Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Zusammenziehen mit Partner - was wenn er nicht glücklich wird?

Da wir weder Dich noch Deinen Freund kennen und wissen was jeder von Euch wirklich will, ist es , so denke ich , sehr schwer einen richtigen Rat zu geben, weil das ja sehr individuell ist mit Deinem Freund , dem Du helfen willst.
Ängste sind immer so eine Sache , die andere Sache, Du findest immer Leute , die so tun als ob und wenn sie dann verheiratet sind , dann werden die ganz anders ....wie ist eure moralische Einstellung - egal wen man mal zwischen durch heiratet oder Quatsch - wir lieben uns ob verheiratet oder nicht ändert garnix ?

Letztendlich gibt es so Gesetze, aber ich denke man kann auch Visa verlängern oder neu beantragen das müssen wohl auch andere erkundige Dich da mal genau beim auswärtigen Amt.

Es gibt bestimmt eine Möglichkeit .....die Heirat ist ja ein Schritt den man jetzt so sehen könnte , Du heiratest wegen dem Visum....würdest ihr auch ohne den Hintergrund heiraten ? Also wenn er bleiben könnte wenn er wollte ? wenn ja - dann macht Nägel mit Köpfen.

Wenn nein - heiraten würden wir nicht, den kenne ich dafür noch nicht wirklich gut genug ...dann macht entweder einen sehr guten Ehevertrag wo Du nicht für seine und er nicht für Deine Schulden oder einem dem anderen sonstwas zahlt ( Miete Unterkunft Verpflegung etc. ).
 
Was mich sehr verwundert, das ist die Tatsache, dass er sich nicht um Deutschkenntnisse bemüht. Das ist ein Indiz, ein wirklich gewichtiges Argument, auf dieses Zusammenziehen vorerst zu verzichten, denn, würde er sehr, sehr gern mit dir in Deutschland leben, dann hätte er sich längst vorbereitet dafür.

Unbewusstes ist auch mitzurechnen, nicht nur das zählt, was der Mund sagt und meint. Taten können bestätigen, was man sagt, oder es ist ein Widerspruch da.
 
Eines finde ich ganz wichtig und entscheidend: nimm Deine Bedenken ernst und lass sie Dir von niemandem "weg quatschen", denn diese Entscheidung MUSS ganz und gar nur von Dir getroffen werden, denn Du musst damit leben.

Vor über 30 Jahren war ich in einer ähnlichen "Konstellation" und wollte diese Beziehung unbedingt. Also bin ich umgezogen und wollte alles als neue Erfahrung und Chance sehen. Aber nach etwa sechs Monaten musste ich feststellen, dass es mir immer schwerer fiel, nach Besuchen in der "alten Heimat" wieder in die "neue Heimat" aufzubrechen. Immer mehr "Dinge" habe ich vermisst, immer weniger konnte ich "Dinge" in der neuen Heimat gut finden. Es gibt Menschen, die haben wenige "Wurzeln". Sie können ihre "Heimat" wählen. Ich kann es nicht. Ich habe meinen "Lebensraum" und dort zieht es mich einfach hin. Es ist nicht der Ort, an dem ich geboren wurde. Beim Lesen Deiner Zeilen habe ich den Eindruck gewonnen, dass es bei Dir ähnlich sein könnte. Ich kam nicht dagegen an und zog wieder zurück.

Wir haben alle unsere Grenzen, an denen wir "arbeiten" und sie erweitern können. Aber es gibt auch Grenzen, die zu überschreiten einfach nur unglücklich und "heimatlos" macht. Warum und wozu das so ist, habe ich noch nicht herausgefunden. Aber das zu ignorieren hat Konsequenzen.

Du hast schon klar geäußert, dass Du nicht auf Dauer ins Ausland willst. Beziehungen sind wichtig und lebensverändernd. Aber sie haben ihren Preis und den solltest Du im Auge behalten. Wie tief Deine Wurzeln sind und wohin sie wachsen, kannst nur Du herausfinden. Das lässt sich nicht durch Argumente festlegen. Das kannst nur Du erspüren und respektieren.
 
