Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Sexprobleme in der Ehe.

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Hallo Kater Karlo

Vielleicht denkt er über die Möglichkeit nach es auf sich beruhen zu lassen und lieber friedlich und ohne Stress zusammen zu leben.

Was hat er denn mit "Seelenblindheit" gemeint?

Grüße von Rotfuchs

Lies bitte selbst: Seelenblindheit

Es wird ein spezielles Gespräch diesbezüglich geben, wo ich um Klartext bitte. Momentan würde ich aus dem Bauch übersetzen: ... sieht vor lauter Wald die Bäume nicht...

Auf sich beruhen lassen, geht nicht, da steige ich aus. Noch bin ich ein aktiver Mensch und denke nicht an Altersheim. An dieser Stelle ein Filmtipp: Bis zum Horizont, dann links! (2012) · Film · Kritik & Trailer auf KINO.de

Für mich, der das Gefühl z.Z. hat, noch nicht gelebt zu haben, ganz furchtbar.

Grüße
 
Hallo Kater Karlo

Dein Psycho hat bestimmt nicht gemeint, dass du eine schwere neurologische Störung hast, sondern dass du die Dinge verkennst, mit Blindheit geschlagen bist, deine Seele zugesperrt hast.

Du hast gelebt und du lebst noch. War und ist doch nicht alles schlecht.

Die Lebenseinstellung in dem Film ist doch nicht schlecht. Besser als ewig an deiner Frau rummachen und wegen dem bisschen Gestöhne rumjammern. Befreie deine Seele und du wirst belohnt werden.

"Und je mehr diese dabei ihre Lebensfreude wieder entdecken, desto mehr öffnet sich der Film, die Kamera verlässt die Enge des Pflegeheims und schwelgt schließlich in Panoramaaufnahmen von Alpen und mediterranen Landschaften." :daumen:

Rotfuchs
 
Hallo Kater Karlo

Dein Psycho hat bestimmt nicht gemeint, dass du eine schwere neurologische Störung hast, sondern dass du die Dinge verkennst, mit Blindheit geschlagen bist, deine Seele zugesperrt hast.

Du hast gelebt und du lebst noch. War und ist doch nicht alles schlecht.

Die Lebenseinstellung in dem Film ist doch nicht schlecht. Besser als ewig an deiner Frau rummachen und wegen dem bisschen Gestöhne rumjammern. Befreie deine Seele und du wirst belohnt werden.

"Und je mehr diese dabei ihre Lebensfreude wieder entdecken, desto mehr öffnet sich der Film, die Kamera verlässt die Enge des Pflegeheims und schwelgt schließlich in Panoramaaufnahmen von Alpen und mediterranen Landschaften." :daumen:

Rotfuchs

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute...

Mensch Rotfuchs, kannst du nicht in KK mal hinein versetzen?
 
Mal eine Rückmeldung hier...

Also Stand der Dinge ist der, dass meine Frau hoffte/erwartete, dass ich in meiner Therapie den Rückwärtsgang einschalten würde. Hab in einem Gespräch vor kurzem ihr erklärt, dass ich keinesfalls in alte Strickmuster zurück will und auch nicht kann. Darauf hat sie mir erklärt, dass sie auszieht.
Auf die Frage, warum sie mich all die 17 Jahre, wo ich reklamierte, nicht ernst genommen hat, gibt sie mir keine Antwort.

Jetzt werde ich mal langsam mich auf den Weg machen und versuchen eine Frau zu finden, die mich lieben will und kann und auch eine ganzheitliche Beziehung sucht, in der nichts ausgeklammert wird.

Falls eine nette Dame mit liest und Interesse hat, bitte eine Mail ( PLZ-Gebiet 676..). Danke!

Heinz
 
Danke für die Rückmeldung Heinz.

Ziemlich krass das deine Frau gehofft/erwartet hast das die Therapie ihre Meinung unterstützen würde.

Es tut mir Leid für die verlorene 17 Jahre mit Ihr.

Ich wünsche dir alles gute.
 
Es tut mir Leid für die verlorene 17 Jahre mit Ihr.

Wieso 17 verlorene Jahre?
Nochmal zur Erinnerung - Kater Karlo hat gewusst wie seine Frau tickt. Er hat sich eingeredet, sie ändern zu können. Irgendwann nach vielen Jahren wurde ihm bewußt, dass er jetzt mehr Sex möchte.

Und aufgrund dieser Entwicklung sind die gesamten 17 Jahre "verlorene Jahre"?
Nichts wert? Nur, weil es jetzt zu Ende geht?
 
