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Diskriminierung von Alleinstehenden

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I Man sollte sich wenigstens darum bemühen, sich nicht ohne Not auf die angegebene Weise in den Vordergrund zu spielen.


Das hat doch nichts mit Prahlerei und in den Vordergrund drängen zu tun, wenn man von seinen Kindern erzählt.
Meist interessierts doch die meisten.

Übrigens erzähl ich auch gerne von meinen Kindern aber tauschen würden wohl die wenigsten wollen. 😉
 
Super, wie sich mein Thread entwickelt! Zeigt mir genau, daß ich recht habe. Die meisten können über ihren Horizont nicht hinausdenken. Hauptsache Partner, intensiv knutschen, um alte Omas und Tanten zu schockieren, Schwangerschaften mit Gipsabdruck usw. und sie kommen sich Gott weiß wie vor.Für sie muß der rote Teppich ausgerollt werden, vor allem von allen Singles, Verwitweten, Frauen, die Fehlgeburten hinter sich haben oder keine Kinder bekommen können. Aber solche, denen das am A... vorbeigeht, sind nachher auch die, die am meisten jammern, wenn das Schicksal zur Abwechslung mal bei ihnen zuschlägt.

Beispiel:

In meiner ersten Schwangerschaft war ich fast Zeitgleich mit meiner Cousiene, sie war nur wenige Wochen weiter.
Letztendlich hat sie ihr Kind verloren, ich habs bekommen, die ganze Schwangerschaft und die Zeit dannach hatte ich ein schlechtes Gewissen, weils bei mir gut
ging und bei ihr eben nicht.

Auch als sie zum 2. mal schwanger wurde, wieder fast Zeitgleich mit mir.
Es ging dann bei uns beiden gut.
Aber trotzdem der Gedanke, wie empfindet sie, wenn sie meine große sieht, ihr
Kind wäre ja etwa gleich alt.

Ist doch auch die Falsche Lösung, aus schlechtem Gewissen herraus das eigene Glück
nicht sehen zu dürfen.
 
Ist doch auch die Falsche Lösung, aus schlechtem Gewissen herraus das eigene Glück
nicht sehen zu dürfen.
Das eigene Glück sehen zu dürfen, ist die eine Sache. Es ausgerechnet denjenigen immer wieder demonstrativ unter die Nase zu reiben, von denen man genau weiß, dass sie es aus unverschuldeten Gründen nicht haben, die andere.

Ist es wirklich so schwer, gegenüber alleinstehenden und kinderlosen Menschen auch andere Themen zu finden, bei denen diese ebenso mitreden können und sich nicht nur wie eine Randfigur vorkommen müssen?

Ich gehe privat nur mit Singels weg. Aber auch mit liierten Mädels, die es nicht nötig haben sich durch den Partner zu identifizieren. Und Menschen, die ich mag, gönne ich ihre Freuden. Auch habe ich durch das Aussortieren viel mehr spaß daran gefunden, singel zu bleiben. Falls es zu so einer Konfrontation kommen sollte, dass mir eine Unsymphatische Person meint mir ihre Weltansicht einreden zu wollen, dann nehme ich sie nicht mehr ernst.

Weisst Du, man wird nur diskriminiert, wenn man es zulässt. Gehe den anderen Weg und nicht den Weg, der dich noch mehr runterzieht. Und du wirst merken, so schlimm ist das Leben eigentlich nicht.

Diesen Rat, Gast, finde ich sehr weise. Möchte mich dem anschließen. Es ist wohl das Vernüftigste, was man in so einer Situation tun kann. Menschen, die die Einstellung haben, dass Singles ein defizitäres, bedauernswertes Leben führen, sollte man sich zumindest im Privatleben einfach vom Hals halten, es ist einfach nervenschonender. Vielleicht hilft es dem TE ja auch weiter.
 
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Die meisten Beiträge gehen in die Richtung, daß Alleinstehende sich nach Paaren und Eltern richten müssen. Die dürfen erzählen und angeben und sich was auf ihre Familien, Hochzeiten und Schwangerschaften einbilden, soviel sie wollen. Sie brauchen auf niemanden Rücksicht zu nehmen. Sie können allen ihre Kinderthemen aufdrängen und dürfen einem Single ohne schlechtes Gewissen das Gefühl geben, dass er sowieso nichts Interessantes erlebt und erzählen kann. Wieso eigentlich? Sind Paare und Eltern was Besseres? Und dann lese ich hier ständig vom "Glück", das der böse Single den lieben Paaren nicht gönnt. Ja, welche Beziehung ist denn so glücklich? Wird nicht fast jede zweite Ehe geschieden? Gibt es keine Kinder, die ihren Eltern Sorgen und Ärger machen? Das ist doch alles nur Fassade. Als ob es nichts anderes im Leben gäbe!
 
