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Studie - "Wuchernder Fremdenhass, ersehnte Diktatur"

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Zu Sarrazins verbalen Abfall schrieb ich, daß ich befürchte, daß das Thema über Wochen und Monate Thema sein wird !

Den Vergleich mit Nazis betreffend folgendes. Meine Denkweise ist eine andere; Gedankgut von "Nazis" teile ich nicht, deren Handeln lehne ich ab.
Verschiedenste Kräfte dieses Landes stehen auf dem Standpunkt, daß z.B. die NPD eine demokratische Partei ist - sie darf zu "Wahlen" antreten, ist also durchaus akzeptiert !
Man brauch sie offenbar, um hier und da mal den "Gut-Menschen" zu miemen.

Kurz zu Umfragen. Gerade seit dem es wieder modern geworden zu sein scheint, wieder mal ein wenig über Integration zu diskutieren, bekomme ich verschiedenste Anfragen z.B. durch Postwurfsendungen von Parteien.
Bereits die Art und weise wie eine Frage gestellt ist, läßt eine Richtung erkennen. Auf den Aspekt Suggestion brauche ich jetzt wohl nicht einzugehen!

Die Zahlen (ca. 20 Mio. Menschen, die in den Hintern gekniffen sind) werden sich perspektivisch nur in eine Richtung ändern - nach oben!
Ich bin gespannt wie lange mancher braucht, um zu kapieren, daß die aktuellen "Erfolgsmeldungen" der Wirtschaft anderes brauchen, als Diskussionen auf vorgegebenen Bahnen.
Wirtschaftsexperten, die die Realität kennen, also Globalisierung in ihre Überlegungen einbeziehen, werden weggemobbt. Was der Rest zu verbreiten hat kann man in den Medien ertragen.

Lauft Seehofer und Merkel hinterher, feiert die Demokratie in dieser Kleinstaaterei. Wenn ihr über die Phase des Diskutierens der Diskussion Willen hinaus seit, dann meldet Euch.

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Seehofer…. | Von der Lust ein Türke zu sein
 
Irgendwie hab ich das Gefühl die Geschichte wiederholt sich.

Die Wirtschaftskrise der 20er hat die Reichen noch reicher gemacht. Die Schere zwischen Arm und Reich vergrößert. Der Kapitalismus ist gescheitert. Hat Ungerechtigkeit verbreitet und die Menschen wenig Menschlichkeit vermittel

Die Bevölkerung wurde unzufrieden und suchte Halt und Werte in Linken und Rechten Extremen. Selbst ein Albert Einstein der als naturwissenschaftliches Genie aller Zeiten galt war der Meinung die Lösung läge im Sozialismus.

Ungeachten dessen fanden konservative, in dem Fall "christliche" Werte, den meisten Anklang und der politische Rechtspopulismus präsentierte ein neues Feindbild, den Juden, dem man auch gleichzeitig die Schuld für das ungerechte kapitalistische System in die Schuhe schob.

Das Ergebnis kennen wir ja alle.

Danach gabs wieder leicht konservative kapitalistische System auf der einen und Sozialistische Systeme auf der anderen Seite.

Sozialismus hat, wie wir wissen, nicht funktioniert.

Danach ist mit der Zeit der Kapitalismus liberaler geworden, immer unsozialer. Bis zur Wirtschaftskrise die wir gerade erst erlebt haben.

Die Reichen werden wieder reicher und die Bevölkerung wird wieder unzufriedener und tendiert wieder in extreme Richtungen. Vorallem jüngere Leute besinnen sich wieder auf konservative Werte.

Da die Sozialismuspleite ja noch nicht ganz so alt ist scheint doch die Tendez im Volk eher zu Rechtem Gedankengut zu tendieren.
Und wieder gibt es ein Feindbild, den Moslem.

Ihm kann man jetzt zwar nicht die Schuld am Kapitalismus zuschieben, aber darum geht es nicht.

Es wiederholt sich wieder ein Muster, dass das Gleichgewicht zwischen Freiheit, Gerechtigkeit und menschlichen Werten ins Wanken bringt.

Es besteht also die Frage ob die Menschen dazu gelernt haben und sich dessen rechtzeitig bewusst werden. Wenn sie vergessen haben und wieder weiter in Extreme tendieren, sieht's für die Zukunft nicht sehr rosig aus.

Übrigens kann man auch auf muslimischer Seite über die Jahre sehr gut beobachten das die Haltung konservativer bzw. fundamentalistischer geworden ist, sozusagen in ein Extrem tendiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Menschen lernen nicht dazu. Sie prügeln immer noch auf Minderheiten ein und sind sich immer noch selbst der Nächste und sind immer noch zu bequem, aktiv was zu ändern und suchen immer noch nach einem "starken Mann", der das alles irgendwie richtet, "irgendwie richten" heißt: möglichst ohne viel eigenen persönlichen Einsatz; Menschen kategorisieren immer noch sehr gerne und haben immer noch schnell Vorurteile und sind immer noch neidisch auf alle, denen es scheinbar besser geht und glauben immer noch der Bildzeitung oder ähnlichen Schmierenblättern.
Hauptsache, nicht nachdenken. Ist zu anstrengend. -

Ändern tut sich da nix. Diejenigen, die fähig sind, gesamtgesellschaftliche Zusammenhänge zu begreifen und langfristig zu planen bzw. dementsprechend auch zu handeln, sind leider immer noch in der absoluten MInderheit - viell. 5 % der Bevölkerung. Hören tut auf diese Menschen keiner und an die Macht kommen diese Menschen sowieso nicht. Wer heute an der Macht ist, hat sich dort hochgeschleimt - was das heißt, muss man ja wohl nicht weiter erklären.

