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Jesus ist wahrhaftig auferstanden

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Also alle die nicht an ein Jenseits glauben sind psychisch krank. Ich glaub bei dir transzendiert was im Oberstübchen.

sollte EuFrank das so gemeint haben, bin ich auch der Meinung es ginge zuweit

meiner Ansicht nach, ist es in der Tat nicht naheliegend an ein Fortleben nach dem Tode zu glauben, sofern man nicht einer Religion angehört, Nahtoderfahrungen sind meines Erachtens nicht glaubwürdig und auch sonst kann ein Fortleben nach dem Tode nicht bewissen werden, es ist damit eben eine Glaubenssache und wissenschaftlich nicht unbedingt plausibel, aber das besagt letztendlich nichts.

Obwohl ich an die Bibel glaube erscheint mir das zukünftige Leben kaum vorstellbar, nicht greifbar und damit auch zweitrangig - in dieser Hinsicht ist mir das Judentum sehr sympatisch, das weitaus mehr diesseitsbezogen ist als jede andere mir bekannte Religion und dennoch sehr großen Wert auf Gerechtigkeit und moralisch sittliches Verhalten legt. Gerechtigkeit sollte eben ein Selbstzweck sein und kein Mittel zum Zweck entweder der "Hölle" zu entgehen oder in den Himmel zu kommen.

Und noch was anderes:

Vom ursprünglichen Thema, der Auferstehung Christi sind wir übrigens mittlerweile weit entfernt.

Was mir übel aufstösst, dass beinahe jeder Thread zum christlichen Glauben auf die "Hölle" abdriftet, ich bin diese Diskussion langsam leid, vor allem wenn Atheisten dauernd darauf rumreiten, auch wenn der Einwand zunächst natürlich berechtigt ist, aber man sollte dann auch tatsächlich prüfen, auch als Atheist/Agnostiker, ob diverse Elemente, ich nenn es mal der "Volksfrömmigkeit" und der kirchlichen Dogmatik, authentische Lehren der Bibel wiederspiegeln.

Mein Thread über den Glaube an die "Hölle" hat es auf stolze 55 Seiten gebracht (siehe hier)

Mein Thread über die Allversöhnung ist dagegen vergleichsweise auf wenig Resonanz gestoßen (siehe hier)

Mein Eindruck ist, dass das Schreckgespenst der vermeintlich biblischen Hölle von Gläubigen und Atheisten gleichermaßen gerne instrumentalisiert wird. Von den Atheisten um Gott zu diskreditieren und den christlichen Glauben als "böse" hinzustellen und von manchem Gläubigen als letztes Ass im Ärmel, das wenn man den Kontrahenten nicht überzeugen man, man ihm wenigstens mit ewiger Verdammnis drohen kann.

Ich finde es schade, dass Sigi und ich scheinbar die einzigsten Gläubigen hier sind die die Lehre der Hölle vehement als unbiblisch ablehnen, auch wenn wir auch unterschiedliche Auffassungen vertreten und scheinbar von anderen Gläubigen und Atheisten gleichermaßen ignoriert werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo ein Mensch!

sollte EuFrank das so gemeint haben, bin ich auch der Meinung es ginge zuweit
Solches habe ich nie gesagt. Du solltest auf die Lektüre polemischer Sekundärliteratur besser verzichten 🙂.

Ich habe kurz gesagt formuliert, dass eine Beschränkung auf ein Leben im reinen Hier und Jetzt ohne Berücksichtigung von Metaphysik und Transzendenz, wie sie zB unser aller Tod andeutet, die Entstehung psychischer Krankheiten begünstigt.

Was das Leben nach dem Tod angeht, ist es in der Tat nicht beweisbar. Aber wir können darauf hoffen.

Gerechtigkeit sollte eben ein Selbstzweck sein und kein Mittel zum Zweck entweder der "Hölle" zu entgehen oder in den Himmel zu kommen.
Vor allem dem ersten Satz möchte ich zustimmen. Aber einem gerechten Humanisten ist es immer noch möglich, auf ein für ihn positives Jenseits zu hoffen.

Mein Thread über die Allversöhnung ist dagegen vergleichsweise auf wenig Resonanz gestoßen
Ich war dabei und habe den Gedanken einer ewigen Hölle als sinnlos abgelehnt.

