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Gott bitten?

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Hallo Tommy1,

schau mal hier: Gott bitten?. Hier findest du vielleicht was du suchst.

So, den ursprünglichen Beitrag gelöscht und tschüs.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch da hat der "liebe" Gott nicht eingegriffen.
Nee, er entscheidet selbst, wann er eingreift. Er braucht keine Marionetten. Aber klar, nur Gott ist an allem schuld, nicht Hitler, Goebbels, Göring und diese ganzen Schwerstverbrecher und Massenmörder und diejenigen, die sie gewählt und "Heil" geschrien haben.... Typen, die immer das tun, was alle machen, um des persönlichen Vorteils willen, und die rücksichtslos über jeden herfallen, der ihrem primitiven Herdentrieb nicht folgt. 🙄😎

Übrigens haben weder die Geschwister Scholl noch sonstige Mitglieder der Widerstandsgruppe "Weiße Rose" (die meisten waren gläubige Christen), noch Alfred Delp oder Dietrich Bonhoeffer Gott die Schuld dafür gegeben, dass sie von den Nazis ermordet wurden. Im Gegenteil: Dietrich Bonhoeffer schrieb das bekannte Gebet "Von guten Mächten wunderbar geborgen" in der Haft, wenige Monate vor seiner Hinrichtung. Und als die Eltern von Hans und Sophie Scholl ihre bereits vom Tode verurteilten Kinder kurz vor der Hinrichtung noch einmal kurz sehen durften, sagte Frau Scholl zu ihrer Tochter: "Gelt, Sophie, Jesus." Sophie Scholl daraufhin: "Ja, aber du auch."

Diese Menschen leisteten aus ihrer christlichen Überzeugung heraus aktiven Widerstand im sog. Dritten Reich und sind dafür ermordet worden. Offenbar ist es auch dann möglich, Gott zu vertrauen, wenn man scheinbar gottverlassen ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
"Kann man an die Existenz oder gar an die tätige Anwesenheit eines Gottes in einem Universum glauben, das sich nach einigen Jahrhunderten naturwissenschaftlicher Forschung unserem Verstand als erklärbar zu präsentieren begonnen hat?
Es ist e i n e Sache, zu deklarieren, daß religiöse Wahrheit von gänzlich anderer Art sei als jede durch rationale Anstrengung erkannte Wahrheit dieser Welt. Und eine a n d e r e Sache ist es, in seinem Leben konkret zu erfahren, daß es dieselbe Welt ist, in der die Angst vor dem Tod und das Wissen vom Atom aufeinandertreffen oder die moralische Beunruhigung angesichts bestimmter gesellschaftlicher Strukturen in dieser Welt und das Wissen über deren historische Ursachen.
Hat jemand, der ausdrücklich verkündet, daß die von ihm vertretene Wahrheit mit den in dieser Welt herrschenden logischen Gesetzen nichts zu tun habe, eigentlich Anlaß, sich zu wundern, wenn sein Anspruch, in dieser Welt mitzureden, auf skeptische Zurückhaltung stößt ?"
(Auszüge aus : Hoimar v.Ditfurth, Wir sind nicht nur von dieser Welt.)
 
Wenn ich den Beitrag richtig verstehe, sind es mehrere Fragen.

Vielleicht solltest du dazu schreiben, an wen du sie stellst.

Soweit sind wir gekommen *ächz*

[...]

Sigi
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, Sigi, das sind rhetorische Fragen, die sich jeder selbst beantworten kann.
Ich wollte damit nur einmal auf etwas hinweisen.
Wie gesagt, ich bin Agnostiker und bleibe es. Für mich sind diese Fragen längst geklärt. Aber selbstverständlich bin ich immer noch gespannt auf neue Erkenntnisse.
Nur finde ich diese nicht in der Bibel, sondern in den Erkenntnissen der Wissenschaft.
Es wird ein wundervoller Tag. Die Sonne steht am Himmel, der Wind streicht durch die Blätter, die Vögel zwitschern.
Die Frau ist übrigens alles andere als einfach gestrickt, muß irgendwas mit deiner orthodoxen
Auslegung zu tun haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat:

Mikenull diese Geschichte hätte auch ich schreiben können. Ich bin in dem Punkt absolut deiner Meinung. Und das meinte ich mit "um die Ohren gehauen". Du gehst gegen Meinungen an, die vielleicht mehr oder weniger existieren, sagst, dass sind die Meinungen der Gläubigen, da aber oft nur wenig hier im Thread sind oder besser im Moment ich mich viel äußere, klingt es, als wenn du z. B. mich damit meinst.
Und ich versteh dann die Welt nicht mehr.

------------------------------------------------------------------------------------------

Ich hatte dargelegt, warum ich die Geschichte geschrieben habe. Wenn man sowas als Kritik empfindet ist einem nicht zu helfen.
Wenn Du die Welt nicht verstehst, kannst Du Dich per PN an mich wenden.
 
Wie erklärst Du Dir ( als Bibelkenner! ) daß Gott Millionen Unschuldigen ( seine Geschöpfe ) nicht geholfen hat, als es ums Leben ging - aber dafür in der heutigen Zeit bei Banalitäten einspringt?

