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glauben?!

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Ein Gut und Böse gibt es bei Asatru nicht, es hat alles seine Berechtigung.
Hallo Lumpi!

Ich danke Dir für Deine Ausführungen 🙂!

Aber angesichts eines Fehlens von Gut und Böse muss ich doch fragen:
Vergewaltigung von Kindern, Tierquälerei und Foltern von Menschen ist nicht Böse, sondern hat seine "Berechtigung"?
 

Hallo EuFrank,

schau mal hier: glauben?!. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Er soll doch Zimmermann gewesen sein, da wird er schon Tipps gehabt haben . . . 🙄

naaja, aber es tun sich noch weitere Widersprüche auf: die Römer waren ja bekannt dafür jeden Mehlsack zu protokollieren, zur Zeit zu der Jesus gekreuzigt worden sein soll, gab es 2 Kreuzigungen; das eine war ein Mörder, der andere ein Dieb. Des weiteren soll Jesus im zarten Alter von etwa 80 Jahren kerngesund in Jerusalem gesichtet worden sein (ein beträchtliches Alter für die damalige Zeit). Jesus wurde entgegen der üblichen Kreuzigungspraxis nicht die Arme und Beine gebrochen - warum nicht? Es gibt noch weitere Widersprüche, welche jeden Kriminalbeamten erschaudern lassen würden.

Viele Grüße

Lumpi
 
Hallo Lumpi!

Ich danke Dir für Deine Ausführungen 🙂!

Aber angesichts eines Fehlens von Gut und Böse muss ich doch fragen:
Vergewaltigung von Kindern, Tierquälerei und Foltern von Menschen ist nicht Böse, sondern hat seine "Berechtigung"?

Nein, es sind Fehler die ein Mensch beging, wo für er sich im vollsten Umfange zu verantworten hat. Eine solche Verantwortung endete auch zumeist im Moor.

Viele Grüße

Lumpi
 
Hallo Lumpi!

Ich danke Dir für Deine Ausführungen 🙂!

Aber angesichts eines Fehlens von Gut und Böse muss ich doch fragen:
Vergewaltigung von Kindern, Tierquälerei und Foltern von Menschen ist nicht Böse, sondern hat seine "Berechtigung"?


@Lumpi
Eine sehr gute Erklärung zu dem Thema.



Die ganzen Grausamkeinten im Namen des Christentums wurden ja bereits aufgezählt. Offenbar kommt es durch ein existieren von "gut" und "böse" nach christlichem Sinn auch zu solchen Grausamkeiten.

Wie erwähnt hatten die Germanischen Stämme (Wobei die Germanen eigentlich nur ein Stamm waren und Cäsar hat all diesen Stämmen eben diesen Namen aufgedrückt) feste Regeln, nach denen sie lebten. Es gab zum Beispiel "Heilige Plätze" Ting Plätze, wo sie sich bei schrwierigen Fragen beraten hatten. Außerdem hatten die Prister/Innen eine hohe Stellung und sogar der Herrscher einen Stammes musste ihre Entscheidung achten. Es gab also Regeln, nach denen gelebt wurde. Die Götter waren ein Teil der Natur, sie hatten menschliche Eigenschaften und waren keine weit hergeholten, undefinierbaren allmächtigen, wie der christliche Gott.
Somit taugten sie auch nicht als Druckmittel einiger, um Macht über viele auszuüben.
Die Grundlage dieses Glaubens war Selbstverantwortung, im Einklang mit der Umwelt zu leben. Es gab also kein "du bist böse" etc. Man war allerdings dafür verantwortlich und musste auch mit den Konsequenzen leben. Diese Angsmache, mit der Hölle, mit der die Menschen im Mittelalter mehr oder weniger gefügig und dumm gehalten wurden, gab es nicht.

Ich bin wie gesagt Agnostiker. Aber wenn ich glauben sollte/würde, dann daran, ich fühle mich diesem Glauben näher verbunden als dem Christentum, dass mir immer fremd war und mit dem ich nie etwas anfangen konnte.
 
Hallo Lumpi, bleached!

Ich versuche mal Eure letzen Beiträge zusammenzufassen.

Die "Götter" spielen eigentlich keine besondere Rolle:
Die Götter waren ein Teil der Natur, sie hatten menschliche Eigenschaften
Ich sage mal: dann waren es wohl keine Götter, sondern mythologische Gestalten.

