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Sexprobleme in der Ehe.

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Es ist so traurig zu lesen, doch ich sehe ich war ja doch nicht alleine mit diesem Problem.
Doch muss ich dazu sagen, bei mir war das Problem eher mit Schmerzen verbunden. Die Geburt meines Sohnes hat einiges zerstört und die Ärzte hielten es nicht für notwendig es vernünftig zu machen, so dass ich beim Verkehr immer Schmerzen hatte und irgendwann nur noch Panik.

Mein damaliger Mann war auch so drauf, dass ich funktionieren muss, dass ich es oft versucht habe und fürchterlich darunter gelitten habe, hat er nicht bemerken wollen. Dazu kam noch sein Alkoholkonsum und die Veränderung seiner Persönlichkeit, was letztendlich dazu führte, dass ich ihn zwar noch liebte, doch für seinen Druck auf mich verabscheute.

Ich habe alles versucht, was in meiner Macht stand, um ihm zu zeigen wie sehr ich ihn liebte, doch das wurde ignoriert und es begann die Zeit als er mich immer mieser behandelte. Oft sogar vor unseren Kindern.

Es ist unschön wenn jeden Tag und alle paar Stunden die Frage kommt "f***en"? Und wenn ich ihn gebeten habe mir bei etwas für mich schwierigem zu helfen, kam immer wieder diese Frage.
Für ihn war ich nur noch ein Objekt. :wein:
Dazu kamen dann noch etliche andere Dinge und irgendwann der Entschluss mich zu trennen, denn ich habe am eigenen Leib erfahren müssen, was ein Mann tun kann der nicht bekommt was er will... und im Haushalt noch ein weibliches Wesen (Kind) sich aufhält.
Zipperle
Das sind ja nun körperliche Hinderungsgründe, die mit Nachdruck beim Arzt, vom Arzt hätten beseitigt werden müssen.

Das mit der Trinkerei und, daß man sich deshalb abgestoßen fühlt, ist ja nun nicht verwunderlich. Andererseits gibt es verschiedenste Techniken beim Verkehr, man muß nicht die Vagina/Scheide nutzen. Es geht auch anders.

siehe z.B. <<der perferkte Liebhaber>> von Lou Paget.

Gast 1: Hallo Häsin,

hört sich nicht nur traurig an, fühlt sich auch so an. Paartherapie kommt z.Zt. nicht in Frage, weil sie nicht will. Vielleicht wohlwissend, daß beide etwas ändern müssen, sie also auch. Wenn ein Dritter draufschaut, fällt es schwerer Einigungen nichtig zu reden.

Was mich unendlich frustriert - in ganz vielen Threats - ist, daß Sexualität als Waffe, Ware, Widerwärtigkeit und ähnliches dargestellt wird. Ich find "make love - not war" viel cooler. Geiz und Verknappung beim Sex, zärtlich sein, schmusen und streicheln in einer Beziehung, um ein Machtgefälle herzustellen ist Mist. Egal ob Männchen oder Weibchen. Sexualität ist eine tolle göttliche Gabe und kein Teufelszeug.

Wenn wir an den Anfang unserer Beziehungen denken, glaube ich, können sich alle an den Spaß und das innige Gefühl zum Partner erinnern. Kaum einer oder eine wird sich da erspresst, gezwungen oder unterdrückt fühlen. Es gab heftiges Begehren anstatt sich "begrapscht" zu fühlen. Und ich glaube, fast alle von und fühlten sich gut, wenn nicht sogar sehr gut, irre gut oder himmlich.

Ich finde es doch eigentlich hanebüch, . . . . man muß sich mal an den Kopf fassen!
Stellt euch doch bitte mal diese Diskussion so im 18. Jahrhundert bis - - - na sage mal - 1910 vor!

Damals haben die bürgerlichen und adligen Frauen darum gekämpft, aus Liebe heiraten zu dürfen.

Was haben diese Frauen so peu à peu - schritt-chen-weise - aus dem erreichten Ziel gemacht?

Ach ja, und ich bin glücklich und geniese es, diese liebevolle <<Waffe>> gebrauchen zu können😉. . . . und wie gerne gebe ich mich seinen Wünschen hin. . . . Tut mir doch auch jede Frau leid, wenn sie selber nicht und wenn ihr Mann nicht dieses nachdrückliche, wundervolle Bedürfnis hat, mit dem man so ganz nebenbei und liebevoll gemeinsame😉 Ziele zu erreichen schafft, nebst ihn dazu beflügeln kann . . .

MfG
Gelinda

Nachtrag: an Gast v. 3.7.: schön so ein Tipp!
 
@Gelinda:

Sorry, hab mich anscheinend nicht deutlich ausgedrückt... in meiner Ausführung war nur das körperliche Problem geschildert, doch am schlimmsten ist, wenn der sexuelle Missbrauch als Kind (bei mir ab 5) und Vergewaltigung, usw. noch im Kopf hausen. Ausserdem nahm er sich oft genug was er wollte, auch wenn ich schon schlief...
Auch psychische Probleme verstärken Schmerzen und Blockaden. Wenn der Partner sich nicht mehr um einen bemüht und nur unterdrückt und abwertet, wie bitte soll da noch die Lust und Liebe für Sex aufkommen? Da helfen die besten Hilfsmittel nicht!


Die Ärzte wollten auch mit Nachdruck nichts unternehmen. Soviel dazu! Ausserdem, wenn man dann vom Staat leben muss, ist man Mensch unterster Schiene und anscheinend nicht mehr sehr viel Wert. 🙁

Ob ich jemals die wahre Liebe erleben werde? Vielleicht in einem anderen Leben... Dieses ist wohl schon zu vermurkst. 😵
 
Hallo Zipperle

Ich finde es gut, wenn du das mal klarstellst. Potenzmittel für die Frau und Bücher "der perfekte Liebhaber", das sind Dinge für Leute die sonst keine Probleme haben.

Alles Gute!

Rotfuchs
 
Wenn in der Kindheit solche Greuel geschehen sind, dann ist eine Psychotherapie sehr hilfreich.
Dann wird das alles mal aufgearbeitet und danach ist Raum für eine Liebe und zwar in diesem Leben, denn danach wird es wohl keines mehr geben.
 
Die Psychotherapie, die mir helfen würde, muss erst einmal gefunden werden. Denn soviele "Baustellen" (wie bei mir) auf einmal sind schlecht komplett zu therapieren. Auch muss dazu ersteinmal der oder die richtige Therapeut/in gefunden werden, ich hab schon etliche durch und keine/r behagte mir, oder konnte mir wirklich behilflich sein.
Was nutzt die beste Therapie, wenn der selbe Mist wieder von vorn beginnt?

Das einzige was wirklich helfen würde, wäre ein einfühlsamer, liebevoller, geduldiger und verständnisvoller Partner! 🙂
 
>>>Die Psychotherapie, die mir helfen würde, muss erst einmal gefunden werden.<<<



Das liest sich wie, als wenn du skeptisch oder untherapierbar bist?

Bei einer Therapie fällt jede Me
enge Arbeit an, die DU leisten musst.
Du hast nur ein Leben, also worauf wartest du?


>>>Das einzige was wirklich helfen würde, wäre ein einfühlsamer, liebevoller, geduldiger und verständnisvoller Partner!<<<

Garantiert nicht, denn du würdest ihm solange das Leben schwer machen, bis er sich zurück zieht und dir deinen Skript bestätigt. Also ?
 
Mal eine Rückmeldung von mir...

Mein/unser Therapeut hat mich gestern allen Ernstes gefragt, ob ich mir keine "Wohngemeinschaft" mit meiner Frau vorstellen könnte... Das hab ich doch schon seit vielen Jahren, was soll das denn? Dann sprach er von "Seelenblindheit" und dass man im Alter doch gelassen werden sollte. Zur Gelassenheit käme man durch einen bewussten Abschied und Verzicht von Dingen, die einem einst wichtig erschienen...

Entweder bin ich absolut bescheuert oder irgendwas läuft hier falsch...
 
Hallo Kater Karlo

Vielleicht denkt er über die Möglichkeit nach es auf sich beruhen zu lassen und lieber friedlich und ohne Stress zusammen zu leben.

Was hat er denn mit "Seelenblindheit" gemeint?

Grüße von Rotfuchs
 
>>>Die Psychotherapie, die mir helfen würde, muss erst einmal gefunden werden.<<<


Das liest sich wie, als wenn du skeptisch oder untherapierbar bist?

Bei einer Therapie fällt jede Me
enge Arbeit an, die DU leisten musst.
Du hast nur ein Leben, also worauf wartest du?


>>>Das einzige was wirklich helfen würde, wäre ein einfühlsamer, liebevoller, geduldiger und verständnisvoller Partner!<<<

Garantiert nicht, denn du würdest ihm solange das Leben schwer machen, bis er sich zurück zieht und dir deinen Skript bestätigt. Also ?

Zur Therapie: Ich weiß, was ich tun muss, doch wie ein Kleinkind behandelt zu werden ist sicher unförderlich, oder?
Ausserdem: Ich müsste die Therapeuten wie an einem Schultag durchgehen, damit es mir wirklich etwas bringen würde. Da kaum ein Therapeut all die Dinge abdeckt (Baustellen von denen ich schrieb), die mich quälen, sieht es bisher mau aus! 🙁

Zum "richtigen" Partner: Hätte ich keinen Grund ihm das Leben schwer zu machen, da er mich ja versteht und all das mitbringen würde, was ich nie hatte. Als da wäre Einfühlungsvermögen, Liebe, Geduld und Verständnis... 🙂

Ich mag Menschen, die anonym was daherschreiben und so tun, als wüßten sie für ALLES die super Lösung! Danke dafür... 😵

Ich suche schon soooo lange nach dem richtigen Therapeuten, doch entweder sind wir uns nicht grün, oder er/sie kostet viel Geld, was ich nicht habe. Es sind oft die Umstände die manche Menschen scheitern lassen, nicht der Unwille!

Schönen Tag noch...
 
Da kaum ein Therapeut all die Dinge abdeckt (Baustellen von denen ich schrieb), die mich quälen, sieht es bisher mau aus! 🙁

Zum "richtigen" Partner: Hätte ich keinen Grund ihm das Leben schwer zu machen, da er mich ja versteht und all das mitbringen würde, was ich nie hatte. Als da wäre Einfühlungsvermögen, Liebe, Geduld und Verständnis... 🙂

Keiner möchte dich hier angreifen.
Aber vielleicht würde es dich weiterbringen, wenn du den einen oder anderen Punkt bedenkst, den du eventuell bisher zu wenig beachtet hast.

Du brauchst keinen Therapeuten, der ALLE Dinge abdeckt.
Fang doch erstmal mit einem dieser Dinge an.
Wenn die Punkte nach und nach in Angriff genommen werden und Bereiche unbehandelt bleiben, kann sich später eine andere Person dem zuwenden. Ist eh nicht sinnvoll alles auf einmal zu behandeln.

Zum Partner. *Seufz* Die Hilfe ist nicht darin zu finden, dass dein Partner "so" und "so" ist und mit dir umgeht. Er kann dich nicht durch Liebe und Verständnis therapieren. Das funktioniert nicht.
Abgesehen davon überforderst du deinen Partner mit diesem Wunsch.
 
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