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Gott bitten?

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Hallo fritzie!

EuFrank meinte:
Ein fehlender Gott würde also den Wert moralischer Handlungen nicht vermindern. Allerdings lebt es sich als moralischer Mensch ohne religiöse Grundlage nicht gut. Der areligiöse Humanismus hängt ganz schön in der Luft.

fritzie meinte:
Das hätte ich gerne näher erläutert.
Du hast Dir gerade selbst eine gute Antwort dazu gegeben 🙂:

Warum sollte der Sinn des Lebens wichtiger sein als die Zahl 42, wenn es keine "höhere Macht" gibt? Wozu sollte ein Mensch sich um Werte wie Ehrlichkeit, Nächstenliebe, Friedfertigkeit bemühen, wenn er weiß: irgendwann mach ich die Augen zu und werd' Kompost - das war's dann? Nur zum Arterhalt? Darin kacken wir grad grandios ab, wenn ich mir die Entwicklung der Menschheit so angucke.
 

Hallo EuFrank,

schau mal hier: Gott bitten?. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Was Gott will, ist ziemlich klar (jedenfalls im Groben). Was nicht klar ist, ist, ob dieser klar erkennbare Wille überhaupt von einem existierenden Gott abgeleitet werden kann.

Aber ich gebe zu: ich mußte jetzt auch erst stutzen 🙂.

Wenn nun dieser klar erkennbare göttliche Wille NICHT von einem existierenden Gott abgeleitet werden kann, wovon dann?
Aus A (GOTT) folgt B (göttlicher Wille). Kann ich nachvollziehen.
Was ich nicht nachvollziehen kann ist, wie B noch verifizierbar (klar erkennbar) sein soll ,
wenn A an sich in Frage steht.
Vielleicht hilft mir da mal jemand ( mit Aussagenlogik?) auf die Sprünge ?
 
Wenn man davon ausgeht, dass es keinen persönlichen Gott gibt, wäre es mal interessant darüber nachzudenken wie wohl eine das Universum steuernde Macht beschaffen sein könnte. Würde sich so eine Macht für das Einzelschicksal von Menschen interessieren, die im Ganzen wie Staubkörner aussehen? Der Mensch nimmt sich ziemlich wichtig und denkt, dass sein Einzelschicksal von einem Gott beobachtet und bewertet gehört, den er sich selber aus verschiedenen Gründen geschaffen hat. Wie selbstverständlich geht er auch von einer Weiterexistens nach dem Tode aus.
Ein persönlicher Gott hätte doch die Menschheit schon längst über den Jordan geschickt. Mißlungene Schöpfung.
Mal aus der Sicht eines Gottes - der aussieht wie Gandalf - von oben betrachtet. Schaut man sich um, sieht man Leben. Hat das der Zufall geschaffen? Wer ist für die Naturgesetze verantwortlich etc. etc.. Ein rein kompliziertes Zusammenwirken von Zufälligkeiten? Wieso kann der Mensch nicht akzeptieren, dass er vom Universum vielleicht nicht besser behandelt wird, als eine Kakerlake. Wieso glaubt der Mensch mit seinen relativ wenigen Kenntnissen, sich ein Urteil über die Existenz einer solchen Macht zu erlauben? Die Existenz eines persönlichen Gottes kann man mit gutem Gewissen ablehnen, darüber hinaus bleibt halt alles nur Spekulation und Glaubensfrage.
 
😀Zitat:

Was Gott will, ist ziemlich klar (jedenfalls im Groben). Was nicht klar ist, ist, ob dieser klar erkennbare Wille überhaupt von einem existierenden Gott abgeleitet werden kann.

Aber ich gebe zu: ich mußte jetzt auch erst stutzen 🙂.

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In der Tat. ich würde nicht nur stutzen, sondern mich morgens vor dem Spiegel fragen, ob ich noch alle Tassen im Schrank habe. Man muß es sich auf der Zunge zergehen lassen:
Was Gott will ist klar. Aber man weiß nicht ob es einen Gott gibt...........
Köstlich. Und das Wort vom existierenden Gott.😀 Als wenn ein nichtexistierender Gott einen Willen haben könnte. Klasse. Ich würde mir bei dem Zeug vorkommen wie Tarzan, der ungelenk sich langsam immer weiter in den Lianen verwickelt, stolpert und schließlich irgendwo in der Luft hängenbleibt.😀 Uuuuuuuuuuaaaaaaaaah!
 
In der Tat. ich würde nicht nur stutzen, sondern mich morgens vor dem Spiegel fragen, ob ich noch alle Tassen im Schrank habe.
Höfliche Zwischenfrage an die Moderatoren und den Admin: Entsprechen derartige abwertende Formulierungen eigentlich den Nutzungsbedingungen, insbesondere was einen respektvollen Umgangston betrifft?

