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Jesus ist wahrhaftig auferstanden

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Hallo Tyra!

Ich weiß nicht genau, wie ich mich ausdrücken soll. Ich finde es schade, dass Du - zumindest aus meiner subjektiven Perspektive - sehr aggressiv mir gegenüber reagierst.

Du kannst versichert sein, dass ich mich stets (fast immer) in diesem Forum um eine sachliche und freundliche Auseinandersetzung bemühe. Wenn sich manche User dann regelmäßig und chronisch einer solchen Unterhaltung zu widersetzen scheinen, dann finde ich das schon irgendwie verdächtig.

Naja, eine sachliche Auseinandersetzung mit Dir erwarte ich eigentlich nicht mehr. Ansonsten habe ich wenig Lust auf dieses Gezänk mit Dir. Etwas anderes scheint nicht dabei herauszukommen. Ganz ehrlich: das finde ich schade.

@EuFrank:
ähm also du scheinst (mal wieder in tyraphober Manier) überlesen zu haben dass ich den monotheistischen Glauben gar nicht für die Psychose meiner Schwester verantwortlich gemacht habe und auch nicht als gesundheitsschädlich ansehe..daher hinkt dein Katja-Ebstein-Beispiel und geht ins Leere. Ich hatte mehrfach geschrieben dass ich jede Art des Glaubens in vernünftigem Maß genossen für sinnvoll halte..Kontingenzminderung etc.
Und ich habe auch deutlich geschrieben dass es gar nicht um ein Leben total ohne Glauben oder Metaphysik geht.

Es gibt zig tausend andere Möglichkeiten des Glaubens und auch metaphysisch zu denken oder zu transzendieren..im Hier und Jetzt zum Beispiel.
Im Hier und Jetzt zu leben bedeutet nämlich nicht dass man gar nicht transzendiert...du scheinst den Buddhismus offenbar nicht begriffen zu haben...? Oder nicht begreifen zu wollen...ist je eh einfacher und bequemer alles was der Bauer net kennt direkt ab zu lehnen.
Auch der Buddhismus beschäftigt sich mit dem Tod...wenn es soweit ist...und natürlich auch vorher indem z.B beim Zenbuddhismus auf mujo..Vergänglichkeit hingewiesen wird und von daher (= dem Bewusstsein der Vergänglichkeit/ des Todes der ja an sich gar nicht existiert er ist nur eine andere Daseinsform) die volle Konzentration auf das Hier und Jetzt erfolgt um dem wertvollen Geschenk des Lebens volle Aufmerksamkeit zurück schenken zu können. Es geht hier an sich um ein Bewusstheitsprogramm..zu wissen: hej, irgendwann hört diese Form des Lebens auf, also mach was draus!
Was ich am Buddhismus halt frischer und positiver finde ist dass der Tod nicht zum Schreckgespenst aufgepeppt wird um einer Religion Macht zu verleihen...Der Tod ist an sich was normales, was niemand fürchten muss und ewiges Leben hat man per se...Tod ist untrennbar mit dem Leben verbunden und lediglich ein anderer Systemzustand.

Ein wenig primitiv finde ich dein Umkehrspiel das Leben im Hier und Jetzt als gesundheitsgefährdend dar zu stellen...an sich lächerlich zumal ich nirgendwo geschrieben hatte dass christlicher Glaube oder Monotheismus gesundheitsgefährlich ist, psychisch krank macht oder ähnliches. Kopfschüttel.

Und was sind die ominösen wichtigen Fragestellungen eines Erwachsenenlebens genau?
Es spricht ja nix dagegen dass man sich im Hier und Jetzt intensiv den wichtigen Fragestellungen des Lebens widmet.

Schade dass du so blind und überstark auf dich bezogen argumentierst und gar nicht genau liest was andere schreiben und vor allem Dinge angreifst mit denen du dich offenbar nie richtig beschäftigt hast.

@BlackJack..ich hatte nirgendwo behauptet dass alle die an Gott glauben psychisch krank sind..das hatte Dawkins behauptet.
Ich für meine Teil denke das fanatischer oder dogmatischer Glaube einer Wahnvorstellung recht ähnlich kommt und es beim Glauben wichtig ist auf ein vernünftiges Maß zu achten...wie bei allen Dingen des Lebens..auch in Bezug auf Sauerbratenverzehr oder Bundesligaspieleguckerei.
 
