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Selbstliebe

Hallo muse,

schau mal hier: Selbstliebe. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Das problem bei der Selbstliebe sind die Rückschläge bei Konflikten mit anderen. Da könnte echt mal jemand konkret schreiben, wie man es DA schafft sich selbst zu lieben.
 
ich hab auch mal mein eigenes kleines Gedicht dazugepackt.

Ich wache auf, keine Angst mehr,
ich liebe mein neues Leben sehr.
Gehe runter, dusche mich,
danach fühl ich mich königlich.
Jeder Tag bringt neues Glück,
meinen Zielen näher, ein kleines Stück.
Depressionen sind mir nunmehr fern,
ich bestreite mein Leben endlich gern.
Ich fühle mich frei, fühle mich stark,
Mein Leben, nicht mehr grau, nicht mehr karg.
Vielfältig und Farbenfroh
und spannend ist es sowieso.
Ich genieße endlich ich zu sein,
ich bin mein Glück und mein Glück ist mein.

Das habe ich geschrieben, nachdem ich eine tiefe Lebens-/Sinnkriese durchschritten habe und es spiegelt so ziemlich die Gefühle wieder, welche ich da hatte.
Diese würde ich durchaus als mich selbst liebende beschreiben.


Rückschläge wie diese mit anderen Personen, wie oben angesprochen, sind meines Erachtens dazu da, uns nach vorne zu bringen.
Nur durch Schmerz und Leid wächst man.
Zudem stellen sie uns auf die Probe und dienen uns als Reflektion darüber, wie weit wir letztendlich sind.
 
Da könnte echt mal jemand konkret schreiben, wie man es DA schafft sich selbst zu lieben.
In dem ich mir den "Rückschlag" zugestehe. Es ist einfach so.
Wenn ich klar für mich weiß was ich möchte und verstehe, was der andere möchte, weiß ich besser, was ich dafür aufgeben muß und was ich bekommen werde.

Beispiel:
Ein paar möchte zusammen in den Urlaub.
Er lieber aktivurlaub in den Bergen, sie lieber Wellness am Meer.

Möglichkeit 1
Man redet nicht drüber, daher:
Immer in die Berge, weil er der "Herr" im Haus ist, sie ist immer unzufrieden.

Möglichkeit 2:
Man redet darüber, versucht sich und den anderen zu verstehen, was die Wünsche und Bedürfnisse jedes einzelnen sind.
Jetzt kann man sich Lösungen erarbeiten, die jedem entgegenkommen.

Bei 6 Wochen Jahresurlaub:
1 Woche jeder für sich alleine, zwei Wochen gemeinsam
Diesen Urlaub in die Berge, das nächste Jahr Urlaub am Meer.
Kombinationsurlaub:
1 Woche aktiv, die zweite Woche Wellness.

So...
wo ist jetzt der Rückschlag ?

Jedem gehts gut, man ist zusammen gewachsen, weis noch klarer was man selbst und der Partner möchte.
Somit habe ich etwas aufgegeben und etwas sehr schönes bekommen.
🙂

Gruß Hajooo
 
Das problem bei der Selbstliebe sind die Rückschläge bei Konflikten mit anderen. Da könnte echt mal jemand konkret schreiben, wie man es DA schafft sich selbst zu lieben.
Hallo CHMD,

Deine Frage ist ziemlich allgemein gehalten... ich versuchs trotzdem:

Verstehe ich das richtig, dass Du damit generelle Ablehnung durch andere meinst, egal aus welcher Situation resultierend??

Die Angst vor Ablehnung, ist unsere Triebfeder der Selbstverleugnung.
Wir geben uns nicht so wie wir sind, und wirken nach außen nicht mehr
authentisch. Wir buhlen um Anerkennung und das wird bemerkt.

Also für mich ist die Basis für zwischenmenschlichen Kontakt meine "emotionale Unabhängigkeit". Die Erkenntnis, dass
ich mich für mein Glück und Wohlbefinden selbst verantwortlich fühle! M.E. die elementare Grundvoraussetzung für ein gesundes Miteinander.


Danach zu handeln heißt, dass ich in erster Linie keine Erwartungen an andere stelle, was meine Wunscherfüllung bzw.
das Versorgen meiner Bedürftigkeit und das Kümmern um meine Bedürfnisse angeht. Das ist meine alleinige Verantwortung
als erwachsener Mensch und wird leider immer wieder mißverstanden, frei nach dem Motto:"Der/Die muß mich glücklich machen!"
Die andere Person ist damit schlicht überfordert, da meistens auch nicht gelernt wurde, für sich selbst zu sorgen.
Also Teufelskreis, und wir machen uns unbewußt vom anderen abhängig und werden immer unzufriedener...

Das bedeutet aber auch, ich suche erstmal nicht woanders die Schuld für irgendwelche Fauxpas' meinerseits, sondern versuche mich
selbst zu reflektieren nach dem Motto: "Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus". Also Erkennen von Ursache und Wirkung...
Der ehrliche Blick in den Spiegel, der nicht immer angenehm ist...😎

Wir neigen gern dazu -mit einer sehr vorwurfsvollen Stimme- uns selbst zu kritisieren, uns selbst in den Hintern zu treten, uns zu hassen, zu verabscheuen, abzuwerten und machen uns damit selber klein! Seufz, das ist Abwesenheit von LIEBE! :mad:

Aber das wichtigst ist, dass ich MICH in jeder Situation annehme, so wie ich bin, ob ich nun toll war oder ein Tollpatsch, egal!😀 Wir wissen so viel und müssen quasi lernen, uns zu schätzen, zu achten, zu respektieren, zu umsorgen, zu fühlen, zu loben und anzunehmen.
Alles Attribute von LIEBE!

Die Herausforderung heißt, sich für uns selbst zu öffnen, sogar mit uns Mitgefühl zu haben, weil wir so lange ohne Liebe waren...
Dann können auch Tränen kommen, die angenommen werden möchten. Verunsicherung und ein ganz zartes Eigen-Gefühl stellen sich ein.
Wir fühlen uns fragil und verletzlich. WUNDERBAR, wenn wir es annehmen können, denn dann ist Freude, Zufriedenheit und ein warmes, sich ausdehnendes Gefühl da. 🙂:herz:


Beweise kann ich Dir dafür nicht liefern, sondern nur meine Erfahrung weitergeben, probieren kannst Du es nur selbst...😉

Alles Liebe
Willow
 
Zuletzt bearbeitet:
Also für mich ist die Basis für zwischenmenschlichen Kontakt meine "emotionale Unabhängigkeit". Die Erkenntnis, dass
ich mich für mein Glück und Wohlbefinden selbst verantwortlich fühle! M.E. die elementare Grundvoraussetzung für ein gesundes Miteinander.


Danach zu handeln heißt, dass ich in erster Linie keine Erwartungen an andere stelle, was meine Wunscherfüllung bzw.
das Versorgen meiner Bedürftigkeit und das Kümmern um meine Bedürfnisse angeht. Das ist meine alleinige Verantwortung
als erwachsener Mensch und wird leider immer wieder mißverstanden, frei nach dem Motto:"Der/Die muß mich glücklich machen!"
Die andere Person ist damit schlicht überfordert, da meistens auch nicht gelernt wurde, für sich selbst zu sorgen.
Also Teufelskreis, und wir machen uns unbewußt vom anderen abhängig und werden immer unzufriedener...
Die Gleichung "krankt".
1. Als Person, die ich mich für mich selbst verantwortlich fühle und dafür, für die Erfüllung meiner Bedürfnisse zu sorgen, erwarte ich das auch vom anderen. Das ist meine Hauptkritik. Jemand, der das nicht kann, mit dem kann ich nicht, er wäre mir kein ebenbürtiger Partner - auf welcher Ebene auch immer.
2. Wir erwarten alle etwas von anderen - sonst würden wir sie nicht brauchen. Ich schreibe bewusst "brauchen", denn wir brauchen andere Menschen - wofür auch immer. Sich künstlich als "erwartungsfrei" darzustellen, ist schlichtweg nicht wahr.
3. Die Schlussfolgerung, dass wir uns dann, wenn wir von anderen etwas erwarten - nämlich die Erfüllung unserer Bedürfnisse -automatisch und immer abhängig und unzufrieden machen, stimmt nicht unbedingt, sie stimmt nur dann, wenn der andere tatsächlich nicht zu uns (bezüglich unserer Bedürfnisse) passt. Dies festzustellen, obliegt nun wirklich uns selbst. Falsche Erwartungen in die falschen Personen zu stellen, ist wirklich dumm, und sollte vermieden werden.
4. Falls der andere aber passt, zu meinen Bedürfnissen, und ich umgekehrt zu seinen, geschieht Abhängigkeit - und sie ist, bis zu einem gewissen, von beiden Seiten gewollten Maß, ganz normal, ohne sie gäbe es kein menschliches Miteinander, egal, auf welcher Ebene.
 
2. Wir erwarten alle etwas von anderen - sonst würden wir sie nicht brauchen. Ich schreibe bewusst "brauchen", denn wir brauchen andere Menschen - wofür auch immer. Sich künstlich als "erwartungsfrei" darzustellen, ist schlichtweg nicht wahr.
Hier steckt aber eine Gefahr drin !
Ich muß überprüfen, ob meine Erwartungen real sind ! Das erfahre ich nur, wenn ich mich ausprobiere und meinem Gegenüber meine Wünsche, meine Ansicht äußere.

Eine Aussage wie:
Du müsstest schon längst wissen, daß ich das so und so mache. ich erwarte das von dir!
Diese Aussage engt den gegenüber sehr ein.

Hingegen:
Schatz, vorgestern, da haben wir das und das gemacht. Ich mache das schon immer in der Reihenfolge x y z. Das hat sich für mich aus den und den Gründen bewährt. Ist das verständlich oder hast du nen Tipp, obs noch besser ginge ?

Hierbei habe ich meinen Ansicht geäußert, mich erklärt und dem Gegenüber mit Offenheit im Gespräch gehalten.
Das ist doch viel entspannender 🙂

3. Die Schlussfolgerung, dass wir uns dann, wenn wir von anderen etwas erwarten - nämlich die Erfüllung unserer Bedürfnisse
Diese können nur erfüllt werden, wenn der andere diese auch kennt. 😉

Gruß Hajooo
 
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