Das eigene Glück sehen zu dürfen, ist die eine Sache. Es ausgerechnet denjenigen immer wieder demonstrativ unter die Nase zu reiben, von denen man genau weiß, dass sie es aus unverschuldeten Gründen nicht haben, die andere.

Ist es wirklich so schwer, gegenüber alleinstehenden und kinderlosen Menschen auch andere Themen zu finden, bei denen diese ebenso mitreden können und sich nicht nur wie eine Randfigur vorkommen müssen?

Ich reibe niemandem was unter die Nase, Bilder schlepp ich ja nicht immer mit mir rum, die gibts im Familienkreis oder auf meiner FB Seite, dort siehts aber auch nur der, ders sehen soll. 😉

Was für andere Themen.

Männer ?
Mode ?
Make up ?

Nee ist nicht meins.

Politik, ja, nur interessiert das viele nicht
oder es artet in Stammtischpolitik aus.

Dann bleibt wohl nur noch das gute alte Wetter, da gibts immer was zu mekern 😀
 
Mode ?
Make up ?

Nee ist nicht meins.
Meins auch nicht. 😀
Meinst du wirklich, ein Single hätte keine anderen Interessen? Dann tust du mir aufrichtig Leid.

Familie und Kinder sind sicher was Schönes, aber nur darüber zu reden, wäre mir auch als Mutter zu beschränkt. Es gibt auch noch so was wie Beruf, Kultur, Literatur, Politik, Musik, Kunst, Kino, Reisen, Natur, Tiere, Gartengestaltung und was nicht alles. Eltern mit Niveau interessieren sich auch für solche Themen. Aber einige gehen anscheinend in der Tat darin auf, nur noch über Babybrei, Babymassage, Kitas, Kiss-Syndrom etc. zu reden. Im Gegensatz zum/zur TE würde ich mich allerdings nicht dadurch diskriminiert fühlen, dass ich bei so weltbewegenden Themen nicht mitreden kann. 😎
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, welche Beziehung ist denn so glücklich? Wird nicht fast jede zweite Ehe geschieden? Gibt es keine Kinder, die ihren Eltern Sorgen und Ärger machen?
Da allerdings hast du Recht, Gast, wenngleich ich dir raten möchte, nicht alle Paare und Familien über einen Kamm zu scheren. Zu denjenigen, die sich nur in ihresgleichen hineinversetzen können, würde ich auf Distanz gehen, und zu den anderen kannst du ja ruhig weiter Kontakt halten. Ansonsten ist es für dich vielleicht besser, du pflegst vorerst nur Kontakte zu Leuten, die ebenfalls allein sind, aber du wirst merken, dass auch da nicht alles Gold ist, was glänzt.
 
Die meisten Beiträge gehen in die Richtung, daß Alleinstehende sich nach Paaren und Eltern richten müssen. Die dürfen erzählen und angeben und sich was auf ihre Familien, Hochzeiten und Schwangerschaften einbilden, soviel sie wollen. Sie brauchen auf niemanden Rücksicht zu nehmen. Sie können allen ihre Kinderthemen aufdrängen und dürfen einem Single ohne schlechtes Gewissen das Gefühl geben, dass er sowieso nichts Interessantes erlebt und erzählen kann. Wieso eigentlich? Sind Paare und Eltern was Besseres?

Sie sind nichts besseres. Nur wenn ich mit Freunden weggehe und die sind verheiratet / liiert und haben nunmal Kinder dann ist es doch völlig normal, dass sie aus ihrem Leben erzählen und da gehören nunmal Partner und Kinder dazu.
Es ist ja nicht so , dass das das einzige Thema ist, über das man redet, aber es ist eben auch ein Thema, ganz einfach weil es eben zu deren Leben dazugehört.
Das hat nichts mit Diskriminierung zu tun, sondern damit aus deren Leben zu erzählen, so wie ich aus meinem erzähle.

Und dann lese ich hier ständig vom "Glück", das der böse Single den lieben Paaren nicht gönnt. Ja, welche Beziehung ist denn so glücklich? Wird nicht fast jede zweite Ehe geschieden? Gibt es keine Kinder, die ihren Eltern Sorgen und Ärger machen? Das ist doch alles nur Fassade. Als ob es nichts anderes im Leben gäbe!

Es gibt Kinder und Partner, die zuweilen Sorgen bereiten und auch darüber redet man mit Freunden, einfach , weil auch das zum Leben gehört, ebenso wie über die schönen Momente.

Und wenn ich mit denen nicht über ihr Leben reden kann oder die mit mir , dann wird es ein Smalltalk übers Wetter, den die Welt nicht braucht.