Noch ein loser Gedanke, für den mir die Verbindung (gedächtnistechnisch) verloren gegangen ist:
Es kann für einen Menschen und seine psychische Gesundheit sehr hilfreich sein, wenn er auf eine ausgleichende Gerechtigkeit im Jenseits hoffen darf. Damit kann man der gefühlten Sinnlosigkeit erlittenen Unrechts einigermaßen plausibel begegnen. Ich denke da zB an KZ-Häftlinge etc.
 
Du solltest auf die Lektüre polemischer Sekundärliteratur besser verzichten 🙂.

Ich glaube es ist nicht gut für die psychische Gesundheit anderen Menschen mit Ignoranz und vorallem Arroganz zu begegnen, besonders wenn sie an den Standpunkten deines Weltbildes gewaltig wackeln können.[...]
 
Zuletzt bearbeitet:
Und selbstverständlich lassen sich solche Fragen auch zwischen Sauerbraten und Bundeslige klären. Da ist genug Zeit, sich über Dinge zu unterhalten, die es nicht gibt.
 
Dass Jesus auferstanden sein soll, ist wissenschaftlich unmöglich. Zumindest zu dieser Zeit war die Medizin nicht so weit, einen "Toten" auferstehen zu lassen und sie wird es auch lange Zeit noch nicht können.

Demnach ist das alles nur Quatsch. Halluzinationen, Wunschdenken, was auch immer. Jesus ist tot und Jesus bleibt tot. Wie jeder Mensch.

Wissenschaftlich unmoeglich? Stimmt. Schließlich handelt es sich bei einer Wissenschaft grundsaetzlich um eine Beobachtung oder Einschaetzung einer Sache oder eines Sachverhaltes durch den begrenzten, menschlichen Geist.

Es gibt ein Wissen, welches erst jenseits dessen beginnt, was Menschen als Wissenschaft bezeichnen. Bestimmte Dinge sind nicht mit unserem derzeitig entwickelten Geist zu erklaeren, das zu behaupten waere schlicht groessenwahnsinng.

Schau dir nur - rein wissenschaftlich betrachtet -;-) dein Gehirn an, es arbeitet nur mit 10% seiner Kapazitaet, an jedem Tag deines Lebens, 90% liegen komplett brach. Selbst rein biologisch ist diese Begrenzung evident.

Wenn man also Jesus Existenz wissenschaftlich bewiesen sehen will, sind die Botschaften dieses grossen Heiligen noch nicht wirklich durchgedrungen. Denn um die geht es und die stimmen und funktionieren in ihrer Essenz fuer absolut jeden Menschen, sei es ein Chinese oder ein Suedamerikaner. Das ist wichtiger als
jede Wissenschaft. Das kann jeder Mensch fuer sich selbst erfahren und ausprobieren. Seine Botschaft ist im Prinzip religionsunabhaengig.

Was nicht ist, kann ja noch werden.

Wenn du in deinem Abschlusszitat schreibst, der Westen sei verantwortlich fuer alle Rechtssysteme etc. und quasi das Maß aller Dinge - meinst du das positiv oder negativ? Es hoert sich fast so an, als meintest du es positiv.

Ich finde, dass der Westen ebenso verantwortlich ist fuer ein schreckliches Grauen, welches sich Tag fuer Tag aufs Neue abspielt. Und da kann sich einfach jeder angesprochen fuehlen. Wir sind das Kollektiv und manifestieren das Bewusstsein taeglich neu. Die Errungenschaften sind Teil des Ego, welches im Zuge der Evolution immer auf "hoeher, weiter, schneller" bedacht war und deshalb ueberhaupt erst diese Entdeckungen bzw. Errungenschaften machen konnte. Vom Standpunkt der Evolution verstaendlich. Es ist allerdings wahrlich nichts, auf das man stolz sein koennte, auch wenn es scheinbare Annehmlichkeiten gebracht hat.

Man braucht nur Nachrichten zu schauen, da sieht man den taeglichen WAHNSINN, den Menschen auf dieser Erde treiben.

Alles Gute.
 
Schau dir nur - rein wissenschaftlich betrachtet -;-) dein Gehirn an, es arbeitet nur mit 10% seiner Kapazitaet, an jedem Tag deines Lebens, 90% liegen komplett brach. Selbst rein biologisch ist diese Begrenzung evident.