einfach mal platt immer anti ...tja lizzy...letztlich sitzt du mit deiner Art und Weise wie du reagierst, deiner Aggressivität und Respektlosigkeit ganz alleine da....nennt sich Karma. Falls du den Buddhismus zumindest ansatzweise begriffen hast ist dir das bewusst.
Was würde Buddha zu deinen Worten denken? Liegt Weisheit darin, Wahrheit, Mäßigung und Gelassenheit?
Ich denke ein Buddhist würde sagen: nein...es spricht sehr viel Verwirrtheit, Egoblasiertheit und Respektlosigkeit aus einer Formulierung dass jemand den du gar nicht persönlich kennst, dessen wissen du nicht kennst einfach vor die Füße zu werfen er wisse gar nichts und habe nichts verstanden.
Das ist eher provozierendes Angriffsverhalten..aus was für Gründen auch immer...
Ein Buddhist kennt kein Entweder-Oder...sondern würde sagen: aha..du siehst also das im Buddhismus, ich sehe noch etwas anderes...Ein Buddhist sagt: sowohl-als auch..also sowohl das was du siehst hat Wahrheit als auch das was ich sehe trägt Wahrheit in sich...Du sagst jedoch: was Tyra sieht ist falsch, was ich sehe ist richtig...schwarz und weiss...Damit verrätst du an sich sehr viel über deine Denkweise, den Tunnelblick, die wahre Beschaffenheit deines Inneren, dein Seeleninneres etc.

Ich denke ich verstehe den Buddhismus halt anders. Dazu die Frage: hast du Buddhismus praktiziert? Also buddhistische Übungen gemacht, z.B Zenmeditation? Denn gerade der Buddhismus steht und fällt ja an sich durch die Praxis..nicht so sehr durchs drüber nachdenken..was eine nette Ergänzung ist aber den Inhalt bereits reduziert.
Ich kenne den Zenbuddhismus aus langwieriger Praxis mittlerweile recht gut. Ein Zenmeister hätte dir übrigens direkt auf deine Infragestellung des Hier und Jetzt hin eine geklatscht (mit dem Schmerz hättest du die Realität direkt erkannt...damit wäre der Blubberblasendenkprozess direkt gestoppt worden) und dich zur Gartenarbeit oder dem beliebt-berüchtigten Fegen in den Hof geschickt für die nächsten 10-100 Jahre 😉 je nachdem....Auf die Weise erfährt man die Realität Hier und Jetzt schon recht gut. Und für einige ist Fegearbeit sehr gute Vorbereitung.

Für mich weiss ich sehr gute welche Fragestellungen für mein Erwachsenenleben wichtig sind und ich antworte gerne:

Für mich ist Beziehungen in aller möglichen Form wichtig. Liebe und wie ich die Liebe zu denen die ich liebe erhalte und weiter entwickle.
Leben annehmen ist für mich wichtig, Leben teilen mit Vertrauten etc.

Natürlich sind auch materielle Dinge ein wenig wichtig...mein Job, wie ich mein Geld verdiene...das mein Beruf meiner Berufung folgt und mir nicht nur materiell sondern auch geistig was gibt, ich darin Entwicklungsmöglichkeiten wahrnehmen kann.

Autonomie, Freiheit ist mir wichtig. Denkarbeit ist mir wichtig...gemäß Aristoteles Eudaimonia-Konzept stetiges Tätigsein im philosophieren und wissenschaftlichem Forschen.

Realitätssinn und Geerdetsein ist mir wichtig...auch im Denken und dazu weiss ich dass ein vernünftiges Denken nur im regen, lebendigen Gespräch zustande kommt...man dazu natürlich den Mut haben muss sich öffentlich und mit seinem Namen und Gesicht dem Diskurs zu stellen...in Uniseminaren z.B, durch wissenschaftliche Veröffentlichungen, durch die Bücher die ich schreibe. Das alles dient der geistig-seelischen Entwicklung und Ausformung dessen was ich vom Leben an Gaben und Fähigkeiten erhielt und wie ich sie weitergeben kann.
Für mich liegt der Sinn des Lebens darin das Geschenk, dass man erhielt = das Leben zu achten, zu bewahren und zu hüten, zu entwickeln und daraus das Beste zu machen.

Wenn ich zurückblicke oder auch das Hier und Jetzt betrachte erfüllt es mich schon mit Freude dass ich vielen Menschen Inspiration gab und immer noch geben kann, früheren Reitschülern, Freunden, Bekannten, Klienten aus der Beratungsstelle in der ich arbeitete, heutigen Freunden, meinen Partnern (jo es sind zwei...mit der Mäßigung habe ich zugegebenermaßen ein wenig Probleme..aber ich arbeite daran 😉 ...dass man hie und da Impulse geben kann und Gedanken säen die sich dann entwickeln und Früchte tragen. Leben, Gedanken, Wissen teilen ist ein kreativer Akt...kann ein kreativer Akt sein, eine Sache die Früchte trägt, etwas Positives bewirkt.

