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glauben?!

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Polytheismus ist im Grunde keine wirkliche Religion, weil sie der Unlogik unterliegt, Gott auf mehrere Instanzen verteilen zu wollen. Das kann man nicht nachvollziehen.

Ansonsten spielte wahrscheinlich empirisch der "Polytheismus" eine quantitativ untergeordnete Rolle. Kannst Du mir denn nennenswerte Polytheismen nennen?

Meinst du die Religionen oder ihre Inhalte?


Der wichtigste Grund vielleicht: wenn ich sagen wir mal 17 Götter in meinen System habe, dann habe ich im Grunde keinen Gott. Und wer hat schon Lust und Kraft, alle 17 Götter zu verteidigen? Potentielle Gegner würden vielleicht drei der 17 auch gut finden. So einigt man sich - im Grunde vollkommen inkonsequent - auf den kleinsten gemeinsamen Nenner (die drei Götter, auf die man sich von den 17 einigen kann 🙂).

Mit anderen Worten: Polytheismus ist dermaßen schwammig und nebulös, dass überhaupt keine klare Kante erkennbar ist, um die es sich zu streiten lohnen würde.

Kannst du darüber wirklich urteilen ? Inwiefern denn?😉

Polytheismus ist irrelevant. Und man streitet sich nicht um Irrelevantes.

Oder vielleicht einfach toleranter, es wäre nett wenn du auch andere Ansichten akzeptieren würdest die Kriege oder bessergesagt Verbrechen im Namen von Europäischen Kollonialmächten und im Islam sprechen da eine andere Sprache. Was fanatischer ist (z.B das Christentum), ist deshalb weder logischer und auch nicht relevanter. Eher engstirniger, fanatischer und mit weniger geistiger substanz, statt mit mehr.

Es hat wohl schon etwas zu bedeuten, dass die grossen Religionen monotheistisch sind.

Ja, ein blutiges Erbe, in dem anderen Kulturen gewaltsam die Botschaft der "Nächstenliebe" gebracht wurde. Darauf wäre ich nicht stolz. (siehe Hinduismus im Bezug auf große Religionen)

Denn nur hier kann die Wahrheit liegen. Ein Gottesteam 🙂)) ist ein logischer Widerspruch (bezüglich der für den Gottesbegriff erforderlichen Allmächtigkeit etc).

Ein Gottesteam ist ein Wiederspruch wozu ? Zum Christentum?
Das macht das christentum deshalb nicht logischer. Außerdem kennst du wahrscheinlich auch nicht die Unterschiede der Götter im Christentum und einer Heidnischen Religion. Glaube was du für richtig hältst. Es wird deshalb nicht richtiger.

Es kann nur einen geben.

Das klingt nach einem Film und die Polemik, mit der du dich an deinem Glauben festklammerst ist auch deutlich. Du musst sehr daran zweifeln, sonst hättest du diesen Beitrag nicht so geschrieben und mit diesem Satz beendet.


Genau das meinte ich: Dieses ewige Missionieren, und doch der hinduismus ist eine Weltreligion mit vielen Göttern.
Ich denke, dass du von der Edda (die religion heist heute asatru und ist in island ua. Staatsreligion) keine Ahnung hast.

Außerdem hat dieser Beitrag nicht die Frage beantwortet, warum immernur im Namen von Monotheistischen Religionen Kriege geführt werden.
 

Hallo Bleached,

schau mal hier: glauben?!. Hier findest du vielleicht was du suchst.

EDIT: Das ist an alle die, die irgendwelche fanatischen ansichten haben gerichtet. Weil mich einige dinge in diesem thread die ich gelesen habe etwas verärgert haben.