😀 Ich peitsch mich weg.

Entschuldige, aber das ist ein alter Hut der noch gern von religiösen Gruppen verwendet wird um Anhänger zulocken. In der heutigen Zeit haben wir Neuroimaging das eindeutig zeigt das wir unser komplettes Gehirn nutzen. Sieht man ab und zu auch mal im Fernsehen solche Bildchen.

Wenn man also Jesus Existenz wissenschaftlich bewiesen sehen will, sind die Botschaften dieses grossen Heiligen noch nicht wirklich durchgedrungen. Denn um die geht es und die stimmen und funktionieren in ihrer Essenz fuer absolut jeden Menschen, sei es ein Chinese oder ein Suedamerikaner. Das ist wichtiger als
jede Wissenschaft. Das kann jeder Mensch fuer sich selbst erfahren und ausprobieren. Seine Botschaft ist im Prinzip religionsunabhaengig.

Was hat die Botschaft jetzt mit seiner Existenz zutun? Abgesehen davon was ist so revolutionär an seiner Botschaft, außer die Vergebung der Sünden. War im alten Testament auch schon alles da gewesen.

Ich find die Goldene Regel der Ethik viel prägnanter als Jesu's Botschaft. Und auch nicht alles was Jesus getan hat war in Ordnung. Da nutzt es auch nicht zusagen das waren damals andere Zeiten. Wir leben heute und aus heutiger Sicht sind eben einige Dinge die Jesus tat halt nicht das gelbe vom Ei. Man darf auch nicht davon ausgehen das sich im Laufe der Zeit die Ethik immer weiter verbessert hat. Es gab immer ein auf und ab.

Ich persönlich finde das was wir durch den 2. Weltkrieg lernen konnten viel bedeutsamer als Jesu's Botschaft. Wird im Film "Die Welle" auch nochmal thematisiert. Man sollte die Dinge nicht für bare Münze nehmen nur weil sie auf den ersten Blick toll sind. Schlimm ist es das die Bundestagswahl 2009 gezeigt hat das da was noch nicht klick gemacht hat. Die Leute haben sich bei dieser Wahl sehr offensichtlich von tollen Sprüchen verführen lassen. Es liegt Verantwortung in jeder Hand die ein Kreuzel auf dem Wahlschein macht. Jeder trägt Verantwortung für seine eigenen Taten und darüber sollte auch Bewusstsein herrschen.

Diese Botschaft ist nur so bedeutsam inwiefern man sich darin wiederfindet.

Die Errungenschaften sind Teil des Ego, welches im Zuge der Evolution immer auf "hoeher, weiter, schneller" bedacht war und deshalb ueberhaupt erst diese Entdeckungen bzw. Errungenschaften machen konnte. Vom Standpunkt der Evolution verstaendlich. Es ist allerdings wahrlich nichts, auf das man stolz sein koennte, auch wenn es scheinbare Annehmlichkeiten gebracht hat.

Erstmal vorweg. Bei der Evolution gehts nicht darum das der Stärkste, Beste bzw. Schnellste überlebt, sondern der Angepassteste. Das bedeutet die richtige Balance zwischen Egoismus und Altruismus.

Jesu's Botschaft predigt zuviel von letzterem und der von Herbert Spencer bekannte Ausspruch "Survival of the fittest" legt durch die Fehlinterpretation, die bis heut immer noch landläufige Meinung ist wie man hier demonstrativ sieht, Schwerpunkt auf das Erstere.

Man kann auch nicht die Errungenschaften verantwortlich machen für die Verfehlung einiger Menschen. Jemanden ein Messer zugeben ermöglicht ihm entweder Brot zuschneiden oder jemanden zu töten. Bei letzterer Möglichkeit kann man nicht einfach sagen: "Hätten wir bloß nicht das Messer erfunden."

Man braucht nur Nachrichten zu schauen, da sieht man den taeglichen WAHNSINN, den Menschen auf dieser Erde treiben.

Der Wahnsinn war schon immer da und die moderne Technik macht es möglich das uns der Wahnsinn nun aus den entlegensten Winkeln der Erde erreicht und noch konkreter und weniger verborgen bleibt.