Zitat:
Die gedankliche Fortsetzung findet auch woanders statt: Wenn ich sage, daß hundertausende oder Millionen Juden in ihrer letzten Minute oder Sekunde gebetet haben - um nichts anderes als ihr Leben gebetet haben - dann schlage ich den Bogen zu einigen Menschen hier, denen Gott, ein Gebet geholfen haben soll. Bei - angesichts meiner angedeuteten Dimensionen - völlig lächerlichen und banalen Dingen. ( immer gemessen am Judenmord )
Ist das glaubhaft? Ein allmächtiger Gott der zusieht wie Millionen Kreaturen in den Tod gehen und beim HF-Teilnehmer hilft den verlorenen Schlüssel zu finden? ( bildlich gesprochen, damit auch das niemand in den falschen Hals kriegt )
Ist das glaubhaft?

DAS ist also deine ultimative Antwort darauf, warum alle Leute doof sind, die an Gott glauben. Weil DU ihn nicht verstehst, kann es auch keinen Gott geben.

Mir scheint, da kann man mit Dreijährigen profundere Gespräche über Gott führen.



Was man den Juden angetan hat, ist von einem humanen Standpunkt aus sicher schrecklich. Aber muss ein personaler Gott zwangsläufig in menschlichen Maßstäben denken? Ich finde es logisch, dass Gott mir bei der Schlüsselsuche helfen kann, nicht aber den Juden beim Holocaust. Mein Schlüssel hat weltpolitisch gesehen wenig Einfluss. Der Holocaust aber zog die Gründung von Israel nach sich.

Vor einigen Wochen kam im Ersten ein Film über den letzten Transport von Juden nach Ausschwitz. Basierend auf Zeugenaussagen wurde gezeigt, welche Dramen sich in diesen Eisenbahnwaggons abgespielt haben. Obwohl die Zustände unmenschlich waren, viele gestorben sind, haben die Menschen jeden einzelnen schrecklichen Tag miteinander gebetet und Gott nie in Zweifel gezogen. Sie haben sich an Gott gewandt, um Trost und Stärke zu bekommen.

Jesus hat seinen Vater ja auch um etwas gebeten. „Er ging noch ein paar Schritte weiter, warf sich nieder, mit dem Gesicht zur Erde, und betete: "Mein Vater, wenn es möglich ist, lass diesen bitteren Kelch an mir vorübergehen! Aber nicht wie ich will, sondern wie du willst." (Johannes 6.38) (Johannes 18.11) (Hebräer 5.8)

Diese Stelle in der Bibel zeigt meiner Meinung nach, dass es ein dem Menschen übergeordnetes Schicksal gibt, an das sich auch Gott hält – aus welchen Gründen auch immer. So kann man Gott sehr wohl mit der Suche nach dem Schlüssel beauftragen, aber gleichzeitig muss man akzeptieren, dass es Regeln gibt, an die sich auch ein Gott hält.


Tuesday
 
Warum immer diese Unterstellungen?
Fällt Dir nichts besseres ein? Für mich bist Du gescheit und nicht dumm. Dieses Attribut gibst Du Dir selbst?

Wenn Du es logisch findest, daß Gott bei schrecklichstem Gräuel ( allmächtig und allwissend! ) nicht einschreitet, aber irgendwo auf dem Land einem Hartz-4-Empfänger zu schneller Auszahlung verhilft, dann erkenne ich das an.
Aber logisch ist das nicht. Für Dich vielleicht - für mich aber nicht. Niemals!
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, Sigi, das sind rhetorische Fragen, die sich jeder selbst beantworten kann.
Ich wollte damit nur einmal auf etwas hinweisen.
Wie gesagt, ich bin Agnostiker und bleibe es. Für mich sind diese Fragen längst geklärt. Aber selbstverständlich bin ich immer noch gespannt auf neue Erkenntnisse.
Nur finde ich diese nicht in der Bibel, sondern in den Erkenntnissen der Wissenschaft.
Es wird ein wundervoller Tag. Die Sonne steht am Himmel, der Wind streicht durch die Blätter, die Vögel zwitschern.
Die Frau ist übrigens alles andere als einfach gestrickt, muß irgendwas mit deiner orthodoxen
Auslegung zu tun haben.

Danke für den Hinweis, wie die Frage gemeint ist.

Das mit der Frau hat sich ja nun dankenswerterweise erledigt.

Ganz allgemein, wenn ich andere Leute beleidige im Thread hat das einfach was mit Nichtbeachtung der Spielregeln zu tun, es sollte weniger damit zu tun haben, dass jemand eine zu meinem Weltbild konträre Ansicht hat, so verstehe ich die Forenregeln.

Und wenn die Bibel und wie man sie versteht, für einige ein rotes Tuch ist, dann müsste man vorher über einen Thread schreiben, "nur philosophische oder wissenschaftliche Antworten erwünscht". So einfach könnte man Aufregungen vermeiden. Dann darf keiner mehr seine biblisch begründete Sicht zu einer Sache, z. B. zum Gebet, wie hier darlegen, aber es dürfte auch keiner mehr über den "grausamen" Bibelgott herziehen.

Da Eu-Frank dies aber in seinem Thread (noch) nicht "verboten" also gewünscht hat, ist es, wie es ist und wir haben Meinungsvielfalt zu aktzeptieren, ohne uns über eine andere Meinung aufzuregen, wenn sie zum Thema gehört und sachlich dargelegt ist. Es ist kein O.T die Frage mit biblisch begründeten Antwort zu versehen. Das nur, weil sich dein Wort "orthodoxen Ansichten" und manches, was ich so las vom Ton her so liest, als wäre eine biblisch begründete Erklärung von hier geäußerten Zweifeln an der Bibel, was talibanähnliches, was die Völkergemeinschaft zu ächten hätte.

Sigi
 
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