Das Christentum hatte keinen Erfolg. Es hat nichts (wie selbstverständlich) bereichert, es hat viele Kulturen in Europa und auch Mittel (und auch religionen, die viel tiefsinniger waren als das christentum) und Südamerika zerstört, alles andere wäre Geschichtsfälschung.
Ich bedauere es sehr und finde es schlimm, wie wir auch mit unserer Kultur umgehen.
Und wenn ich ein Christ wäre, würde ich mich für diese Verbrechen schämen, oder zumindest demut zeigen und nicht auch noch stolz darauf sein. (Wie war das noch gleich mit der Nächstenliebe ?)
Aber verlangt dann auch keine Toleranz, wenn ihr selbst so überheblich auf eurem hohen Ross sitzt und eure "christlichen Werte" vertretet, aber mit solch einer Selbstverständlichkeit euren "Glauben", der euren Vorfahren gewaltsam beigebracht wurde, über andere Glaubensrichtungen, gleich welcher art stellt.
Und das ist der zentrale Unterschied. Eine Ideologie/ Religion wie das Christentum lässt oft keine anderen Meinungen zu. Naturreligionen schon.
Dieser Fanatismus mancher ist echt unfassbar, man könnte hier manchmal meinen wir leben noch im Mittelalter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Antwort findest du in der Bibel selbst, die von den Christen, die so handeln von "Schein-Weizen" spricht im Gegensatz um Weizen und vom Abfall, der nach dem Tode der Apostel einsetzen sollte. Du hast die Blüten dieses Abfalls ja selbst bestens beschrieben.
Sie spricht auch davon, dass Gottes unsichtbarer Widersacher die Religionen dieser Welt missbraucht und gebraucht, weswegen an ihnen das Blut aller Arten von Menschen klebt. Les mal Offenbarung 17,18. Du magst das alles nicht glauben, trotzdem ist das die Antwort auf deine Frage, die schon schriftlich niedergelegt wurde, als der Abfall gerade erst ganz langsam begann.

Gruß Sigi

Diese Meinung kann man als andere Meinung gelten lassen. Im gegensatz zu einigen anderen Beiträgen von anderen usern...
 
Zuletzt bearbeitet:

Außerdem hat dieser Beitrag nicht die Frage beantwortet, warum immernur im Namen von Monotheistischen Religionen Kriege geführt werden.
Dann versuche ich es nochmal zu erklären:

Man kann sich nur sinnvoll um etwas streiten, das eine klare Kontur hat. Polyteistischen Relgionen haftet etwas Buntes, Unbestimmtes, vielschichtiges, diffuses an (keine klare Kante).

Das könnte auch eine Erklärung für den polytheistischen Hinduismus sein, der ein Sammelsurium vieler anderer Religionen darstellt.

Eine Partei, die aus CDU, SPD, FDP, Grünen und Linken bestehen würde, wäre so bunt wie ein Vogel und positionslos (will alles und nichts), dass man gar nicht mehr wüßte, worum man streiten soll und welche Ziele und Gegner man eigentlich hat).

Um laues Wasser streitet man sich nicht. Vielleicht verstehst Du, wie ich das meine.

Und nochmal ganz einfach: wenn eine polytheistische Religion zB acht Götter hat, dann findet ein potentieller Feind vielleicht einen oder zwei Götter von den acht, die ihm durchaus zusagen und der Streit unterbleibt.

Deshalb sind ja auch BoyGroups (Polytheisten) so beliebt. Einer der fünf süßen Boys gefällt doch jedem Mädchen. Solisten (Monotheisten) haben es da schon schwerer.

Hat also vor allem sozialpsychologische Gründe, warum polytheistische Religionen weniger anecken.

Einzelpersonen polarisieren mehr als (vielschichtige) Gruppen.
 
Dann versuche ich es nochmal zu erklären:

Man kann sich nur sinnvoll um etwas streiten, das eine klare Kontur hat. Polyteistischen Relgionen haftet etwas Buntes, Unbestimmtes, vielschichtiges, diffuses an (keine klare Kante).

Es gibt schon Kanten, aber diese sind eben weiter definiert.

Das könnte auch eine Erklärung für den polytheistischen Hinduismus sein, der ein Sammelsurium vieler anderer Religionen darstellt.

Eine Partei, die aus CDU, SPD, FDP, Grünen und Linken bestehen würde, wäre so bunt wie ein Vogel und positionslos (will alles und nichts), dass man gar nicht mehr wüßte, worum man streiten soll und welche Ziele und Gegner man eigentlich hat).

Der vergleich ist weit hergeholt, Götter sind kein Patreiensystem. Außerdem gibt es auch in solchen Religionen oft einen höchsten Gott. Die Götter solcher Religionen sind auch nicht mit dem Gott einer Monotheistischen Religion vergleichbar, die alten Ägypter glaubten zum Beispiel Re der Sonnengott sei die Wiedergeburt des Pharao.

Um laues Wasser streitet man sich nicht. Vielleicht verstehst Du, wie ich das meine.

Ich finde es seht interessant, ich kann daran nichts laues erkennen, vielmehr langweilt mich die Bibel, weil ich sie einfach zu einfach finde. Aber ich bin ja eh ungläubig. Warum werden wohl für Fantasyromane (Der Herr der Ringe) und Filme etc. meinst Heidnische Motive gewählt (Elfen, Zwerge usw.) und keine Engel? Weil es eben spannender ind vielschichtiger ist.

Und nochmal ganz einfach: wenn eine polytheistische Religion zB acht Götter hat, dann findet ein potentieller Feind vielleicht einen oder zwei Götter von den acht, die ihm durchaus zusagen und der Streit unterbleibt.

