Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

was tun wenn die Pflegemutter nicht mitspielt?

Hi

es gibt durchaus Menschen die ein Auge um Auge oder
Du hast mir weh getan also tue ich Dir genauso weh,
durchaus ablehnen.

Wenn Menschen auf einander zugehen würden, könnte man sehr viel mehr erreichen.

Als sich gegenseitig die Köpfe einzuhauen.

Aber man könnte durchaus alle in einem Raum packen und warten und sagen das die erst gehen dürfen wenn ein Gespräch stattgefunden hat.Erwachsene sollen so erwachsen sein und das Gespräch suchen und sich nicht teilweise wie kleine Kinder verhalten.

LG
Baileys
 
Hallo! Mein Sohn (4) der seit Geburt bei einer Pflegemama lebt, soll zu mir zurückgeführt werden.
Nun ist es aber so, das die Pflegemutter da nicht mitspielt und wir vermuten, das sie in ein Drama ausbricht
wenn sie von den Vorbereitungen erfährt und dadurch das Wohl meines Kindes gefährdet.
Was kann man in diesem Fall machen?
Wäre in diesem Fall eine sofortige Trennung von der Pflegemutter nicht besser für das Kind?

es ist doch verständlich, das die pflegemutter die dein kind aufegezogen hat (4 Jahre lang) das nicht gefällt das sieh's wieder abegeben soll, schließlich ist sie ja eine 'mutter' die ihr kind liebt.
ich weiß auch nicht unter welchen umständen dein kind in eine pflege familie gekommen ist,
ein paar mehr infos währen bei dem thema hilfreich.

aber ich denke nicht das es gut ist das kind sofort aus seiner gewohnten umgebung zu reißen
und weck von vertrauten menschen.

bei sowas muss man erstmal eine langsame annäherung kommen, damit sich dein kind an dich gewöhnen kann.

kannst ja noch mal paar mehr details posten, wenn magst.
hab bei dem thema etwas erfahrung.
 
es ist doch verständlich, das die pflegemutter die dein kind aufegezogen hat (4 Jahre lang) das nicht gefällt das sieh's wieder abegeben soll, schließlich ist sie ja eine 'mutter' die ihr kind liebt.
Erfahrungsgemäß eher so die finanziellen Annehmlichkeiten, die damit verbunden sind, aber das ist eine andere Geschichte.😉
 
Die Frage, ob das Kind seine Mama kennt und weiß, wer sie ist,
wurde leider noch nicht beantwortet.
Wenn das Kind weiß, dass du seine Mama bist, dann
wäre evtl. die Möglichkeit, dass du einen Antrag stellst bei der Arge
auf Umgangskosten und dort eine günstige Unterkunft suchst.
Wobei ich denke das alles finanziell nicht machbar ist, selbst
wenn du die Zeit hättest.
Bist du beruflich sehr eingespannt, sprich hast du einen Job etc..?
Denn das wäre die erste Frage, ob du dort dich länger aufhalten kannst?
Wie viel Kontakt hast du denn derzeit mit deinem Kind?
Ich finde es auch wahnsinn, dass die Pflegem. weggezogen ist, wenn
doch anscheinend nicht mal geklärt war, ob das Kind dauerhaft dort bleibt oder
nicht!
Da das Kind erst 4 ist, kann man es schlecht auch in einen Zug setzen mit Zugbegleitung
und zu dir jede Woche zum Umgang bringen...
Gibt es eine Möglichkeit, dass man sich auf halbem Weg trifft und nach einer
Zeit entscheidet, dass das Kind am WE bei dir leben kann?
Klar, muss da erst mal klar sein, wie viel Kontakt du zu dem Kind hast....
Es ist echt schwer hier etwas zu raten.
Ich bekam mein Kind wöchentl. zu mir, also ich durfte ihn holen.
Nur bei uns war der Kontakt nie abgebrochen und wir haben 1-2 Mal/Woche telefoniert,
habe Briefe und Karten geschrieben und mein Kind war schon älter...und wusste, dass ich seine Mama bin und er wollte auch nach Hause, weil er nicht verstand, warum er
von der Mama weg musste, wenn doch Mama sich um alles kümmert etc...
Deshalb kann ich meine Situation nicht wirklich mit der Deinen vergleichen.
Ich kann nur eines sagen:
Wenn das JA wollte, dass Kinder irgendwo raus kommen und woanders hin kommen, dann passiert so etwas innerhalb einer Stunde...
Mein Kind hat nicht mal richtig die Chance gehabt sich von den PE zu verabschieden.
Aber das Kind kam nicht zur Mama, sondern ins Heim und es lag zu dieser Zeit keine Kindeswo.gefährd. vor...also bei den Pflegeeltern...
Bei der Mutter, sprich bei mir wurde eines durch ein Gutachten gemeint feststellen zu müssen..
So viel zum Thema Kindeswohl.
"DeOx" mag manches Mal sehr intensiv auf "Kinderklau" aus sein, aber in dieser Beziehung hat er/sie wirklich recht!
Nur wir Eltern sollten wirklich das Kindeswohl im Auge behalten.
Einen "Schaden" wird so oder so das Kind bekommen, da kann man tun was man möchte....
Selbst mein Kind hat "Schaden" davon getragen....
Ach ja, wenn du ein Gutachten hast machen müssen und dem widersprochen hast, kannst
du Schadensersatz fordern, aber nur dann....Ich hätte nun im Nachhinein dies auch tun können, wenn ich eben das Gutachten sofort angefochten hätte...
Denn selbst einer psychisch kranken Mutter kann man nicht so einfach ein Kind entziehen....aber wird leider jede Woche in Deutschland getan!...
Zitat von Winnetou