Insofern frage ich dich in Bezug auf deine Worte im vorigen Post nun: was bewirkst du wenn du jemanden angreifst und recht beleidigend und pampig sagst dass jemand etwas nicht begriffen hat und gar nichts weiss? Bewirkst du damit was Positives? Ggf für dich da du dich damit besser fühlst jemanden runter gezogen zu haben?

Tyra

betr Wissen: ich denke der Begriff sollte sauber verwendet werden. Wenn du sagst du weisst etwas über eine Person, was sie alles weiss etc. solltest du sie zumindest persönlich kennen...Dies hier ist ein anonymes Forum und ich denke kaum dass man da von Wissen über eine Person reden kann. Denkst du nicht auch?

Kleiner gut gemeinter Tipp: Gedanken erden! Virtualität nicht mit Realität verwechseln.
Hier und Jetzt-Erfahrung, Lebenserfahrung findest du konkret im Leben...indem du dich körperlich und geistig und seelisch spürst und das Optimum was man dabei erreichen kann ist dass alle drei Wesenheiten also Körper/Geist/Seele im Takt zum Kosmos schwingen sozusagen..eine Art Einheitsgefühl. Um das zu Erreichen kostet das sehr sehr viel Meditationspraxis...ohne die Garantie diesen Zustand auch jemals zu erreichen...aber allein der Weg als Ziel lohnt sich an sich IMMER

Auch dieser Punkt war/ist für mich wichtig. Das wirkt sich ja insgesamt total auf meine Gesundheit und Lebensqualität aus...auch die Qualität meiner Denkarbeit. Von nix kommt schliesslich nix.
 
Zuletzt bearbeitet:
Markus Kapitel 3 Vers 28 und 29 meinte:
Das eine will ich euch sagen: Jede Sünde und jede Gotteslästerung kann den Menschen vergeben werden. Wer aber den Heiligen Geist verlästert, der wird niemals Vergebung finden; seine Sünde lastet für immer auf ihm.«

Der Heilige Geist ist eine Wahnvorstellung😀

Jetzt kann mich auch Jesus nicht mehr retten.😎
 
@ lizzy: achja was noch die Frage an dich angeht was wichtig für dich ist...offenbar hat die sich ja mit der Art deiner Kommentare hier und deiner threads insgesamt beantwortet...
Dir scheint es derzeit wichtig zu sein dich zu finden oder neu zu erfinden. Du bist eine junge Suchende die die viele Antworten noch nicht kennt aber auch ggf noch nicht die richtige Fragestellung ans Leben gefunden hat vermute ich.

Viel Glück und Erfolg auf deinem Weg das alles zu finden...es ist ein sehr spannender Weg...ich hatte und habe immer noch sehr viel Spass daran.

Falls du dich für Zenbuddhismus interessierst empfehle ich mal dich nach Dojos zu erkundigen wo du praktizieren lernst und Bücher von: Taisen Deshimaru oder Daisetz T. Suzuki...weiss jetzt nicht ob ich die Namen richtig geschrieben habe, aber über google findest du bestimmt was.
 
Hallo lizzy!

Ich hätte Dir jetzt gerne etwas aufgrund der Beiträge von Tyra geschrieben, die mir in gewisser Hinsicht nicht gefallen haben. Aber leider kann man Dich ja per Persönlicher Nachricht nicht erreichen😕.
 


Weder mit Buddhismus noch mit Meditation, noch mit sonstigen Übungen kannst du das Ziel finden. Und schon gar nicht mit einer materielistischen Einstellung. Das Ziel findest du nur auf geistigem wege.

Wir sind, was wir denken.
Alles was wir sind,
entsteht mit unseren Gedanken.
Mit unseren Gedanken machen wir die Welt
von Buddha

das sehe ich auch so, hier ein zitat aus dem sanskrit😉
[FONT=Times New Roman,Times,Times NewRoman]Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte. [/FONT]
[FONT=Times New Roman,Times,Times NewRoman]Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen. [/FONT]
[FONT=Times New Roman,Times,Times NewRoman]Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheit. [/FONT]
[FONT=Times New Roman,Times,Times NewRoman]Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter. [/FONT]
[FONT=Times New Roman,Times,Times NewRoman]Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.[/FONT]
[FONT=Times New Roman,Times,Times NewRoman]
[/FONT]