Wenn man mal den Computer, das Radio und den Fernseher auslässt und nur den Lokalteil der Tageszeitung ließt wird man feststellen wie friedlich die Welt aufeinmal wirkt.
 
In der heutigen Zeit haben wir Neuroimaging das eindeutig zeigt das wir unser komplettes Gehirn nutzen.
Unser Kopfinhalt ist zu wesentlich mehr fähig als wir je begreifen könnten. Stichwort Inselbegabungen oder Autismus. Nach neueren Erkenntnissen nutzen wir demnach auch nur einen Bruchteil des im Gehirn über die Jahre angehäuften Wissens. Es ist schon faszinierend, zu was der Mensch fähig sein könnte, wenn denn die "Software" mitspielen würde.

Ich persönlich finde das was wir durch den 2. Weltkrieg lernen konnten viel bedeutsamer als Jesu's Botschaft.
Was haben wir denn gelernt? Außer der EU sehe ich nun keine größeren Verbesserungen seit dessen Ende.
 
Unser Kopfinhalt ist zu wesentlich mehr fähig als wir je begreifen könnten. Stichwort Inselbegabungen oder Autismus. Nach neueren Erkenntnissen nutzen wir demnach auch nur einen Bruchteil des im Gehirn über die Jahre angehäuften Wissens. Es ist schon faszinierend, zu was der Mensch fähig sein könnte, wenn denn die "Software" mitspielen würde.

Trotzdem nutzen wir das komplette Gehirn. Bei einem ist eine Fähigkeit mehr ausgeprägt als bei anderen. Und eine außergewöhnliche Begabung haben als Autist ist bestimmt nicht beneidenswert für den Preis geringerer Fähigkeit zur sozialen Interaktion. Übrigens eine Fähigkeit, die durch die veränderte Wahrnehmung die Begabung begünstigt.

Abgesehen davon nehmen sie von der Realität nicht irgend etwas wahr was anderen bzw Geräten verborgen bleibt.

Was haben wir denn gelernt? Außer der EU sehe ich nun keine größeren Verbesserungen seit dessen Ende.

Du musst weiter lesen. Es ging nicht um das gemeinsam statt gegeneinander, da gibts sicherlich bessere Beispiele. Es geht um das blinde Vetrauen. Hab ich übrigens hingeschrieben. Etwas daraus lernen zukönnen heißt nicht das man es auch gelernt bzw. begriffen hat.
 
Und eine außergewöhnliche Begabung haben als Autist ist bestimmt nicht beneidenswert für den Preis geringerer Fähigkeit zur sozialen Interaktion.
Es gibt auch Savants ohne Autismus, welche "normaler" als du oder ich sind. Das Verhältnis von den Möglichkeiten unseren Gehirns und dessen wirklicher Nutzung ist in etwa, als würde man auf einem PC Solitär spielen: man braucht beides zwar komplett, aber effektiv ist etwas anderes.

Etwas daraus lernen zukönnen heißt nicht das man es auch gelernt bzw. begriffen hat.
Darin besteht ein himmelweiter Unterschied. Der zweite Weltkrieg hat insofern zwar, wie vieles andere in unsere Geschichte, auch eine mahnende Wirkung. Die aber so dann in der Bedeutungslosigkeit versinkt.
 
Es gibt auch Savants ohne Autismus, welche "normaler" als du oder ich sind. Das Verhältnis von den Möglichkeiten unseren Gehirns und dessen wirklicher Nutzung ist in etwa, als würde man auf einem PC Solitär spielen: man braucht beides zwar komplett, aber effektiv ist etwas anderes.

Klar gibts die. Aber keiner von denen nimmt Dinge der Realität wahr die anderen verborgen bleibt. Darum gings ja in dem Gast-Beitrag und nicht darum das Menschen Dinge besser können als andere.

Darin besteht ein himmelweiter Unterschied. Der zweite Weltkrieg hat insofern zwar, wie vieles andere in unsere Geschichte, auch eine mahnende Wirkung. Die aber so dann in der Bedeutungslosigkeit versinkt.

Ist das bei Jesu's anders? (Ich sprech mal explizit vom Image der heutigen Zeit, also nicht das Bild was die Bibel repräsentiert)
Schau dir doch mal die Gesellschaft an. Findest du das Jesu's Botschaft angekommen ist?
 
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