Und es geht nicht darum , ob ein Single den Paaren das Glück nicht gönnt, sondern darum, ob er einfach auch aktzeptieren kann, was die anderen so bewegt und das sind halt auch diese Themen zuweilen.
Nochmal es ist nicht das einzige Gesprächsthema aber eben, aus der Lebensituation heraus, auch ein Thema.
 
Ich kenne beide Seiten...
Ich war jahrelang Single und habe mir eine Beziehung gewünscht. Für die meisten befreundeten Paare und Familien war das kein Problem, aber eine (bis genau zu diesem Augenblick) "Freundin" mit Partner und Kind meinte mal unverblümt zu mir, dass mein Leben ja leer sei... Ich erklärte ihr ruhig, dass Ihr Lebensmodell nicht für alle gilt, dass sie gerade vollkommen egozentrisch und arrogant war und dass mein Leben auch ohne Kind und Partner wertvoll und schön ist. Dann habe ich mich verabschiedet und das wars.

Einige Jahre später war ich schon länger in einer Beziehung und ein guter Freund, der Dauersingle war, sagte in einem ruhigen Gespräch, dass er gerne eine Beziehung hätte und sich auch danach sehnt. Ich sagte, dass ich mich noch gut erinnern kann wie das ist und dass in so einer Situation Alleinsein wirklich stinkt. Er hat sich fast überschwänglich für meine Offenheit bedankt und war froh mal nicht irgendeinen "pseudo-sensiblen Mist" (seine Worte) von jemandem mit Partner zu hören zu bekommen, sondern einfach ein echtes Einfühlen in seine Situation...

Warum schreib ich diese Geschichten?
Ich denke, es gibt keine eindeutige Art empathisch und sensibel auf sein Umfeld zu reagieren. Es hängt davon ab, was man selber erlebt hat, wie die Beziehung zu dem anderen Menschen ist und was man überhaupt von dem anderen weiß.

Hätte ich bspw. gerade eine Fehlgeburt gehabt und würde ausgehen um mal auf andere Gedanken zu kommen und treffe da Freunde, die von de Situation wissen und ungeniert über ihr Babyglück reden, dann wäre das mMn unter aller Kanone. Ist es aber einfach ein Paar, das ich zufällig kennenlerne, dann kann ich nicht erwarten, dass diese Menschen einfach auf alle Eventualitäten Rücksicht nehmen können. Genausowenig wie ich. Ich weiß doch auch nicht, was ich erzählen könnte, was jemand anderen verletzt wenn ich einfach locker aus meinem Leben berichte. Und über irgendwas muss man ja auch miteinander reden. Nur totales Schweigen wäre eine Sicherheit niemanden zu verletzen, hier auch wieder mit der Ausnahme, dass das Gegenüber sich nicht gerade vor Stille ängstigt 😉
 
Ich war jahrelang Single und habe mir eine Beziehung gewünscht. Für die meisten befreundeten Paare und Familien war das kein Problem, aber eine (bis genau zu diesem Augenblick) "Freundin" mit Partner und Kind meinte mal unverblümt zu mir, dass mein Leben ja leer sei...

Hätte ich bspw. gerade eine Fehlgeburt gehabt und würde ausgehen um mal auf andere Gedanken zu kommen und treffe da Freunde, die von de Situation wissen und ungeniert über ihr Babyglück reden, dann wäre das mMn unter aller Kanone.
Sehe ich auch so. Vielleicht meint der/die TE solche Fälle. Wenn einem so etwas immer wieder passiert, dann stinken einem Paare und Familien irgendwann. Es gibt auch Leute, die einem aus Feigheit bzw. Konfliktscheu nicht direkt ins Gesicht sagen, dass man ein "leeres" Leben führe, aber in ihrem ganzen Verhalten, in der Art ihrer Reaktion oder auch Nichtreaktion auf das, was man erzählt, erkennen lassen, dass sie so denken.

Deine Reaktion finde ich super. Bosheiten, die man als solche erkennt, sollte man auch ganz offen ansprechen. Meist ziehen die Giftspritzen dann feige den Schwanz ein (ziehen natürlich hinter dem Rücken weiterhin kräftig über den bedauernswerten Single mit dem sinnlosen, leeren Leben her). Zu viele meinen, es sei ausschließlich ihr persönliches Verdienst, ihre Attraktivität und ihre charismatische Persönlichkeit, wenn sie Partner und Familie haben, und kommen gar nicht auf die Idee, dass es hierzu auch günstiger Rahmenbedingungen bedarf, die sie fälschlicherweise bei sich und anderen als selbstverständlich voraussetzen.

Leute, die einen wertvollen Charakter haben und es wirklich gut mit anderen meinen, zeigen ihnen die Lichtblicke ihres Lebens auf, wenn sie in einem Tief sind, anstatt in den Wunden herumzurühren und sie auszugrenzen.
 
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