Man muß es sich auf der Zunge zergehen lassen:
Was Gott will ist klar. Aber man weiß nicht ob es einen Gott gibt...........
Köstlich. Und das Wort vom existierenden Gott.😀 Als wenn ein nichtexistierender Gott einen Willen haben könnte. Klasse. Ich würde mir bei dem Zeug vorkommen wie Tarzan, der ungelenk sich langsam immer weiter in den Lianen verwickelt, stolpert und schließlich irgendwo in der Luft hängenbleibt.😀 Uuuuuuuuuuaaaaaaaaah!
Dann lass' es dir auf der Zunge zergehen, falls es dir bekommt. Ich ziehe die intellektuelle Auseinandersetzung mit dem Thema vor. Anbei noch ein Literaturtipp für diejenigen, die nachdenken und nicht nur polemisieren möchten:
http://www.medienprofile.de/articles/article/rbm_september_2010/
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer bestätigt mir denn bitte, dass das der Realität entspricht, was andere - in ihrem Verstand gefangen - mit 'Gott' erleben? Es könnten ja auch alle irre sein, wer weiss? Wenn es um sowas wie 'Gott' geht, vertraue ich nur meinen eigenen Erlebnissen.


Wer es dir bestätgt? Bestimmt nicht eine Gruppe über Gottgläubige herziehende Atheisten.

Es ist wie Eu-Frank schrieb, wenn man möchte, dass es Gott gibt, wird man mit der Lupe so nah rangehen, die Dinge prüfen und Schlüsse ziehen, die einem die Möglichkeit nahelegen. So taten es auch die Urchristen. Lies bitte mal 1. Korintherbrief, Kapitel 15🤐-28 (auch 2. Petrus 1🤐6) . Dort wirst du genau dein Problem erkennen und wie einer der bekanntesten Christen damit ringt. Was ich dort lese klingt nicht nach Leichtgläubigkeit, nach beschatteten Extremisten, nein, das klingt schwer nach Aufrichtigkeit, Suche und gefundenen Beweisen, die so stark waren, dass sie ausreichten. Ist interessant, das mal auf sich wirken zu lassen, statt diese Menschen immer nur als Märchenonkels, die irgendwas nicht begriffen und Gott zuschoben zu betrachten. Ich meine, du musst dann deswegen nicht glauben, aber du kannst einen Gläubigen vielleicht besser nachvollziehen und gehörst nicht zu denen, die den Glauben als Folge von weitererzählten Dummkopfmärchen früher Menschen hinstellen. Ein klein wenig mehr ist da schon dran, wenngleich es Glaube bleibt und ich nicht verächtlich auf den schaue, der nicht glaubt, außer er schaut auf den Glauben wollenden so, das fördert natürlich Abstand.

Sigi
 
Wie jetzt Forenregeln?

ZitatPrimav.:

Höfliche Zwischenfrage an die Moderatoren und den Admin: Entspricht derartige abwertende Formulierungen eigentlich den Nutzungsbedingungen, insbesondere was einen respektvollen Umgangston betrifft?
" Zitat Ende



@ Primavera:
Seit WANN darf ein user SICH SELBST nicht mehr "abwerten"?

Wenn mike über sein Spiegelbild erschrickt und die Tassen nachzählt bzw. sich wie Tarzan fühlt--öh-- soll er doch? Warum soll er sich 24h-lobpreisen ?

Ich stutze eher, weil ich keine Spiegel bei ihm vermutete 😎

Das wär ja echt fies,wenn ich mich nicht mal mehr HIER so richtig beschümpfen dürfte 😉



 
Wenn das so weitergeht, schick ich euch alle in die Schmollecke und verbiete euch drei Tage hintereinander, Süßkram zu essen. Menno! :mad:
 
Ach, das ist doch letzten Endes egal, finde ich. Ich bin auch meistens ziemlich glücklich (ok, seit gestern grad nicht so, aber anderes Thema) - darüber bin ich froh, das erzähle ich gerne weiter, wer sich mit mir freut - schön, freu ich mich zurück, wer's nicht glaubt oder akzeptiert, der halt nicht. Mir gefällt das Gehacke aufeinander deswegen nicht, weil's im Grunde Nebenschauplätze sind.

Das Thema an sich finde ich interessant, dieser Thread hat mir eine Menge Inspiration zum Nachdenken gegeben - da stören so Sandkastenspiele einfach. "Der hat angefangen" und "DIE hat mich zuerst beleidigt" - ich bitte euch! Ich bin mir sicher, würden wir alle uns gegenüber stehen, wäre den meisten so ein unwürdiges Verhalten doch peinlich. Hoffe ich zumindest.
 
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