Gut und Böse waren eher Begriffe eines Rechtssystems und hatten keine religiöse Bedeutung. Man mußte sich nicht gegenüber Göttern, sondern nur sich selbst oder dem Clan gegenüber verantworten.

Fehlverhalten wurde an dem eigenen Glücksgefühl und dem des Clans gemessen. Was weh tut, ist böse, was gut tut, ist gut. Eine Art Hedonismus.

Korrekt?
 
Diese Götter waren nichts anderes als Dér Gott heute. Auch ihm werden menschliche Eigenschaften angehängt.

Aber immerhin: In 1000 Jahren werden sie diesen christlichen Gott auch mit Leuten zusammen erwähnen, die eventuell ein eingeschränktes Weltbild hatten. Die Zeiten wiederholen sich halt.
Der gute Germane würde sich im Grabe umdrehen, wenn er wüßte, wie wir heute übers einen Gott reden.
 
im Mittelalter war nur schon der Zweifel daran daß die erde wohl keine Scheibe sei, strafbar.
Flache Erde

Zitat: "Die irrige moderne Annahme, dass insbesondere die mittelalterliche Christenheit an eine Erdscheibe geglaubt habe, wird von der Historical Society of Britain als weitestverbreiteter historischer Irrtum aufgelistet"

Faszinierend, wie sehr sich dieser Irrtum in den Köpfen der Menschen manifestiert hat. Im übrigen standen die mittelalterlichen Mönche und Nonnen mit ihrer Naturheilkraft auch nicht schlecht da. Hexenverbrennungen gab es dann sowieso erst mit der frühen Neuzeit (~14tes Jahrhundert).
 
Bleached;1648416Somit taugten sie auch nicht als Druckmittel einiger meinte:
Du verwechselst weiterhin den biblischen Gott mit dem katholischen Mittelaltergott. Nur eine kleine Anmerkung, soll kein Riesenthema eröffnen.

Sigi
 
Ja Bleached, ich kenne auch germanische Heiden welche sagen: "Mein Gott ist der Wald" - kein Asatruaner käme jetzt auf den Einfall das dies Plasphemie wäre. Es gibt/gab keine Gottheit der man sich verpflichtet fühlen mußte. Der Wotanskult war genau so gleichberechtigt wie der Donnerskult oder auch andere Gottheiten. Bei den Kelten war Loki die Gottheit der Wahl - in christlicher Hinsicht wurde ja Loki in die Nähe Satans gerückt, also schlechthin das Böse. Loki ist allerdings die Verbindung zwischen Riesen und Göttern, und ist jener welcher beständig für unvorgesehende Veränderung sorgt. Auch sind Lokis Zankreden christlich geprägt. In der älteren Mythologie geht man da von aus das Loki ursprünglich Lodur entstammt, also eine Feuergottheit, fast identisch mit Prometheus und später abgeändert Luzifer (der Lichtbringer). Loki so wie auch Donner sind Wesen welche mythologisch im engen Kontakt mit der Menschenwelt, also Mitgard sind. Sehen wir Loki mythologisch, so ist es jener welcher dem Menschen das Feuer brachte, was sowohl ein Segen als auch ein Fluch sein kann - je nachdem wie der Mensch es nutzt.

Viele Grüße

Lumpi
 
@Lumpi
Eine sehr gute Erklärung zu dem Thema.



waren ein Teil der Natur, sie hatten menschliche Eigenschaften und waren keine weit hergeholten, undefinierbaren allmächtigen, wie der christliche Gott.
.

Welche komischen Eigenschaften hat denn dagegen der weithergeholte Gott deiner Ansicht nach?

Würdest du die Berichte von Gottesmännern des Alten Testaments kennen, würdest du merken oder feststellen können, dass dieser Gott ihnen sehr nahe war, sehr menschlich mit ihnen umging und für sie eine Erlösung war im Gegensatz zu den Göttern der umliegenden Nationen. Und trotzdem fielen sie immer wieder auf diese "Steingötter" zurück, eigentlich komisch, wenn der Isaraelitengott eine Erfindung dieser Menschen war, um die Welt zu erklären und andere für ihre Religion zu begeistern.

Sigi
 
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