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Gesunder Umgang mit Religion = Hilfe im Leben?

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Denn wenn ich an neue Propheten glauben sollte, bedeutet das, das die ursprünglichen fehlerhaft waren, wenn sie sagten, dass es keine neuen gibt. Das wiederum hätte zur Folge, dass ich alle in Frage stelle und dann hätte der Glauben an neue auch keinen Sinn mehr.

Die Logik entgeht mir.

Wenn die alten Propheten gesagt haben, dass es keine neuen gäbe und diese Aussage jedoch fehlerhaft wäre, dann könnte man sehr wohl neuen Propheten glauben ,wobei der Sinn an diese zu glauben jedem selbst belassen wäre.

Logisch wäre eher für mich, dass wenn der alte Glaube in Frage gestellt wird und sich als fehlerhaft erweist dass es dann fraglich wird, ob je wieder ein dem alten Glauben entsprechender neuer Glaube hergestellt werden kann, oder ob das Zerwürfnis mit dem ursprünglichen Glauben das Glaubensurvertrauen dergestalt zerstört hat, das somit jeder weiterer Glauben als sinnlos und unmöglich beurteilt wird.
 
@ Polgara: Schon Jesus sagte ja was von "neuer Wein in neue Schläuche" 🙂

Für mich kann alles Mögliche ein "Prophet" (dt. Fürsprecher) sein - ein Kind, ein Baum, ein Fluss, ein Blick, eine Melodie ... ich glaube es war Kandinski, der sagte, Gott habe sich schon lange aus den Religionen zurückgezogen und würde sich jetzt in der Kunst zeigen.
 
Naja, Sigi,

das Alles infrage stellen hat bei mir - nach langem Suchen - erst recht zu einem Glauben geführt - den ihr ja soweit kennt.🙂

Peter


Grüß dich Pete (Überraschungsgast im Thread), lese zur Zeidt etwas über Philosophen, einiges darin ähnelt deinen Gedanken.

Aber das nur nebenbei. Momentan grad Zeitstress, drum geh ich jetzt nicht näher drauf ein.

Schönen Gruß

Sigi
 
Eine bestechende Logik!!!! Du hättest im Mittelalter einen hervorragenden Scholastiker abgegeben 🙂)

Würdest du diesen Satz denn auch einem Moslem sagen? Mohammed als "fehlerhafter Prophet"? Klingt ja fast wie bei Benedikt ...

P.S. Pete hat ja schon dazu geschrieben ... falls je mal dein

Aber Werner, du glaubst doch nicht dasselbe wie Pete?
O.k. wenn man den Club sehr weit steck, dann wohl ja 😉

Klar würde ich das auch einem Moslem sagen, weil es ja nicht meine Meinung ist, sondern so aus der Bibel herauslesbar ist, und wieso sollte ich das nciht weitersagen dürfen, finde es sogar gar nicht mal so verkehrt.

Nebenbeigesagt ist die kath. Kirche mit die einzige, die glaubt, dass eine eine Wahrheit geben muss, von daher ist dein Vergleich schon interessant. Ach so, die Zeugen glauben das auch. Und ich?
Ich finde den Gedanken momentan doch noch sehr interessant, obwohl ich dazu so manche Randnotizen machen würde.

Ach so, danke für den Scholastiker (Verteidiger der Wahrheit laut Lexikon - (klar weiß schon der theologisch begriffenen Wahrheit).

Sigi
 
@ Sigi: Wenn du mal mit einem Moslem ins Gespräch kommst, wird das sicher heiter (für den außenstehenden Zuhörer) ... zwei "Rechtgläubige" mit ihrem jeweiligen "Heiligen Buch" als Autorität im Hintergrund 🙂

Dürfte ein ziemlich unfruchtbarer "Dialog" (besser wohl Doppel-Monolog) werden ...

Liest du denn "über" Philosophen oder "von" Philosophen? Falls Letzteres würde ich dir gerne den Seneca empfehlen - vielleicht seine Schrift "Vom glücklichen Leben" (de vita beata). Das gibts als Reclam-Heft für unter 5 Euro. Er lebte ja zur gleichen Zeit wie Paulus und es wurde immer wieder spekuliert, er sei mit diesem im Schriftverkehr gestanden, weil sich die Gedankengänge zum Teil so heftig gleichen. Für mich durchaus einer der "Propheten" übrigens 😉

Ab ich dasselbe glaube wie Pete kann ich nicht sagen, halte es aber für ausgeschlossen, da ich denke, jeder Mensch glaubt letztlich auf seine eigene Weise - egal, wem er "nachglaubt". Und in dieser Betrachtungsweise ist der "Club", dem ich mich zugehörig fühle (der Club derer, die irgendwie zu glauben und zu zweifeln versuchen) auf jeden Fall groß genug, dass alle hier mit hineinpassen 🙂
 
Die Logik entgeht mir.

Wenn die alten Propheten gesagt haben, dass es keine neuen gäbe und diese Aussage jedoch fehlerhaft wäre, dann könnte man sehr wohl neuen Propheten glauben ,wobei der Sinn an diese zu glauben jedem selbst belassen wäre.

Logisch wäre eher für mich, dass wenn der alte Glaube in Frage gestellt wird und sich als fehlerhaft erweist dass es dann fraglich wird, ob je wieder ein dem alten Glauben entsprechender neuer Glaube hergestellt werden kann, oder ob das Zerwürfnis mit dem ursprünglichen Glauben das Glaubensurvertrauen dergestalt zerstört hat, das somit jeder weiterer Glauben als sinnlos und unmöglich beurteilt wird.

Hallo Polgara, ich versuchs nochmal. Wenn die alten Propheten im Namen Gottes reden, wenn sie das Format von Jesus haben und sich anmaßen direkt Gottes Wesen und Willen zu zeigen und dann fehlerhaft waren, dann habe ICH kein Interesse mehr an irgendwelchen neuen, die nie dieses Format erreicht haben. Denn dann bleibe ich bei Werner stehen, der sagt, jeder kocht sein Süppchen aus dem, was ihm einleuchtet usw. Insofern sehe ich in meiner Ausage keinen Logikbruch, jedenfalls nicht für mich. Es gäbe nur eine Möglichkeit, dass die alten, also Jesus vom Teufel waren und wir jetzt mit den Neuen endlich die Stimme Gottes haben. Prost 😱

Sigi
 
@ Polgara: Schon Jesus sagte ja was von "neuer Wein in neue Schläuche" 🙂

Für mich kann alles Mögliche ein "Prophet" (dt. Fürsprecher) sein - ein Kind, ein Baum, ein Fluss, ein Blick, eine Melodie ... ich glaube es war Kandinski, der sagte, Gott habe sich schon lange aus den Religionen zurückgezogen und würde sich jetzt in der Kunst zeigen.

Zeigt er sich ja, denn Kunst ist oft die Reaktion auf die Natur um und in uns und die spiegelt wieder den Schöpfer wider.

Werner, ich finde die Linie von den ersten Menschen über die Patriarchen zu Jesus und dem was er bis zum Ende voraussagt sehr logisch und beeindruckend. Für mich ist sie immer noch mehr als 50 Prozent, darum habe ich einen großen Respekt davor, eine andere kommt für mich nicht in Frage, da sie nicht diese Prozentzahl erreicht, außer solche wie mit der Kuns usw. die sind niedlich, die finden immer Platz 🙂

Sigi
 
dann habe ICH kein Interesse mehr an irgendwelchen neuen, die nie dieses Format erreicht haben.


Wobei ja konstruktiv alles subjektiv ist und du dir in diesem Fall konstruierst, dass es nach den alten Propheten keine neuen waren im für dich richtigen Format geben kann. Das ist da deine Logik.
Andere konstruieren anderes bekannterweise.🙂
 
@ Sigi: Wenn du mal mit einem Moslem ins Gespräch kommst, wird das sicher heiter (für den außenstehenden Zuhörer) ... zwei "Rechtgläubige" mit ihrem jeweiligen "Heiligen Buch" als Autorität im Hintergrund 🙂

Dürfte ein ziemlich unfruchtbarer "Dialog" (besser wohl Doppel-Monolog) werden ...

Liest du denn "über" Philosophen oder "von" Philosophen? Falls Letzteres würde ich dir gerne den Seneca empfehlen - vielleicht seine Schrift "Vom glücklichen Leben" (de vita beata). Das gibts als Reclam-Heft für unter 5 Euro. Er lebte ja zur gleichen Zeit wie Paulus und es wurde immer wieder spekuliert, er sei mit diesem im Schriftverkehr gestanden, weil sich die Gedankengänge zum Teil so heftig gleichen. Für mich durchaus einer der "Propheten" übrigens 😉

Ab ich dasselbe glaube wie Pete kann ich nicht sagen, halte es aber für ausgeschlossen, da ich denke, jeder Mensch glaubt letztlich auf seine eigene Weise - egal, wem er "nachglaubt". Und in dieser Betrachtungsweise ist der "Club", dem ich mich zugehörig fühle (der Club derer, die irgendwie zu glauben und zu zweifeln versuchen) auf jeden Fall groß genug, dass alle hier mit hineinpassen 🙂

Ich lese über, weil ich da etwas Nachholbedarf fürs Gesamtbild habe (nobody is perfect). Wenn ich da mal fertig bin, wäre es ja mal ein Anfang deinen Tipp aufzugreifen.

Apropo Moslemgespräche. Da ist wohl das Motto, "wer hat der hat" ganz passend, bevor man sich da rumstreiten müsste. Leider hatte ich wenig Gelegenheit, mit Vertretern dieses Glaubens zu sprechen. Aber nützlicher als Glaubensdiskussion wäre da vielleicht der Versuch, einfach gut miteinander auszukommen.

Sigi
 
Es gäbe nur eine Möglichkeit, dass die alten, also Jesus vom Teufel waren und wir jetzt mit den Neuen endlich die Stimme Gottes haben. Prost

Fast immer gibt es mehr als "nur eine Möglichkeit" 🙂

Gesund (und tolerant im Sinne des Zusammenlebens) finde ich zum Beispiel die, dass sich "Gott" jedem auf andere Weise offenbaren kann - der einen Kultur auf die eine und der anderen auf eine andere Weise. Dem einen Menschen so, dem anderen anders. Jeder bekommt einen kleinen Einblick, wie ein Steinchen zu einem großen Mosaik. Aber keines davon ist "wahrer" oder "unwahrer".
 
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