommen. Von Liebe gar nicht zu reden.
Dass sie vielleicht nur darauf wartet dass du Fremdgehst, um sich dann zu trennen.

Mmmhhh, klingt in der Tat sehr hart. Dazu würde ich sie ehrlich gesagt nicht für fähig halten. Auch ihr sonstiges Verhalten spricht eigentlich nicht dafür...
 
Ja, aber was ist dann dein Anliegen?? Wenn alles auf der Hand liegt, du nicht mit ihr reden willst, aber Trennung nicht in Frage kommt -- ja, dann musst du halt weiter den Frust ertragen und zu Prostituierten gehen. Oder siehst DU da eine andere Alternative??

Nein, deswegen habe ich ja Hilfe hier gesucht. Dass es keine Patentlösung für das Problem gibt, ist mir aber natürlich auch klar.
 
Mmmhhh, klingt in der Tat sehr hart. Dazu würde ich sie ehrlich gesagt nicht für fähig halten. Auch ihr sonstiges Verhalten spricht eigentlich nicht dafür...

Aber da sie dich in Sachen Sex so völlig im Regen stehen lässt, spricht schon einiges dafür, dass du ihr als Mensch egal bist. Wie gesagt, von Liebe kann da schon gar keine Rede mehr sein.
 
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