Zebaothling schreibt, daß die ersten Menschen 4250 v.Chr. auf der Erde wandelten, nachdem sie erschaffen wurde.
Ok, wenn er jetzt einräumt, daß Gottes Zeitrechnung vor Erschaffung der Menschen anders war und 1000 Jahre oder auch Millionen Jahre wie ein Tag sind, warum soll es sich dann mit anderen Begebenheiten nicht ebenso allegorisch verhalten?
Hi Sapphyr, das ist ja nicht allegorisch, es ist einfach weil in der Bibel steht, dass der 7 Tag noch anhält, dass man folgern kann, dass die Tage keine buchstäblichen Tage sind, sondern evtl. unbestimmte Zeiträume. - Das von Zeba genannte Geschlechtsregister ist eindeutig buchstäblich aufzufassen, wenn man die Bibel liest merkt man das ganz einfach.
Das vorhandene Schriftgut in sumerischer Keilschrift z.B. dokumentiert Jahrtausende vorderasiatischer Geschichte. Anhand eines Vergleichs des Schriftguts mit zu einem späteren Zeitpunkt parallel verwendeten Schriften läßt sich eine Chronologie aufstellen, die bis in 4.Jahrtausend v.Chr. zurückverfolgen läßt. Das wäre also noch zu Lebzeiten Adams gewesen. Wenn du darüber Links hättest wäre ich dankbar, genauso bin ich gespannt auf Zebas Meinung, denn in dem Fall gilt der Threadtitel, mich interessiert der scheinbare Widerspruch. Vielleicht hat sich Zeba schon näher damit beschäftigt. Ich war bisher so unterrichtet,k dass nachweisliche, belegte Geschichte nicht weiter als ca. 6000 Jahre zurückweist. Würd mich jetzt schon interessieren. Schon rein rechnerisch ist es unwahrscheinlich, daß die ganze bekannte Welt innerhalb einer so kurzen Zeit mit Menschen bevölkert wurde.
Von einer Sintflut ist in den überlieferten Schriften nicht die Rede, auch hätte es nach Auslöschen der Menschheit und allen Lebens zu einer Wiederbevökerung innerhalb weniger Jahre kommen müssen. Das hört sich gut an, ich könnte jetzt aber sagen, dass die damalige Welt gar nicht so groß war, dass das unmöglich wäre. Aber auch das wäre nur Behauptung, schwimm grad, weil die Fakten fehlen. Vielleicht hat Zeba das intus?
Geht man nämlich in ein beliebiges Museum, das sich auf Funde aus Ägypten und dem mittleren Osten spezialisiert hat, so trifft man auf Relikte einer Geschichtesschreibung die bis ins 2.Jahrtausend v.Chr. zu verfolgen ist. Da existierte schon eine hochentwickelte Kultur, viele Völker... das geht nicht innerhalb weniger Jahrhunderte. Beweise dafür sind die sogenannten Königslisten altägyptischer Herrscher. Da hier mehrere unabhängige entstandene Werke zu Rate gezogen werden können, sind die Datierungen halbwegs verläßlich.
Es bleibt die Frage, wie Menschen in der Folge der vermeintlichen Sintflut, bei der nach Zebas Meinung Pangea auseinanderbrach auf andere Kontinente gekommen sein sollen... haben sie sich erst vermehrt und dann noch ne Runde mit der Arche gedreht, um überall jemanden abzusetzen?
Wie schon gesagt. Es geht hier nicht gegen den Geist einer Religion, aber wer bitte hält sich wortwörtlich an alle Gebote, die dort auflistet sind? Sollen Christen kein Schweinefleisch essen? Müssen sie beschnitten sein? Muß ein Tieropfer dargebracht werden, wenn ein Kind geboren wurde?... Nein.
...und wenn man in diesen Belangen mit der Exegese so alltagsnah verfährt, warum soll es dann bei historischen Begebenheiten genauer zu gehen.