 
naja, du musst es ja wissen lizzy. Bleib du mal auf deinem hohen Ross zu denken dass du die alleinige Inhaberin der vollkommenen Wahrheit und des echten Wissens bist. Ich bin mir sicher früher oder später holt dich die Realität ein und bleibt nur zu hoffen dass du dann nicht zu hart auf dem Boden aufkrachst.
Und ich bleibe mal lieber auf dem Boden und fege weiterhin den Hof auf meiner weiteren Suche nach dem Wesen des Lebens.
Und was deine Überheblichkeit ggü Dojos etc angeht, ich vermute du hast einfach Schiss anderen Menschen direkt gegenüber zu treten, Angst vorm Leben und versteckst dich lieber mit großen Worten in anonymen Foren. Stimmts? Kleiner gutgemeinter Hinweis: hier findest du weder Wahrheit noch Leben, keine echte Freundschaft, keine ausreichenden Beziehungen. Und nur in verbindlicheren Beziehungen z.B der Teilhabe in einem Dojo an gemeinsamer Meditationspraxis oder aber in offenen Diskussionen mit Freunden oder an Seminaren findet man sich selbst und ein wenig Wahrheit.
Menschen die sich jedoch ab isolieren und denken dass sie es alleine schaffen straucheln eher über sich selbst. Menschen sind soziale Wesen und der Geist eines Einzelnen bleibt nur gesund, frisch und realistisch wenn er sich mit anderen austauscht. Austausch bedeutet jedoch zuhören können, annehmen können, sich einlassen können. Bei dir vermute ich Blockaden..du schottest dich ab indem du sagst du wüsstest bereits alles und wärest bereits fertig entwickelt. Aber das ist Illusion. Niemand weiss alles, niemand ist jemals fertig entwickelt. Menschen sind so konzipiert dass sie zu ihrer geistigen Entwicklung ein Leben lang dazu lernen müssen/sollten. Schottet man sich jedoch ab, d.h. nimmt man niemals die Gedanken anderer ernst oder teilweise an verbleibt der Geist im unentwickelten Stadium.
Ich kann deine Angst vor Zenmeditation und Dojos gut nachvollziehen...das wäre das Ende deiner Illusionen, es wäre Disziplin und Durchhaltevermögen erforderlich in Hinsicht auf die Formung des Geistes, aber an sich wäre das ein notwendiger Schritt in Richtung Entwicklung des Geistes.
Ich habe mich diesem Prozess gestellt, weil ich weiss dass das gut für mich ist. Und ich stelle mich dieser Arbeit auch weiterhin. Sehe das allerdings nicht als Spielchen an sondern nehme das schon etwas ernster.
Du wirst halt deinen Weg finden müssen und ich hoffe dein Konzept des Alleingangs geht auf. Was immer du auch tust,du wirst letztlich allein mit den Konsequenzen deines Handelns und Nichthandelns (das ja auch ein Handeln ist) klar kommen müssen.

Was Bonitas Ausflippen in Richtung Spieltheorie angeht finde ich das sehr seltsam. Kapier ich nicht so ganz. *

Generell denke ich dass man einige Teilwahrheiten lediglich mit einem gesunden Geist findet, bzw der Gesamtheit des menschlichen Seins. Körper, Geist und Seele sind ja schliesslich untrennbar miteinander verbunden.
Apropos Gesundheit...Schlaflosigkeit ist nicht so gut für einen klaren und gut funktionierenden Geist. Wie kam dein Beitrag von heute früh um 4:57 Uhr zustande?
Wie kann man ohne Aufputschmittel oder zumindest innerer Unruhe, die Schlaflosigkeit verusacht oder sowas um die Zeit noch wach sein?

Tyra

leider antwortest du ja nie direkt auf Fragen:
ich versuche es erneut: worin siehst du deinen Sinn des Lebens?
Und wie konkret setzt du das um?




@Bonita: erklär uns hier mal den Witz..bisher hat den ja niemand verstanden. Wie genau wurde ich maßgeblich ins Boxhorn gejagt? Und worin liegt das Spiel?...würde mich mal interessieren. Ich sehe nirgendwo Bezugspunkte. Also klär mich mal auf.

ich vermute es geht hier um Kindergartenspiele? Liege ich richtig?
Ist natürlich sehr unhöflich ggü dem TE.

Hallo lizzy!

