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Wie glauben an Gott "wiederfinden" ?

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    gott
für mich ist das alles nur Spass, ein Spiel. im schlimmsten Fall passiert gar nix, dann lass ich das eben wieder.

ist wie mit einem Geschäft, wenn ich wo nicht gut bedient wurde oder sogar betrogen, geh ich halt woanders hin und schaue, was dort im Angebot gibt.

mit freien Gemeinden will ich nix mehr zu tun haben. Diese ganze Beterei und Lobpreiserei nur, geldgeil ohne Ende, und Mitmenschen blieben auf der Strecke.

wer weiss, vielleicht werde ich im Alter wieder gläubig.

Hab im leben so viel Mist erlebt, auch für dieses jahr hab ich mehr als genug schon ( Einbruch zuhause, 2 Katzen gestorben, die dritte steht kurz davor, die Insolvenz die einfach kein Ende nimmt). hab die Schn***e dermassen voll.

LG Gatinha
 
Du warst niemals gläubig Gathina sonst würdest Du das nie so sehen. Ich kann Dir mit ziemlicher Sicherheit sagen,das Du nicht im Alter gläubig wirst wenn Du dich darauf einläßt. Mehr sag ich dazu aber nicht mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du wasst niemals gläubig Gathina sonst würdest Du das niemals so sehen können. Ich kann Dir mit ziemlicher Sicherheit sagen,das Du nicht im alter gläubig wirst wenn Du dich darauf einläßt.Mehr sag ich dazu aber nicht mehr.

Christen haben also nicht nur Anspruch darauf zu bestimmen, was wahr (egal wie absurd) und was falsch ist , sondern auch noch darauf wer gläubig war, ist und sein wird. Soso...
 
Du wasst niemals gläubig Gathina sonst würdest Du das niemals so sehen können. Ich kann Dir mit ziemlicher Sicherheit sagen,das Du nicht im alter gläubig wirst wenn Du dich darauf einläßt.Mehr sag ich dazu aber nicht mehr.

aha, und woher nimmst Du Deine Weisheiten?

ich weiss am besten, dass ich gläubig war, und es aufgrund vielen Leids und Enttäuschungen nicht mehr bin.

und wer weiss schon, wie ich im Alter denke? bis Du Hellseherin, was Du als Christ ja auch nicht dürftest?

LG Gatinha
 
Ich finds auch voll tröstlich, n Pfund Butter im Kühlschrank zu haben. Wenn es regnet und ich traurig bin, behelfe ich mir mit dem Gedanken an dieses leckere Pfund Butter zuhause und dass ich es mir dann eines Tages aufs Brot schmieren werde. Jeder, der dies nicht versteht, hat sicher noch nie ein schönes Pfund Butter im Kühlschrank gehabt bzw. dies zu schätzen gewusst! Immer, wenn ich ein Problem habe, sage ich mir, dass mein Leben nicht an mir ausgerichtet sein sollte, sondern allein an der Tatsache, ein Stück leckerer Butter zuhause zu haben, und dass mir andere gar nichts können, solang dies so bleibt. Ist mein Fokus darauf gerichtet, geht's mir meistens gut.

Wenn andere sagen, sie hätten so große Probleme, dass ihnen der Gedanke ein Pfund Butter nicht hilft, dann sage ich, dass das ja wohl nicht der Butter Fehler sei und sie sich ja nicht in Mist verwandele, nur weil man grade mal Liebeskummer hat. Dann kann man nur den Wert der Butter nicht so erkennen und dann ist es schwer, sich von dem Gedanken an sie erheitern zu lassen, aber sie ist immer da und wenn sich der Himmel wieder aufhellt, wird man froh sein, dieses Pfund Butter gehabt zu haben, auf das man sich immer verlassen konnte. Mein Stück Butter heißt übrigens "Wilson". Alternativ auch "Tony".

Wär voll cool, wenn das Pfund Butter mir auch noch das ewige Leben im Himmelreich verspräche, das wäre schon ein ziemlicher Bonus, und mit einer Sammlung Zitate und einer langwierigen Geschichte daherkäme. Dann würden vielleicht auch andere verstehen, was das Leben so lebenswert macht, wenn man immer ein Pfund Butter im Hause hat.
 
Im Übrigen möchte ich eine kleine Geschichte zu diesem Faden beisteuern, welche gleichfalls eine der möglichen Antworten auf die Theodizee-Frage darstellt:

Der rosa Blob

Es gab mal einen großen Blob. Es gibt eigentlich keine allgemein gültige Definition für einen Blob. Also definiere ich es mal nach meinem eigenen Gusto. Stell' dir eine große rosafarbene Wolke vor - das ist der Blob bzw. Gott. Der Blob war allmächtig. Er konnte zwei oder Dutzende von Welten erschaffen und sie im nächsten Moment auch wieder einstampfen. Er konnte die unterschiedlichsten Kreaturen erschaffen, darunter auch Menschen. Zeit spielte keine Rolle. Es war wie ein Film - ein großes Spiel. Der Blob war allmächtig. Er konnte mit Zeit und Raum spielen, Welten erschaffen und Welten vernichten, Kreaturen erschaffen und Kreaturen vernichten. Der Blob war allmächtig, er konnte alles erschaffen und alles vernichten, und allmählich wurde ihm die Bedeutungslosigkeit der ganzen Sache bewußt. Er fühlte sich einsam und gelangweilt. So beschloß der Blob sein größtes Projekt zu erschaffen. Er wußte, dass dieses Projekt nur Sinn haben kann, wenn er dafür seine eigene Existenz aufgibt. Auch das war dem Blob möglich, denn er war allmächtig. So versuchte er, das Beste und das Schlimmste in einer einzigen beschränkten Welt zu vereinen - die Freiheit und die Grenzen, das Gute und das Schlechte. Er gab seine Existenz auf, für Menschen, die sich mit allen Facetten des Lebens konfrontieren müssen, die innerhalb ihrer Grenzen ihre eigenen Entscheidungen treffen und dafür Verantwortung tragen. Das war der Plan. Der Blob befand es für einen guten Plan und gab seine Existenz dafür auf.
 
Es gibt Menschen, die an Gott glauben, und es gibt Menschen, die nicht an Gott glauben. Ich tue es übrigens nicht.

Der mitunter schönste und intelligenteste Satz von einem Gläubigen (gegenüber einem Atheisten), den ich jemals gehört habe, war wie folgt:

"An den Gott, an den du nicht glaubst, glaube ich auch nicht."
 

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