 

Auf diese Art und Weise Fremdenhass zu schüren, und sei es nur, latent, ist einfach. Sündenböcke für alles brauchen Menschen nämlich immer. Und wenn es keinen Grund gibt, wird ein Grund erfunden, die Presse ist da erfinderisch.

Ja, so werden die Emotionen kanalisiert und zum Thema gemacht für die Stammtische. Und wahrscheinlich spielen ja auch die voraussichtlichen Einschaltquoten und die Umsätze eine große Rolle für die Medien, die man mit positiven Nachrichten eben leider sehr viel weniger erreicht. Oder weil man zumindest glaubt, viel weniger Resonanz damit zu erreichen. 🙄
 
Ich frage mich nur was die Politik und Stammtischparolen mit den Ausländern zu tun haben die sich mir gegenüber S**** verhalten einem nachpfeifen und "Willste fi..." rufen.

Oder die Stress anfangen aller "Ey was kuckst du"

Und wenn man dann was erwiedert haste gleich Stress mit der ganzen Familie und wenn sie dann auf die Fresse kriegen schreien sie "Nazi".

Ich denke das die Abneigung gegen viele Ausländer in ganz persönlichen Erfahrungen der Deutschen zu suchen sind.
 
Das maße ich mir nicht an, zu beurteilen.
Ich vermute aber, dass viele einfach nur nachplappern, was andere ihnen an negativen Erfahrungen erzählen.
 
Ich frage mich nur was die Politik und Stammtischparolen mit den Ausländern zu tun haben die sich mir gegenüber S**** verhalten einem nachpfeifen und "Willste fi..." rufen.

Oder die Stress anfangen aller "Ey was kuckst du"

Und wenn man dann was erwiedert haste gleich Stress mit der ganzen Familie und wenn sie dann auf die Fresse kriegen schreien sie "Nazi".

Ich denke das die Abneigung gegen viele Ausländer in ganz persönlichen Erfahrungen der Deutschen zu suchen sind.


Das Problem ist, dass man von Ausländern mehr Anstand erwartet als von Deutschen!

Auch ich tue das manchmal, wenn ich ehrlich bin................
Warum eigentlich? Warum sollten sie besser und schlauer sein?
 
Das Problem ist, dass man von Ausländern mehr Anstand erwartet als von Deutschen!

Auch ich tue das manchmal, wenn ich ehrlich bin................
Warum eigentlich? Warum sollten sie besser und schlauer sein?

Wenn mir ein Deutscher "Willste fi..." hinterherschreit fängt der sich genauso eine ein wie ein Ausländer allerdings ist mir das erst einmal mit einem deutschen passiert und das war noch so einer von denen die besser türkisch als deutsch können 🙄
 
Danach gabs wieder leicht konservative kapitalistische System auf der einen und Sozialistische Systeme auf der anderen Seite.

Sozialismus hat, wie wir wissen, nicht funktioniert.

Gewisse Dinge wiederholen sich tatsächlich, vor allem die Zugkraft des ungehemmten Wirtschaftsliberalismus steht wieder vehemment auf. Lässt sich damit doch prima wieder der Reichtum ins Unermeßliche steigern.

Beim Scheitern des vermeintlichen Sozialismus bin ich mir nicht so sicher. Es gibt genug Leute, die dieses System ja Staatskapitalismus genannt haben. Denn die Betrebungen nach wirklicher Freiheit, das gab es in diesem System, so wie es sich schließlich entwickelt hat, nie. Im Gegenteil, es gab auch dort eine Diktatur von oben, wo die vorherrschende Politik gemacht worden ist, und der kleine Mann hatte nix zu sagen, das war doch alles nur Propaganda. Ich denke, dass dieses System ähnlich pervertiert gewesen ist, wie es der Kapitalismus letztendlich ja auch ist.

Karl Marx dafür verantwortlich zu machen, was aus seiner Idee viel später geworden ist, der ja obendrein in einer ganz anderen Epoche gelebt hat und unter ganz anderen Voraussetzungen, das greift ohnehin viel zu kurz. Es ist nicht mal eine Diskussion entstanden über die entstandenen Systeme und über die Kardinalfehler.

Vielleicht ist das ja ein Defizit, das wir jetzt und heute nachholen müssen, weil sich eben herausgestellt hat, dass alle bisher existierenden Systeme eben nicht das Gelbe vom Ei sind. Denn es gab ja auch signifikante Ursachen dafür, dass es ein Gegensystem zum Kapitalismus gegeben hat. Marx hatte im Grunde damals nur als erster auf die existierenden Fehler des Kapitalismus hingewiesen. Und diese Fehler sind sicherlich in der Vorgeschichte des beginnenden Kapitalismus zu suchen.

Die ja nicht wirklich behoben wurden, und was wohl nun aufs Neue eine Restauration erfahren soll, nachdem ja auch die Soziale Marktwirtschaft nach Keynes, die einen gemäßigten Wirtschaftsliberalismus zur Folge hatte, ja inzwischen wieder aufgegeben wurde. Es stimmt wohl, es ist wohl schwer mit dem Dazulernen.
 
Das Problem ist, dass man von Ausländern mehr Anstand erwartet als von Deutschen!

Auch ich tue das manchmal, wenn ich ehrlich bin................
Warum eigentlich? Warum sollten sie besser und schlauer sein?

Von Ausländern wird nicht mehr Anstand erwartet. Wenn von Ausländern die rede ist, dann beschränkt sich das überwiegend auf Türken, Araber, Libanesen,... so in die Richtung. Mit Japaner, Franzosen, Spaniern, usw. haben wir nicht das Problem.
 
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