Ich hätte Dir jetzt gerne etwas aufgrund der Beiträge von Tyra geschrieben, die mir in gewisser Hinsicht nicht gefallen haben. Aber leider kann man Dich ja per Persönlicher Nachricht nicht erreichen😕.

warum schreibst du das nicht öffentlich?.
Oder mal wieder eine OT-Tyra-Fehde..apropos OT mal wieder back zum Thema:


*******************************************

Was zum Thema passt ist der Gedanke dass man mit materialistischer Einstellung alleine nicht weiterkommt. Dem stimme ich zu. Allerdings kommt kein Mensch umhin nicht einen gewissen Basismaterialismus zu leben. Zumindest um sich eigenständig sein Essen zu verdienen, ein Dach über dem Kopf zu finanzieren etc. Denn der Geist wohnt ja in einem Körper der gewisse Materialien benötigt um den Geist zu nähren...Oder Genmaterialismus..wenn man Kinder bekommt materialisiert man sich ja auch körperlich-geistig aus. Kein Mensch kann ganz ohne. Einige superdisziplinierte Askese-Gurus schaffen es ggf.
Jesus war ja auch recht asketisch drauf, d.h er hat materialistischem Bestreben abgeschworen und für ihn waren die geistigen Dinge wichtiger. In diesem Punkt finde ich sein Vorbild sehr gut um die Menschheit die oft zu sehr in Materialismus eskaliert daran zu erinnern dass Geistiges wichtiger ist.
In meinem Leben hat geistige Entwicklung auch Primat..also Vorrang aber ich bekenne offen dass ich in einigen Punkten schwach bin und halt auch gerne schöne Kleidung habe, Haus, Auto etc. Dafür muss ich arbeiten, Zeit aufbringen. Gut dass mir das in einem Job gelingt in dem ich mich auch geistig entfalten kann. Was ich sagen will: man kann das eine an sich auch mit dem anderen verbinden.
Noch ein anderer Aspekt zum Materialismus: wenn ich gut verdiene gebe ich davon ja auch was in Form von Steuergeldern, Spenden an SOS-Kinderdörfer, Spenden an Hilfsorganisationen (z.B Human Rights oder für Projekte in Afrika zur Bekämpfung der Frauenbeschneidung etc.), Greenpeace, Geldgeschenke oder Sachgeschenke im Bekanntenkreis, Freundeskreis etc. an die soziale Gemeinschaft weiter. Ich nehme ja auch was: das Krankensystem z.B...für mich wird ja auch was gezahlt also sollte ich was zurück geben. Materiell und/oder immatierell. Ich gebe auch Geistiges weiter.
Alleine darüber zu reden reicht ja nicht, es geht um Authentizität, sprich Umsetzung im Handeln. Und mit diesem Handeln entwickelt sich auch der Geist weiter.
Mit materiellen Hilfen kann man auch Gutes bewirken wenn es im Geiste des Teilens geschieht...man kann Schulen in Afrika bauen, hungrigen Kindern Nahrungsmittel verschaffen, das Spiel der Chancenverteilung ein wenig verändern.
Also nicht nur entweder: Materialismus oder: geistige Entwicklung sondern:
sowohl ein gewisser Materialismus als auch geistige Entwicklung.
Die entweder-oder-Denkhaltung ist in meinen Augen eh zu engstirnig und gibt die Realität auch nur unzureichend wieder..sie ist oft mit einem Bewertungsdualismus belegt.

Genauso sehe ich das auch mit dem Glauben: es muss nicht entweder Gottglaube oder gar kein Glaube heißen sondern eher: sowohl gottlaube als auch anderweitige Glaubensformen und alles kann an sich, solange keine Richtung zu heftig, dogmatisch und machtgeil wird friedlich nebeneinander koexistieren.
Oder unterschiedliche Auffassungen vom Buddhismus z.B. oder unterschiedliche Denkweisen über andere Themen. Wieso eigentlich immer diese Antihaltung? (Frage ist an lizzy gerichtet) Ich vermute dahinter steckt viel Angst, die einige Menschen versuchen mit Egalisierung (dem Drang oder Zwang zu wollen dass alles dasselbe denken, so denken wie man selbst etc.) zu deckeln.

Dazu noch die Frage an dich lizzy: welchen Buddhismus meinst du an sich genau? Auf welche Bücher oder so beziehst du dich wenn du hier von deiner Ansicht/Meinung über den Buddhismus schreibst?

Als Deist lebt man da (zum Glück) pragmatischer. 😎

welche Art des Pragmatismus? Wohl der Platz-auf-der-Wolke-Sicherungs-Pragmatismus? Was ist aber wenn die Wolke Illusion ist?
Und wie wirkt sich dein deistischer Pragmatismus konkret auf dein tägliches Handeln und Leben aus? Was nimmst du von der sozialen Gemeinschaft, was gibst du zurück?
Ist es eher ein rein auf dich bezogener Pragmatismus oder denkst du dabei auch an die Allgemeinheit?
 
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