Deshalb sind ja auch BoyGroups (Polytheisten) so beliebt. Einer der fünf süßen Boys gefällt doch jedem Mädchen. Solisten (Monotheisten) haben es da schon schwerer.

Das kann ich nicht nachvollziehen, es gibt sicher keine Boygroups die an Odin glauben aber ich kenne sehr gute Musiker, die daran glauben.

Hat also vor allem sozialpsychologische Gründe, warum polytheistische Religionen weniger anecken.


Einzelpersonen polarisieren mehr als (vielschichtige) Gruppen.

Falls du damit die Neuzeit meinst: ich meinte auch in der Antike, dort gab es polytheistische Religionen und es kam nie zu kriegen der Religion wegen. Im Mittelalter hat es angefangen.
 
Im Grunde ist es doch klar , nach der Bibel ist Gottes Widersacher der satan Herrscher dieser Welt , dieses Systems ,in dem wir leben. Da wäre es ja verwunderlich , wenn nicht fast überall anecken würde was in Gottes Sinne ist. Glücklicherweise sind aber dem Satan Grenzen gesetzt , nicht auszudenken , wenn dem nicht so wäre.


Viele Grüsse
zeba


Aufgrund eines solchen Kommentars werde ich den Thread erstmal verlassen, da bei soviel Verblendetheit meiner Meinung nach eine sachliche Diskussion wohl nicht möglich ist.😉
Du glaubst doch nicht im Ernst an Satan oder ? Und wer anderer Meinung ist, ist vom Teufel besessen oder wie ? Willkommen im Mittelalter.

Was ich vergessen habe, etwas gutes hat das Christentum doch:
den Film fand ich wirklich komisch, solche Filme hätte es ohne das christentum nie gegeben.
YouTube - Das Leben des Brian - Die Steinigung
 
Hallo bleached!

Lebst Du diese "Religion" asatru ernsthaft? Oder betreibst Du sie nur im Sinne einer "spannenden" Folklore? Eine meiner Cousinen ist zB ein MittelalterFan. Sie kleidet sich so und geht auf entsprechende Feste etc.

Wenn Du ernsthaft an ihr hängst, dann würde es mich interessieren, was für Dich den Kern dieser "Religion" ausmacht. Was ist Dir an ihr wichtig? Was hat sie, was das Christentum nicht hat? Was ist an ihr besser als an allen anderen Religionen?

Warum sollte ich auch dieser Religion folgen? Oder ist das nur eine Geschmackssache, welcher Religion man folgt?
 
Zitat von Bleached: Aufgrund eines solchen Kommentars werde ich den Thread erstmal verlassen, da bei soviel Verblendetheit meiner Meinung nach eine sachliche Diskussion wohl nicht möglich ist.😉
Du glaubst doch nicht im Ernst an Satan oder ? Und wer anderer Meinung ist, ist vom Teufel besessen oder wie ? Willkommen im Mittelalter.

Was ich vergessen habe, etwas gutes hat das Christentum doch:
den Film fand ich wirklich komisch, solche Filme hätte es ohne das christentum nie gegeben.




Bleached, du scheinst wirlich von der althergebrachten Religion so erschlagen worden zu sein, dass du hiner jedem, der etwas glaubt, was in der Bibel steht, einen Katholiken des Mittelalters siehst.
Wenn Zeba an Satan glaubt, ist es dasselbe, als wenn einer an Jesus glaubt.

Laut Bibel sind das beide Geschöpfe von Gott, Engel also mit unterschiedlicher Machtstellung. Also, sobald ich an den biblischen Gott glabuen möchte, tauchen diese Wesen auch auf, als unsichtbare Kinder Gottes, wie wir Menschen laut Bibel sichtbare irdische Kinder Gottes sein sollen. Also nicht lächerlicher als jemand, der halt an Gott glaubt, aber das hatten wir ja schon.

Also an Satan glauben ist nichs anderes als an Gott glauben, kein Unterschied. Allerdings ist es nicht der Teufel, mit dem die Kirche Jahrhunderte die Menschen kirre gemacht hat, der mit dem Grill und den Flammen. Ich schätze mal, von diesen Bildern hast du dermaßen einen zuviel, dass es dir hochkommt, wenn einer nur ein Wort in die Richtung sagt, und rechts hast du.

Wenn du über deinen gerechten Zorn weg bist, kannst du viell. jemand wie Zeba wieder besser einordnen, denn der glaubt so wie ich das beurteilen kann sicher nicht an den Teufel der kath. Kirche des Mittelalters.

Gruß
Sigi
 
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