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Prostituierte statt Ehesex

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Aber da sie dich in Sachen Sex so völlig im Regen stehen lässt, spricht schon einiges dafür, dass du ihr als Mensch egal bist. Wie gesagt, von Liebe kann da schon gar keine Rede mehr sein.

Sie klammert halt das Thema Sex mehr oder weniger völlig aus ihrem Leben aus. Ansonsten tun wir alles, was auch ein "normales" Ehepaar tun würde...
 
Sie klammert halt das Thema Sex mehr oder weniger völlig aus ihrem Leben aus. Ansonsten tun wir alles, was auch ein "normales" Ehepaar tun würde...
Trotzdem, sie lebt ja in dieser Welt um zu wissen was Sex für einen Mann bedeutet. Was es für einen Mann bedeutet sexlos leben zu müssen.
 
Hab ich zwar schon ein paar Mal geschrieben, aber gerne nochmal:

Sex ist nicht alles: Eine Beziehung nur auf Sex aufzubauen, wäre für mich auch undenkbar. da gibt es viele Dinge, die zusammenpassen müssen. Doch der sex ist letztlich das Bindemittel, ohne das sich Mann und Frau gar nicht zusammentun würden. Und ohne Sex brechen eben dann viele (die meisten?) Beziehungen wieder auseinander, auch wenn es sonst viele Gemeinsamkeiten gibt. Ohne Sex geraten nämlich dann die Paare (hauptsächlich die Männer) in genau den Konflikt, in dem ich auch gerade bin, dass ich nämlich meine Frau doch sehr gerne mag, aber meine sexuellen Bedürfnisse eben nicht befriedigt werden, also quasi ein Zusammenleben unter guten Freunden...

Den zweiten Teil deiner Analyse finde ich zutreffend.

Im ersten Teil unterschlägst du, dass hier im Thread überhaupt nicht dazu geraten wurde, eine Beziehung in erster Linie auf Sex zu gründen. Bei Euch war Sex auch überhaupt nie eine Säule des Zusammenseins, kein Bindemittel. Das wäre es nur gewesen, wenn es regelmäßig dazu gekommen wäre und wenn der Wunsch nach Intimität auch von deiner Frau ausgegangen wäre.

Du solltest dir auch nicht einreden lassen, ein Großteil der Männer, die Prostituierte aufsuchen, ginge da wegen der Frigidität ihrer Partnerinnen hin.
Oft ist es einfach nur die Unfähigkeit, an der partnerschaftlichen Sexualität zu "arbeiten".

Die Sexualität deiner Frau ist eine Ausnahme.
 
Aber da sie dich in Sachen Sex so völlig im Regen stehen lässt, spricht schon einiges dafür, dass du ihr als Mensch egal bist. Wie gesagt, von Liebe kann da schon gar keine Rede mehr sein.

Das ist weit aus dem Fenster gelehnt - du nimmst diese Wertung ein, weil für DICH Sex so wichtig ist.
Für sie hat das alles vielleicht einen ganz anderen Stellenwert.
Vielleicht hat sie sich auch "aus Liebe" zu ihrem Mann 30 Jahre lang einmal im Monat auf Sex eingelassen?

Ich bleibe dabei - der TE hat sie so kennengelernt, so geheiratet, so 28 Jahre lang akzeptiert. Und plötzlich ist sie so wie sie ist, absolut falsch - weil sie nun nach ca. 30 Jahren gar nicht mehr mag?

Zum Thema "eheliches Versprechen" wiederhole ich mich nun. Sie war all die Jahre so, wie er sie kennengelernt und angenommen hat. Ich kenne keinen Passus, der besagt, dass man VOR der Ehe wissen und den Partner darüber verständigen muss, dass man 28 Jahre später gar keine Lust mehr auf Sex haben könnte.
 
Im ersten Teil unterschlägst du, dass hier im Thread überhaupt nicht dazu geraten wurde, eine Beziehung in erster Linie auf Sex zu gründen.
War auch nur zur Klarstellung des Vorbeitrags gedacht.
Bei Euch war Sex auch überhaupt nie eine Säule des Zusammenseins, kein Bindemittel. Das wäre es nur gewesen, wenn es regelmäßig dazu gekommen wäre und wenn der Wunsch nach Intimität auch von deiner Frau ausgegangen wäre.

Da magst du durchaus Recht haben, nur kann man das als verliebter junger Mann wohl nicht so klar erkennen und man denkt, die eigenen Bedürfnisse würden wohl mit denen der Partnerin weitgehend übereinstimmen...