Ich habe nun dieses endlos lange Thema gelesen und möchte mich zu Wort melden.
Ich bin 38 Jahre alt, weiblich, seit 16 Jahren in fester Beziehung, seit 10 Jahren verheiratet in guter Ehe, zwei Kinder.
Meine eigene Sexualität war früher eher aggressiv und häufig war Lust da. So habe ich es zumindest gesehen. Die Lust schlief recht zügig ein. Es dauerte nur 2-3 Jahre, dann fühlte ich ein Ungleichgewicht in Bezug auf die Häufigkeit unserer Sexualität. Mir hätte einmal im Monat gereicht, meinem Mann 2-3 mal die Woche. Wir haben dieses hier genannte Problem also seit 13 Jahren etwa. Jahrelang habe ich mich überwunden zu Sex, in der Regel, um meinen Mann zu befriedigen, zu halten. Wir hatten also die ganze Zeit etwa 1-2 Mal in der Woche Sex. Es entwickelte sich zum einzigen Problem unserer Beziehung, das standhaft da war. Ich konnte meine Lustlosigkeit nicht erklären.
Seit zwei Jahren mache in eine Therapie, um meine Kindheit aufzuarbeiten. Es gab sexuellen Missbrauch, immer wieder kleinere sexuelle Übergriffe und eine Vergewaltigung (oral), als ich 16 war. Trotz dieses Wissens konnte ich mich nicht erklären. Jetzt kann ich es. Seit wenigen Wochen.
Sexualität, bei der ich passiv bin (d.h. der Mann macht den Anfang, will verführen, macht Anmerkungen etc) stellen für mich eine lebensbedrohliche Bedrohung dar. Die Ängste, die damit verbunden sind, sind massiv. Das Unterdrücken dieser Ängste hat mich massiv Kraft gekostet, über Jahre hinweg. Trotzdem -muss ich dazu sagen- bin ich dankbar, dass mein Mann nie aufgegeben hat. Dass er mich immer noch begehrt, obwohl er schon seit vielen Jahren mit meiner traumatisierten Sexualität konfrontiert ist.
Das Erkennen meiner Ängste und Gefühle war sowohl für mich als auch für meinen Mann Gold wert.
Nun haben wir eine Vereinbarung getroffen, um möglichst unser beider Bedürfnisse zu befriedigen. Im 5 Tages Wechsel gibt es GV und einen Zärtlichkeitsabend, bei dem Sex keine Rolle spielen DARF. Alle sexuellen Annäherungen außerhalb des GV-Tages sind meinem Mann VERBOTEN. Sollte ich Lust haben und er auch, dann gerne auch Sex außer der Reihe.
Nun, was bringt uns das? Mir gibt es eine Sicherheit, mich nicht täglich mit meiner Sexualität und den Schuldgefühlen bei einer Ablehnung meinerseits auseinandersetzen zu müssen. Es nimmt den gesamten Druck von mir und ich kann meine Sexualität abseits der Angst entdecken. Meinem Mann gibt es die Sicherheit, mindestens alle 10 Tage Sex zu haben und auch zärtlich sein zu dürfen, ohne dass ich mich davon bedroht fühle. Fazit dieser Vereinbarung: wir haben seitdem viel öfter Sex 🙂

Laut Studien ist jede 4. Frau sexuell traumatisiert. Meine Vergewaltigung habe ich über 20 Jahre komplett verdrängt, ich hatte keinerlei Wissen dazu. Wenn eine Frau sich ekelt, hat das in meinen Augen GRÜNDE.
Ich kann verstehen, dass sich nicht jede betroffene Frau der Aufgabe gewachsen fühlt, sich mit ihren sexuellen Traumata zu beschäftigen und sie zu verarbeiten. Es fordert sehr viel Mut und Kraft. Aber ich bin dankbar, den Mut gehabt zu haben und einen Partner an meiner Seite zu haben, der Verständnis hat und mir hilft, diesen Weg zu gehen.

Das wollte ich nur mal als Gedanken hier lassen, vielleicht kann der ein oder andere etwas damit anfangen.

Grüße
Gänseblümchen
 
Hallo Gänseblümchen,

da zolle ich dir meinen tiefen Respekt für die erbrachte Leistung. Hab das allerdings heute erst gelesen.
Gedanken in diese Richtung hatte ich bei meiner Frau auch, aber jeder leise Hinweis wurde massiv abgeblockt.
Ihr fehlt auch der Antrieb, mal was zu klären oder sich in der Verantwortung für Partner/Beziehung zu fühlen.
Vielleicht eine Blockade..?

Nochmal danke für die offenen Worte.

Lieben Gruß

Heinz
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben