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Hast du schon immer an Gott geglaubt?

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Es geht aber nicht um "den Glauben" sondern um Gottes Wort. Wenn wir uns darauf beziehen, dann gibt es eine Schöpfung, so steht es da. Nicht wir haben das Wort Gottes zu korrigieren, sondern das Wort hat uns zu korrigieren. Was die Kirchen inzwischen tun, dass ist keine Überraschung, sie passen sich inzwischen schleimpilzmäßig jedem Zeitgeist an, das wundert mich schon lange nicht mehr.

Natürlich gibt es eine Schöpfung. Die Evolutionstheorie tut dem Wort Gottes keinen Abbruch und korrigiert es nicht!
Was uns die Bibel zu glauben vorlegt, ist die Wahrheit von Gott dem Schöpfer und von unserer Geschöpflichkeit. Sie ist kein naturwissenschaftliches Buch!

Auch die Bibel hat Zeitgeistiges zum Inhalt und wendet sich dem damaligen Zeitgeist entsprechend an Menschen ohne unser heutiges Wissen.

Wenn Gott der Schöpfer der Welt ist, ist er auch der Schöpfer des Lebens, und dann be­halten alle biblischen Aussagen, die das Leben von Gott herleiten, ihre volle Gültigkeit. Auch wenn sich das Leben auf der Erde ohne besonderen Eingriff Gottes entwickelt hat, bleibt es Leben aus seiner Hand. Und auch wenn es dem Menschen gelingen sollte, Leben künstlich herzustellen, bleibt es Leben aus Gottes Hand.



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Nicht Böse sein, ich hab nur die ersten 3-4 Seiten gelesen, den Rest hab ich übersprungen denn auch ich möchte meinen Senf zu dem Thema abgeben.

Ich habe an Gott geglaubt als ich noch ein Kind war, hab jeden Abend.- vor dem zu Bett gehn gebeted...!

Dann starb meine Mutter, ich war 10 und Gott war weg!

Ich bin wie die Gegner von Bud Spencer, hart im Leben gelandet und er hat zu mir gesagt: Willkommen in der Realität!
 
Ja, Schäfchen. Die Realität, das viele Leid auf Erden können einen schon vom Glauben an einen Gott abbringen. Und dennoch haben viele Menschen, denen unvorstellbares Leid widerfahren ist am Glauben an Gott festgehalten, wider alle Realität auf Erden. Um nur das in der Menschheitsgeschichte in unseren Breiten relativ jüngste Leid zu erwähnen: Ob Nachfahren von nach dem Krieg Ermordeten und Vertriebenen oder Nachfahren von Holocaustopfern und und und .........
 
Zuletzt bearbeitet:
Liebes Schäfchen

Es tut mir leid, was du in deinen jungen Jahren erleben musstest.

Viele Menschen haben in ihrem Leben schon gefragt: «Warum lässt Gott die Ungerechtigkeiten, die Kriege, die Katastrophen und Krankheiten und den plötzlichen Tod zu?»

Solche oder ähnliche Fragen sind berechtigt, wenn sie ehrlich gemeint sind. Auch Jesus Christus schrie am Kreuz: «Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?» (Markus 15,34).

Dass es auf der Welt viel Böses und grosses Leid gibt, bedeutet nicht, dass es keinen allmächtigen Gott geben kann. Viele fantastische Kulturdenkmäler und Bauwerke wurden im Krieg durch Bombenexplosionen zerstört. Doch an den stehengebliebenen Pfeilern und den erhaltenen Torbögen kann man die Genialität des Baumeisters immer noch erkennen. Betrachtet man eine Blume mit ihren kunstvoll und farblich harmonisch angeordneten Blütenblättern, so muss man einen vollkommenen Schöpfer voraussetzen.

Gott hat das Böse nicht geschaffen, aber er hat es auch nicht verhindert. Vor der Erschaffung des Menschen lehnte sich Luzifer, ein Engelfürst, mit einer grossen Schar Engel gegen Gott auf. Gott hat ihn dann mit seinen Anhängern von seiner Herrlichkeit ausgeschlossen. Luzifer verführte auch die ersten Menschen, wodurch die Wegnahme der Vollkommenheit wie eine Bombenexplosion in die Welt kam.

Vielleicht sagst du: «Wenn Gott allmächtig ist, warum hat er dann zugelassen, dass Engel und Menschen sich für das Böse entscheiden können?» Gott als Schöpfer hat das Sagen und nicht wir. Er hat uns zu seinen Geschöpfen gemacht und nicht zu seinen Ratgebern. Gott ist nicht schuld am Leid der Menschen. Gott ist allmächtig und kann alles, aber er tut nicht alles, weil er den Menschen einen freien Willen geben wollte. Jeder kann sich freiwillig Gott unterordnen oder sich von ihm abwenden. Würde Gott in allem wirken, so gäbe es keine freie Willensentscheidung und wir wären wie Roboter, die willenlos und automatisch funktionieren.

Gott gibt uns die Freiheit, weil er uns liebt. Wer sagt: «Ich kann nicht mehr an einen Gott der Liebe glauben» - der hat von der Liebe eine falsche Vorstellung. Liebe ist nur da möglich, wo man sich frei für oder gegen jemanden entscheiden kann. Liebe zwingt nie! Sie lässt dem anderen immer die Freiheit. Gott zwingt niemanden. Er sucht Menschen, die sich aus freiem Willen ihm zuwenden und auf seine Liebe mit Liebe antworten.

Vielleicht betest du in der Not zu Gott, aber erlebst keine Hilfe? Verzweifelt fragst du dich: «Warum hilft Gott nicht?» In einer ähnlichen Situation gab der Prophet Jesaja seinem Volk zur Antwort: «Meint ihr, der Arm des Herrn sei zu kurz, um euch zu helfen, oder der Herr sei taub und könne eure Hilferufe nicht hören? Nein, sondern wie eine Mauer steht eure Schuld zwischen euch und eurem Gott; wegen eurer Vergehen hat er sich von euch abgewendet und hört euch nicht!» (Jesaja 59, 1-2). Gott möchte helfen, aber er kann oft nicht, weil er als heiliger Gott mit Sündern keine Gemeinschaft haben kann.

Aus Liebe zu uns verlorenen Menschen sandte Gott seinen Sohn in die Welt und liess ihn, mit unseren Sünden beladen, an einem Kreuz hinrichten. Jesus erlebte am Kreuz die Gottesferne, damit wir durch ihn Gott nahe kommen können. Nun kann jeder, der seine Sünden bereut, im Gebet dem Herrn Jesus alle Sünden bekennen und von ihm die vollkommene Vergebung annehmen.

Vieles, was in der Welt geschieht, können wir nicht verstehen. Wir haben keine Antworten darauf. Wer fragt: «Warum greift Gott nicht ein?» muss erkennen, dass er Gott keine Vorschriften machen kann. Wenn Gott nicht eingreift, so tut er dies nur, weil er mit uns Geduld haben möchte. «Denn Gott will nicht, dass jemand verlorengeht. Jeder soll Gelegenheit haben, vom falschen Weg umzukehren» (2. Petrus 3, 9).

Gott ist wie ein Vater, der darauf wartet, dass seine Kinder, die sich im Gewirr der Welt verlaufen haben, zu ihm zurückfinden. Bei ihm enden alle Fragen. Auch die Frage des Warum.
 
Dass es auf der Welt viel Böses und grosses Leid gibt, .......
Vielleicht sagst du: «Wenn Gott allmächtig ist, warum hat er dann zugelassen, dass Engel und Menschen sich für das Böse entscheiden können?» ........ Würde Gott in allem wirken, so gäbe es keine freie Willensentscheidung und wir wären wie Roboter, die willenlos und automatisch funktionieren.

Gott gibt uns die Freiheit, ............................ wie eine Mauer steht eure Schuld zwischen euch und eurem Gott; wegen eurer Vergehen hat er sich von euch abgewendet und hört euch nicht!» (Jesaja 59, 1-2). Gott möchte helfen, aber er kann oft nicht, weil er als heiliger Gott mit Sündern keine Gemeinschaft haben kann.


Lieber Fitundheil danke für deinen Beitrag, der sicher in manchen die Schuld der Menschen am Bösen zutreffend wiedergibt. Aber ich kann dir trotzdem nur teilweise zustimmen.

Es gibt und gab unendlich viel Leid auf unserer Erde für das der Mensch nicht einmal im Ansatz Schuld hat. Nimm alleine die vielen Naturkatastrophen, die soviel Elend und Leid brachten.
Auch der frühe Tod von Schäfchens Mutter als sie 10 Jahre war, lässt sich nicht mit dem Bösen der Menschen erklären.

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Sicher, Angelo, hat Gott als Mahnung auch diese Katastrophen desöfteren selbst geschickt. Wir wissen es aus der Bibel.
Andererseits haben wir Menschen mit der Erde bösen Raubbau betrieben und tragen nun auch die bitteren Folgen, was man kaum Gott in die Schuhe schieben kann - er hat uns gewarnt, seine Erde zu schützen und zu bewahren und wir sind dem nur sehr schlecht gefolgt...

LG

Christa
 
Sicher, Angelo, hat Gott als Mahnung auch diese Katastrophen desöfteren selbst geschickt. Wir wissen es aus der Bibel.
Das Alte Testament ist kein historischer Bericht, das in allen Details wortwörtlich zu nehmen ist. Vieles ist symbolhaft zu sehen.
Heutige Naturkatastrophen als von Gott geschickt zu interpretieren, verzeih mir, ist fundamentalistisch.

Andererseits haben wir Menschen mit der Erde bösen Raubbau betrieben und tragen nun auch die bitteren Folgen, was man kaum Gott in die Schuhe schieben kann - er hat uns gewarnt, seine Erde zu schützen und zu bewahren und wir sind dem nur sehr schlecht gefolgt...

Erdbeben, Tsunami etc. kann man sicher nicht den Menschen in die Schuhe schieben.


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Ich klinke mich auch mal wieder ein. Vielen Dank an alle Gläubigen für die gut gemeinten Beschimpfungen und die Ratschläge meine dummen Betrachtungsweisen abzulegen. Ich werde allerdings weiterhin an das rosa Nilpferd glauben. Es hat mir in schwierigen Lebenssituationen immer beigestanden und ist nie abgetaucht. Ich weiß einfach, dass es da ist und mich beschützt vor bornierten und engstirnigen Menschen, die seine Macht und seine Güte nicht anerkennen wollen, weil sie neidisch sind. (sarcasm off)

Na wie hört sich das an? Ziemlich scheise oder? Find ich eben auch.

@angelo
Ich finde es bemerkenswert, dass du ruhig und sachlich versuchst zu argumentieren. Mein Angebot inhaltlich zu diskutieren steht noch. Beantworte die Fragen von Dr. Rock.😉

@libermann
Von nix ne Ahnung, aber eine super Meinung dazu. Evolution bedeutet dass die Welt von einer auf die andere Sekunde *plopp* da war. Sicher, das *plopp* hat eben nur 6 Milliarden Jahre gedauert. Evolution hat auch nichts mit Zufall zu tun. Es ist eher so ähnlich wie beim antroposophischen Prinzip. Das alles so perfekt ist wie es heute ist, wie wir es heute beobachten, liegt nicht daran, dass es nicht anders sein könnte. Es könnte durchaus auch anders sein, aber dann würden wir nicht existieren um es beobachten zu können.
 
@angelo
Ich finde es bemerkenswert, dass du ruhig und sachlich versuchst zu argumentieren. Mein Angebot inhaltlich zu diskutieren steht noch. Beantworte die Fragen von Dr. Rock.😉

Hatte ich schon verteilt über mehrere Beiträge, hier zur Wiederholung nur die wichtigsten:


Hallo Dr. Rock Ich glaube in einem Punkt stimmen wir überein. Dass weder Gott beweisbar ist noch ein Nicht-Gott. Und auch darin sind wir im Gleichklang, dass die Wissenschaft immer mehr erklären kann. Das bedeutet aber für gläubige Mensch nicht, die auch den Stellenwert der Wissenschaft nicht Infragestellen, dass damit "die Idee eines Gottes" obsolet ist.
Glauben, ist eine völlig andere Ebene gegenüber den Naturwissenschaften.
Zu deinem "irrational und unsinnig".
Ich denke, der "goldene“ Mittelweg" liegt wie immer in der Mitte. Da wir mit Verstand geboren wurden, wäre es sicher nicht richtig, ihn zu ignorieren, ebenso wie eine Überbetonung des Rationalen zu Einseitigkeit führt. Ich denke, ein Streben nach einer gewissen Harmonisierung der vielen Elemente, die wir in uns tragen, führt uns sicher weiter. Man kann an Gott glauben ohne im irdischen Sinn zu wissen ob er existiert.
Gibt es irgendeine bessere Wahrheit über die letzten Dinge, als diejenige, die einem helfen zu leben?
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Zitat:
Zitat von Dr. Rock
Mir ist dann doch der Glaube an mich selbst lieber, da hab ich was handfestes...



Nun ja, das eine schließt das andere doch nicht aus. Der Glaube an sich selbst und der Glaube an Gott. Es ist schon richtig, dass der Glaube an Gott nicht so hanfest ist. Selbst die Bibel gibt sich gar keine Mühe, das Dasein Gottes handfest zu beweisen. Später haben sich Philosophen und Theologen mit Gottesbeweisen herumgeplagt. Es kommt mir absurd vor, Gott handfest beweisen zu wollen. Denn wenn er ist, und wenn er Gott ist, dann muss er außerhalb des Beweis­baren stehen, in einem Bereich, der sich dem Zugriff handfester menschlicher Schlussfolgerung entzieht.

Auch die Wissenschaft ist in Bezug auf das Woher und Wohin nichts handfestes. Als Atheist der an die Wissenschaft glaubt sagst du letztlich, wir kommen aus dem Nichts und gehen in das Nichts. Da war weder vorher was - vor dem Urknall - und da wird auch nachher nichts sein, nachdem wir sterben bzw. die Erde und das Weltall aufgehört haben zu existieren.

"Nichts" ist auch nichts handfestes.
 
Ob beweisbar oder nicht, du musst doch einen persönlichen Grund haben warum du an Gott glaubst. Du schreibst selbst dass die Wissenschaft immer mehr erklären kann und dass du das durchaus anerkennst. Aber trotzdem glaubst du an Gott. Aus welchem Grund?

Der einzige Grund den du bisher genannt hast war, dass man nicht das Gegenteil beweisen kann. Für mich ist das kein überzeugender Grund.
 
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