Du solltest dir auch nicht einreden lassen, ein Großteil der Männer, die Prostituierte aufsuchen, ginge da wegen der Frigidität ihrer Partnerinnen hin.
Oft ist es einfach nur die Unfähigkeit, an der partnerschaftlichen Sexualität zu "arbeiten".

Ich denke, es werden wohl beide Gesichtspunkte ihren Anteil daran haben. Trotzdem ist es schon erstaunlich/erschreckend, WIE VIELE Männer doch letztlich bei Prostituierten landen.

Die Sexualität deiner Frau ist eine Ausnahme.

Das befürchte ich auch, hilft mir aber auch nicht weiter...
 
Ich bleibe dabei - der TE hat sie so kennengelernt, so geheiratet, so 28 Jahre lang akzeptiert. Und plötzlich ist sie so wie sie ist, absolut falsch - weil sie nun nach ca. 30 Jahren gar nicht mehr mag?

Das ist im Nachhinein gesehen natürlich fatal. Warum das Problem mit der Zeit immer drängender wurde, hab ich ja schon öfter zu erklären versucht. Zumindest gab es in der Vergangenheit ja wenigstens mehr oder weniger regelmäßigen Sex. Aber gar nix?

Zum Thema "eheliches Versprechen" wiederhole ich mich nun. Sie war all die Jahre so, wie er sie kennengelernt und angenommen hat. Ich kenne keinen Passus, der besagt, dass man VOR der Ehe wissen und den Partner darüber verständigen muss, dass man 28 Jahre später gar keine Lust mehr auf Sex haben könnte.
Müssen tut man gar nichts, Tatsache ist, dass wir uns in unseren sexuellen Wünschen und Vorstellungen im Laufe der Jahre immer weiter auseinandergelebt haben statt dass sich diese Wünsche angenähert haben.
 
Sie wollte doch schon vor der Ehe so selten ...
Man merkt doch, wie kompatibel man miteinander ist bzw. wird ... ,
bevor man dann auch noch heiratet.
 
Sie wollte doch schon vor der Ehe so selten ...
Man merkt doch, wie kompatibel man miteinander ist bzw. wird ... ,
bevor man dann auch noch heiratet.

Wir waren/sind ja in sehr vielen Dingen kompatibel, nur eben nicht auf sexuellem Gebiet. Das habe ich (und auch meine Frau!) damals wohl zu wenig gewichtet...
Darum beharre ich ja jetzt auch so auf meiner Meinung/Warnung, dass Sex das ultimative Bindemittel ist, ohne das keine Beziehung (die nicht nur auf Freundschaftsebene läuft) richtig funktioniert.
 
Nun meine Frage: Bin ich ein Schuft, weil ich mir außerhalb ab und zu sexuelle Befriedigung hole?

Nach meiner Meinung bist du kein Schuft. Aber meine moralische Meinung ist hier nicht relevant. Ich bin nur ein kleines Rädchen, eines von vielen Milliarden.
Genauso wenig ist die moralsiche Meinung der anderen Poster relevant. Die anderen sind genau so kleine Rädchen wie ich.

Nach meinem Verständnis gibt es keine "absolute Moral". Manche hier posten so, als ob es diese absolute Moral gäbe. Aber ich halte es für eine Täuschung.

Religionen sind eine Quelle der Moral. Aber die Religion kannst du dir frei aussuchen. Somit kannst du dir auch die Moral selber aussuchen. Also ist das eine Täuschung.

Bei der Moral geht es darum, wie man mit anderen Menschen umgeht.
Im speziellen, wie man mit Menschen umgeht, mit denen man eine tiefe emotionale Beziehung hat. Das muss jeder mit seinem eigenen Gewissen vereinbaren.

Es gibt viele "Morale", die nebeneinander existieren. Jedes kleine Rädchen hier hat seine eigene Moral. Wenn du den Internet Explorer zu machst, dann sind all die kleinen Rädchen weg. Aber du bist noch da und deine Frau ist noch da und dein Problem ist noch da.

Bist du ein Schuft ?

Schau in den Spiegel. Fühlst du dich als Schuft ? Kannst du mit der Situation umgehen ? Leidest du darunter ? Leidet deine Frau darunter ? Leidet sie, wenn sie es rauskriegt ?

Das sind meines Erachtens nach die einzig relevanten Fragen. Alles andere ist Windhauch.
 
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