Es ist einfach eine verdammt üble Situation. Man kann der TE und ihrem Sohn nur viel Glück und viel Kraft wünschen...
Ja, das wünsche ich auch, nur helfen tut es ihr derzeit nicht wirklich...
Ich sitze hier und grüble und je länger ich nachdenke, desto eher wäre ich tatsächlich
dafür, dass man das Kind trennt, die Mutter mit dem Kind in eine Therapie/Mutter Kind Kur stationär geht
und dort eine Annäherung stattfinden soll/muss...
Aber nur, wenn das Kind weiß, wer seine Mama ist...
Die Pflegemutter hat natürlich dort ein Besuchsrecht, oder besser die ersten Wochen nicht??
Das JA macht es mit den Kindern zumindest so....die ersten 14 Tage bis 4 Wochen werden zur Eingewöhnung gebraucht.....dann kann man als Eltern sich einen Umgang erkämpfen...
Schwierig, schwierig!
 
Zuletzt bearbeitet:
Erfahrungsgemäß eher so die finanziellen Annehmlichkeiten, die damit verbunden sind, aber das ist eine andere Geschichte.😉


Deox ich kenne genug Menschen , denen der *Job* Pflegeeltern angeboten wurde,
diesen aber abgelehnt haben, da er ebend nicht die finanziellen Annehmlichlkeiten bringt.

Im Gegenteil , in der Regel werden gutsituierte Menschen dafür ausgesucht, weil in der Regel drauf bezahlt wird......

Du wirfst mit Halbwahrheiten ganz schön mutig rum.
 
Und manche wollen Kinder aus finanziellen Aspekten zurück.

jepp so wird es wohl sein .. als leibliche Mutter bekommste ca. 259 € (Hartz 4 Satz) - Kindergeld schon mit inbegriffen 😎.. da kann man echt weite Sprünge mit machen... aber bitte nicht alles auf einmal ausgeben 😀

Eine Pflegemutter bekam z.B. in Niedersachen (Stand 2009) folgendes:

PFLEGEGELD 2009 in Niedersachsen:
0 bis 5 Jahre: 473 materielle Kosten 220 Kosten d.Erz. 693 Gesamtkosten
6 bis11 Jahre: 547 materielle Kosten 220 Kosten d. Erz. 767 Gesamtkosten
ab 12 Jahre: 628 materielle Kosten 220 Kosten d. Erz. 848 Gesamtkosten



zzgl.


  • Pauschalbeträge zur Unfallversicherung und Alterssicherung
  • Unfallversicherung 79,- € Umfang: beide Pflegeelternteile
  • Alterssicherung 39,- € Umfang: pro Kind, ein Pflegeelternteil
nicht zu vergessen die einmaligen Beihilfen für das Pflegekind.

Nur mal zur Info.

Und ich habe hier nicht behauptet, das alle Pflegeeltern nur auf`s Geld aus sind, es werden aber sicher Einige dabei sein, die es nur aus dem finanziellen Aspekt heraus machen.

Maxi
 
jepp so wird es wohl sein .. als leibliche Mutter bekommste ca. 259 € (Hartz 4 Satz) - Kindergeld schon mit inbegriffen 😎.. da kann man echt weite Sprünge mit machen... aber bitte nicht alles auf einmal ausgeben 😀

Eine Pflegemutter bekam z.B. in Niedersachen (Stand 2009) folgendes:

PFLEGEGELD 2009 in Niedersachsen:
0 bis 5 Jahre: 473 materielle Kosten 220 Kosten d.Erz. 693 Gesamtkosten
6 bis11 Jahre: 547 materielle Kosten 220 Kosten d. Erz. 767 Gesamtkosten
ab 12 Jahre: 628 materielle Kosten 220 Kosten d. Erz. 848 Gesamtkosten



zzgl.


  • Pauschalbeträge zur Unfallversicherung und Alterssicherung
  • Unfallversicherung 79,- € Umfang: beide Pflegeelternteile
  • Alterssicherung 39,- € Umfang: pro Kind, ein Pflegeelternteil
nicht zu vergessen die einmaligen Beihilfen für das Pflegekind.

Nur mal zur Info.

Und ich habe hier nicht behauptet, das alle Pflegeeltern nur auf`s Geld aus sind, es werden aber sicher Einige dabei sein, die es nur aus dem finanziellen Aspekt heraus machen.

Maxi

Dir ist aber schon klar, dass da ein (eigenes) Zimmer fürs Pflegekind gestellt werden muss, was ja auch kostet und dass es ein Rund-um-die-Uhr-Job ist, ein Pflegekind zu betreuen.

Mir wurde das vor Jahren auch einmal angeboten, allerdings in einem anderen Bundesland und ich habe, nachdem ich die finaziellen Bedingungen und die Forderungen gehört habe, was von Seiten der Pflegeeltern alles gestellt werden muss, dankend abgelehnt. Selbst mit einem Halbtagsjob hätte ich da deutlich mehr verdient bei wesentlich weniger Verantwortung.

Der finanzielle Aspekt ist es sicherlich nicht, warum sich jemand für ein Pflegekind entscheidet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Verdienen Erzieherinnen nichts?
könnte man ja auch so argumentieren, dass die mit der Betreuung der Kinder ihren Lebensunterhalt verdienen.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
J In die Großcousine verliebt, was tun Familie 22
P Was soll ich noch tun… Familie 700
G Extrem strenge und kontrollierende Eltern was tun? Familie 19

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben