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Sexprobleme in der Ehe.

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Für weitere Antworten geschlossen.
Ich hätte auch keine Lust mehr auf Sex,
wenn ich das Gefühl hätte mein Mann
meint, dass ich aufgrund einer Ehe dazu
verpflichtet sei.
Dann würde ich lieber die Ehe beenden,
weil ich mich nicht unter Druck setzen lasseen möchte.

Ich denke, das Thema mit dem "verpflichtenden Sex" ist doch schon lange abgehakt. Auch Karlo fordert dies doch nicht wirklich von seiner Frau. Ist unter sich gegenseitig liebenden und achtenden Partnern auch gar nicht nötig, weil da ja jeder gerne und freiwillig mit dem anderen Sex hat!
 
Hallo Leute
Ihr spekuliert wieder wild herum ...

Meine Spekulation sieht im übrigen so aus:

😕😉


Ich kann deiner Spekulation schon in weiten Teilen zustimmen.

Das mit der "Spitze des Eisbergs" und deren Ursachen seh ich allerdings etwas anders.

Natürlich gibt es in dieser Partnerschaft auch emotionale oder andere Unstimmigkeiten.
Diese würden aber längst nicht so stark durchschlagen oder sich wieder beheben lassen, wenn das Sexleben nicht so mangelhaft wäre. Das setzt nämlich beim Mann eine emotionale Spirale nach unten in Gang. Klar kann man dann hinterher sagen, der Mann sei lieblos, kümmere sich nicht usw, doch ist dies eben auch zum großen Teil eine Folge des mangelnden Sexlebens und der ständigen Zurückweisungen, die kein Mann auf Dauer wegsteckt und auch noch jubelt und seine Frau mit Zärtlichkeiten überschüttet.

Das ist übrigens auch ein Grund, warum zu Beginn einer Beziehung die Sache meist besser läuft. Der Sex ist da ja meist für beide befriedigend, und gerade der Mann steckt, wenn das Sexleben gut läuft, auch viele "Mängel" seiner Partnerin einfach so weg und kann auch über eigentlich grundlegende Mängel locker hinwegsehen.
 
Übrigens: Um mal von dieser leidigen Schuldfrage wegzukommen.
Ich habe in meinem letzten Beitrag nicht von "Schuld", sondern von "Ursache" gesprochen. Das ist ein kleiner, aber sehr feiner Unterschied, wie ich finde.
Viele hier streiten sich ja darüber, wer denn an der Situation "schuld" sei. Eine "Schuld" in diesem Sinn gibt es aber doch eigentlich gar nicht. Vielmehr gibt es "Ursachen" für eine bestimmte Entwicklung. Und eine Ursache, dass der Mann emotional kälter wird, ist (das wird hoffentlich jetzt ernsthaft wohl niemand bestreiten) das mangelnde Sexleben. Männer sind eben so gestrickt, dass dann das Bemühen um die Frau, die ganze emotionale Wärme und auch das Verlangen in den Keller gehen.
"Schuld" hat hier doch weder der Mann noch die Frau (außer einer der beiden würde es absichtlich tun), aber sehr wohl gibt es eine Ursache, die man zumindest abzustellen versuchen könnte.
 
Männer sind eben so gestrickt, dass dann das Bemühen um die Frau, die ganze emotionale Wärme und auch das Verlangen in den Keller gehen.

Echt, ALLE Männer sind so?

Gut, wenn wir bei Verallgemeinerungen und Vereinfachungen sind:

FRAUEN sind eben so gestrickt, dass ihnen die Lust am Sex abhanden geht, wenn es im Miteinander mit dem Partner nicht passt.

Da wären wir bei der Frage nach der Henne und dem Ei.
 
Natürlich gibt es in dieser Partnerschaft auch emotionale oder andere Unstimmigkeiten.
Diese würden aber längst nicht so stark durchschlagen oder sich wieder beheben lassen, wenn das Sexleben nicht so mangelhaft wäre. Das setzt nämlich beim Mann eine emotionale Spirale nach unten in Gang. Klar kann man dann hinterher sagen, der Mann sei lieblos, kümmere sich nicht usw, doch ist dies eben auch zum großen Teil eine Folge des mangelnden Sexlebens und der ständigen Zurückweisungen, die kein Mann auf Dauer wegsteckt und auch noch jubelt und seine Frau mit Zärtlichkeiten überschüttet.

Das ist übrigens auch ein Grund, warum zu Beginn einer Beziehung die Sache meist besser läuft. Der Sex ist da ja meist für beide befriedigend, und gerade der Mann steckt, wenn das Sexleben gut läuft, auch viele "Mängel" seiner Partnerin einfach so weg und kann auch über eigentlich grundlegende Mängel locker hinwegsehen.

Das setzt beim Mann eine emotionale Sprirale nach unten in Gang. Ja, das stimmt. Doch auch beim Partner setzt sich diese Spirale oft in Gang. Und genau das ist das Problem. Es ist eine kindliche Verhaltensweise, Verletzungen, Mangel an Zuwendung, zuwenig Sex und so weiter mit emotionaler Abwendung und Beleidigtsein, mit Rückzug zu beantworten. Viele Partnerschaften laufen auf dieser Schiene, wenn du mich schlecht behandelst, dann kann ich auch nicht so lieb sein. Die Partnerschaft wird "ärmer" und zurückhaltender, bis hin zur inneren Emigration.

