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Zweifel den biblischen chistlichen Glauben betreffend

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
@ bleached

genau , wenn Du Dir mal den Threadtitel durchgelesen hättest, dann würdest Du verstehen, das es in diesem Thread darum geht , Menschen , die sich für den biblischen Glauben entschieden haben, eventuelle Zweifel , bedingt durch organisatorische im Widerspruch zur Bibel stehende Behauptungen , auszuräumen.

Betrachte diesen Thread von mir aus als eine IG dafür . Da dies aber sich hier nicht um Deine persönlichen Ängste dreht , kannst Du doch betreffend der persönlichen Ängste die Du hast ebenfalls einen Thread eröffnen.

Ansonsten ist es in der Tat so , das man anhand des biblischen Geschlechtsregisters zurückrechnen kann , wann die Erschaffung Adams war . Dies fand nach der Bibel im Jahre 4025 v.Chr. statt , genauso wie ich es bereits sagte .


Viele Grüsse
zeba
 
Nach dem Geschlechtsregister der Bibel zB wurde Adam 4025 v.Chr. erschaffen.
Was für mich plausibel klingt , das aber wiederum nur weil ich die Existenz einer Sintflut und zuvor eeines Wassermantels um die Erde einräume...
Hallo Zebaothling!

Ich frage mich, warum Du die Bibel so hartnäckig verteidigen mußt. Was wäre denn verloren, wenn es den Menschen zB schon seit ca. 50 Millionen Jahren gäbe? Was wäre verloren, wenn sich die Bibel irren würde? Nicht viel. Der Glaube an Gott hängt nicht an der Bibel.

Und man sollte die Bibel vor allem nicht als wissenschaftliches Buch lesen.
 
Zeba will meines Fühlens weniger bekehren, wie Leute, die meinen, die Wissenschaftlichkeit der Evolutionsbeweise ist fix und unabänderlich, so dass Leute die sie anzweifeln, Verrückte sind.

Gefährlich ist m. E. nicht der Austausch von unterschiedlichen Meinungen, sondern die Art, wie der, der eine Meinung hat, auf andere herabsieht oder versucht, ihn zu gängeln, madig zu machen, als "verrückt" hinzustellen usw. Das ist gefährlich, nicht die andere Meinung.

Ich geh noch weiter, einer aus der Psychiatrie, der echt irgendwo nicht ganz ticken mag, mag für die Menschheit ungefährlicher sein als eine intelligenter Mafiose.

Fazit: Nicht was jemand glaubt oder verteidigt ist gefährlich, sondern wie er seine Position darstellt und wie er damit andere diskriminiert oder unterdrückt usw. im täglichen Leben oder bei Diskussionen.

Wenn Bleached Bedenken hat, dass das Thema von Zeba, wenn es ungehnidert öffentlich diskutiert wird,
die Weltverändert oder negativ beeinflusst, sollte sie sich beruhigen, denn ihre Ansichten werden weltweit viel öfter kopiert, bis Zeba an diese Zahl kommt, müsste er nochlange diskutieren.

Außerdem ist gerade Zeba der, der gegen die Organisierung von Menschen ist, was soll er also schon negatives bewirken, als Menschen zu einer demütigeren Haltung, was Entstehungsphantasien betrifft zu bewegen?
Seine Argumente sind mir, wenn er sachlich also bei der Sache bleibt und keine Schlüsse daraus über einen stülpen will, genauso willkommen also anregend, wie Arguemnte, die die Evolution beweisen sollen, wenn der Argumentgeber sachlich und nüchtern bleibt und keinen Atheisten aus jemand machen will, solange die Theorie kein Naturgesetz ist.
Natürlich mag es Menschen geben, sich gern von Zeba und/oder Atheisten zu einem anderen Leben bekehren lassen möchten, aber das kann ja dann auf Anfrage privat geschehen, oder?
Denn das das hier kein Bekehrungthread ist, da stimme ich mit manchem wohl überein.

Sigi


Warum ich das schreibe?
Weil ich glaube das Diskussionen nur sinnvoll sind, wenn man es unter dieser oder ähnlicher Prämisse tut. Solange man sich nicht auf diese Weise akzeptiert, kommt es immer wieder zu unnötigen Streit, der erstens nicht weiterbringt und zweitens schlechte Laune macht, letztlich vielleicht auch denen, die einfach nur aus Spaß diskutieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hey ihr,

eine gute Freundin von mir studiert Geologie.
Geologen datieren nicht nach der c14 Methode, sondern verwenden Isotope mit viel längeren halbwertszeiten, wie Uran, Thorium oder Kalium. Außerdem können Bodenschichten auf ihr Alter unterscht werden in dem berechnet wird wie lange der Druck der Schichten darüber aufrechterhalten werden mußte, um den zu beobachteten Effekt auf die Substrate in dieser Schicht zu erreichen.
Diese Methoden sind nicht immer genau. Dennoch ist ein Erdalter von 6000Jahren ausgeschlossen.

Darüber hinaus gibt es auch in der Bibel keine schlüssige Erklärung, wie in der kurzen Zeit die verschiedenen Gruppen Menschen, mit unterschiedlichen Hautfarben entstanden sein sollen.

Wie Frank schon schrieb. Die Bibel ist ein Glaubensdokument und kein wissenschaftliches Buch und auch dementsprechend zu lesen.
 
Hey ihr,

eine gute Freundin von mir studiert Geologie.
Geologen datieren nicht nach der c14 Methode, sondern verwenden Isotope mit viel längeren halbwertszeiten, wie Uran, Thorium oder Kalium. Außerdem können Bodenschichten auf ihr Alter unterscht werden in dem berechnet wird wie lange der Druck der Schichten darüber aufrechterhalten werden mußte, um den zu beobachteten Effekt auf die Substrate in dieser Schicht zu erreichen.
Diese Methoden sind nicht immer genau. Dennoch ist ein Erdalter von 6000Jahren ausgeschlossen.

Darüber hinaus gibt es auch in der Bibel keine schlüssige Erklärung, wie in der kurzen Zeit die verschiedenen Gruppen Menschen, mit unterschiedlichen Hautfarben entstanden sein sollen.

Wie Frank schon schrieb. Die Bibel ist ein Glaubensdokument und kein wissenschaftliches Buch und auch dementsprechend zu lesen.

Sapphyr,darf ich mal fragen, wer hier eigentlich meint, die Erde sei 6000 Jahre alt? Weil deine Argumente dazu sind ja nachvollziehbar.

Wenn die Bibel wissenschaftlichen Fakten widerspricht, kann man sie nicht mehr als das Wort Gottes ansehen, sondern als Geschichtsbuch unter vielen. Aber man kann nicht verlangen, dass sie geschrieben wurde, um wissenschaftlicher Führer zu sein, nein, das wirklich nicht, das ist sie nicht.

Sigi
 
Das ist ja schön für Deine Freundin , das sie Geologie studiert aber es ist schlichtweg egal welches Isotop durch einen Wassermantel um die Erde , der nach der Bibel bis 2371v.Chr. bestanden hat , die Isotope abgehalten hat , dann regneten sie mit der Flut hernieder .

Natürlich nur wenn diese wirklich stattgefunden hat , was ja möglich wäre .

Die ganze Erde mit Wasser bedeckt - gehen wir mal davon aus das dem so war , was würde geschehen?

Rein Physikalisch gesehen - stellen wir mal die Behauptung auf das es Berge gegeben hat wie den Ararat der in der Bibel erwähnt wird , um also die ganze Erde zu bedecken hätte es an einigen Stellen sehr hoch gestanden das Wasser .

Nun rechnen wir mal etwas - wenn ein Liter Wasser ein Kilo wiegt , und ein Würfel Wasser von 1cm x1cm 10 Gramm wiegt - dann würde eine Säule mit dem Grundmaß von 1cm x 1cm und der Höhe von 1m 1000 Gramm wiegen dann wären 10 m 10.000 Gramm , sprich 10 Kg Gewicht
dann wären 1000 Meter Höhe dementsprechend 1000 Kilo

wenn nun aber 5000 Meter Wasser dort stünden würden auf die Grundfläche von 1x 1 cm 5 Tonnen Gewicht einwirken .....

nämst Du eine Stahlstange mit 1cm x 1cm Grundmaß und würdest sie mit 5 Tonnen beschweren , so würde sie in der Erde versinken ....

gehen wir mal davon aus , das es vor der Flut Pangea gab , was meinst Du was dort geschehen würde in 5000 Meter unter Wasser ?

Das Szenario wäre sicher filmreif ist aber auch mit den Worten Gottes , die die Bibel wiedergibt einfach zu erklären , das unterste würde sich zuoberst kehren ....

Wasser würde aufgrund der aufgerissenen unter Druck gesetzen Oberfläche in unglaublichen Mengen verdampfen etc etc etc Erdkruste würde sich verschieben , ein ganz schlimmes aber sicher tödliches Inferno .


Sicher eine Möglichkeit alles Leben auf der Erde auszurotten.

das die Erde 6000 Jahre alt ist steht mit keinem Wort in der Bibel , es gibt eine Stelle , auf die sich zB die Kreatonisten berufen , wo erklärt wird

tausend Jahre sind für Gott wie ein Tag

liest man es aber im hebräischen , so könnte es bedeuten tausende Jahre sind für Gott wie ein Tag

somit wäre diese Stelle , die in meinen Augen falsch übersetzt ist , nicht mehr die Grundlage etwas derart willkürliches zu behaupten , ist ähnlich wie mit der Rippe .....

Allerdings ist in der Bibel die Rede davon das der erste Mensch Adam 4025 v.Chr. erschaffen wurde , aber da gab es Tiere und Pflanzen schon sehr lange .

Das Erschaffungszeitpunkt Adams ist anhand des biblischen Geschlechtsregisters genau zu berechnen.

Die würde zB auch erklären , warum Geologen öfters Fußabdrücke von Menschen neben denen von Dinos finden . Da diese Funde aber nicht in die Wissenschaftliche Theorie der Isotopenaltersbestimmung passen , sowie auch nicht in irgendwelche anderen außer der biblischen sehe ich keinen Grund der Bibel nicht zu glauben.

Das die Dolomiten aus den Resten eines Meeres bestehen wird sie dann auch lernen , Deine Freundin .....

das aber nur am Rande erwähnt .

viele Grüsse

zeba
 
Sapphyr,darf ich mal fragen, wer hier eigentlich meint, die Erde sei 6000 Jahre alt? Weil deine Argumente dazu sind ja nachvollziehbar.

Wenn die Bibel wissenschaftlichen Fakten widerspricht, kann man sie nicht mehr als das Wort Gottes ansehen, sondern als Geschichtsbuch unter vielen. Aber man kann nicht verlangen, dass sie geschrieben wurde, um wissenschaftlicher Führer zu sein, nein, das wirklich nicht, das ist sie nicht.

Sigi

Zebaothling schreibt, daß die ersten Menschen 4250 v.Chr. auf der Erde wandelten, nachdem sie erschaffen wurde.
Ok, wenn er jetzt einräumt, daß Gottes Zeitrechnung vor Erschaffung der Menschen anders war und 1000 Jahre oder auch Millionen Jahre wie ein Tag sind, warum soll es sich dann mit anderen Begebenheiten nicht ebenso allegorisch verhalten?

Das vorhandene Schriftgut in sumerischer Keilschrift z.B. dokumentiert Jahrtausende vorderasiatischer Geschichte. Anhand eines Vergleichs des Schriftguts mit zu einem späteren Zeitpunkt parallel verwendeten Schriften läßt sich eine Chronologie aufstellen, die bis in 4.Jahrtausend v.Chr. zurückverfolgen läßt. Das wäre also noch zu Lebzeiten Adams gewesen. Schon rein rechnerisch ist es unwahrscheinlich, daß die ganze bekannte Welt innerhalb einer so kurzen Zeit mit Menschen bevölkert wurde.
Von einer Sintflut ist in den überlieferten Schriften nicht die Rede, auch hätte es nach Auslöschen der Menschheit und allen Lebens zu einer Wiederbevökerung innerhalb weniger Jahre kommen müssen.

Geht man nämlich in ein beliebiges Museum, das sich auf Funde aus Ägypten und dem mittleren Osten spezialisiert hat, so trifft man auf Relikte einer Geschichtesschreibung die bis ins 2.Jahrtausend v.Chr. zu verfolgen ist. Da existierte schon eine hochentwickelte Kultur, viele Völker... das geht nicht innerhalb weniger Jahrhunderte. Beweise dafür sind die sogenannten Königslisten altägyptischer Herrscher. Da hier mehrere unabhängige entstandene Werke zu Rate gezogen werden können, sind die Datierungen halbwegs verläßlich.

Es bleibt die Frage, wie Menschen in der Folge der vermeintlichen Sintflut, bei der nach Zebas Meinung Pangea auseinanderbrach auf andere Kontinente gekommen sein sollen... haben sie sich erst vermehrt und dann noch ne Runde mit der Arche gedreht, um überall jemanden abzusetzen?

Wie schon gesagt. Es geht hier nicht gegen den Geist einer Religion, aber wer bitte hält sich wortwörtlich an alle Gebote, die dort auflistet sind? Sollen Christen kein Schweinefleisch essen? Müssen sie beschnitten sein? Muß ein Tieropfer dargebracht werden, wenn ein Kind geboren wurde?... Nein.
...und wenn man in diesen Belangen mit der Exegese so alltagsnah verfährt, warum soll es dann bei historischen Begebenheiten genauer zu gehen.
 
Das ist ja schön für Deine Freundin , das sie Geologie studiert aber es ist schlichtweg egal welches Isotop durch einen Wassermantel um die Erde , der nach der Bibel bis 2371v.Chr. bestanden hat , die Isotope abgehalten hat , dann regneten sie mit der Flut hernieder .

Natürlich nur wenn diese wirklich stattgefunden hat , was ja möglich wäre .

Die ganze Erde mit Wasser bedeckt - gehen wir mal davon aus das dem so war , was würde geschehen?

Rein Physikalisch gesehen - stellen wir mal die Behauptung auf das es Berge gegeben hat wie den Ararat der in der Bibel erwähnt wird , um also die ganze Erde zu bedecken hätte es an einigen Stellen sehr hoch gestanden das Wasser .

Nun rechnen wir mal etwas - wenn ein Liter Wasser ein Kilo wiegt , und ein Würfel Wasser von 1cm x1cm 10 Gramm wiegt - dann würde eine Säule mit dem Grundmaß von 1cm x 1cm und der Höhe von 1m 1000 Gramm wiegen dann wären 10 m 10.000 Gramm , sprich 10 Kg Gewicht
dann wären 1000 Meter Höhe dementsprechend 1000 Kilo

wenn nun aber 5000 Meter Wasser dort stünden würden auf die Grundfläche von 1x 1 cm 5 Tonnen Gewicht einwirken .....

nämst Du eine Stahlstange mit 1cm x 1cm Grundmaß und würdest sie mit 5 Tonnen beschweren , so würde sie in der Erde versinken ....

gehen wir mal davon aus , das es vor der Flut Pangea gab , was meinst Du was dort geschehen würde in 5000 Meter unter Wasser ?

Das Szenario wäre sicher filmreif ist aber auch mit den Worten Gottes , die die Bibel wiedergibt einfach zu erklären , das unterste würde sich zuoberst kehren ....

Wasser würde aufgrund der aufgerissenen unter Druck gesetzen Oberfläche in unglaublichen Mengen verdampfen etc etc etc Erdkruste würde sich verschieben , ein ganz schlimmes aber sicher tödliches Inferno .


Sicher eine Möglichkeit alles Leben auf der Erde auszurotten.

das die Erde 6000 Jahre alt ist steht mit keinem Wort in der Bibel , es gibt eine Stelle , auf die sich zB die Kreatonisten berufen , wo erklärt wird

tausend Jahre sind für Gott wie ein Tag

liest man es aber im hebräischen , so könnte es bedeuten tausende Jahre sind für Gott wie ein Tag

somit wäre diese Stelle , die in meinen Augen falsch übersetzt ist , nicht mehr die Grundlage etwas derart willkürliches zu behaupten , ist ähnlich wie mit der Rippe .....

Allerdings ist in der Bibel die Rede davon das der erste Mensch Adam 4025 v.Chr. erschaffen wurde , aber da gab es Tiere und Pflanzen schon sehr lange .

Das Erschaffungszeitpunkt Adams ist anhand des biblischen Geschlechtsregisters genau zu berechnen.

Die würde zB auch erklären , warum Geologen öfters Fußabdrücke von Menschen neben denen von Dinos finden . Da diese Funde aber nicht in die Wissenschaftliche Theorie der Isotopenaltersbestimmung passen , sowie auch nicht in irgendwelche anderen außer der biblischen sehe ich keinen Grund der Bibel nicht zu glauben.

Das die Dolomiten aus den Resten eines Meeres bestehen wird sie dann auch lernen , Deine Freundin .....

das aber nur am Rande erwähnt .

viele Grüsse

zeba

Nicht nur die Dolomiten bestehen aus den Resten des Meeres, sondern auch viele andere Gebirge. Fachleute können anhand der Verwerfungen zwischen schnellen und langsamen Prozessen unterscheiden. Der Aufwurf der Alpen durch die Plattentektonik war ein langsamer Prozeß.

Ich verstehe auch deinen überheblichen Ton nicht. Du führst deine Argumente an, ich meine. Genausowenig geht mir ein, warum du in einigen Bereichen sklavisch am Wortlaut hängst, bei anderen aber schreibst...neee, das ist ganz anders gemeint.

Zu den Kompressionskräften. Ich hab das mal berechnet, die 5000m Wassersäule, die du beschreibst würde einen Druck von 500bar ausüben. Das sind Kräfte, die auch in der Hydraulik zum Einsatz kommen und nicht sooo sensationell. Ich bin kein Physiker, wage aber zu bezweifeln, daß der Druck ohne die Zeitkomponenten ausreicht, die beobachteten Effekte zu erzielen.
Die von dir geschilterte Säule mit 1qcm Grundfläche würde natürlich nicht aufgrund der Kompression des Erdreiches, sondern durch Verdrängungskräfte einsinken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zebaothling schreibt, daß die ersten Menschen 4250 v.Chr. auf der Erde wandelten, nachdem sie erschaffen wurde.
Ok, wenn er jetzt einräumt, daß Gottes Zeitrechnung vor Erschaffung der Menschen anders war und 1000 Jahre oder auch Millionen Jahre wie ein Tag sind, warum soll es sich dann mit anderen Begebenheiten nicht ebenso allegorisch verhalten?

Hi Sapphyr, das ist ja nicht allegorisch, es ist einfach weil in der Bibel steht, dass der 7 Tag noch anhält, dass man folgern kann, dass die Tage keine buchstäblichen Tage sind, sondern evtl. unbestimmte Zeiträume. - Das von Zeba genannte Geschlechtsregister ist eindeutig buchstäblich aufzufassen, wenn man die Bibel liest merkt man das ganz einfach.

Das vorhandene Schriftgut in sumerischer Keilschrift z.B. dokumentiert Jahrtausende vorderasiatischer Geschichte. Anhand eines Vergleichs des Schriftguts mit zu einem späteren Zeitpunkt parallel verwendeten Schriften läßt sich eine Chronologie aufstellen, die bis in 4.Jahrtausend v.Chr. zurückverfolgen läßt. Das wäre also noch zu Lebzeiten Adams gewesen. Wenn du darüber Links hättest wäre ich dankbar, genauso bin ich gespannt auf Zebas Meinung, denn in dem Fall gilt der Threadtitel, mich interessiert der scheinbare Widerspruch. Vielleicht hat sich Zeba schon näher damit beschäftigt. Ich war bisher so unterrichtet,k dass nachweisliche, belegte Geschichte nicht weiter als ca. 6000 Jahre zurückweist. Würd mich jetzt schon interessieren. Schon rein rechnerisch ist es unwahrscheinlich, daß die ganze bekannte Welt innerhalb einer so kurzen Zeit mit Menschen bevölkert wurde.
Von einer Sintflut ist in den überlieferten Schriften nicht die Rede, auch hätte es nach Auslöschen der Menschheit und allen Lebens zu einer Wiederbevökerung innerhalb weniger Jahre kommen müssen. Das hört sich gut an, ich könnte jetzt aber sagen, dass die damalige Welt gar nicht so groß war, dass das unmöglich wäre. Aber auch das wäre nur Behauptung, schwimm grad, weil die Fakten fehlen. Vielleicht hat Zeba das intus?

Geht man nämlich in ein beliebiges Museum, das sich auf Funde aus Ägypten und dem mittleren Osten spezialisiert hat, so trifft man auf Relikte einer Geschichtesschreibung die bis ins 2.Jahrtausend v.Chr. zu verfolgen ist. Da existierte schon eine hochentwickelte Kultur, viele Völker... das geht nicht innerhalb weniger Jahrhunderte. Beweise dafür sind die sogenannten Königslisten altägyptischer Herrscher. Da hier mehrere unabhängige entstandene Werke zu Rate gezogen werden können, sind die Datierungen halbwegs verläßlich.

Es bleibt die Frage, wie Menschen in der Folge der vermeintlichen Sintflut, bei der nach Zebas Meinung Pangea auseinanderbrach auf andere Kontinente gekommen sein sollen... haben sie sich erst vermehrt und dann noch ne Runde mit der Arche gedreht, um überall jemanden abzusetzen?

Wie schon gesagt. Es geht hier nicht gegen den Geist einer Religion, aber wer bitte hält sich wortwörtlich an alle Gebote, die dort auflistet sind? Sollen Christen kein Schweinefleisch essen? Müssen sie beschnitten sein? Muß ein Tieropfer dargebracht werden, wenn ein Kind geboren wurde?... Nein.
...und wenn man in diesen Belangen mit der Exegese so alltagsnah verfährt, warum soll es dann bei historischen Begebenheiten genauer zu gehen.

All die genannten Dinge fallen weg, weil der mosaische Gesetzesbund aufgehoben wurde, nicht weil man anfing, das lockerer zu sehen. Hat alles seine Gründe.
Einer der Hauptgründe, warum man als Christ diese Dinge glaubt, ist natürlich Jesus. Man betrachtet ihn als Gottes Sohn, und wenn der all diese Dinge erwähnte, und wörtlich meinte und glaubte, war er entweder nicht Gottes Sohn oder wir haben allen Grund, das zu glauben. Da fällt und steht viel damit.

Aber warten wir mal auf Zeba, den den interessanten Thread eröffnet hat.
Ich glaub nicht, dass er dich angreift, er hat sich weit rausgelehnt und ich bin einfach nur wohlwollend gespannt, was er zu sagen hat.

Sigi


Was mir grad so einfällt, von den Tagen des Abraham bis zum Auszug des riesigen Sklavenvolkes Israel aus Ägypten sinds wie du sagst, grad mal ca. 500 Jahre, jetzt lebte Abraham aber schon paar Hunderte Jahre nach der Flut. Israel ging aus Abrahams Enkel (?!) hervor der noch später lebte und wurde in der Kurzen Zeit so ein großes Volk, es gab viele Linien von denen aus große Völker entstehen konnten.

Hab grad noch was gelesen. Von der Zeit als Jakob mit seinen 12 Söhnen in Agypten ankam, bis zur Befreiung waren es 215 Jahre. Von dieser Ursprungsfamilie waren dann 600.000 Leute. Das war nur die Familie Jakobs (2. Mose 12:37)

Was mir aber unklar bleibt, wie weit deine Angaben zurückgehen und wie zuverlässig die geschichtlichen Zahlen sind, die du nennst. Zeba!! ....🙂
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier ein paar Links

Mit Hilfe der sogenannten Dendrochronologie und des Jahresringkalender lassen sich Hölzer, die zum Bau von Behausungen et. verwendet wurde, bis 6000 v Chr.(also vor Adam) zurückdatieren. Hätte es eine Sintflut gegeben, müßte es eine Lücke geben. Der Jahreskalender hätte nicht erstellt werden können.

Dendro Hamburg
Labor für Dendroarchäologie: Aktuelles
https://botanik.uni-hohenheim.de/hoh-jahrringkalender.html

Zu den diversen Königslisten:
Mesopotamien

und hier ein schönes archäologsiches Buch zu den Mosopotamiern
Early Mesopotamia: society and ... - Google Bücher
 
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