Mein Partner und ich sind schon seit mehreren Jahren zusammen und haben eigentlich auch eine gute Beziehung....
Du sagst eigentlich....was bereits darauf hindeutet, nich wirklich, nicht völlig, halbherzig mittlerweile. Ganz zu Beginn kann man natürlich megahappy sein, da kennt man sich nur von der Schokoladenseite.

Vielleicht wollt ihr einfach nicht zugeben, dass sich das ganze nicht sehr optimal mehr anfühlt.

Mein Rat wäre, lass ihm noch ein Jahr Zeit, gebt euch mal nur dem hin, was unbedingt erwünscht ist, was man von sich aus am liebsten machen würde, das soll mal jeder machen. Verreise einmal mit einer Freundin, er soll sich ein paar Wochen mal lösen von dir und dann trefft ihr euch wieder. Bei einer haltbaren und tragfähigen Zweisamkeit ist das schön, lustig, man macht da gerne mit, es wäre da nichts dabei. Wagt man das aber nicht, dann heißt das, man ahnt, dass das dann abkühlt, spätestens dann gibts nicht mehr diese Linie wie vorher. Er lernt wen anderen kennen, du eventuell auch. Oder es kommt so, dass ihr nachher erkennt, nein, ohne einander gehts nicht, zu schön ist es.

Wie oft seht ihr euch? Im Grunde seid ihr ein paar "Tage" zusammen gewesen und die haben nicht dazu geführt, dass er alles gerne umgeworfen hat, um dir zu folgen. Da wart ihr vielleicht bedürftig damals.
Du hast berechtigte Bedenken, diese sind da, weil du ahnst, was kommt. Auch du bist NICHT begeistert, wie er ebenso. Wie wenn ihr euch arrangieren würdet, weil beiden der Mut fehlt, wieder neu anzufangen.
 
Aber es gibt auch Grenzen, die zu überschreiten einfach nur unglücklich und "heimatlos" macht.
Das ist vorherzusehen, er will nicht einmal gut deutsch sprechen können, er geht nicht mit mit ihr, sie zieht, er stolpert und hinkt hinterher.
Liebe wäre, den Mann zurückzugeben..mir kommt vor, er will nicht wirklich.
 
Spricht er gut englisch? Wenn er gut ausgebildet ist und sein Job gefragt, könnte er durchaus Chancen haben bei internationalen Unternehmen.
Ja, er spricht gut Englisch. Und wir denken auch, dass er bei einem internationalen Unternehmen die besten Chancen hätte. Wir fragen uns nur, ob es einen besseren Weg gibt an eine gute Stelle zu kommen als via generelle Jobseiten. Da hat er bislang mehrere Absagen gekriegt.

Ich würde das auf jeden Fall aufschieben. Zumindest so lange, bis er sich wieder gefangen hat. Am Ende hast du einen depressiven Arbeitslosen in deiner Wohnung sitzen, der sich in deinem Land unwohl fühlt.
Woher kommt er denn?
Das Problem ist, dass wir ohne ein Heiratsvisum keine Möglichkeit haben länger zusammenzuleben - und er ohne sehr sehr viel Glück auch keinen Job kriegt. Er hat eine gute Ausbildung, aber ist keine derzeit gesuchte Fachkraft. Er kommt nicht aus Europa.

Ängste sind immer so eine Sache , die andere Sache, Du findest immer Leute , die so tun als ob und wenn sie dann verheiratet sind , dann werden die ganz anders ....wie ist eure moralische Einstellung - egal wen man mal zwischen durch heiratet oder Quatsch - wir lieben uns ob verheiratet oder nicht ändert garnix ?
Letztendlich gibt es so Gesetze, aber ich denke man kann auch Visa verlängern oder neu beantragen das müssen wohl auch andere erkundige Dich da mal genau beim auswärtigen Amt.
Es gibt bestimmt eine Möglichkeit .....die Heirat ist ja ein Schritt den man jetzt so sehen könnte , Du heiratest wegen dem Visum....würdest ihr auch ohne den Hintergrund heiraten ? Also wenn er bleiben könnte wenn er wollte ? wenn ja - dann macht Nägel mit Köpfen.
Wenn nein - heiraten würden wir nicht, den kenne ich dafür noch nicht wirklich gut genug ...dann macht entweder einen sehr guten Ehevertrag wo Du nicht für seine und er nicht für Deine Schulden oder einem dem anderen sonstwas zahlt ( Miete Unterkunft Verpflegung etc. ).
Wir möchten uns heiraten - als Symbol der Liebe und denken nicht, dass sich dadurch wirklich was in der Beziehung ändert. Aber wenn wir kein entsprechendes Visum für ein längerfristiges Zusammenleben und auch eine Arbeitsgenehmigung für ihn brauchten, würden wir noch ein wenig damit warten. Aber wir sind schon länger zusammen. Das mit dem Ehevertrag wäre möglich, finde ich aber ein schwieriges Thema grundsätzlich, weil ich ihm so irgendwie sage, dass ich ihm und uns nicht traue.

Was mich sehr verwundert, das ist die Tatsache, dass er sich nicht um Deutschkenntnisse bemüht. Das ist ein Indiz, ein wirklich gewichtiges Argument, auf dieses Zusammenziehen vorerst zu verzichten, denn, würde er sehr, sehr gern mit dir in Deutschland leben, dann hätte er sich längst vorbereitet dafür.
Unbewusstes ist auch mitzurechnen, nicht nur das zählt, was der Mund sagt und meint. Taten können bestätigen, was man sagt, oder es ist ein Widerspruch da.
Er versucht sich einige deutsche Ausdrücke zu merken, die ich ihm beigebracht habe. Allerdings hatte er die Jahre sehr viel zu tun, wodurch er noch keine richtige Zeit zum Deutsch-Lernen hatte. Aber ich habe hier auch Freunde, die kaum Deutsch sprechen und wir können uns wunderbar auf Englisch unterhalten. Von dem her würde ich sagen, dass dieses Indiz nicht so klar ist.

Vor über 30 Jahren war ich in einer ähnlichen "Konstellation" und wollte diese Beziehung unbedingt. Also bin ich umgezogen und wollte alles als neue Erfahrung und Chance sehen. Aber nach etwa sechs Monaten musste ich feststellen, dass es mir immer schwerer fiel, nach Besuchen in der "alten Heimat" wieder in die "neue Heimat" aufzubrechen. Immer mehr "Dinge" habe ich vermisst, immer weniger konnte ich "Dinge" in der neuen Heimat gut finden. Es gibt Menschen, die haben wenige "Wurzeln". Sie können ihre "Heimat" wählen. Ich kann es nicht. Ich habe meinen "Lebensraum" und dort zieht es mich einfach hin. Es ist nicht der Ort, an dem ich geboren wurde. Beim Lesen Deiner Zeilen habe ich den Eindruck gewonnen, dass es bei Dir ähnlich sein könnte. Ich kam nicht dagegen an und zog wieder zurück.
Das tut mir Leid, dass bei dir der Umzug nicht gut geklappt hat. Ich denke, dass bei uns mein Partner weniger Wurzeln hat, weil er schon in seiner Kindheit vielfach umgezogen ist. Ich hingegen habe tiefe Wurzeln und habe ihm das eben auch von Anfang an gesagt. Aber wenn ich ihn gerade jetzt mit den Schwierigkeiten beim Job sehe, frage ich mich, ob ihn der Umzug zu mir auch unglücklich machen könnte. Er hat das oft direkt verneint. Aber er hat auch gerade das Gefühl, dass er beruflich sowieso gerade schon alles verkackt hat und es dann auch keine Rolle spielt, wenn er hierher kommt. Ich frage mich, wie ich ihn da besser unterstützen kann.

