Das größte Problem: ich bekomme nicht einmal mehr Bedarf Medis. Wie oben beschrieben musste ich darum betteln, um an den Feiertagen über die Runden zu kommen. Meine Angst vor der Visite ist, das man es ablehnt und mich so Natur da durch ziehen will, was ich selbst einfach nicht packe. Ich brauche die Unterstützung um überhaupt dort durchzukommen.Wenn du keine Medizin für die Psyche einnimmst, dann denke ich aber das es höchste Zeit wird. Panikattacken sind psychisch. Und wenn die Bedarfsmedikamente nicht ausreichen geht es wohl nicht anders! Überlege selbst was bei den letzten malen die Attacken der Auslöser war! Wie willst du ins alltagtaugliche Leben finden wenn Du nicht Mal auf den Ärzterat hörst und du vor einer Visite schon angst bekommst. Mach doch mal langsam und nimm dir Zeit um es nicht schlimmer werden zu lassen! Heute gibt es bereits recht gute Medizin und wenn Du dich darauf einlässt kann sich alles zum guten wenden und es kann auch wieder dazu kommen das du wieder Medizinfrei leben kannst. Als Engel der Klinik bezeichnet zu werden ist nicht umbedingt ein Vorteil, ich verstehe darunter das du viel (viel) zu freundlich und gut bist. Vermutlich auch den Eltern gegenüber????? So hat dein Magen schon zwei Wochen vor Weihnachten gesagt das er eigentlich keine Lust auf all das hat?????Und fing an zu rebellieren? Versuche doch einfach Mensch zu sein und kein Engel!!!Eben sein wie Micka, ein Mensch der freundlich lieb und hilfsbereit ist aber selber das auch von anderen braucht. Sicher willst Du gesehen werden mit all deinen Ängsten und auch das Du nicht immer funktionieren kannst und zwar deshalb da Du eine Krankheit hast die erstmal selber geheilt werden muss und dann leben wie du es möchtest auch wenn du für dich selber erst einmal ein Engel sein musst. Ich wünsche Dir viel Zuversicht Micka, verliere das Vertrauen in dir selbst nicht lg
Die einzigen Medikamente die ich kriege sind für meinen knoten an der Schilddrüse, stumpfe Jodid Tabletten, nichts weiter.
Du hast vollkommen recht mit dem was du sagst. Ich war die letzten 5 Wochen immer für alle anderen da, anstatt für mich selber. Das hat mich sehr belastet, und gleichzeitig auch geholfen. Ich habe mich immer hinten angestellt, und erst dafür gesorgt das es allen anderen besser geht. Daher der Begriff Engel der Tagesklinik. Ich wollte andere motivieren das Leben zu genießen, jetzt bin ich in der gleichen Verfassung wie die, die ich versucht habe aufzumuntern.. ich selbst sehe es nicht so. Meistens habe ich das Gefühl mich zu sehr in den Vordergrund zu drängen. Alle anderen behaupten aber das Gegenteil.
Danke für deine lieben Worte, die mich absolut zu Tränen gerührt haben. Du hast so recht… vielen Dank!