Wenn du schreibst, man kann das bei einem guten Sexleben wegstecken, über grundlegende Mängel hinwegsehen, dann ist das eine Gewöhnung an so eine verarmte Beziehung. Man hat sich schon daran gewöhnt, vieles aufgegeben und die Partnerschaft ist zu einem Kuhhandel geworden. "Wenn es jetzt aber auch keinen Sex mehr gibt, dann reichts mir aber wirklich."

Das bedeutet doch in Wirklichkeit, dass man eine miese Partnerschaft mitmacht und aushält, weil man ja immer noch ein gutes Sexleben hat. Wenn das dann auch nicht mehr funktioniert, dann macht man dicke Backen und schreibt Threads voll. Doch es ist nur die Spitze eines Eisbergs, das Ende eines Weges, den man selber immer mitgegangen ist. Warum ist das so? Weil man die Partnerschaft letztlich auf guten Sex reduziert hat und von den anderen Dingen einer Partnerschaft keine Ahnung hat oder darüber nicht mehr viel wissen will.

Über Mängel beim Partner oder Mängel in der Partnerschaft hinweg zusehen, wegen eines guten Sexlebens...... Wer so denkt, hat sich ja schon selber sein Grab und das der Partnerschaft geschaufelt und legt sich schon freiwillig in den Sarg, ist ein auf Sex reduziertes, einseitiges und verarmtes Wesen - kein Mensch mehr.

Rotfuchs
 
Männer sind eben so gestrickt, dass dann das Bemühen um die Frau, die ganze emotionale Wärme und auch das Verlangen in den Keller gehen.

..... wenn die Männer nicht mit Sex gefüttert werden.

Was erlaubst du dir, alle Männer so darzustellen. Das was du hier beschreibst sind verwöhnte Muttersöhnchen, die immer den Helden spielen und nicht für sich sorgen können. Denen immer alles an den A**** rangetragen wurde und die nicht in der Lage sind sich auch mal für eine Beziehung einzusetzen. Die wie die kleine Kinder mit Jammern und "dann mag ich dich auch nicht mehr," reagieren und beleidigt sind. Diese Leute können ihren Mann nicht stehen, sie sitzen in der Ecke warten darauf wer lieb zu ihnen ist. Beziehungsunfähige, beleidigte Kleinkinder.

Was erlaubst du dir?

Rotfuchs
 
Echt, ALLE Männer sind so?

Ja, die allermeisten schon.

Gut, wenn wir bei Verallgemeinerungen und Vereinfachungen sind

Ich seh das weder als Verallgemeinerung noch als Vereinfachung. Ich habe nur beschrieben, was eine Sexverweigerung bei Männern in der Regel auslöst (Ausnahmen soll es natürlich geben).

FRAUEN sind eben so gestrickt, dass ihnen die Lust am Sex abhanden geht, wenn es im Miteinander mit dem Partner nicht passt.

Ist sicher bei den meisten Frauen auch so (das kannst du aber besser beurteilen). Übrigens haben auch Männer weniger Spaß am Sex, wenn das ganze Umfeld nicht passt.

Da wären wir bei der Frage nach der Henne und dem Ei.

Seh ich auch nicht so. Da es ja nicht um Schuldzuweisung, sondern um Ursachensuche geht, wird die Wahrheit wie wohl bei fast allem im Leben irgendwo in der Mitte liegen.
 
Deinem Resümee kann ich in weiten Teilen zustimmen.
Doch bei einem Punkt lass mich einhaken:

Es ist eine kindliche Verhaltensweise, Verletzungen, Mangel an Zuwendung, zuwenig Sex und so weiter mit emotionaler Abwendung und Beleidigtsein, mit Rückzug zu beantworten. Viele Partnerschaften laufen auf dieser Schiene, wenn du mich schlecht behandelst, dann kann ich auch nicht so lieb sein. Die Partnerschaft wird "ärmer" und zurückhaltender, bis hin zur inneren Emigration.

Das klingt für mich wieder so, als ob der Mann aus Rache an mangelndem Sex seine "emotionalen Zärtlichkeiten" aus Rache einstellt. Außerdem suggerierst du, er mache das bewusst. meiner Meinung nach läuft da beim Mann auch viel rein emotional, er kann einfach nicht mehr die Wärme geben, auch wenn ers verstandesmäßig eigentlich möchte. Von Rache kann meistens wohl keine Rede sein.

Ansonsten wie gesagt viel Zustimmung.
 
..... wenn die Männer nicht mit Sex gefüttert werden.

Was erlaubst du dir, alle Männer so darzustellen. Das was du hier beschreibst sind verwöhnte Muttersöhnchen, die immer den Helden spielen und nicht für sich sorgen können.
Rotfuchs

Das hat mit Muttersöhnchen jetzt wenig zu tun (die gibts auch, und bei denen ist dieses Verhalten vielleicht so, wie dus beschrieben hast).
Ansonsten kann ich mich in die Gefühle von Männern wohl besser hineinversetzen als du, also lass bitte deine herabsetzenden Bemerkungen von wegen "was erlaubst du dir"
 
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