Du sagst eigentlich....was bereits darauf hindeutet, nich wirklich, nicht völlig, halbherzig mittlerweile. Ganz zu Beginn kann man natürlich megahappy sein, da kennt man sich nur von der Schokoladenseite.
Vielleicht wollt ihr einfach nicht zugeben, dass sich das ganze nicht sehr optimal mehr anfühlt.
Mein Rat wäre, lass ihm noch ein Jahr Zeit, gebt euch mal nur dem hin, was unbedingt erwünscht ist, was man von sich aus am liebsten machen würde, das soll mal jeder machen. Verreise einmal mit einer Freundin, er soll sich ein paar Wochen mal lösen von dir und dann trefft ihr euch wieder. Bei einer haltbaren und tragfähigen Zweisamkeit ist das schön, lustig, man macht da gerne mit, es wäre da nichts dabei. Wagt man das aber nicht, dann heißt das, man ahnt, dass das dann abkühlt, spätestens dann gibts nicht mehr diese Linie wie vorher. Er lernt wen anderen kennen, du eventuell auch. Oder es kommt so, dass ihr nachher erkennt, nein, ohne einander gehts nicht, zu schön ist es.
Wie oft seht ihr euch? Im Grunde seid ihr ein paar "Tage" zusammen gewesen und die haben nicht dazu geführt, dass er alles gerne umgeworfen hat, um dir zu folgen. Da wart ihr vielleicht bedürftig damals.
Du hast berechtigte Bedenken, diese sind da, weil du ahnst, was kommt. Auch du bist NICHT begeistert, wie er ebenso. Wie wenn ihr euch arrangieren würdet, weil beiden der Mut fehlt, wieder neu anzufangen.
Okay, ich sehe unsere Beziehung etwas anders. Wir sprechen jeden Tag, haben tiefe Gespräche. Wir treffen uns alle paar Monate - teils Alltag, teils verreisen. Und das tun wir seit Jahren. Wir haben uns beide schon von nicht-Schokoladenseiten gesehen und lieben uns weiterhin. Wir sind auch beide in den Jahren unserer Beziehung mit anderen Leuten verreist und hatten viele Möglichkeiten andere Leute kennenzulernen - aber wir blieben einander treu und wir lieben uns. Nur wenn man nicht gleich nach kurzer Zeit zusammenzieht - es gibt machmal auch andere Dinge, die einen an einem Ort halten - bedeutet das nicht, dass eine Beziehung schlecht ist.
 
Ich glaube Du hast mehr Bedenken als er, kann das sein?
Ja... vielleicht. Also er ist eigentlich der, der immer an unsere Beziehung geglaubt hat - auch als ich gerade wegen der Distanz Bedenken hatte. Aber ich sehe, dass er gerade unglücklich ist. Und die Jobsituation gerade für ihn vor Ort, aber auch hier nicht einfach ist bzw sein wird. Und das bedrückt mich und ich möchte ihm irgendwie helfen. Aber bin nicht sicher, wie...
 
Ich kann zwar nachvollziehen, dass Du vor potentiellen Schuldgefühlen Angst hast, aber am Ende ist es seine Entscheidung. Zwar Eure gemeinsame, aber für sich selbst muss er seine Entscheidungen selbst treffen und verantworten. Er muss sich die Lebensbedingungen in Deutschland genau anschauen und für sich prüfen, ob sich das für ihn gut anfühlt.

Und Scheitern ist bei so einer Veränderung immer drin. Daran hat dann keiner Schuld. Und es gibt keine Garantie fürs Glücklich-Sein.

Du berichtest hier aus Deiner Perspektive, logisch. Wie ist es zwischen Euch? Sprecht Ihr offen über Bedenken und mögliche Schwierigkeiten? Spricht er über seine Gedanken?
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
J Gedanken zum Zusammenziehen Liebe 11
D Entschenidung treffen | Zusammenziehen? Liebe 24
P Fremdgehen 2 Wochen nach Hauskauf mit Mitarbeiterin Liebe 19

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben